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  1. #1
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    Kölner Dom: Eintritt kostet nun 12 Euro Eintritt

    Wer den Kölner Dom besichtigen will, muss ab 1. Juli zwölf Euro Eintritt zahlen. Das gaben die Kirchenverantwortlichen bekannt. Damit sollen die gestiegenen Kosten für Pflege, Schutz und den laufenden Betrieb des Doms gedeckt werden, wie das Domkapitel mitteilte.
    https://www.spiegel.de/panorama/gese...f-39a118a3cba9

    Wem gehört der Dom? Wessen Gelder haben für den Bau gesorgt? Wer zahlt die Kirchen? Wieso erhalten die Kirchen Steuergelder und warum werden ihre Pfarrer und Bischöfe aus Steuern finanziert? Wieso sind kirchliche Unternehmen steuerbefreit? Warum werden die Güter und Besitztümer der Kirchen nicht besteuert?
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Kölner Dom: Eintritt kostet nun 12 Euro Eintritt

    Nicht nur die fürstlichen Gehälter der Pfarrer und Bischöfe und die Refinanzierung der Gehälter der bei kirchlichen Unternehmen Beschäftigten durch den Staat, die Sozialversicherungen (Krankenkassen, Pflege z.B.) und der Menschen, die die Dienstleistungen in Anspruch nehmen (müssen, da konkurrierende Anbieter mittlerweile fehlen), nein, auch die Kirchentage werden durch die Steuerzahler finanziert. Im Moment findet der katholische Kirchentag in Würzburg statt.

    Der Katholikentag finanziert sich im Wesentlichen durch drei Säulen: Steuergelder (Öffentliche Zuschüsse von Bund, Land und der jeweiligen gastgebenden Kommune), Eigenmittel der Kirche (Bistümer und Verbände) sowie Einnahmen aus Ticketverkäufen und Spenden

    der Teilnehmer.


    Öffentliche Gelder: Bund, Land und die ausrichtende Stadt übernehmen einen großen Teil der Gesamtkosten (oft etwa zwei Drittel zusammen mit der Kirche). Das Bundesinnenministerium fördert solche Großveranstaltungen beispielsweise mit rund \(\$500.000\) aus Steuermitteln. Auch die gastgebenden Städte und Bundesländer beteiligen sich mit Millionenbeträgen (z. B. 4 bis 7 Millionen Euro, abhängig von der Größe)

    ...

    Teilnehmer und Sponsoren: Ein weiterer, wichtiger Baustein sind die Ticketverkäufe (Dauerkarten kosten in der Regel zwischen 100 und 150 Euro), Spenden, Kollekten aus den Gottesdiensten sowie Sponsoren aus der freien Wirtschaft


    Unter diesen Umständen ist es ein Unding, dass Besucher von Kirchen und Domen Eintritt zahlen müssen, zumal die Finanzierung dieser Bauwerke im wesentlichen durch öffentliche Gelder erfolgt, die Immobilien und die dort beherrbergten Kunstwerke steuerfrei gestellt sind und die dort Predigenden und Residierenden aus Steuermitteln bezahlt werden und das Bodenpersonal aus Steuermitteln und Sozialversichertengeldern refinanziert wird (z.B. Kranken- und Pflegeversicherung) und natürlich von denen, die die Dienstleistungen in Anspruch nehmen müssen, weil oft konkurrierende Angebote fehlen, bezahlt werden, die Einnahmen aus den Dienstleistungen weitgehend steuerfrei gestellt sind und die Einnahmen, die aus den geplanten Eintrittsgeldern in die Kassen der Kirche fließen, ebenfalls steuerfrei bleiben.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  3. #3
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    AW: Kölner Dom: Eintritt kostet nun 12 Euro Eintritt

    Die katholische Kirche hat doch genügend Vermögen. Das spiegelt nur deren Geldgier wieder. Ekelhaft.

    Oder brauchen die soviel Geld, um den Illegalen zum illegalen Aufenthalt (Kirchenasyl) zu verhelfen ? Kostet ja auch alles...

    Islamisierung und Integrationsverweigerung sind Verbrechen und gehören bestraft !

  4. #4
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    AW: Kölner Dom: Eintritt kostet nun 12 Euro Eintritt

    Zitat Zitat von purusangus Beitrag anzeigen
    Die katholische Kirche hat doch genügend Vermögen. Das spiegelt nur deren Geldgier wieder. Ekelhaft.

    Oder brauchen die soviel Geld, um den Illegalen zum illegalen Aufenthalt (Kirchenasyl) zu verhelfen ? Kostet ja auch alles...
    Na, von wegen. Auch die Kirchenasylanten erhalten nach wie vor Leistungen aus dem AsylBG (es sei denn, die Gemeinde übernimmt dieses Kosten freiwillig, wovon nicht auszugehen ist):

    Flüchtlinge, die sich im Kirchenasyl aufhalten, fallen weiterhin in den anspruchsberechtigten Personenkreis nach dem AsylbLG. Der Staat ist durch die Unterbringung in der Kirche nicht von seiner Leistungspflicht befreit.

    https://www.asyl.net/rsdb/m32626

    2. Anrechnung von Sachleistungen


    Die zuständige Sozialbehörde muss prüfen, ob und in welchem Umfang die Kirchengemeinde den Lebensunterhalt tatsächlich deckt. [1]



    • Vollständige Deckung: Übernimmt die Gemeinde oder eine Organisation (etwa durch Spenden) die kompletten Kosten für Nahrung, Hygiene und Unterkunft, gehen die Behörden oft davon aus, dass kein zusätzlicher staatlicher Bedarf besteht.
    • Ergänzende Leistungen: Wird nur ein Teil der Grundbedürfnisse gedeckt, muss die Behörde ergänzende Leistungen auszahlen.

    https://www.frnrw.de/fileadmin/frnrw...SH_10-2017.pdf

    Die Unterbringung und Versorgung von Asylbewerbern unabhängig deren Status wird ausschließlich vom Steuerzahler übernommen (es sei denn, die Kirche oder Dritte zahlen freiwillig)

    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  5. #5
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    AW: Kölner Dom: Eintritt kostet nun 12 Euro Eintritt

    Von Anfang an war die Kirche Teil des Machtapparats. In Deutschland kamen sehr viele adlige Kinder bei der Kirche unter. Mädchen im Kloster, Jungs als Bischöfe, Domherren usw. Sie halfen mit, das Volk ruhig zu halten. Himmlische Verheißungen ließen das Elend des Alltags überstehen. Und wenn nötig wurde eben auch für den Krieg getrommelt, gegen Juden gehetzt und für den Führer gebetet.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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