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Hits: 2501 | 13.04.2026, 08:45 #1
Warum war Kerkelings Opa im KZ?
Lange hat Hape Kerkeling in Italien gelebt. Offenbar hat die Mafia auf ihn abgefärbt denn mit stark getönter Brille stand er am Rednerpult und wirkte wie der Don einer Kleinstadt in Sizilien. Er lässt keine Möglichkeit aus um zu warnen. Nein, nicht vor den zugewanderten Mördern und Vergewaltigern, das sind in seiner politischen Agenda hinzunehmende Kollateralschäden. Nein, er agitiert gegen die AfD und da ist ihm selbst ein Ort wie das frühere KZ in Buchenwald nicht heilig. Sein Opa war dort 2 Jahre inhaftiert, als politischer Gefangener. War er in der SPD? Nein, er war ein strammer Kommunist. Einer der heute die freiheitlich, demokratische Grundordnung Deutschlands aktiv bekämpfen würde. Er war kein Demokrat, keiner der die Meinung Andersdenkender akzeptieren würde, sondern ein rot lackierter Faschist, wie ihn Kurt Schuhmacher bezeichnen würde. Hape steht ihm in nichts nach.
Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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14.04.2026, 16:46 #2
AW: Warum war Kerkelings Opa im KZ?
Künstler (m, w, d) müssen nachplappern, was von oben vorgegeben wird.
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20.04.2026, 10:02 #3
AW: Warum war Kerkelings Opa im KZ?
Was war da eigentlich los in Buchenwald? Innerhalb des Lagers gab es unter den Gefangenen übelsten Hass gegeneinander. Am schlimmsten wüteten die Kommunisten. Unter ihnen auch Opa Kerkeling.....
Wie die DDR den Buchenwald-Mythos erfand: Ines Geipels neue Enthüllungen
Bevor man die Erinnerung modellieren und den Mythos konstruieren konnte, musste das Lager Buchenwald erst einmal abgeräumt werden: Im Mai 1952 ließ die DDR die noch vorhandenen Gebäude systematisch demontieren. Die Geschichte des Ortes, die dann auf der Brache entstand, hörten, lasen und sahen Millionen Menschen bis 1990. Besonders massenwirksam waren Bruno Apitz‘ Roman „Nackt unter Wölfen“ samt der gleichnamigen Defa-Verfilmung.
Schon Jugendlichen wurde der Mythos als historische Realität beigebracht. Schließlich war diese Variation der tatsächlichen Lagergeschichte nahezu deckungsgleich mit dem antifaschistischen Selbstverständnis des SED‑Staates, und Buchenwald war gewissermaßen dessen griffigste Illustration. Auch die Publizistin Ines Geipel lernte ihren „Lager-Text“ als 14-Jährige: „Er handelte von deutschen Kommunisten, die von den Nazis verfolgt wurden, die nach Buchenwald ins KZ mussten, die litten, die sich heldenhaft organisiert, gekämpft, befreit und damit als einzige Hitler besiegt hatten.“
„Buchenwald und der Riss der Erinnerung“
„Und die anderen? Wo waren sie?“, fragt Geipel, lässt die größte Opfergruppe, die Juden, mitklingen und macht sich in ihrem neuen Buch „Landschaft ohne Zeugen“ auf die Suche nach ihnen. Am 22. April stellt sie den Band in ihrer Geburtsstadt Dresden vor. Sie geht vor wie so oft und verknüpft das Erzählen der historischen Ereignisse mit Reflexionen über ihre persönlichen Erinnerungen und jene Fragen, die sie beim Recherchieren angetrieben haben. Was auch „Landschaft ohne Zeugen“ trotz der inhaltlichen Dunkelheit zum literarischen Genuss macht.
„Buchenwald und der Riss der Erinnerung“ lautet der Untertitel, der sehr bald erklärt wird. Was vor 1952/53 bekannt war, aber danach unter den Roten Teppich gekehrt wurde: 1938 hatten die Nationalsozialisten in Buchenwald als organisatorische Sub-Ebene ein „System der Selbstverwaltung“ eingerichtet, das bald schon kommunistische Häftlinge kontrollierten.
Massenhaftes „Abspritzen“ durch tödliche Injektionen
Schon kurz nach der Befreiung des Lagers wurde durch die Westalliierten ermittelt, was sich zugetragen und während des Krieges noch gesteigert hatte: „Mord, Machtmissbrauch, Opfertausch, Kaderschonung, Korruption, Bereicherung“, listet Geipel auf. Die Unterdrückung von Häftlingen durch andere Häftlinge ging bis zum massenhaften „Abspritzen“ durch letale Injektionen. Kurz: Es herrschte roter Terror unter dem braunen Terror, teils mit den gleichen Mitteln.
Auch die nackten Zahlen widersprechen dem Staatsmythos. 277.000 Häftlinge sind insgesamt in Buchenwald gewesen, darunter 2000 Kommunisten. Die Gedenkstätte listet 56.000 Tote auf. 11.800 von ihnen waren Juden, 109 deutsche Kommunisten. Das schmälert deren Widerstand nicht; es ordnet ihn ein.
Die SED wusch kommunistische Morde rein
Auch die DDR-Behörden ermittelten und machten drei Haupttäter aus. Einer von ihnen, Ernst Busse, war bis 1953 Geheimdienstchef von Sachsen. Er sagte freimütig aus: „Da unsere Genossen mehr wert waren als alle anderen, mussten wir also einen Schritt gemeinsam mit der SS gehen, und zwar in der Vernichtung von aussichtslos Kranken und kollabierenden Menschen.“
Im Schlussergebnis der SED-Untersuchung wurden die Vorwürfe allerdings fast ausnahmslos ausgeräumt. Selbst den Hauptbeschuldigten bescheinigte man „hervorragende Verdienste in Buchenwald“.
Geipel erklärt das nachvollziehbar. „Das ‚Bessere Deutschland‘ im Osten mit Mördern zu starten … wäre öffentlich nicht zu vermitteln gewesen und hätte den kommunistischen Neustart von vornherein desavouiert.“
Und die jüdischen Opfer von Buchenwald? Blieben bis zum Ende der DDR nicht nur in der offiziellen Lagergeschichtsschreibung eine kleingeredete bis verschwiegene Marginalie. Im Lehrbuch „Geschichte in Übersichten“ für die Klassen 8 bis 10 zum Beispiel, die auch Ines Geipel während ihres Buchenwald-Besuches besuchte, passte der Holocaust in drei verstreute Sätze.
https://www.msn.com/de-de/nachrichte...f45d32b8&ei=18Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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21.04.2026, 11:31 #4
AW: Warum war Kerkelings Opa im KZ?
Die Wahrheit ist im Krieg in der Regel das erste Opfer.
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