-
Iran nimmt Maut in der Straße von Hormus
Es geschieht schon längst: Die Iraner erheben Maut für die Passage durch die Straße von Hormus.
Straße von Hormus blockiert In der Meerenge stoppen Irans Schnellboote die Schiffe

Ein Schnellboot der iranischen Revolutionsgarden umkreist den unter britischer Flagge fahrenden Öltanker "Stena Impero" in der Straße von Hormus.
Auch nach der Vereinbarung der Waffenruhe kontrolliert der Iran die Straße von Hormus. Das Regime hat einen Weg entwickelt, um Mautgebühren zu erheben.
Die iranischen Revolutionsgarden haben in der Straße von Hormus eine Mautkontrolle eingerichtet. Wie die "Wirtschaftswoche" berichtet, zeigen neue Satellitenbilder, wie diese Kontrolle vor Ort in der Praxis durchgesetzt wird.
Demnach beginnt das Verfahren direkt in der Meerenge. Schnellboote patrouillieren im internationalen Teil der Durchfahrt und verhindern offenbar, dass Frachter und Tanker ohne Freigabe weiterfahren. Die Straße von Hormus ist zwischen dem Iran und Oman nur 34 Kilometer breit. Ein unbemerktes Passieren großer Schiffe ist deshalb praktisch ausgeschlossen.
Danach folgt offenbar die Kontrolle einzelner Schiffe. Weitere Schnellboote fangen Frachter ab und gleichen mutmaßlich die Angaben zu Ladung, Route und Schiff mit den vorab übermittelten Informationen ab. Die Passage wird damit nicht nur verwaltungstechnisch geregelt, sondern direkt auf dem Wasser überwacht.
Trump pocht auf freie Durchfahrt
Ein zentraler Schritt ist die vorherige Genehmigung. Reedereien müssen laut Bericht vor der Durchfahrt einen offiziellen Antrag im Iran stellen und dafür unter anderem Angaben zu Eigentum, Management, Finanzierung, Versicherung, Handelshistorie und Charterverträgen vorlegen. Erst danach wird demnach eine vorläufige Freigabe erteilt.
Zu diesem System gehört auch die Gebühr selbst. Die Höhe der Maut soll von Schiffstyp, Ladung und weiteren Faktoren abhängen. Laut Bericht können pro Transit bis zu zwei Millionen Dollar fällig werden. Bezahlt werden soll in chinesischen Yuan oder in Kryptowährung
Schiffe mit Genehmigung werden anschließend über eine festgelegte Route zwischen den Inseln Larak und Qeschm geleitet und teils von Schnellbooten begleitet. Entlang dieser Passage sind weitere Kontrollen möglich; in einzelnen Fällen sollen auch Inspektionen an Bord angeordnet werden. Die Mautkontrolle endet damit nicht an einem Punkt, sondern zieht sich über mehrere Stufen der Durchfahrt.
Parallel dazu bleibt die politische Lage angespannt. Zwar haben sich die USA und der Iran auf eine Waffenruhe verständigt, doch diese gilt als fragil. US-Präsident Donald Trump äußerte zuletzt deutlichen Unmut darüber, dass trotz der Vereinbarung kaum mehr Schiffe die Passage nutzen. "Das ist nicht die Vereinbarung, die wir haben", schrieb er. Während Teheran die Gebühren offenbar als Teil künftiger Absprachen betrachtet, pochen westliche Staaten weiter auf eine freie Durchfahrt.
https://www.t-online.de/nachrichten/...ellbooten.html
Welch eine Blamage für Trump!Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister
Aktive Benutzer
Aktive Benutzer
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
Ähnliche Themen
-
Lkw-Maut soll steigen
Von Turmfalke im Forum DeutschlandAntworten: 2Letzter Beitrag: 02.07.2023, 15:33 -
Warum die Pkw-Maut?
Von Turmfalke im Forum AktuellesAntworten: 5Letzter Beitrag: 01.11.2014, 20:06 -
Iran:Wieder eine junge Frau bei Demo auf offener Strasse ermordet.
Von Dolomitengeist im Forum Politik ÖsterreichAntworten: 0Letzter Beitrag: 11.02.2010, 15:00



Zitieren

Hat denn noch niemand kapiert,...
Deutsche Linksfaschisten brennen Firma in Tschechien nieder