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Hits: 1590 | 15.03.2026, 16:44 #1
Jutta Ditfurth: „Wir wollen das Autofahren so ungemütlich wie möglich machen“
Sie ist immer noch tief im Herzen eine Grüne....
Die Spitzenkandidatin von Ökolinx spricht über das Programm ihrer Liste und ihre Vorwürfe gegen die Linke.Der Wahlkampf geht in die letzte Woche und im Büro von Ökolinx im Frankfurter Nordend stapeln sich Flyer, Plakate und Dienstpläne für die Wahlhelfer:innen. Spitzenkandidatin Jutta Ditfurth hatte in den vergangenen Tagen für Aufsehen gesorgt, als sie der Linken vorwarf, Antisemitismus zu dulden.
Frau Ditfurth, bei der Wahlparty zur Landtagswahl 2023 ging Sie ein Funktionär der Linken scharf an, weil er Sie mitverantwortlich für das schlechte Ergebnis seiner Partei machte. Nun erheben Sie schwere Antisemitismusvorwürfe gegen die Linke. Werden Sie am 15. März wieder den Ärger der Partei auf sich ziehen?
Vermutlich. Aber „LinkeMeToo“ hatten sie sich selbst eingebrockt. Jetzt habe ich über einige ihrer künftigen Stadtverordneten recherchiert und belegt, dass diese antisemitisch reden und handeln. Die Linke hat ein massives Antisemitismusproblem.
Auf Anfrage der FR teilte die Linke mit, Sie nutzten jede Gelegenheit, die Partei zu diffamieren. Der Schutz jüdischen Lebens dürfe nicht infrage gestellt werden, Kritik an der israelischen Regierungspolitik sei aber notwendig.
Die Linkspartei hat Kandidat:innen aufgestellt, die die Shoah relativieren, Juden den Tod wünschen und das Hamas-Massaker am 7. Oktober zum „revolutionären Widerstand“ verklären. Kritik an der rechtsextremen Netanjahu-Regierung ist selbstverständlich legitim, aber sie kann nicht bedeuten, dass dem Staat Israel das Existenzrecht abgesprochen wird.
Zur Person
Jutta Ditfurth (74) gehört seit 2001 – mit einer kurzen Unterbrechung – der Stadtverordnetenversammlung an. Sie zählte zu den Gründungsmitgliedern der Grünen. In den 80er Jahren war sie Bundesvorsitzende der Partei.
Aus Protest gegen die Entwicklung der Grünen trat sie 1991 aus. Im selben Jahr gründete sie mit Manfred Zieran, mit dem sie zusammen in der Stadtverordnetenversammlung sitzt, Ökolinx.
Ökolinx steht als Abkürzung für ökologische Linke. Täuschen wir uns oder spielt Klimapolitik in diesem Wahlkampf überhaupt keine Rolle?
Sie haben recht. Das, was mit der Klimakatastrophe auf uns zurollt, wird von der Stadtpolitik in seinen Dimensionen nicht begriffen. Tödliche Hitzesommer, Gesundheitsprobleme, Grundwasserabsenkungen, Sterben der großen alten Stadtbäume. Aber die Stadtregierung aus Grünen, SPD, Volt und FDP marschierte von einer fossilen Energie zur nächsten, von Kohle zu Gas. Sie vernachlässigt die erneuerbaren Energien, für die wir in der Ökologiebewegung seit den 1970ern kämpfen. Und die Grüne Lunge ist längst nicht gerettet.
Sie kandidieren auf Listenplatz eins und sind vielen Menschen in Frankfurt gerade wegen Ihrer Vergangenheit als Bundesvorsitzende der Grünen und Ihres Bruchs mit der Partei Anfang der 90er Jahre bekannt. Ist es ein wahrscheinliches Szenario, dass viele Menschen einer anderen Partei das Listenkreuz geben und Ihnen noch drei Einzelstimmen?
Mein Austritt aus den Grünen ist 35 Jahre her und so lange gibt es Ökolinx. Wir sind mit 58 wunderbaren Kandidat:innen das einzige Wahlangebot, das gegen jeden Antisemitismus, Rassismus und Sexismus kämpft und zugleich ökologisch, sozial und solidarisch ist. Nur wenn Menschen Ökolinx das Listenkreuz geben, kommen wir als starke Fraktion in den Römer und haben gute Arbeitsbedingungen. Das wäre schön.
Im vergangenen Jahr hat Ökolinx mitgeholfen, dass das Suchthilfezentrum an der Niddastraße beschlossen wird. Dafür haben Sie mit der verbliebenen Koalition gestimmt, was bei großen Projekten eher unüblich ist …
Echten Reformprojekten wie dem Suchthilfezentrum verhelfen wir gern zu Mehrheiten gegen rechts. Aber gegen den Abriss der Städtischen Bühnen kämpfen wir. Den Abriss will auch die Linkspartei. Bei der Dondorfschen Druckerei haben Initiativen und wir gegen den Abriss gekämpft und gemeinsam gewonnen. Jetzt werden die tapferen Besetzer:innen mit Strafverfahren überzogen und die Kulturdezernentin, die für den Abriss war, spielt sich als Retterin auf.
Wie ist Ihre Position in der Verkehrspolitik?
Wir wollen eine autofreie Innenstadt. Wir wollen 400.000 Autopendler:innen das Autofahren so ungemütlich wie möglich machen. Wir fordern den Rückbau großer Einfallstraßen, mehr Raum für Kinder, Fußgänger:innen, alte Menschen und solche mit Behinderungen, Fahrradwege, Park-and-Ride-Plätze an der Stadtgrenze und einen verlässlichen, dicht vernetzten ÖPNV mit Nulltarif. Die Stadtregierung hat viel zu große Angst vor der Autolobby.
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/jutta-ditfurth-wir-wollen-das-autofahren-so-ungemütlich-wie-möglich-machen/ar-AA1XFHPL?ocid=hpmsn&cvid=69abd416a25a4de1baae68776 5876243&ei=12
natürlich fährt auch die Ditfurth Auto. Aber für die Öffentlichkeit wird das verschwiegen. Statt dessen hat sie zwei Träger. Vom Steuerzahler finanziert
Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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15.03.2026, 17:05 #2
AW: Jutta Ditfurth: „Wir wollen das Autofahren so ungemütlich wie möglich machen“
Wenn die Dame mal krank wird, mit einem Lastenfahrrad zum Arzt oder ins Krankenhaus karren. Eine Art Rache!
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