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Hits: 4063 | 23.02.2026, 12:24 #1
Islamfeindlich: 1683, an die Befreiung darf nicht mehr erinnert werden
Der Kaiser war schon in höchster Not geflohen, der Fall Wiens nur noch ein Frage der Zeit. Den Entsatzungsheeren der Bayern, Sachsen, Österreichern und letztlich Polen und Litauern waren die Türken dann aber nicht mehr gewachsen. Herausragende Figur dabei war der polnische König Jan Sobieski, der als erfolgreicher Feldherr einen guten Ruf hatte. Dass Sobieski überhaupt mit dabei war, hatte sich der türkische Sultan selbst zuzuschreiben denn der hatte dem Polen einen sehr frechen Brief geschrieben, dass nach dem Fall Wiens Polen als nächstes angegriffen würde. Sobieski sah die historische Chance und schritt in Wien ein. Nun wollte man Sobieski gedenken aber die SPÖ witterte Islamfeindlichkeit. Es ist kein Zufall, dass es mit Aslihan Bozatemur und Safak Akcay ausgerechnet Türkinnen sind, die diese Entscheidung getroffen haben....
Schlacht am Kahlenberg
Gedenken an Sieg gegen die Osmanen: Wiener Gemeinderätin begründet Ablehnung von Denkmal mit Islamfeindlichkeit
In Wien wurde ein erneuter Antrag auf Aufstellung einer Sobieski-Gedenkstatue abgelehnt. Der polnische König hatte 1683 die Zweite Türkenbelagerung Wiens beendet. Die SPÖ begründet ihre Ablehnung damit, dass das Denkmal Islamfeindlichkeit fördern würde.
Die Wiener Gemeinderätin und SPÖ-Politikerin Aslihan Bozatemur rechtfertigt die Ablehnung eines geplanten Sobieski-Denkmals mit Islamfeindlichkeit. Der polnische König Jan III. Sobieski beendete 1683 durch einen Sieg in der Schlacht am Kahlenberg die zweite Belagerung Wiens durch die Osmanen. Er befehligte das christliche Entsatzheer. Auf Instagram schrieb sie: „In Wien gibt es keinen Platz für ein Denkmal, das Fremdenfeindlichkeit, Islamfeindlichkeit oder antitürkische Stimmung fördert.” Es gibt schon seit Jahren Streit darum, ob ein Denkmal aufgestellt werden soll, wie der Standard berichtet. Bereits 2013 wurde der Sockel gelegt.
Das eigentliche Denkmal ist bereits hergestellt worden und müsste nur noch auf den Sockel aufgestellt werden. Der Sockel wurde 2018 schließlich selbst zum Sobieski-Denkmal erklärt. Die Stadt Wien hatte der polnischen Regierung zugesagt, eine Gedenkstatue aufzustellen. Doch 2024 trat der Gemeinderat davon zurück. Schon damals berief er sich auf Islamfeindlichkeit als Argument. Man werde „keine Bühne errichten, die für ausländerfeindliche Hetze und das Schüren von islamfeindlichen und antitürkischen Ressentiments instrumentalisiert werden kann“, hieß es in einer Pressemitteilung der Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler.
FPÖ und ÖVP hatten wiederholt in Anträgen die Errichtung des Denkmals gefordert. Am Mittwoch reichten ÖVP-Gemeinderäte erneut einen Antrag ein und forderten erneut die Aufstellung der Statue. Doch der Antrag bekam nicht die nötige Mehrheit. Eine Stadträtin sagte gegenüber Heute: „Jan III. Sobieski ist als Retter Wiens untrennbar mit der Geschichte dieser Stadt verbunden. Dass am Kahlenberg bis heute lediglich ein leerer Sockel steht, obwohl ein Denkmal längst zugesagt wurde, ist weder historisch noch diplomatisch nachvollziehbar.”
Die SPÖ-Gemeinderätin Safak Akcay verwies in der Debatte über den Antrag darauf, dass ein Denkmal im heroisierenden Stil des 19. Jahrhunderts nicht mehr dem Verständnis eines europäischen Miteinanders entspreche. Die Stadt stehe gegen eine Instrumentalisierung der Geschichte und für eine reflektierte Erinnerungskultur, wie es in einer Pressemitteilung der Stadt Wien heißt. Die Grünen-Gemeinderätin Ursula Berner sagte, dass die Statue wegen ihrer Darstellungsweise Rechtsextreme anziehen würde, die darin ein Motiv für einen Kampf des Christentums gegen den Islam sehen könnten. Die Schlacht am Kahlenberg sei jedoch ein Kampf zwischen Großmächten und kein Religionskrieg gewesen.
Aslihan Bozatemur forderte, dass Denkmäler der Verständigung und dem Frieden dienen sollen und nicht der Ausgrenzung dienen dürfen. Ein FPÖ-Gemeinderat kritisierte, dass es in der österreichischen Hauptstadt hingegen ein Denkmal für Josef Stalin gebe, man aber für Sobieski keines aufstellen wolle.
https://apollo-news.net/gedenken-an-...feindlichkeit/Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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23.02.2026, 16:39 #2
VIP
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- 4.237
AW: Islamfeindlich: 1683, an die Befreiung darf nicht mehr erinnert werden
Kommt in den Geschichtsbüchern/Unterricht nicht vor. Dabei ist es einer der wichtigsten Schlachten der Europäer !!!
Nur ein Flügelschlag eines Schmetterlings kann einen Wirbelsturm auslösen
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24.02.2026, 10:03 #3
AW: Islamfeindlich: 1683, an die Befreiung darf nicht mehr erinnert werden
Es ist einer der zentralen Wendepunkte in der Geschichte. Konnte das Osmanische Reich bis dahin 300 Jahre expandieren, brach nun eine Eroberung nach der anderen wieder weg und Österreich konnte sich auf dem Balkan breitmachen und zur führenden deutschen Macht aufsteigen. Im Grunde kann man sogar behaupten, dass 1683 das Saatkorn gelegt wurde, dass dann 1914 aufging.
Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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Warum Migranten nicht in die Politik gehören