Organisierte Kriminalität Justizsenatorin:
Organisierte Banden teilen Berlin neu unter sich auf
Die Berliner Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) sieht eine neue Dimension der Organisierten Kriminalität in der Hauptstadt. Rivalisierende Banden würden sichtbar Gewalt einsetzen, zum Beispiel durch Schüsse auf Menschen, Fahrzeuge und Gebäude
Dabei gehe es um Revierkämpfe für Drogengeschäfte und Schutzgelderpressungen. Außerdem sollen Menschen, insbesondere Gewerbetreibende, eingeschüchtert werden, so Badenberg. Die Banden seien laut Badenberg derzeit damit beschäftigt, die Stadt neu unter sich aufzuteilen und zu klären, wer an welchen Orten Drogen verkaufen kann. Berlin habe ihr zufolge bereits eine sehr aktive Struktur der Organisierten Kriminalität.
Die Polizei versuche durch Präsenz und Einsätze an bestimmten Orten, "die Kriminellen zu stören". Dennoch brauche die Polizei Badenberg zufolge mehr rechtliche Befugnisse, um besser arbeiten zu können.
Sie verwies darauf, dass die Polizei seit November mit einer speziellen Ermittlungsgruppe gegen Organisierte Kriminalität vorgeht. Zwölf scharfe Schusswaffen seien seitdem gefunden worden. Das sei relativ viel.
Man nehme außerdem zunehmend wahr, dass Kriminelle aus dem Ausland für bestimmte Taten nach Berlin geholt würden. Das erschwere die Beweisfindung.
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