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Hits: 535 | 03.02.2026, 13:06 #1
Jeffrey Epsteins unheimliche Macht. Wie alle in seine Falle tappten
Der langjährige FBI-Chef Edgar Hoover legte Dossiers über zahlreiche Politiker und Personen des öffentlichen Lebens an. Auch vor dem US-Präsidenten machte er nicht halt. Mit diesen Unterlagen waren die überwachten Personen erpressbar. Dabei war Hoover selbst nicht unantastbar. Er lebte mit einem Mann zusammen und machte sich damit nach den damaligen Gesetzen strafbar. Offenbar betrachtete er sein Wissen über Politiker als Versicherung. Hoover war damals der mächtigste Mann des Landes. Es macht sprachlos, wie leicht sich die Menschen damals kompromittieren ließen. Der Gedanke an Hoover kam mir, als die sogenannten Epstein-Files veröffentlicht wurden. In diesen Tagen kam eine weitere, sehr umfangreiche Datensammlung zu Tage, die so manchen Prominenten schwer zu schaffen machen. Unglaubliche Vorwürfe belasten die Ex-Präsidenten Bush und Clinton. Aber auch ausländische Prominenz steht am Pranger. Seit langem bereits im Kreuzfeuer Prinz Andrew, der inzwischen seine Privilegien verloren hat. Offenbar haben sich viele zu Sexpartys einladen lassen. Alle wusste, was dort abgeht. Haben sie wirklich nicht geahnt, dass all das gefilmt wird? Minderjährige Mädchen scheinen für viele der Mächtigen eine ganz besondere Anziehung zu haben. Epstein hatte sie alle in der Hand......
Mit mehr als drei Millionen Seiten Dokumenten, über 2.000 Videos und rund 180.000 Bildern handelt es sich um die bislang umfangreichste Sammlung von Material rund um das Netzwerk des 2019 verstorbenen US-Milliardärs und verurteilten Sexualstraftäters. Was darin zu lesen ist, sprengt für viele Leser den Rahmen dessen, was bislang als vorstellbar galt – und zwingt Politik, Justiz und Medien zu einer erneuten Auseinandersetzung mit einem der düstersten Kapitel jüngerer Zeitgeschichte.Was ist neu an den Akten?
Neu ist weniger der Kernvorwurf – systematischer sexueller Missbrauch Minderjähriger durch Epstein und sein Umfeld – als vielmehr der Umfang, die Detailtiefe und die Reichweite der nun veröffentlichten Unterlagen. Die Dokumente zeigen, wie weit Epsteins Kontakte auch nach seiner Verurteilung 2008 reichten und wie eng er weiterhin mit einflussreichen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft vernetzt blieb.
Besonders brisant: Der erste politische Rücktritt in Europa folgte unmittelbar auf die Veröffentlichung. Der slowakische Ex-Außenminister Miroslav Lajčák legte einen Beraterposten nieder, nachdem Chats publik wurden, in denen er sich mit Epstein über „zu junge Mädchen“ ausgetauscht haben soll. Lajčák weist strafbares Verhalten zurück, der politische Schaden war jedoch nicht mehr aufzuhalten.
Schockierende, aber unbestätigte Vorwürfe
Ein Teil der Akten enthält Zeugenaussagen, die zwar nicht von der US-Justiz bestätigt sind, deren Inhalt jedoch extrem verstörend ist. Darin ist von Vergewaltigungen von Kindern, rituellen Misshandlungen, ja sogar von Zerstückelung von Babys und Kannibalismus die Rede. Juristen und Journalisten betonen, dass es sich hierbei um unverifizierte Aussagen handelt, die zwar dokumentiert, aber bislang nicht bewiesen sind. Dennoch zeigen sie, welches Ausmaß an Gewalt Betroffene schildern – und warum der Fall für viele weit über „klassische“ Missbrauchsskandale hinausgeht.
Wer sich in den letzten Jahrzehnten näher mit dem Bereich Satanismus, Kindesmissbrauch, Abtreibung und der Kultur des Todes in der Politik – etwa im Fall Dutroux – beschäftigt hat, der weiß, dass dies alles möglich und den Politikern zuzutrauen ist, auch wenn wir das oft einfach nicht wahrhaben wollen – weil die Kluft zwischen dem natürlichen Menschenverstand, einer vom Geist des Christentums geprägten Moral und dem, was dort nachweislich passiert, so enorm ist.
George Bush, Bill Gates und Prince Andrew
Die Akten nennen zahlreiche bekannte Persönlichkeiten. So findet sich in einer Beschwerde an die New Yorker Polizei eine Anschuldigung, wonach „George Bush 1“ – mutmaßlich der frühere US-Präsident George H. W. Bush – einen männlichen Minderjährigen vergewaltigt haben soll. In einer Email schreibt Epstein: „Ich liebe das Foltervideo“. In weiteren Emails reden seine Hintermänner davon, wie Ex-Präsident Bush einen Ritualmord an einem Baby auf einer Yacht begeht. Weitere Dokumente belegen Kontakte Epsteins zu ehemaligen Beratern des Weißen Hauses, Milliardären und internationalen Politikern. Genannt werden von der Anti-Trump-Fraktion immer wieder die Namen von Donald Trump, Steve Bannon, Elon Musk. Was bei deren Bedeutung nicht außergewöhnlich ist. Was Musk dazu über seine Beteiligung gesagt hat, scheint mutatis mutandis auch für die beiden anderen zuzutreffen:
„Niemand hat sich so sehr für die vollständige Freigabe der Epstein-Akten und die Strafverfolgung derjenigen eingesetzt, die Kinder missbraucht haben, wie ich es getan habe, wohl wissend, dass die etablierten Medien, die linksextremen Propagandisten und die tatsächlichen Schuldigen dies tun würden. Erstens: nichts zugeben. Zweitens: alles leugnen. Drittens: Gegenbeschuldigungen gegen mich erheben. Ich wusste, dass ich unerbittlich verleumdet werden würde, obwohl ich nie seine Partys besucht, nie in seinem „Lolita Express“-Flugzeug gesessen, nie einen Fuß auf seine gruselige Insel gesetzt oder überhaupt irgendetwas falsch gemacht hatte. Dennoch war der extreme Schmerz, beschuldigt zu werden, das Gegenteil von dem zu sein, was ich bin, es wert. Die Starken müssen diejenigen schützen, die sich nicht selbst schützen können, insbesondere schutzbedürftige Kinder. Ich nehme gerne jedes zukünftige Leid in Kauf, um mehr für den Schutz von Kindern zu tun und ihnen die Chance auf ein glückliches Leben zu geben.“ Soweit Musk.
Und was ist mit Trump und Berlusconi?
Und wer genauer hinschaut, wird sich fragen: Warum sollte Trump so sehr auf die Veröffentlichungen der Files hingearbeitet und diese ermöglicht haben, wenn er dadurch stürzen könnte? Fakt ist doch: Epstein versuchte mehrmals, Trump in eine Falle zu locken, aber Trump wies ihn jedes Mal zurück. Epstein ließ Maxwell eine junge Frau Trump in Mar-a-Lago vorstellen – und Trump wies den Versuch wütend zurück. Epstein lud Trump auf seine Privatinsel ein – was Trump jedoch ablehnte. Epstein selbst gab zu, dass Trump „nie eine Massage bekommen hat”. Epstein versuchte außerdem, sich mit einem Journalisten abzusprechen, um kompromittierende Informationen über Trump zu erhalten, konnte aber keine finden. Interessant auch, wie der italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi auf die Einladung Epsteins zu einer seiner Partys reagierte. Berlusconi antwortete: „Bei mir zu Hause ist das Essen besser und der Wein so gut, dass die Mädchen von selbst wiederkommen – da braucht man sie nicht zu entführen.“
Anders bei Bill Gates. Der taucht in einer E-Mail auf, in der in vulgärer Weise über eine Geschlechtskrankheit und intime Details gesprochen wird. Besonders bizarr wirken beschriebene Videoaufnahmen von Prince Andrew, die ihn in kompromittierenden Posen mit einer regungslosen jungen Frau oder einem Mädchen zeigen sollen. Ein Schwerpunkt der Akten liegt auf dem Versagen staatlicher Institutionen. Interne Berichte, unter anderem aus dem „Office of Professional Responsibility“, legen nahe, dass Epstein 2008 trotz belastender Beweise glimpflich davonkam. Whistleblower-E-Mails deuten darauf hin, dass Warnungen systematisch ignoriert wurden und es möglicherweise zu Vertuschungen kam. Diese Erkenntnisse nähren den Verdacht, dass Epsteins Macht weniger auf Geld allein beruhte als auf seinem kompromittierenden Wissen über andere.
Rolle für den Bevölkerungsaustausch
Zusätzliche Brisanz erhält die Debatte durch Aussagen des umstrittenen Kommentators Mike Adams, der behauptet, Israels Premierminister Benjamin Netanjahu habe die Veröffentlichung der ungeschwärzten Dokumente mit Trumps Namen angeordnet, um politischen Druck auszuüben. Für diese These gibt es bislang keine unabhängigen Belege. Bestätigt wurde jedoch die Existenz eines Beratervertrags mit Bezug zur Familie Rothschild im Umfang von 25 Millionen Dollar, dessen Kontext und Zweck weiter untersucht werden.
Martin Sellner bemerkt zurecht: „Das Entscheidende sind nicht die widerlichen E-Mails und Bilder. Das Entscheidende ist, was in den letzten Jahrzehnten politisch erzwungen wurde, indem Menschen mit diesen Bildern erpresst wurden. Diese Frage ist entscheidend. Nach wie vor halte ich Remigration für das wichtigste Thema. Aber die Rolle globaler Eliten, pädophiler Netzwerke, professioneller Erpresser und reicher Finanziers für den Bevölkerungsaustausch kann und darf nicht ausgeblendet werden.“
Ist der Epstein-Skandal ein Einzelfall?
Die Epstein-Files zeigen ein Netzwerk aus Macht, Geld und möglichem Missbrauch, dessen vollständige Aufarbeitung noch aussteht. Das, was nun öffentlich ist, lässt viele bisherige Vorstellungen harmlos erscheinen – und stellt erneut die Frage, wie viel Wahrheit eine Gesellschaft auszuhalten bereit ist. Und wie konnte es soweit kommen, wozu sind Menschen in Machtpositionen bereit? Denn denken wir an Politiker, die infolge einer Open Border-Migrationspolitik Tausende an ermordeten, vergewaltigten und traumatisierten Kindern und Frauen auf dem Gewissen haben, an Politiker, die es lächelnd in Lauf nehmen, dass jährlich mehr als 73 Millionen ungeborene Kinder ermordet werden, an Politiker, die Menschen mehr oder weniger zu einer Impfung gezwungen haben, die zahllosen Menschen Turbo-Krebs, schwere Behinderungen und nicht selten auch den Tod gebracht hat, die eine ganze „Generation Lockdown“ auf sadistische Weise psychisch zugrunde gerichtet haben, die einen Krieg in der Ukraine nicht beenden wollen, der täglich Hunderten junger Männer das Leben kostet, dann nimmt sich das, was auf Epsteins Insel passiert ist, noch verhältnismäßig harmlos aus.
Und doch haben die Lauterbachs, Merzs, Merkels, Tim Walzs, Bidens und die Epstein-Unmenschen etwas gemeinsam: Die dämonische Gier, eine Macht „ohne rote Linien“ (Olaf Scholz) auszuleben, die maximal ist und keine höhere Macht – Gott – mehr über sich weiß oder anerkennen will. Eine Gier, deren Gewissenlosigkeit und Sadismus sie so erpressbar und zu Erpressern macht. Und so ein System schafft, in dem der Skrupelloseste den größten Erfolg hat. Das alte, in die Kälte der Verdammnis stürzende „Non serviam“ schallt hasserfüllt von der Hölle über Little Saint James bis hin nach Brüssel, Berlin und Kiew.
https://ansage.org/was-haben-merkel-merz-lauterbach-co-mit-dem-epstein-skandal-zu-tun/
Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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10.02.2026, 11:08 #2
AW: Jeffrey Epsteins unheimliche Macht. Wie alle in seine Falle tappten
Inzwischen sind einige Politiker zurückgetreten. In Frankreich musste der ehemalige Minister Jack Lang seinen Posten als Leiter eines Kulturinstituts verlassen. In Norwegen ist nicht nur Prinzen-Gattin Mette-Marit belastet und in GB ist nicht nur Königsbruder Andrew in die Epstein-Machenschaften verwickelt. Nun steht auch die Regierung mit dem Rücken an der Wand. Premierminister Starmer ist in Not.....
......aktuell muss sich Starmer gegen Verstrickungen seiner Regierung in die Epstein-Akten wehren. Vor über einem Jahr hatte er den erfahrenen Politiker Peter Mandelson zum Botschafter in den USA ernannt. Und das, obwohl damals schon bekannt war, dass dieser Verbindungen zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hatte. Mit der Veröffentlichung einer neuen Datenmenge sind diese Verbindungen wieder ins Licht der Öffentlichkeit geraten. Mendelsson soll während seiner Zeit als Labour-Abgeordneter von Epstein Geld erhalten haben und ihm in seiner Zeit als Labour-Minister Dienstgeheimnisse verraten haben.
Schon im September 2025 musste Mandelson deswegen von seinem Botschafter-Amt zurücktreten. Anfang Februar trat er dann auch aus der Labour-Partei aus. Am Sonntag, 8. Februar, trat dann Starmers Stabschef Morgan McSweeney zurück. McSweeney pflegte enge Parteiverbindungen zu Mandelson. Am Montag folgte ihm Starmers Kommunikationschef Tim Allan. Er wolle den Aufbau eines neuen Teams in der Downing Street ermöglichen, so seine Begründung.
Epstein-Skandal bedroht Keir Starmers Regierung und das britische Königshaus
In den letzten Monaten veröffentlichte das US-Justizministerium immer wieder Tranchen der Akten rund um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Epstein betrieb über Jahre hinweg einen Missbrauchsring, dem viele junge Frauen und Mädchen zum Opfer fielen. Er pflegte enge Kontakte zu einflussreichen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Auch die britischen Royals sind von der Epstein-Affäre betroffen. Der Bruder von König Charles III., Andrew, hatte einst eine enge Beziehung zu Epstein. Andrew hat bereits alle Titel und Ämter verloren und äußerte sich nicht zu den Vorwürfen. Prinz William und Prinzessin Kate haben sich als „zutiefst besorgt“ geäußert.
Starmers Regierung und die Labour-Partei sind weiter in der Krise. Starmer kündigte zwar an, die Dokumente und Korrespondenz zur Ernennung Mandelsons offenzulegen, doch der Zeitpunkt und Umfang sind unklar. Der Rücktritt seines Stabschefs Morgan McSweeney hat Starmer zudem seinen wichtigsten Berater gekostet. Ob er seine Amtszeit ohne diesen engen Vertrauten retten kann, bleibt fraglich.
Seit Monaten wird spekuliert, dass die Labour-Fraktion Starmer absetzen könnte. In der Partei herrscht die Sorge, bei den bevorstehenden Regionalwahlen in Schottland und Wales sowie den Kommunalwahlen in England im Mai Niederlagen zu erleiden. Viele rechnen dann mit einem Misstrauensantrag. Bisher fehlte es jedoch an einer geeigneten Person, die Starmer nachfolgen könnte.
https://www.fr.de/politik/epstein-af...-94162498.html
........und Norwegen steht unter Schock
--------------------------------------------------------------------------------------------------------Mona Juul galt als Superstar der norwegischen Diplomatie. Nach dem Posten als Staatssekretärin im Außenministerium war sie Botschafterin in Israel, den USA, bei den UN und zuletzt von Jordanien und Irak. Von diesem Amt trat sie nun am Sonntag zurück. Eine Wahl hatte sie kaum, andernfalls wäre sie wohl entlassen worden. Schon vor einer Woche war sie von ihren Amtspflichten entbunden worden.
Hintergrund sind die offenbar engen Verbindungen von ihr und ihrem Mann Terje Rød-Larsen, ebenfalls eine Koryphäe der norwegischen Außenpolitik, zu dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Schwere Vorwürfe gibt es deswegen auch gegen Thorbjørn Jagland, den früheren Ministerpräsidenten des Landes, Vorsitzenden des Nobelkomitees und Generalsekretär des Europarats. Auf eine Erklärung wartet die norwegische Öffentlichkeit auch im Fall von Kronprinzessin Mette-Marit, die eng mit Epstein verbunden war.
Kaum ein europäisches Land ist so betroffen von den Enthüllungen wie Norwegen, kaum anderswo war die außenpolitische Elite so verstrickt mit dem Sexualstraftäter wie jene in Oslo. Die Skandale betreffen Grundpfeiler des norwegischen Staats, darunter das Amt des Ministerpräsidenten, das Außenministerium, das Nobelkomitee und das Königshaus. Und sie stehen in starkem Kontrast zur Selbstwahrnehmung des Landes als vorbildhafte Nation. In keinem anderen westeuropäischen Land, das ergab eine Umfrage des Pew Research Centers 2018, hält man sich vor anderen Nationen so überlegen wie in Norwegen......Die nun zurückgetretene Diplomatin Juul und ihr Mann Terje Rød-Larsen hatten ihren Ruhm im Land auf ihren Einsatz beim sogenannten Oslo-Prozess gegründet, das waren die Friedensverhandlungen zwischen Israel und der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO). Die Verhandlungen brachten viel Hoffnung, aber keinen Frieden.
Juul und ihr Mann stiegen danach aber rasch auf. Im Jahr 2018 kaufte das Paar eine große Wohnung in einem angesagten Osloer Stadtteil weit unterhalb des Marktpreises. Der Besitzer wurde eigenen Angaben nach von Epstein unter Druck gesetzt zu verkaufen. E-Mails zeigen, dass Epstein damals schrieb, er ziehe die Schlinge „langsam zu“.
Juul, ihr Mann Rød-Larsen und ihre Kinder waren Berichten nach auch auf Epsteins Privatinsel, auf der es vielfach zu Missbrauch gekommen sein soll. Zudem hatte das von Rød-Larsen geführte und auch staatlich unterstützte International Peace Institute viel Geld von Epstein bekommen. Junge, schöne und unqualifizierte Frauen aus Osteuropa sollen laut der Zeitung „Netavisen“ für kurze Zeit in dem Institut Tätigkeiten vermittelt bekommen haben. Auch bedachte Epstein die beiden Kinder des Paars in seinem Testament mit jeweils fünf Millionen Dollar. Gegen Juul wie ihren Mann ermittelt nun die zuständige Behörde wegen schwerer Korruption beziehungsweise der Beihilfe dazu.
Tief in dem Netz von Epstein verstrickt war offenbar auch Norwegens früherer Ministerpräsident Thorbjørn Jagland. Gegen ihn ermittelt die zuständige Behörde wegen des Verdachts auf schwere Korruption. Jagland soll Epstein geholfen haben, in Kontakt mit Wladimir Putin zu kommen. Auch könnte er Vorteile und Geschenke von Epstein angenommen haben – was er abstreitet. Zudem soll er Epstein um finanzielle Hilfe bei einem Immobilienkauf gebeten haben. Zusammen mit seiner Familie soll Epstein ihn in seiner Villa in Palm Beach empfangen haben. Kurz vor seiner Verhaftung 2019 plante er offenbar ein Abendessen mit Jagland und Rød-Larsen in Paris.
Betroffen von den jüngsten Enthüllungen ist weiterhin der frühere norwegische Außenminister Børge Brende, der derzeit dem Weltwirtschaftsforum (WEF) vorsitzt. Er traf Epstein mehrmals, nannte ihn seinen „Freund“.
So nannte auch Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit Epstein: Sie schrieb ihrem „verrückten Freund“ Epstein Dutzende E-Mails, traf sich wiederholt mit ihm, tauschte sich mit ihm über seine „Frauenjagd“ und Skandinavierinnen als „Ehefrauenmaterial“ aus. Mehrfach hat sich Mette-Marit dafür entschuldigt, aber stets nur mittels Mitteilungen des Königshauses. Im Land hält man es als kaum noch für vorstellbar, dass sie Königin werden kann.
Das Parlament hat nun eine offizielle Untersuchung der norwegischen Epstein-Verbindungen beschlossen. Eine Kommission soll alle persönlichen, diplomatischen und finanziellen Kontakte zwischen norwegischen Amtsträgern und Epstein untersuchen. „Transparenz und Aufklärung dieses Falls sind unerlässlich“, sagte dazu Ministerpräsident Jonas Gahr Støre. Auch seine sozialdemokratische Arbeiterpartei unterstützt die Untersuchungskommission – sie steht dabei selbst im Fokus, Jagland, Juul und Rød-Larsen gehören ihr an.
In den nordischen Nachbarstaaten Dänemark und Schweden, die weit weniger von den Epstein-Enthüllungen betroffen sind, sorgen die norwegischen Skandale derweil für Häme. Die zu reich gewordenen „Meister der Selbstgefälligkeit“ und des Fahnenschwenkens habe die „harte Realität“ erreicht, heißt es etwa in der Zeitung „Svenska Dagbladet“. Der grenzenlose Reichtum habe die Norweger wohl so sehr geblendet, dass sie sich selbst nicht mehr in die Augen sehen könnten, schreibt wiederum der Chefredakteur der dänischen Zeitung „Politiken“.
https://www.msn.com/de-de/finanzen/t...e282e5f&ei=115
Warum hatte Jeffrey Epstein einen österreichischen Paß?
Österreichs Grüne haben mit einer parlamentarischen Anfrage an Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) Aufklärung über den österreichischen Reisepaß des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein verlangt. Sie wollen wissen, welche Schritte die Behörden seit dem Bekanntwerden des Dokuments gesetzt haben und ob Ermittlungen eingeleitet wurden.
Der Paß war 2019 im Zuge der US-Ermittlungen gegen Epstein in dessen New Yorker Anwesen gefunden worden. Für das FBI galt er als besonders brisanter Fund: Das Dokument war auf den Namen „Marius Fortelni“ ausgestellt, trug jedoch ein Foto Epsteins.
US-Staatsanwälte führten den Paß damals als Beleg für ein hohes Fluchtrisiko an und das Gericht verwehrte Epstein auch deshalb eine Freilassung gegen Kaution. Er starb wenige Wochen später in Haft. Nach Angaben der Behörden wurde der Paß 1982 ausgestellt und war bis 1987 gültig. Er dürfte nachträglich verfälscht worden sein. Das Dokument weist zahlreiche Ein- und Ausreisestempel auf. Epsteins Anwälte erklärten, diese stammten vom ursprünglichen Paßinhaber.
Epstein nutzte den Paß für Reisen in den Nahen Osten
Epstein habe den Paß aus Sicherheitsgründen genutzt, da er als jüdischer US-Amerikaner bei Reisen im Nahen Osten gefährdet gewesen sei. Österreichs Innenministerium hatte im Dezember angekündigt, mögliche Ermittlungen zu prüfen. Die Grünen verlangen nun Auskunft darüber, ob Verfahren eingeleitet wurden, wofür das Dokument hergestellt wurde, ob es verwendet wurde und gegen wen ermittelt wird.
Die frühere Justizministerin und stellvertretende Klubobfrau der Grünen, Alma Zadić, erklärte im Standard, der gefälschte österreichische Reisepaß werfe weiterhin ungeklärte Fragen auf. Zudem solle geklärt werden, ob in Österreich jemals wegen anderer Delikte gegen Epstein ermittelt worden sei.
https://jungefreiheit.de/politik/aus...chischen-pass/Geändert von Realist59 (20.02.2026 um 10:13 Uhr)
Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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20.02.2026, 10:24 #3
AW: Jeffrey Epsteins unheimliche Macht. Wie alle in seine Falle tappten
Die Meldungen gestern waren ein Paukenschlag. Der Bruder des britischen Königs wurde verhaftet. Schon lange waren die Verflechtungen von Prinz Andrew im Epstein-Skandal ein Thema, aber dass er dann tatsächlich verhaftet wurde, war schon eine kleine Sensation. Offenbar geben die kürzlich veröffentlichten Epstein-Akten so viel Haftgründe her, dass die britische Justiz nicht anders konnte. Auch die Ex-Ehefrau des Prinzen, Sarah Ferguson, steht im Zwielicht. Sie hatte sich Epstein regelrecht unterwürfig als Mitarbeiterin angeboten weil sie das Geld braucht, wie sie selbst in einer Mail an ihn schrieb. Auch wenn sie zumindest offiziell nicht für Epstein arbeitete, zahlte der US-Milliardär 15 lange Jahre hohe Summen an die Britin.
Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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