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  1. #11
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    AW: Unruhen im Iran: gelingt nun der Umsturz?

    Zitat Zitat von ryder Beitrag anzeigen
    Das Hauptproblem ist wohl, das die Revolutionsgarden keinerlei Skrupel haben ihre Landsleute zu massakrieren. Und ebendiese werden von Leuten gebildet dessen, bei denen der Koran das einzige je gelesen Buch darstellt. Die städtischen Iraner ( Perser ) sind und waren oft weitaus gebildeter und sind mit Sicherheit diejenigen, die eben dieser Tage aufbegehren !!! Schwer zu lösen und auch Trump kommt da schnell an die Grenze des machbaren !!!
    Interessant ist, dass dieses Regime gezielt die Zukunft umbringt, den Nachwuchs dieses Landes wie auch schon bei den vergangenen Demonstrationen. Im Moment gehen die in iranischen Exekutivmitarbeiter im Schutz der Dunkelheit von Haus zu Haus, um ganz gezielt die jungen Erwachsenen festzunehmen, weil die angeblich demonstriert hätten. Und sie werden wie schon in der Vergangenheit nicht mehr zurückkehren. In den Strassen Teherans stapeln sich Plastikleichensäcke und Menschen, die nachschauen, ob in diesen Leichensäcken ihre verschwundenen Angehörigen liegen.

    Das Blutopfer dieses Landes besteht in der Auslöschung der Elite und der Zukunft dieses Landes.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #12
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    AW: Unruhen im Iran: gelingt nun der Umsturz?



    "Ein Bild, das sich in die Seele brennt: Diese Frau in Teheran umarmt den leblosen Körper ihrer Schwester. Getötet, nur weil sie Freiheit wollte. Ihr leerer Blick sagt alles.
    Entstanden ist es vermutlich in einer der Leichenhallen in Teheran, in denen sich die Leichensäcke türmen. Das Regime in Iran tötet gerade stündlich hunderte Protestierende auf den Straßen. Es gibt Berichte, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Ganze Reihen von Protestierenden werden mit scharfer Munition von den Regimekräften geradezu niedergemäht wie Grashalme. Szenen wie aus dem grausamsten Krieg, den man sich vorstellen kann. Derweil läuft auch die staatliche Hinrichtungsmaschinerie der Despotie in Iran an: Morgen soll Erfan Soltani (26) hingerichtet werden, ein junger Mann, der in Karaj protestierte. Er wäre das erste Justiz-Todesopfer unter den Protestierenden.
    Seit fünf Tagen ist die Bevölkerung von jeglicher Kommunikation nach innen und außen abgeschnitten, denn das Regime hat Internet und Telefonleitungen blockiert. Sogar das Starlink-Satelliten-Signal wird gestört, mit dem einige Protestierende noch Videos und Fotos in die Welt versenden konnten. Was wir an Bildmaterial in den sozialen Medien sehen, ist also nur die Spitze des Eisbergs an Gewalt, die das Regime anwendet.
    Das Editorial Board von Iran International meldet heute unter anderem unter Berufung auf eine Quelle mit Nähe zum Nationalen Sicherheitsrat, der direkt dem obersten „Revolutionsführer“ Ayatollah Khamenei unterstellt ist, dass 12.000 Menschen durch Regimekräfte der Islamischen Republik getötet worden sein sollen. Die meisten Opfer habe es laut dem Exil-Sender mit Sitz in London am 8. und 9. Januar gegeben, also seitdem das Internet abgeschaltet wurde.
    Die Menschen in Iran kämpfen mit bloßen Händen gegen eine bis an die Zähne bewaffnete Diktatur, die zu allem bereit ist. Bitte seid die Stimme der Menschen in Iran! Solidarisiert euch! Schreibt Politiker an, organisiert Proteste in eurer Stadt!"
    https://www.focus.de/politik/ausland...eb4dad9fe.html
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  3. #13
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    AW: Unruhen im Iran: gelingt nun der Umsturz?

    Ganz zu schweigen von den Künstlern, die sich, als es gegen Israel ging, hastig in allerlei Unterschriftenlisten eintrugen. Jetzt, da ein mörderisches Mullah-Regime massenhaft unschuldige Bürgerinnen und Bürger erschießen lässt, reicht es bei Daniel Brühl, Katharina Thalbach & Co. nicht mal zu solchem Gratismut. Eine Schande. (Georg Anastasiadis)
    Es ist leicht, ein knirschendes Sandkorn in einem Getriebe zu sein, das nicht mehr läuft. Die Linke ist immer "gegen Nazis" (wer auch immer das jetzt sein soll) und für "Freiheit und Demokratie" - solange die Mehrheit ihre Meinung vertritt. Erinnert euch doch mal, wer verhalf Chomeini auf den Thron und wer baumelte als erstes? DIE LINKEN!!!

  4. #14
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    AW: Unruhen im Iran: gelingt nun der Umsturz?

    Es sollen bereits 12000 tote Demonstranten sein, die das Mullah-Regime auf dem Gewissen hat. Was sagt die UNO, der Weltsicherheitsrat und wie all diese internationalen Institutionen alle heißen? Wo sind die Grünen, die SPD, die Linkspartei? Solange es gegen Israel geht, sind sie da. Die Antisemiten, die ihren Judenhass damit kaschieren, dass sie sich für die armen Opfer des Krieges verwenden. Dass diese "armen Opfer" genau diesen Krieg wollen, interessiert die Linken nicht. Im Iran ist Israel nicht involviert, also ignoriert der Linke so gut er kann.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  5. #15
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    AW: Unruhen im Iran: gelingt nun der Umsturz?

    Die Mullahs des Irans werden ernten, was sie so fleißig ausgesät haben.

  6. #16
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    AW: Unruhen im Iran: gelingt nun der Umsturz?

    Das ging dann schneller als erwartet. Mit eiserner Hand haben die Mullahs die Revolte niedergeschlagen. Praktisch von einem Tag auf den anderen wurden die Proteste beendet. Offiziell sind es 3400 Tote, inoffiziell sollen es mehr als 16000 sein. Angeblich soll ausgerechnet Israel die USA davon abgehalten haben, dort zu intervenieren. Es war dann wohl zum einen die Härte des Regimes und zum anderen die ausbleibende ausländische Hilfe, die die Protestler resignieren lassen haben. Kanzler Merz lag mit seiner Einschätzung, dass das Regime "faktisch am Ende ist" komplett daneben. Aber auch der Sohn des letzten Schahs hat sich wieder einmal verspekuliert. Er hat bei jedem Aufstand der letzten Jahre das Ende der Mullahs kommen sehen.
    Geändert von Realist59 (18.01.2026 um 10:35 Uhr)
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  7. #17
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    AW: Unruhen im Iran: gelingt nun der Umsturz?

    16.500 Tote und 360.000 Verletzte?: Ärzte enthüllen das blutige Iran-Gemetzel
    Mullah-Schergen schießen gezielt in die Augen

    Teheran – „Das ist eine völlig neue Dimension der Brutalität.“ Das sagt Professor Amir Parasta, ein iranisch-deutscher Augenchirurg und ärztlicher Direktor des Münchener Augenzentrums Munich MED in der „The Sunday Times“. Die britische Zeitung hat einen ausführlichen Bericht über die aktuellen Gräueltaten des Mullah-Regimes im Iran veröffentlicht – und der übertrifft selbst die schlimmsten Befürchtungen. Viele Augenzeugen berichten, was die Terror-Truppen den Demonstranten antun. Und was nach dem Willen des Regimes nie an die Öffentlichkeit kommen sollte.

    Seit dem 8. Januar ist das Internet durch die Ajatollah-Diktatur abgeschaltet, um ungestört brutal gegen die unbewaffneten Menschen, die nach Freiheit rufen, vorzugehen. Nur dank Starlink, einer Satellitentechnologie von Elon Musks SpaceX, sickern trotzdem Zeugenaussagen, Bilder und Videos durch. Während Regime-Offizielle mittlerweile 5000 Tote zugeben, berichten Ärzte aus dem Iran von einem Gemetzel! Mehr als 16.500 sollen die Mullah-Milizen getötet haben, dazu knapp 360.000 Menschen verletzt, darunter Kinder und Schwangere. Die meisten Opfer wurden innerhalb von nur zwei Tagen getötet, viele davon waren noch nicht einmal 30 Jahre alt.
    Schussverletzungen an Kopf, Hals und Brust

    „Scharfschützen auf den Dächern schossen Leuten in den Hinterkopf. Wir gingen gerade, als plötzlich mehrere Leute neben uns blutüberströmt zu Boden fielen“, berichtet jemand der „The Sunday Times“. „Als wir versuchten, zu ihnen zu gehen, um die Leichen wegzutragen, eröffneten sie das Feuer auf uns.“

    Allein die Noor-Klinik in Teheran dokumentierte 7000 Augenverletzungen. „Es gibt so viele Schussverletzungen am Auge, dass wir nicht wissen, wen wir zuerst behandeln sollen“, sagte ein Augenarzt. Eine weitere Person sagte: „Mein Bruder arbeitet in der Noor-Klinik. Er berichtete, dass allein in Teheran in einer einzigen Nacht über 800 Augen aufgrund von Schrotschüssen entfernt werden mussten. Mein Bruder sagte außerdem, dass die Zahlen nach Gesprächen mit Ärzten in Krankenhäusern anderer Städte extrem hoch seien, möglicherweise seien landesweit mehr als 8000 Menschen durch Schrotbeschuss erblindet.“
    Wer überlebt, muss Mullah-Gefängnisse fürchten

    Dramatisch ist auch die Blutknappheit. Obwohl das medizinische Personal in mehreren Krankenhäusern selbst Blut spendete, um Patienten am Leben zu erhalten, verweigerten die Sicherheitskräfte in einigen Fällen Bluttransfusionen. „Das ist Völkermord im Schutze der digitalen Dunkelheit“, sagte Parasta. „Sie haben gesagt, sie würden so lange töten, bis das aufhört, und genau das tun sie.“ Wer überlebt, muss die berüchtigten Mullah-Gefängnisse fürchten. Milizen kidnappen automatisch jeden, dem Augen entfernt wurden, sie werden laut Augenzeugen auch direkt aus den OP-Sälen entführt.
    Saba Latif (29) aus Isfahan, die derzeit in Chicago studiert, steht in Kontakt mit Aktivisten und Augenzeugen im Iran. Sie sagt: „Ganze Familien wurden in ihren Autos erschossen. Eine Krankenschwester in Isfahan erzählte mir, dass alle zwei Stunden 50 bis 100 Leichen abtransportiert würden, und das nur aus einem einzigen Krankenhaus. Stellen Sie sich die ganze Stadt, das ganze Land vor! Jeder, den ich kenne, hat entweder jemanden verloren oder kennt Vermisste in seinem Familienkreis – ich mache mir große Sorgen um meine eigene Familie.“
    https://www.bild.de/politik/ausland-...40895ba7f71c36
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  8. #18
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    AW: Unruhen im Iran: gelingt nun der Umsturz?

    Die Mullahs schalteten das Internet im Iran ab und massakrierten mehr als 36000 Demonstranten. Das berichten iranische Ärzte. Wahllos schossen Polizei und Revolutionsgarden in die Menge. Und unsere Medien? Sie schweigen. Als Linke sympathisieren sie mit dem islamfaschistischen Regime. Statt dessen dreschen sie auf die Opposition ein.....



    Über die ebenso skandalöse wie befremdende Sympathie vieler Politiker und Journalisten hierzulande für die radikalen Mullahs im Iran habe ich hier bereits geschrieben – und versucht, Gründe dafür zu finden (siehe meinen Artikel „Iran foltert – und die rot-grünen Moralprediger schauen weg – Wieso unsere Champagner-Linken beim Mullah-Terror still bleiben“).

    Jetzt hat sich dieses Phänomen wieder einmal mehr gezeigt – in besonders entlarvender Form. In der mit Zwangsgebühren finanzierten Tagesschau führte ARD-Moderatorin Jessy Wellmer ein Interview mit dem Schah-Sohn und Thronfolger Reza Pahlavi, bei dem sie ihren Skeptizismus kaum verbarg und mehrfach eine auffällig schroffe Distanz zeigte – bis hin zur Übernahme regimetreuer Argumentationsmuster. Zwar handelte es sich nicht um ein regelrechtes Verhör, wie manche Kommentatoren es nennen – doch der Ton war konfrontativ genug, um bei vielen Iranern den Eindruck zu erwecken, die Sympathien der Moderatorin lägen nicht beim Interviewten, sondern eher auf Seiten der Machthaber in Teheran (anzusehen ist das Video hier).

    Damit wir uns richtig verstehen: Man muss kein Freund von Pahlavis Vater, dem letzten Schah, sein – an dem es zweifellos viel zu kritisieren gibt –, um zu erkennen, wie schief hier die Maßstäbe sitzen. Wer einen Exilpolitiker, der keine Monarchie, sondern eine Demokratie anstrebt, befragt wie einen Angeklagten, aber gegenüber Folterregimen den Ton senkt, hat seine journalistische Kompassnadel verloren.

    Und das ist Teil eines breiteren Musters: Deutsche Medien verleihen manchen Opfern Gesichter und Geschichten – und anderen nicht einmal einen Namen, je nachdem, welche politische Erzählung sie bedienen wollen. Wie ich gerade in einem Tweet schrieb: „In den USA wird ein bewaffneter Aktivist bei Protesten für illegale Migranten erschossen – Medien und Politik trauern. Die Opfer von Migrantengewalt bei uns? Die Opfer der Mullahs im Iran? Eher Schweigen. Ideologie ersetzt Mitgefühl.“

    Und genau hier wird es grundsätzlich: Eine distanzierte Haltung gegenüber Interviewpartnern wäre ausdrücklich begrüßenswert, wenn sie auch gegenüber islamistischen Unterdrückern und ihren Apologeten gepflegt würde (und genauso gegenüber unseren eigenen Regierungen). Doch während die Tagesschau bei den Mächtigen, insbesondere denen aus dem linken Lager, die Samthandschuhe überstreift, zieht sie hier im Gespräch mit einem Oppositionspolitiker wieder einmal den Boxhandschuh an – und zwar nicht für, sondern gegen ihn.

    Tröstlich ist nur, dass dieser Fehltritt, der eigentlich keiner ist (weil so etwas eher Regel ist als Ausnahme), für einen Sturm der Entrüstung sorgte.

    Der X-Nutzer Farshad schrieb dazu einen bitterbösen Kommentar auf dem Netzwerk:

    „Das Interview von Jessy Wellmer mit Seiner Majestät

    Reza Pahlavi in der Tagesschau stellt einen schwerwiegenden Verstoß gegen journalistische Verantwortung und menschenrechtliche Sorgfaltspflicht dar.

    Frau Wellmer, während Sie mit bemerkenswerter Arroganz einen angeblichen „Nachweis der Popularität“ einfordern, blenden Sie systematisch das massive und dokumentierte Blutvergießen aus, das vom eigentlichen Täter, Ali Khamenei, und seinem Unterdrückungsapparat begangen wird. Diese selektive Wahrnehmung widerspricht fundamental den Grundsätzen einer menschenrechtsbasierten Berichterstattung.

    Statt die fortlaufenden Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu benennen, reproduzieren Sie Narrative politischer Kreise, die einen freien, demokratischen Iran fürchten. Indem Sie die Propaganda des Regimes übernehmen und gleichzeitig die Millionen Iraner ignorieren, die unter Lebensgefahr und im Angesicht tödlicher Gewalt den Namen ihres Königs Reza Pahlavi rufen, haben Sie Ihre Rolle als unabhängige Journalistin aufgegeben.

    Diese Form der voreingenommenen und verzerrenden Berichterstattung degradiert Sie zur Sprachrohr-Funktion eines Unterdrückungsregimes und stellt eine schwere Rufschädigung für den öffentlich-rechtlichen Journalismus dar. Sie ist eine Schande für die Tagesschau.

    Der Wille des iranischen Volkes, seine Identität, Würde und Selbstbestimmung zurückzuerlangen, ist durch internationales Recht geschützt und ungleich stärker als Ihre unbeholfenen, politisch diktierten Narrative. Die Welt sieht zu – und sie wird dieses Versagen nicht vergessen.“
    Auch die Kommentare unter dem Tweet sprechen für sich. Hier nur ein paar Auszüge:

    Beim Ansehen dieses Interviews habe ich vor Wut gekocht. Sind Sie so heuchlerisch, dass Sie die Videos der Proteste ignorieren? Hören Sie die Rufe „Javid Shah“ nicht? Schande über alle, die das Leid der Menschen verleugnen.
    Jessy Wellmer, Moderatorin bei ARD, ist eine unhöfliche Person, die nicht einmal die grundlegendsten Regeln des respektvollen Umgangs mit Gästen kennt. Von einer Linken sollte man ohnehin keinen Anstand erwarten.
    Sehr geehrte Frau Wellmer. Sie waren mir immer sehr sympathisch, aber wie Sie unseren Prinzen behandelt hatten, ist mir überhaupt nicht gut gefallen. Mit freundlichen Grüßen.
    Was bleibt? Die bittere Erkenntnis, dass viele deutsche Journalisten und Politiker offenbar nicht empört sind, wenn friedliche Demonstranten gefoltert und niedergeschlachtet werden – wohl aber, wenn der „Falsche“ dagegen protestiert. Noch dazu jemand aus einem ehemaligen Herrscherhaus, das man verachtet. Ein Thronfolger, der sich für Demokratie, Säkularismus und Menschenrechte einsetzt – das passt eben nicht ins rot-grüne Weltbild, das lieber mit Palästinensertuch und betretenem Schweigen auf iranischen Terror reagiert, als mit klarer Position gegen islamistische Gewalt.

    Pahlavi hat sich in diesem Interview nicht blamiert – auch wenn manche Linke es so drehen wollen. Im Gegenteil: Er hat mit Würde und Ruhe das offen zur Schau gestellte Missverhältnis westlicher Medien entlarvt. Es war nicht er, der vorgeführt wurde. Sondern die Tagesschau. Die sich selbst vorführte. Und gleichzeitig einen ganzen Apparat, der sich hinter angeblicher Ausgewogenheit verschanzt – und dabei längst jegliche moralische Balance verloren hat. Und zwar derart offensichtlich, dass immer weniger (aber leider immer noch zu viele) Menschen seine Zerrbilder der Realität noch ernst nehmen.

    https://reitschuster.de/post/ard-mod...t-sich-selbst/
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  9. #19
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    AW: Unruhen im Iran: gelingt nun der Umsturz?

    Als Linke sympathisieren sie mit dem islamfaschistischen Regime. Statt dessen dreschen sie auf die Opposition ein.....
    Haben sie die Lektionen von damals nicht begriffen? Dann müssen sie diese wiederholen.

  10. #20
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    AW: Unruhen im Iran: gelingt nun der Umsturz?

    Wie gut sich SPD, Grüne und Linkspartei mit den Mullahs verstehen, zeigt eine Äußerung des iranischen Außenministers........


    Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat Bundeskanzler Friedrich Merz scharf attackiert und seine Hoffnung auf einen Regierungswechsel in Berlin zum Ausdruck gebracht. Er attestierte dem CDU-Chef „politische Naivität“ und einen „widerwärtigen Charakter“.

    Der Iran habe stets enge Beziehungen zu Deutschland gepflegt, schrieb Araghtschi auf X. „Umso bedauerlicher ist es, dass nun eine Person wie Herr Merz Deutschland auf der Weltbühne vertritt.“ Der Minister betonte: „Wir hoffen, dass Deutschland wieder eine reifere und ehrenhafte politische Führung bekommt.“ ...... https://www.rnd.de/politik/irans-aus...MDLSBRKFI.html

    ....ja, das waren noch Zeiten, als SPD-Politiker Steinmeier den Mullahs zum Jahrestag ihrer Machtergreifung gratulierte, oder Claudia Roth züchtig mit Kopftuch vor den Mullahs im Staub lag.
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