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CDU-Abgeordnete fordern Abschaffung der Minijobs
Wenn man in einer Blase der Gutverdiener lebt, dann weiß man vermutlich nicht, dass die Minijobs nicht nur Miniunternehmern den Fortbestand ihres Unternehmens sichern, sondern dass die überbelasteten Bürger oft noch neben ihrem Hauptberuf einen Nebenjob annehmen, um die Miete, das Auto, den Strom, den PC oder den Urlaub zu finanzieren. Sie wissen vielleicht auch nicht, dass viele Rentner, die nicht mehr voll erwerbstätig sein können und trotzdem wegen der gesunkenen Renten arbeiten müssen, einen Minijob angenommen haben. Sie wissen vermutlich auch nicht, dass viele Studenten, sofern sie keinen studentischen Hilfsjob erhalten, ihren Lebensunterhalt mit einem Minijob sichern. Dass Mütter, die Kinder erziehen, oft auch nur einen Minijob annehmen, weil dieser einen zu bewältigenden Zeitrahmen bietet.
Und weil sie dies nicht wissen und weil sie der letzte Ausweg vieler Bürger, irgendwie ihren Lebensstandard zu halten (hätten sie eben etwas Besseres gelernt...) egal ist, fordern sie
So weiß dieser Abgeordnete offensichtlich nicht, dass ein Minijob nur ein Nebenerwerb ist, wenn auch ein dringend benötigter:Eine Gruppe von Unionsabgeordneten möchte Minijobs in weiten Teilen abschaffen. Durch die geringfügige Beschäftigung werde viel zu oft reguläre Arbeit verdrängt, die Rede ist von einem Konstruktionsfehler.
. »Was als unbürokratische Hilfe gedacht war, ist heute eine Parallelwelt der Arbeit, die das Fundament unseres Sozialstaats aushöhlt«, sagte Stefan Nacke, Chef der Arbeitnehmergruppe der CDU-/CSU-Fraktion im Bundestag, der »Süddeutschen Zeitung« . Wer sein Leben lang in einem Minijob tätig sei, »landet mit leeren Händen im Alter«. Er sprach von einem »Konstruktionsfehler«.Der Sozialabbau und die Senkung der Arbeitslöhne war nur möglich, in dem man den Bürgern eine kleine Möglichkeit schuf, die Nachteile irgendwie ausgleichen zu können.Die weiten Möglichkeiten zur geringfügigen Beschäftigung gingen zulasten des Sozialstaats. Minijobber zahlen in der Regel keine oder nur geringe Beiträge zur Sozialversicherung. Bleiben sie unter der Verdienstgrenze von 556 Euro im Monat, müssen sie auch keine Steuern bezahlen.
Die weiten Möglichkeiten zur geringfügigen Beschäftigung gingen zulasten des Sozialstaats. Minijobber zahlen in der Regel keine oder nur geringe Beiträge zur Sozialversicherung. Bleiben sie unter der Verdienstgrenze von 556 Euro im Monat, müssen sie auch keine Steuern bezahlen.Ganzer Artikel hier:Das System »brutto gleich netto« sei im Kern jedoch unsozial, sagte Nacke. Es »verlagert die Kosten der Absicherung von Krankheit, Alter und Arbeitslosigkeit auf die Allgemeinheit«, kritisierte der CDU-Politiker. Durch die niedrigeren Einnahmen der Sozialversicherung stiegen wiederum die Kosten der staatlichen Grundsicherung.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/so...a-415e7c2aa5daEs ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister
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17.11.2025, 18:18 #2
AW: CDU-Abgeordnete fordern Abschaffung der Minijobs
Es war die CDU, die diese Mini-Jobs erst eingeführt hat.
Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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Man erinnere sich: im letzten Jahr...
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