Die Firmen werden trotzdem abgewickelt. Passend dazu auch die Arbeitnehmerrechte.

Alter Wein in neuen Schläuchen. Lobbyismus.

In Auszügen:

Weniger Lohn für Kranke und geringerer Kündigungsschutz – Reiche will die „Agenda 2030“
Nach ihren Vorstellungen soll unter anderem der Kündigungsschutz für bestimmte Gruppen von Arbeitnehmern gelockert werden. Reiche sprach von einer „Agenda 2030“
Reiche fordert abermals eine längere Lebensarbeitszeit
„Längere Lebensarbeitszeiten heute wären ein deutliches Zeichen von intergenerationeller Solidarität und Gerechtigkeit“, sagte Reiche mit Blick auf die älteren Generationen.
Auch zugunsten junger Einsteiger in den Arbeitsmarkt spricht sie sich nun für Lockerungen beim Kündigungsschutz aus. Das dürfte in der Koalition ebenfalls zu Widerstand führen. „Wir brauchen Flexibilität im Arbeitsmarkt“, forderte Reiche. „Konkret will ich fragen, ob wir den gleichen Kündigungsschutz brauchen für hochbezahlte Führungskräfte oder für die Pflegekraft.“
Das hohe Schutzniveau für Arbeitnehmer sei richtig. Aber häufigere Arbeitsplatzwechsel führten meist zu höheren Löhnen und zu mehr wirtschaftlicher Dynamik.
Das mag in bestimmten Jobs der Fall sein, in denen man sich rechtzeitig nach oben hievt. Für den normalen Arbeitnehmer bedeutet dies eher die Abstufung zum Wanderarbeiter mit weniger Rechten und geringerem Lohn.

„Wir sollten auch darüber reden, ob wir mit der Lohnfortzahlung ab dem ersten Krankheitstag nicht die falschen Anreize setzen“, sagte Reiche unter Applaus aus dem Publikum.
Damit bringt die Wirtschaftsministerin ins Spiel, dass kürzere Krankheitszeiten vom Lohn abgezogen werden könnten. Arbeitgeberverbände und Unternehmen fordern das schon länger.
Rest ist im Bezahlartikel zu lesen:

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