Es war die SPD unter Gerhard Schröder, die mit ihrer Agendapolitik 8 Millionen Arbeitnehmer in die Armut stürzte. Niedrigste Löhne, die eigentlich sittenwidrig sind, sollten die Unternehmen entlasten. Der Gipfel waren die 1-Euro-Jobs. Der Staat subventionierte per Hartz IV die Einkommen, schuf das System, das nun wie ein Klotz am Bein jährlich fast 60 Milliarden Euro verschlingt. Obwohl jedem denkenden Menschen klar war, dass all das völliger Irrsinn ist, wurde es durchgezogen. Der offenbar nicht bedachte Nebeneffekt aber war, dass diese ganzen Niedriglohnjobs auch keine Lohnsteuern generierten. Der Staat zahlt per aufgestocktem Bürgergeld und nimmt nichts ein. Ein doppelter Verlust. Also Rolle rückwärts und raus aus dem Niedriglohnsektor. Aber so einfach geht das nicht. Nach wie vor sind in dem Bereich rund 6 Millionen Menschen beschäftigt. So wurde der Mindestlohn eingeführt, der nach und nach erhöht wurde. Die SPD macht das nicht aus Menschenfreundlichkeit, sondern um die Leute abzuzocken. Denn mit steigenden Löhnen kommen viele nun in die Lohnsteuerpflicht und SPD-Finanzminister Klingbeil reibt sich die Hände.....


Klingbeils Steuer-Kasse klingelt: „Größter Profiteur der Mindestlohn-Erhöhung ist der Staat“

Berlin – Der Mindestlohn steigt erst zum 1. Januar. Von derzeit 12,82 Euro geht’s hoch auf 13,90 Euro. Doch Ärger gibt es schon genügend. Bäcker warnen vor Teuer-Brötchen wegen des Lohnpluses. Experten zweifeln an der Gültigkeit. Und jetzt schlägt auch der Steuerzahlerbund (BdSt) Alarm: Etlichen Beschäftigten droht ab Januar ein Steuer-Schock!
► Konkret: Laut BdSt-Präsident Reiner Holznagel könnte die Steuerbelastung um 29 Prozent raufknallen. Der Steuerexperte zu BILD: „Wer als Single in Vollzeit zum Mindestlohn arbeitet, zahlt damit rund 450 Euro mehr Steuern im Jahr.“
Mit Mindestlohnerhöhung seien es rund 2000 Euro Einkommenssteuer, ohne nur rund 1550 Euro. Zum Vergleich: Der Mindestlohn steigt gerade mal um rund 8 Prozent.


Der Grund für den Steuer-Schock laut Holznagel: die Progression (wer mehr verdient, zahlt prozentual mehr Steuern). „Die Progression ist vor allem im unteren Lohnbereich sehr steil – da steigt die Steuerbelastung extrem schnell an.“
Single in Vollzeit 2025 Ab 1.1.2026 Differenz
Mindestlohn 12,82 Euro/Stunde 13,9 Euro/Stunde + 1,08 Euro (108,4%)
Jahresbrutto 26.460 Euro 28.690 Euro + 2229 Euro (108,4%)
Sozialversicherung/Jahr 5768 Euro 6254 Euro + 486 Euro (108,4%)
Steuer/Jahr 1535 Euro 1981 Euro + 445 Euro (129,0%)

Heißt: Wer mit kleinem Gehalt ein wenig mehr verdient, läuft Gefahr, plötzlich ungleich höhere Steuern zu zahlen. Wie viele davon betroffen sein könnten, lässt sich schwer beziffern. Doch laut Holznagel treffe es vor allem Menschen im Niedriglohnsektor.
Für ihn ist klar: „Der größte Profiteur der Mindestlohn-Erhöhung ist der Staat.“



Und der Steuerzahler-Präsident kritisiert einen weiteren Punkt: „Die Mindestlohnerhöhung führt auch zu Druck in den Betrieben.“ Denn wegen des Lohnabstandsgebots müssten auch die übrigen Gehälter angehoben werden.
► Deshalb ergebe die Mindestlohnerhöhung „keinen Sinn“, so Holznagel. „Die Politik sollte lieber die Einkommensteuer grundsätzlich reformieren – davon könnten dann die kleinen und mittleren Einkommen wirklich profitieren.“
Die aber planen Union und SPD erst zur Mitte der Wahlperiode. Heißt: frühestens 2027.
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