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Zahl der Mieter um drei Millionen innerhalb von Jahren gestiegen
Nein, es handelt sich nicht um Babyboomer, die in die Erwachsenenjahre gekommen sind.
Die Zahlen der Migration können nicht stimmen.
Studie des Mieterbunds Zahl der Mieter um drei Millionen gestiegen
Die Zahl der Mieter ist in Deutschland deutlich gestiegen. Laut eine Studie des Mieterbunds gibt es drei Millionen Mieter mehr als noch vor fünf Jahren. Die Untersuchung zeigt auch: Millionen Menschen leiden unter hohen Wohnkosten.
Die sogenannte Eigenheimquote ist in Deutschland schon lange niedriger als in den meisten europäischen Ländern. Und das hat sich auch in den vergangenen Jahren nicht geändert. Laut einer Studie des Deutschen Mieterbunds (DMB) bleibt Deutschland weiter "Mieterland Nummer 1 in Europa".
Die Zahl der Mieter ist in den vergangenen fünf Jahren noch einmal um drei Millionen gestiegen. 2024 lebten demnach mehr als 52,8 Prozent der Bevölkerung zur Miete - das seien gut 44 Millionen Menschen in mehr als 20 Millionen Haushalten.
"Wohnen wird zum Armutsrisiko"
Rund sechs Millionen Mieter (13,2 Prozent) sind der Studie zufolge 2024 durch hohe Wohnkosten extrem belastet. Mehr als 12,8 Millionen Mieter (29 Prozent) haben demnach Angst, sich ihre Wohnung in Zukunft nicht mehr leisten zu können. Sieben Millionen (16 Prozent) befürchten, ihre Wohnung zu verlieren.
"Wohnen wird für immer mehr Menschen zum Armutsrisiko", sagte DMB-Präsidentin Melanie Weber-Moritz. "Die Wohnungskrise betrifft nicht nur die Ärmsten, sondern auch die breite Mitte der Gesellschaft."
Millionen Mieter lebten mit der Angst, ihre Wohnung zu verlieren. Sie wüssten nicht, wie lange sie die steigenden Mieten noch tragen könnten. Haushalte mit Kindern seien besonders von steigenden Mieten betroffen und fänden immer seltener eine bezahlbare Wohnung.
Regional große Unterschiede
Auch regional gibt es große Unterschiede: In Berlin liegt die Mietquote bei 84 Prozent, in einigen ländlichen Regionen mit 40 Prozent dagegen weniger als halb so hoch. Der DMB fordert deshalb Maßnahmen von der Politik. Diese reichen von einer scharfen Mietpreisbremse und der Ahndung von Mietwucher bis hin zu einer Begrenzung von Mieterhöhungsmöglichkeiten im Bestand und einem befristeten Mietenstopp.
Auch die Abschaffung von Indexmieten, das Verbot missbräuchlicher Möblierungszuschläge und die strengere Regulierung von Kurzzeitvermietungen werden gefordert. Zudem müsse mit einer Wohnungsbauoffensive der Bestand an Sozialwohnungen bis 2030 verdoppelt werden und jährlich 60.000 neue bezahlbare Mietwohnungen für Normalverdienende entstehen.
"Wohnen ist mehr als nur ein Dach über dem Kopf", sagte Weber-Moritz. "Es ist zentrale Grundlage für Teilhabe, Sicherheit und Würde." Wenn Millionen von Menschen keine bezahlbare Wohnung finden könnten und mit der Angst leben müssten, ihre Wohnung zu verlieren, dann ist dies ein ernstzunehmender Befund und ein Hinweis darauf, "dass Wohnen die soziale Krise unserer Zeit ist".
Mieterhöhungen durch Umzüge
Mieterhöhungen drohen vor allem auch nach Umzügen in städtischen Gebieten. Während die Bestandsmieten in Deutschland "moderat" ausfielen, seien die Angebotsmieten bei Neuvermietungen "signifikant höher", heißt es in einer aktuellen Erhebung des Eigentümerverbandes Haus & Grund.
Dies verringere "die Umzugsmobilität vieler Haushalte" und verstärke einen "Lock-in-Effekt". Beobachtet wurde demnach vor allem ein Stadt-Land-Gefälle. So betrage die Mietbelastung für Familien in einigen ländlichen Regionen weniger als zehn Prozent des Haushaltseinkommens.
In Großstädten erreiche die Mietbelastung nach einem Umzug dagegen durchschnittlich rund 25 Prozent - bei Alleinlebenden in München, Berlin oder Offenbach am Main sogar mehr als 40 Prozent.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft...rbund-100.htmlEs ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister
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