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Hits: 5019 | 07.08.2024, 09:24 #1
Russische Lügen die gerne geglaubt werden
Abstruse Behauptungen werden zur besten Sendezeit im russischen Fernsehen aufgestellt und finden anschließend als "Argument" oder "Beweis" ihren Weg in Diskussionsforen. Am Ende weiß niemand so recht, woher das eigentlich alles kommt. .......
Alexey Mukhin, Chef des kremltreuen Zentrums für Politische Information, war jüngst zu Gast in einer Talkshow des staatlichen Fernsehsenders Rossija 1. Dort, so berichtete es zuerst das US-Medium Newsweek,warf er die unbegründete Behauptung in den Raum, die Ukraine habe vom Westen mittlerweile taktische Atomwaffen erhalten. Taktische Atomwaffen gelten als „Gefechtsfeldwaffen“ und besitzen eine geringere Reichweite und Zerstörungskraft als strategische Atomwaffen, sind aber immer noch erheblich vernichtender als konventionelle Waffen.
Russisches Staatsfernsehen: Ukraine besitze „taktische Atomwaffen“ aus dem Westen
„Zunächst einmal sind [die F-16] bereits dort, und ich bin sicher, dass die taktischen Atomwaffen bereits dort sind. Leider zeigt die Praxis, dass, wenn sie [etwas] ankündigen, dies schon vor einigen Monaten geschehen ist“, so Mukhin laut der russischen Investigativ-Website Agentstvo auf Rossija 1.
Der Politikwissenschaftler scheint implizieren zu wollen, dass man nicht davon ausgehen könne, dass etwas nicht bereits geschehen ist, nur weil es noch nicht bekannt gegeben wurde. Als Beispiel nimmt er die jüngste Lieferung von F-16-Kampfjets durch die westlichen Verbündeten an die Ukraine. Tatsächlich ist Mukhins Analogie aber mehr als krumm. Zum einen wurde dieser Schritt lange im Voraus diskutiert und angekündigt, zum anderen pochte die Ukraine immer wieder öffentlich darauf.
Von der Lieferung taktischer Atomwaffen aus dem Westen war dagegen niemals die Rede. Weder forderte sie die Ukraine, noch versprach ein Unterstützerland ihre Bereitstellung. Die scheinbare Kausalverbindung, die Mukhin herzustellen versucht, ist also vollkommen inhaltslos. Er brachte darüber hinaus keinerlei Beweise für seine Behauptung vor.
Nichts Neues im Kreml-Fernsehen: Das Spiel mit dem nuklearen Feuer
Häufig wird in den russischen Polit-Talkshows darüber spekuliert, wie ein Atomkrieg gegen den Westen zu führen wäre. „Durch die ständige Wiederholung wird das Szenario, Russland könnte Nuklearwaffen tatsächlich einsetzen, normalisiert“, so Julia Smirnova, Senior Researcherin am Institute for Strategic Dialogue Germany, gegenüber der ARD. Das senke laut Smirnova „die Hemmschwelle für Gewalt und Zerstörung noch weiter“.
Wenn Talkshowgast Mukhin im jüngsten Fall aber überhaupt eine konkrete Zielsetzung verfolgte, dann dürfte es ihm eher darum gegangen sein, die Ukraine und ihre Verbündeten zu verteufeln. Im Oktober 2022 behaupteten russische Offizielle und Staatsmedien wie die Nachrichtenagentur RIA Novosti bereits, die Ukraine baue eine schmutzige Bombe, die es auf dem eigenen Staatsgebiet zu zünden gedenke, um dann die Schuld auf Russland zu schieben...... https://www.merkur.de/politik/russland-staats-tv-taktische-atomwaffen-wladimir-putin-ukraine-krieg-propaganda-zr-93229041.htmlAlle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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07.08.2024, 10:01 #2
AW: Russische Lügen die gerne geglaubt werden
Wer hat wann was gesagt? Oder sind es nur Unterstellungen?...........
Bundesregierung hat keine Belege für angebliche UdSSR-Renaissancewünsche Putins
Der deutschen Bundesregierung liegen offenbar keine Belege dafür vor, dass der russische Präsident Putin jemals gesagt habe, die Wiederherstellung der alten Sowjetunion anzustreben. Das geht aus einer Stellungnahme des Auswärtigen Amtes hervor.
Immer wieder hört und liest man, dass Russlands Präsident Wladimir Putin gesagt habe, er wolle die Grenzen seines Landes wieder auf das gesamte Territorium der ehemaligen UdSSR ausdehnen.
Die Bundesregierung kann für diese Darstellung offiziell jedoch keine konkreten Belege liefern:
Äußerungen des Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, wonach eine Wiederherstellung der Sowjetunion beabsichtigt werde, sind der Bundesregierung nicht bekannt.“
Das jedenfalls schrieb Dr. Thomas Bagger, Staatssekretär im Auswärtigen Amt, am 1. August 2024 auf die schriftliche Frage Nr. 07-370 des AfD-Bundestagsabgeordneten Thomas Dietz. Die Antwort liegt der Epoch Times als PDF-Datei vor.
Hoher Militär mit Tatsachenbehauptung
Generalleutnant André Bodemann, seit April 2023 Befehlshaber des Territorialen Führungskommandos der Bundeswehr, hatte trotz des Bekenntnisses der Bundesregierung noch am 1. Juli 2024 anlässlich der Vorstellung des geheimen „Operationsplans Deutschland“ öffentlich ein anderes Bild gezeichnet.
Putin habe gesagt, „dass er das alte Gebiet der Sowjetunion wiederherstellen möchte“, betonte Bodemann im Interview mit dem Nachrichtensender „n-tv“, ohne eine genaue Quelle für seine Aussage anzugeben (Kurzvideo auch auf YouTube).
Abgesehen von der negativ beschiedenen Stellungnahme der Bundesregierung zu den angeblichen Expansionsplänen Putins hatte Staatssekretär Bagger in seinem Schreiben an den AfD-Abgeordneten Dietz allerdings auch darauf hingewiesen, dass eine „aggressiv-drohende Rhetorik gegen Nachbarstaaten“ inzwischen „integraler Bestandteil der imperialistischen Außenpolitik Wladimir Putins“ sei.
Zu dieser Politik gehörten auch „Versuche, Staatsgrenzen in Russlands Nachbarschaft gewaltsam zu verschieben, bzw. diese Staaten mit anderen Mitteln zu dominieren“. Als „klares Beispiel“ dafür nannte Bagger den „völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine“.
Im Übrigen verwies der Staatssekretär den Fragesteller Dietz auf zwei Teilantworten der Bundesregierung, die bereits am 26. Oktober 2023 auf zwei Teilfragen eines Fragenkatalogs der AfD-Fraktion erfolgt waren (BT-Drucksache Nr. 20/9008, PDF).
Demnach werde die Russische Föderation im Vilnius Summit-Kommuniqué sowie im Strategischen Konzept der NATO als „die größte und unmittelbarste Bedrohung für die Sicherheit der Verbündeten und für den Frieden und die Stabilität im euroatlantischen Raum deklariert“. Die AfD-Abgeordneten hatten seinerzeit eigentlich wissen wollen, welche Fakten die Bundesregierung zur Erkenntnis gebracht hatten, dass „die baltischen Staaten und Polen entlang der NATO-Ostflanke besonders bedroht“ seien. Grundlage für diese Nachfrage war der Tagesbefehl (PDF) zur dauerhaften Stationierung einer Brigade in Litauen vom 28. Juni 2023 durch das Bundesverteidigungsministerium gewesen.
Die zweite Frage, ob „die Bundesregierung kurz-, mittel- oder langfristig einen bewaffneten Konflikt oder bewaffnete Unternehmungen im Baltikum oder an den Grenzen zu Belarus und Russland (Kaliningrad)“ erwarte, ließ die Bundesregierung im Oktober 2023 für die Öffentlichkeit unbeantwortet. Es handele sich um eine Angelegenheit, die „im Hinblick auf das Staatswohl“ die Einstufung als Verschlusssache („VS – Nur für den Dienstgebrauch“) erforderlich mache.
Dietz: „Jede Äußerung steigert die Eskalation“
Doch zurück zum aktuellen Fragesteller Thomas Dietz, der im Herbst 2021 über ein Direktmandat des Erzgebirgskreises I (Sachsen) in den Bundestag eingezogen war. Auf Nachfrage der Epoch Times bezeichnete er sich als „Pazifist bereits zu DDR-Zeiten“, den die Sorge um den Frieden in Europa, insbesondere in Mitteleuropa umtreibe.
„Ich stehe nicht hinter Putin, aber ich stehe fest hinter Vernunft, klarem Verstand und vor allem Frieden“ so Dietz. Er sei überzeugt, dass jede Äußerung die Eskalation steigere. Seine schriftliche Frage habe er gestellt, um Klarheit darüber zu erlangen, wann und ob Putin tatsächlich den häufig kolportierten Wunsch geäußert habe, die Grenzen der alten Sowjetunion wieder herzustellen.
Nach der Antwort des Staatssekretärs sei für ihn nun klar, dass derartige Behauptungen „auf keinem belastbaren Fundament“ stünden. Dennoch würden sie „von einigen Medien, einschließlich „n-tv“, gezielt verbreitet“, schrieb Dietz auf seinem Telegram-Kanal. Auch die Bundesregierung spiele dabei eine Rolle:
Statt diese Falschinformationen entschieden zu unterbinden, scheint die Regierung diese Lügen schweigend willkommen zu heißen. Dieses Schweigen ist nicht nur heuchlerisch, es ist ein stilles Einverständnis mit der eskalierenden Kriegsrhetorik und der gefährlichen Desinformationskampagne, die unser Land in immer tiefere Konflikte treibt.“
Ihn persönlich widere dieses Verhalten an. Vernunft und Frieden seien seiner Meinung nach „im politischen Berlin längst auf der Strecke geblieben“, beklagte Dietz. Doch Frieden und Wahrheit dürften niemals geopfert werden.
Generalleutnant von Sandrart: „zeitnaher russischer Angriff nicht ausgeschlossen“
Erst am vergangenen Samstag hatte auch der Bundeswehr-Generalleutnant Jürgen-Joachim von Sandrart gegenüber „t-online“ erklärt, dass er einen „zeitnahen russischen Angriff“ zwar für unwahrscheinlich, aber nicht für ausgeschlossen halte. Die Bedrohung sei schon jetzt da.
Der Afghanistan-Veteran leitete daraus seine Forderungen ab, „unsere Vorbereitung zu beschleunigen und kriegsnah auszubilden“. Außerdem sprach er sich für einen verpflichtenden Gesellschaftsdienst aus, der unter anderem bei der Bundeswehr geleistet werden können sollte. Von Sandrart befehligt seit November 2021 das Multinationale Korps Nord-Ost der NATO im polnischen Stettin.
Nach Informationen von „t-online“ geht auch Carsten Breuer, der Generalinspekteur der Bundeswehr, von einem Angriff Russlands auf NATO-Territorium aus. Bis dahin werde es aber voraussichtlich noch fünf bis acht Jahre dauern. Deshalb müsse das westliche Militärbündnis ab 2029 abwehrbereit sein.
Womöglich beziehen sich Aussagen, die vom Eroberungswillen sämtlicher Ländereien der ehemaligen Sowjetunion künden, auf eine Äußerung Putins, die dieser im Jahr 2005 getätigt haben soll. Damals habe der Ex-KGB-Agent den Zusammenbruch der UdSSR als das „größte geopolitische Unglück des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet, wie der MDR und der „Münchner Merkur“ berichteten.
Dass Putin bereits in den 1990er-Jahren die Abspaltungstendenzen in der moldauischen Region Transnistrien unterstützt, 2008 zwei abtrünnige georgische Gebiete als unabhängig anerkannt und 2014 die Halbinsel Krim annektiert habe, wirkte auf den „Merkur“ im September 2022 so, dass Putin „alles daran setzen“ wolle, dieses „Unglück“ zu korrigieren. Der Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 deute darauf hin, dass er vor nichts zurückschrecke.
Der russische Journalist und Militärexperte Pawel Felgenhauer hatte bereits in der 2019 erschienenen MDR-Fernsehdokumentation „Erzfreunde Trump und Putin“ (Video) erklärt, Putin habe schon immer behauptet, dass die Ukraine, Belarus und Russland ein gemeinsamer Kulturraum unter russischer Dominanz gewesen seien.
https://www.epochtimes.de/politik/bu...ampaign=nowall
.............nun muss man fairerweise auch sagen, dass die Bundesregierung nicht unbedingt die beste Quelle ist. Wenn es heißt....
Der deutschen Bundesregierung liegen offenbar keine Belege dafür vor, dass der russische Präsident Putin jemals gesagt habe, die Wiederherstellung der alten Sowjetunion anzustreben.Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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07.08.2024, 13:37 #3VIP
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AW: Russische Lügen die gerne geglaubt werden
Der deutschen Bundesregierung liegen offenbar keine Belege dafür vor, dass der russische Präsident Putin jemals gesagt habe, die Wiederherstellung der alten Sowjetunion anzustreben.
Statt diese Falschinformationen entschieden zu unterbinden, scheint die Regierung diese Lügen schweigend willkommen zu heißen. Dieses Schweigen ist nicht nur heuchlerisch, es ist ein stilles Einverständnis mit der eskalierenden Kriegsrhetorik und der gefährlichen Desinformationskampagne, die unser Land in immer tiefere Konflikte treibt.
Dass Putin bereits in den 1990er-Jahren die Abspaltungstendenzen in der moldauischen Region Transnistrien unterstützt, 2008 zwei abtrünnige georgische Gebiete als unabhängig anerkannt und 2014 die Halbinsel Krim annektiert habe, wirkte auf den „Merkur“ im September 2022 so, dass Putin „alles daran setzen“ wolle, dieses „Unglück“ zu korrigieren."...und dann gewinnst Du!"
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08.08.2024, 09:07 #4
AW: Russische Lügen die gerne geglaubt werden
........Dass Putin bereits in den 1990er-Jahren die Abspaltungstendenzen in der moldauischen Region Transnistrien unterstützt, 2008 zwei abtrünnige georgische Gebiete als unabhängig anerkannt und 2014 die Halbinsel Krim annektiert habe, wirkte auf den „Merkur“ im September 2022 so, dass Putin „alles daran setzen“ wolle, dieses „Unglück“ zu korrigieren.
[Clark] Was für ein ausgemachter Schwachsinn! Aber ein gutes Beispiel, alles einfach mit Gewalt ins Gegenteil verdrehen und sei es noch so unsinnig!
Unsinnig, Schwachsinn? Das klingt sehr bestimmt. Woher hast du deine Kenntnisse? Von Ludmilla, der Kreml-Klofrau, die du an der Ostsee zufällig getroffen hast und die dich mit brisanten Infos aus Putins Umfeld versorgt? Hast du Zugang zum inneren Führungszirkel um Putin? Welchen Grund hatte Putin für diese Aktionen? Oder war er es gar nicht? Haben die Amis Georgien angegriffen und ein Teil des Landes den Russen geschenkt?Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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08.08.2024, 14:48 #5VIP
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AW: Russische Lügen die gerne geglaubt werden
...so, dass Putin „alles daran setzen“ wolle, dieses „Unglück“ zu korrigieren.
Woher hast du deine Kenntnisse? Von Ludmilla, der Kreml-Klofrau, die du an der Ostsee zufällig getroffen hast und die dich mit brisanten Infos aus Putins Umfeld versorgt?
Hast du Zugang zum inneren Führungszirkel um Putin?
Welchen Grund hatte Putin für diese Aktionen?
Haben die Amis Georgien angegriffen und ein Teil des Landes den Russen geschenkt?"...und dann gewinnst Du!"
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AW: Russische Lügen die gerne geglaubt werden
Ich staune immer wieder über dich und auch andere, die anderen Menschen keine Meinung und keine souveränen Entscheidungen zutrauen, sondern meinen, sie seien destabilisiert bzw. manipuliert worden. Genau aus diesem Geist heraus regieren die Parteien, deren Vertreter ähnliche Dinge von sich geben, wenn der Bürger sich äußert.
Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister
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09.08.2024, 08:31 #7
AW: Russische Lügen die gerne geglaubt werden
...so, dass Putin „alles daran setzen“ wolle, dieses „Unglück“ zu korrigieren.
[quote]DARAUF bezog sich meine Aussage bzgl. des Schwachsinns.[7quote]
Woher hast du deine Kenntnisse? Von Ludmilla, der Kreml-Klofrau, die du an der Ostsee zufällig getroffen hast und die dich mit brisanten Infos aus Putins Umfeld versorgt?
Nein. Woher hast du denn deine, so überzeugt wie du bist?
Ich verfolge die Entwicklung in Russland seit mehr als 45 Jahren, bin historisch sehr interessiert und habe tatsächlich einige russische Verwandte, die wie ich von den Oldenburgern abstammen. Dir ist bekannt, dass viele Zaren bzw. deren Ehefrauen aus Deutschland kamen. Ich stamme aber auch in direkter Linie von den Kiewer Rus ab. Aus diesen Gründen habe ich immer ein besonders interessiertes Auge auf die Entwicklung im Land gehabt. Dokus, Zeitungsartikel, Berichte usw. sind die Puzzleteile die zusammengefügt ein Bild ergeben. Es ist nicht alles erlogen was wir hier im Westen erfahren. Wer eins und eins zusammenzählen kann muss sich nicht von der Propaganda an der Nase herumführen lassen. Ich habe die nötige, kritische Distanz. Bei dir bin ich mir da nicht so sicher.
Hast du Zugang zum inneren Führungszirkel um Putin?
Nein. Hast du?
Ich tu im Gegensatz zu dir nicht so, als hätte ich Insiderwissen.
Welchen Grund hatte Putin für diese Aktionen?
Weiß ich nicht. Weißt du es?
Wenn du das nicht weißt, wieso behauptest du so vehement es zu wissen?
Haben die Amis Georgien angegriffen und ein Teil des Landes den Russen geschenkt?
Nein, aber sie haben mit Georgien vorher ein ähnlich perfides, destabilisierendes Spiel wie mit der Ukraine abgezogen. Siehe Vorgeschichte (mal wieder)!
Ernsthaft? Die USA haben die Russen zum Eingreifen genötigt? Klär mich auf, wie ist diese Vorgeschichte? Das interessiert mich nun doch.Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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09.08.2024, 10:33 #8VIP
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AW: Russische Lügen die gerne geglaubt werden
Wer eins und eins zusammenzählen kann muss sich nicht von der Propaganda an der Nase herumführen lassen. Ich habe die nötige, kritische Distanz.
Dokus, Zeitungsartikel, Berichte usw. sind die Puzzleteile die zusammengefügt ein Bild ergeben. Es ist nicht alles erlogen was wir hier im Westen erfahren.
Ich tu im Gegensatz zu dir nicht so, als hätte ich Insiderwissen.
Wenn du das nicht weißt, wieso behauptest du so vehement es zu wissen?
Ernsthaft? Die USA haben die Russen zum Eingreifen genötigt? Klär mich auf, wie ist diese Vorgeschichte?
Nach den Kriegen um 1991 einigte man sich in der Region auf einen Waffenstillstand mit Demarkationslinien, die von Truppen der GUS überwacht wurden. Abchasien und Südossetien erklärten sich unabhängig. 2008 griff Georgien die dort stationierten GUS-Truppen an, marschierte in Südossetien ein und beschossen die Hauptstadt. Das Ergebnis waren viele tote Zivilisten. Daraufhin marschierte das russische Militär ebenfalls ein und besiegte die georgische Armee innerhalb von wenigen Tagen, blieb kurz und zog sich daraufhin wieder komplett aus Georgien zurück. Die beiden Staaten blieben unabhängig, was Georgien aber nie anerkannte."...und dann gewinnst Du!"
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AW: Russische Lügen die gerne geglaubt werden
Ich möchte nicht komplett hier eingreifen, aber eine Anmerkung und eine Frage hätte ich dennochAnmerkung und Frage: Was ist Mainstream?
Und warum sollten westliche Medien nicht vertrauenswürdig sein?
Sind es die russischen? Nicht, dass ich wüßte, denn ich habe selten so viele Fake-News gelesen wie von .ru- und .su-Seiten.
Die damalige Außenministerin war vorher noch beim georgischen Präsidenten und sicherte ihm die volle Unterstützung im Konflikt mit Russland zu, die Erklärung zur Aufnahme in die NATO inklusive.
Davon abgesehen, sind wir hier nicht die Strategen, die über Länder und Menschen entscheiden und deshalb ist es generell zu betonen - denn du hast ja an anderer Stelle behauptet, Deutschland sei kein souveräner Staat, sondern ein Vasall und es gäbe angeblich auch keinen Friedensvertrag - dass souveräne Staaten selber über ihre Regierungen entscheiden und auch über den Beitritt in Bündnisse. Auf der einen Seite zu fordern, einem Staat einen Antrag zu versagen, weil einem größeren Staat dieser nicht gefällt, steht in direktem Widerspruch zu deinen Aussagen über Souveränität und Vasallentum.Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister
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10.08.2024, 09:28 #10VIP
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AW: Russische Lügen die gerne geglaubt werden
2008 wurde der Aufnahmeantrag in die NATO abgelehnt.
Anmerkung und Frage: Was ist Mainstream?
Aber gut . . . Als Mainstream-Medien betrachte ich solche, die einfach der vorherrschenden politischen und/oder Mehrheitsmeinung das Wort schreiben, ohne kritisch zu hinterfragen und ihrer urtümlichen Aufgabe als "Vierte Gewalt" nachzukommen.
Und warum sollten westliche Medien nicht vertrauenswürdig sein?
Nicht, dass ich wüßte, denn ich habe selten so viele Fake-News gelesen wie von .ru- und .su-Seiten.
...denn du hast ja an anderer Stelle behauptet, Deutschland sei kein souveräner Staat, sondern ein Vasall und es gäbe angeblich auch keinen Friedensvertrag...
...und deshalb ist es generell zu betonen...dass souveräne Staaten selber über ihre Regierungen entscheiden und auch über den Beitritt in Bündnisse.
Auf der einen Seite zu fordern, einem Staat einen Antrag zu versagen, weil einem größeren Staat dieser nicht gefällt, steht in direktem Widerspruch zu deinen Aussagen über Souveränität und Vasallentum.
Wenn du die Souveränität hier so hoch ansetzt, müsstest du ja faktisch auch nichts dagegen haben, wenn Mullah-Regime ihre Atomwaffen bekämen. Ist doch auch ihre souveräne Entscheidung, oder?"...und dann gewinnst Du!"
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