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  1. #1
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    Kein Massenouting im Fußball

    Sie hatten es sich leicht gemacht, die Initiatoren, die für Mitte Mai einen Zeitpunkt gesetzt hatten, dass sich weltweit möglichst viele Fußballspieler als Schwule outen. Die Frage ist allerdings, warum sie das überhaupt tun sollen. Kein pädophiler Fußballer oder Fan von Fesselspielen wird dazu genötigt, sich zu outen. Und dann: wie viele Spieler hatte man eigentlich erwartet? Hunderte? Seit Jahren geifert eine gewisse Gruppe linker Figuren danach, dass sich möglichst viele Fußballer bekennen. Die Bilanz ist ernüchternd, die Zahl derer, die sich im Lauf der Zeit geoutet haben, eher übersichtlich. Woran liegt es also? Georg Restle in seinem Kommentar dazu......das gesellschaftliche Klima habe sich geändert. Immer mehr schwulenfeindliche Angriffe von rechts und religiösen Fanatikern....... na, klar. So kann man die Moslems auch nennen, wobei tatsächlich 90% aller Angriffe auf Schwule von ihnen ausgehen und das sind keineswegs alles religiösen Hardliner. Ein Outing kann auch heute noch weitreichende Folgen haben. Aber warum ist kein einziger dazu bereit gewesen? Es gibt da einen sehr großen Irrtum, dem die Outing-Fans da unterliegen. Sie gehen einfach davon aus, dass die Fußballer den Querschnitt der Bevölkerung abbilden. Ca. 1,3% der deutschen Männer definieren sich als schwul, 0,6% der Frauen als lesbisch. Also müssten 1,3% der Fußballer schwul sein. 1066 Fußballprofis gibt es in Deutschland. Demnach sind also rund 14 von ihnen schwul. Zumindest theoretisch. Sehen wir uns den Bereich der Modeschöpfer an, sind dort die Schwulen überproportional vertreten. Rund 80% von ihnen sind schwul. Das bedeutet, dass man nicht einfach prozentual anteilig hochrechnen kann, wie viele Schwule wo arbeiten. Es ist eher so, dass der Fußball für Schwule nicht unbedingt die erste Adresse ist, sich beruflich zu betätigen. So reduzieren sich die eben erwähnten 14 - theoretisch vorhandenen Schwule - auf vielleicht 2 oder 3 Personen. Umgekehrt sieht es im Frauenfußball aus. Mehr als die Hälfte der Spielerinnen sind lesbisch. Und das bei 0,6% in der Gesamtbevölkerung! Darin liegt der Denkfehler der Outing-Fans.
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  2. #2
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    AW: Kein Massenouting im Fußball

    Umgekehrt sieht es im Frauenfußball aus. Mehr als die Hälfte der Spielerinnen sind lesbisch.
    Warum überrascht mich das jetzt nicht!?
    "...und dann gewinnst Du!"

  3. #3
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    AW: Kein Massenouting im Fußball

    Und sie geben einfach keine Ruhe. Vor ein paar Tagen gab es im ZDF eine Doku zum Thema und gar erstaunliches war zu hören und zu sehen. Ein ehemaliger Schiedsrichter behauptet, dass er aus zuverlässiger Quelle wüsste, dass in jeder Mannschaft 3 oder 4 Spieler schwul seien. Das würde die rechnerischen Durchschnittswerte auf den Kopf stellen. Aber nur weil ein Schiedsrichter das behauptet muss das noch lange nicht stimmen, zumal der betreffende Schiedsrichter aus dem Morgenland stammt, wo die Grenzen zwischen Realität und Fantasie seit jeher schwammig sind. Nun kommt auch noch die schreckliche Alte von den Grünen daher. Claudia Roth, die sicherlich zahllose Männer in die Homosexualität trieb......


    ....Berlin - Kulturstaatsministerin Claudia Roth attestiert dem Profi-Fußball eine Homofeindlichkeit - und versteht nicht, „dass es offiziell immer noch keine schwulen Fußballer gibt“. „Wir leben im Zeitalter der Ehe für alle, die Zeit ist reif für ein Outing, keiner würde heute mehr ausgebuht werden. Es ist überfällig. Der Fußball und die Katholische Kirche, so scheint es, sind die letzten Bastionen der Homophobie in unserem Land“, sagte die Grünen-Politikerin in einem Interview dem Magazin „Bunte“.

    Würden „elf Spieler aus verschiedenen Mannschaften“ ihre Homosexualität öffentlich machen, wäre das ein „historischer Akt, die Elf der Befreiung“. Dabei könnten Männer auch etwas von Frauen lernen, sagte Roth. Da sei es „ganz normal, dass Frauen Frauen lieben, die sind da vorbildlich“.

    Dennoch gebe es auch im Frauen-Fußball Klischees: „Wer als Mädchen kickt, der müsse doch lesbisch sein, heißt es immer noch viel zu oft. Und wer als Mann kickt, der darf natürlich nur Frauen lieben: Das ist dummes Zeug. Unser Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger ist das beste Beispiel.“ Zudem gebe es „tolle Schiedsrichterinnen und Fußballreporterinnen“, sagte Roth. „Ich träume von einer Zukunft, in der Qualität entscheidet und nicht das Geschlecht. Da sind wir noch längst nicht am Ziel.“

    Bis heute gibt es in Deutschland keinen offen homosexuellen Fußball-Profi. Hitzlsperger hatte seine Homosexualität vor zehn Jahren nach seiner Karriere öffentlich gemacht. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov sehen 46 Prozent der Fußball-Interessierten in Deutschland Homophobie im Profifußball weiterhin als ernstes Problem. https://www.msn.com/de-de/lifestyle/...cc5f15a49&ei=9

    ....es werden Probleme herbeifantasiert, die es nicht gibt. Siehe dazu meinen ersten Beitrag.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #4
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    AW: Kein Massenouting im Fußball

    Claudia Roth, die sicherlich zahllose Männer in die Homosexualität trieb......
    Das könnte durchaus der Fall sein.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

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