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  1. #1
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    16-Jährige zu doof um zu wählen?

    Das hatten sich die Altparteien dann doch ganz anders gedacht. Mit der Absenkung des Wahlalters auf 16 meinte man 1,5 Millionen neue Wähler für sich mobilisieren zu können. Da die jungen Leute überwiegend links stehen, ein Heimspiel für die SPD, Grünen und Linkspartei. Auch die Union war dafür, hatten Umfragen doch ergeben, dass erstaunlich viele junge Leute auch sie wählen würden. Kritiker, die den 16-Jährigen die nötige Reife absprachen eine eigene politische Meinung zu haben, wurden belehrt keine Ahnung zu haben. Doch dann das böse Erwachen: 22%, so Umfragen, könnten sich vorstellen die AfD zu wählen. Die Grünen forderten umgehend, in den Schulen Werbung für sie zu machen und die AfD zu verteufeln. Natürlich in anderen Worten gekleidet. Mit umfangreichen Aktionen sollen die jungen Wähler auf Linie gebracht werden. Die vorher so reife Jungend ist nun eine formbare Masse in den Händen Rechtsextremer. Warum die Bereitschaft so hoch ist die AfD zu wählen, wurde lieber nicht hinterfragt, die Antworten hätten nicht ins Weltbild der linken Träumer gepasst.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  2. #2
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    AW: 16-Jährige zu doof um zu wählen?

    Europawahl: Schülerin erklärt, warum Gen Z die AfD wählt – „Es gibt eine massive Angst“
    Driftet die Generation Z nach rechts ab? Mit Spannung und auch mit Sorge wird erwartet, wie die Erst- und Jungwähler bei der Europawahl 2024 abstimmen werden. Gibt es wirklich diesen „Rechtsruck“ hin zur AfD, den die umstrittene Studie „Jugend in Deutschland 2024“ festgestellt hat? Bei der EU-Wahl dürfen erstmals auch schon 16-Jährige ihre Stimmen abgeben.
    Eine, die nah dran ist an der Gen Z, ist Feodora Lüdemann. Die Berlinerin ist Bundesvorsitzende der Schüler-Union, einer konservativen Organisation, die der CDU und CSU nahesteht. Im Interview mit „Welt“ spricht sie darüber, warum die AfD bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen Zulauf bekommt.

    Schülerin über AfD – „Nicht weil man einen Spot auf TikTok gesehen hat“
    Aus ihrer Sicht liegt es nicht an der dominanten Präsenz der AfD auf TikTok, was viele aktuell vermuten. „Niemand wählt einfach AfD, weil er einmal einen Spot auf TikTok gesehen hat. Ich glaube, es gibt vielmehr eine massive Angst davor, dass unser System nicht mehr lange funktioniert“, so Lüdemann gegenüber „Welt“.
    Sie glaubt, dass das Thema Migration in der Wahrnehmung der Schülerinnen und Schüler eine immer größere Rolle spielt. „Ein großer Teil unserer Generation hat ein offenes Weltbild und ist aufgeschlossen gegenüber Migranten. Viele nehmen aber wahr, dass die Integration an sehr vielen Stellen nicht funktioniert und unser System überlastet ist.“
    Stimmung vor Europawahl: „Migrationsanteil von 80 Prozent“ in Berliner Klassen
    Als Beispiele nennt Lüdemann im „Welt“-Interview Unterrichtsausfälle und strukturelle Probleme an Schulen, die einer erfolgreiche Integration im Weg stehen. „In Berlin gibt es Schulen, die einen Migrationsanteil von 80 Prozent haben. Viele Eltern wollen ihre Kinder da einfach nicht hinschicken. Das liegt auch daran, dass diese Schulen einen riesig erhöhten Bedarf an Lehrern und Pädagogen haben, die sie aber nicht bekommen.“
    Sie habe die Stimmung in den Jahren 2015 und 2016, also zur sogenannten Flüchtlingskrise, noch anders erlebt. Viele Flüchtlinge seien in ihrer Schulturnhalle einquartiert worden, doch habe es trotzdem „eine Welle der Solidarität“ und viele Klamottenspenden gegeben. „Diese Willkommensmentalität hat sich mit den Jahren gewandelt“, so Lüdemann.
    Die Chefin der Schüler-Union macht sich auch Gedenken darüber, dass „feministische Errungenschaften“ in Deutschland wieder zurückgedrängt werden könnten.
    https://www.msn.com/de-de/nachrichte...e4d9a7e7&ei=29
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  3. #3
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    AW: 16-Jährige zu doof um zu wählen?

    Die Chefin der Schüler-Union macht sich auch Gedenken darüber, dass „feministische Errungenschaften“ in Deutschland wieder zurückgedrängt werden könnten.
    Na ja, DAS wäre ja mal ein positiver Aspekt bei der ganzen Geschichte!
    "...und dann gewinnst Du!"

  4. #4
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    AW: 16-Jährige zu doof um zu wählen?

    Wenn die Jugend in deutschen Schulen mit der Realität konfrontiert wird, dann kann durchaus ein Umdenken stattfinden. Die bekommen doch mit was Tolleranz mit Muslimen bedeutet und was ihrer Zukunft droht. Logischer gehts kaum noch !!!
    Und mal so nebenbei, sogar viele muslimisch stämmige junge Frauen und bestimmt auch junge Männer werden sich überlegen wohin die Reise geht !!!
    Nur ein Flügelschlag eines Schmetterlings kann einen Wirbelsturm auslösen

  5. #5
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    AW: 16-Jährige zu doof um zu wählen?

    Kommentar zur Europawahl
    Die Empörung über die Jugend ist verlogen
    Ich kann mich noch daran erinnern, wie begeistert viele Politiker, Experten und auch einige Journalisten von der jungen Generation waren, als hunderttausende junge Menschen für Klimaschutz auf die Straße gingen und die Grünen wählten. Nach dieser Europawahl sind die gleichen Leute plötzlich schockiert und zutiefst besorgt.
    Der Grund: Die großen linken Parteien schnitten unter jungen Wählern deutlich schlechter ab als bisher. Die SPD kam nur auf neun Prozent. Den heftigsten Absturz legten die Grünen hin: Sie verloren im Vergleich zur vergangenen Europawahl 23 Prozentpunkte, kamen bei Unter-24-Jährigen mit 11 Prozent nur noch auf den dritten Platz.
    Damit liegen sie unter der Union (17 Prozent) und sogar unter der teils rechtsextremen AfD (16 Prozent), die massiv zulegen kann.
    Als viele Jugendliche noch Greta Thunberg – die inzwischen zu einer antisemitischen Fanatikerin mutiert ist – zum Schulstreik folgten, hieß es: „Hört auf sie, die haben das mit dem Klima verstanden!“
    Jetzt, wo wir mehrheitlich nicht mehr links und grün wählen, ändert sich der Tonfall plötzlich. Die Rechten hätten junge Menschen in die Irre geführt, die Jugend sei auf Fake News bei TikTok reingefallen.
    Einer Generation, die man vor wenigen Jahren noch als künftige Welt-Retter in den Himmel lobte, wird jetzt von oben herab ihr Urteilsvermögen abgesprochen.......das einfach mit jugendlicher Dummheit abzutun und so weiterzumachen wie bisher, wäre fatal.
    ► Zum einen beweist es, dass es vielen Politikern etwa während des Klima-Hypes nie wirklich um die Anliegen junger Menschen ging. Vielen kam es schlicht ganz gelegen, um die eigene Agenda durchzusetzen, damit argumentieren zu können, alles für die nächste Generation zu tun.
    ► Zum anderen zeigt es, dass die Politik ein falsches Bild junger Menschen hat. Viele müssen gar nicht auf TikTok gehen, um das Gefühl zu bekommen, dass aktuell vieles schlechter läuft. Junge Menschen erleben den Verfall in baufälligen Schulen. Sie sehen ihn an Universitäten, wo sie sich mit alten Computern abplagen müssen, anstatt lernen zu können. Sie lesen Berichte von top ausgebildeten Einwanderern, die abgeschoben werden – und gleichzeitig von kriminellen Migranten, die nicht mehr hier sein dürften. Und sie merken, dass in Deutschland etwas schiefläuft, wenn es inzwischen absoluter Luxus ist, in der Großstadt eine Mietwohnung zu finden.
    Diese Europawahl ist die Quittung der Jugend. Dafür, dass die Probleme junger Menschen vielen Politikern in Wirklichkeit egal sind. Dafür, dass ihre Sorgen und Ängste nur dann wichtig sind, wenn sie politisch passen.
    Geht es um unangenehme Themen, will niemand mehr auf uns hören. Anstatt uns mit Symbolpolitik und billigen Wahlkampf-Aktionen (u. a. SPD: „Wir machen den Döner wieder 3 Euro“) für dumm zu verkaufen, sollten Politiker anfangen, jungen Leuten wirklich zuzuhören.
    Tun sie das nicht, werden sie bei den Abstimmungen im Osten dieses Jahr und bei der Bundestagswahl nächstes Jahr noch Schlimmeres erleben als bei dieser verheißungsvollen Europawahl.

    https://www.bild.de/politik/meinung-...7084252eac9ae4
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  6. #6
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    AW: 16-Jährige zu doof um zu wählen?

    Was treibt junge Leute zur AfD? Warum mich die Erklärung der Grünen nicht überzeugt
    Alle debattieren diese Tage über die Gesinnung der jungen AfD-Wähler. Manche Grüne finden: Sie entscheiden sich wegen der rechtsextremen Gesinnung für die Partei. Ich sehe das komplett anders. Schenken Sie mir einen Augenblick für beide Meinungen.

    Wie kann es sein, dass so viele junge Wähler die Alternative für Deutschland wählen? Diese Frage dominierte in den letzten Tagen den publizistischen Diskurs. Der Grund: 16 Prozent wählten die AfD.

    Für die Alternative für Deutschland war das ein Plus von elf Prozentpunkten bei den Wählern bis 24 Jahre. Die Grünen hingegen befinden sich auf der Verliererseite. Das Ergebnis purzelte bei den Jungwählern von 34 auf 11 Prozent. In der Altersgruppe der bis 24-Jährigen bedeutet das ein Minus von glatt 23 Prozentpunkten. Man kann es auch schlicht als Vollkatastrophe bezeichnen.
    Wäre die grüne Partei ein Wirtschaftsunternehmen, gäbe es seit der Wahl nur eines: Krisensitzung. Selbstverständlich passiert das nicht. Wir befinden uns in den Sphären der Politik. Nicht in der Wirtschaftswelt. In der Politik muss niemand bei einem schlechten Wahlergebnis gehen. Man präferiert das gegenseitige Schultertätscheln.

    Aber was mich dann doch erstaunt, ist, wie überrascht viele von dem Wahlergebnis sind. Ich bin ehrlich: Ich hätte der AfD bei den Jungwählern sogar 20 Prozent zugetraut. Aus diesen fünf Gründen:

    Erstens: Die Jugend hat andere Sorgen als den Klimawandel
    Es ist wahr: Die AfD lehnt als einzige massenwirksame deutsche Partei das Pariser Klimaabkommen ab und will aus diesem Programm austreten. Zwar bestätigt die Partei die globale Erwärmung, lehnt aber den kausalen Zusammenhang mit dem CO2-Ausstoß ab. Sie setzt überwiegend darauf, sich dem Klimawandel anzupassen, anstatt Anpassung und Eindämmung kombinieren zu wollen.

    Mit Blick auf Fridays for Future und das Bild der Jugend in den Medien könnte man meinen, dass die AfD mit dieser Haltung zum Klimawandel keinen einzigen Jungwähler überzeugt.

    Doch es wird oft vergessen, dass junge Menschen, die sich beispielsweise in prekären wirtschaftlichen Situationen befinden oder sich um ihre berufliche Zukunft sorgen, von den wirtschaftlichen Positionen der AfD angezogen werden. Die Partei propagiert eine Rückkehr zur nationalen Wirtschaftsstrategie und kritisiert die Globalisierung, was bei einigen jungen Wählern Anklang findet.

    Und auch wenn ich die Wirtschaftsstandpunkte der AfD für gefährlich und falsch für den Standort Deutschland halte. Man darf diese Haltung haben, ohne direkt ein Rechtsextremist zu sein.

    Und ja, man darf gegen die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens sein, ohne sofort als Unmensch zu gelten. Durch die Ablehnung des Pariser Klimaabkommens und des kausalen Zusammenhangs mit dem CO2-Ausstoß, so unsinnig und unwissenschaftlich es vielen auch vorkommen mag, hat die AfD ein Alleinstellungsmerkmal.
    Zweitens: Die Jugend erlebt die fehlgeleitete Migrationspolitik hautnah
    Ein Teil der jungen Wähler ist unzufrieden mit der Migrations- und Flüchtlingspolitik der Regierung. Warum sehen sie es als das wichtigste Thema an? Weil sie die Auswirkungen auf dem Schulhof oft hautnah miterleben.

    Die Jungwähler sind oft stärker von der fehlgeleiteten Migrations- und Flüchtlingspolitik betroffen als ihre Eltern. Besonders stark zeigt sich das in Wohngebieten wie dem Prenzlauer Berg in Berlin.

    Während die Erwachsenen hier Soja-Latte mit Hafermilch schlürfen, erklären die Jugendlichen dem „Tagesspiegel“: „Gefühlt jeder wurde schon abgezogen.“ Es ist Fakt, dass die Jugendkriminalität in Berlin nirgendwo so hoch ist wie im Prenzlauer Berg.

    Die AfD hat sich stark gegen die Aufnahme von Flüchtlingen ausgesprochen und positioniert sich damit in den sozialen Medien. Das zieht junge Menschen an, welche die Migrationspolitik der anderen Parteien als fehlgeleitet betrachten.

    Drittens: Die AfD versteht TikTok - die anderen Parteien nicht
    Die AfD nutzt Social Media äußerst effektiv, um ihre Botschaften zu verbreiten und Wähler zu mobilisieren. Im Vergleich zu anderen deutschen Parteien hat die AfD frühzeitig die Bedeutung von Plattformen wie Facebook, Twitter und insbesondere TikTok erkannt. Durch gezielte Kampagnen, provokative Inhalte und eine klare Ansprache gelingt es der Partei, eine junge und digitale Zielgruppe zu erreichen.

    Die AfD setzt dabei auf einfache, leicht verständliche Botschaften und nutzt oft übertriebene Rhetorik und gezielte Panikmache, um Emotionen zu wecken und Aufmerksamkeit zu gewinnen.

    Was die AfD herausragend auf Social Media macht? Diese Partei reagiert schnell auf aktuelle Ereignisse und nutzt virale Trends, um ihre Reichweite zu erhöhen. Die Alternative für Deutschland nutzt die sozialen Medien, um sich als die Stimme der Unzufriedenen zu präsentieren.

    Besonders auf TikTok erzielt die AfD beachtliche Erfolge. Mit kurzen, prägnanten Videos und einer ansprechenden visuellen Gestaltung schafft sie es, junge Menschen anzusprechen und ihre Botschaften weit zu verbreiten.

    Diese Plattform bietet der AfD eine Bühne, um ihre Narrative zu stärken und ihre Anhängerschaft zu vergrößern. Durch die geschickte Nutzung von Social Media wird die AfD im digitalen Zeitalter auch zukünftig relevant bleiben und die politische Meinungsbildung, insbesondere bei der jüngeren Generation, maßgeblich beeinflussen.

    Viertens: Es gilt als No-Go, die AfD zu wählen
    Die AfD präsentiert sich als Anti-Establishment-Partei, was besonders auf junge Menschen attraktiv wirkt. Stichwort: Rebellion. Vermutlich ist AfD-Wählen für einige junge Menschen das neue Rauchen.

    Ich erinnere mich noch, wie ich mir einst bei der Konfirmation meiner Schwester eine Zigarette anzündete – vor den Augen meiner Großtante. Ich kam mir herrlich rebellisch vor. Heute schockt man seine Großtante vermutlich auf diese Weise mit dem Wahlkreuz für die AfD.

    Fünftens: Anstatt den Dialog zu eröffnen, wird die Nazikeule geschwungen
    Kennen Sie zufällig das Buch „Wie man Freunde gewinnt“ von Dale Carnegie? Falls nein, lesen Sie es unbedingt. Es erklärt auf großartige Weise, wie man es schafft, dass Menschen einem zuhören, einen mögen und ja, auch wie man Menschen dazu bringen kann, einen zu wählen. Viel wichtiger als die To-Do’s sind aber die No-Go’s.

    Das Wichtigste: Menschen niemals kritisieren und ihnen vorwerfen, sich zu irren. Lieber den Köder rauswerfen und den Menschen etwas geben, das sie wollen.

    Übersetzt: Anstatt die AfD-Wähler nun alle als rechtsextrem und Abschaum zu bezeichnen, den Dialog eröffnen und fragen: Was wünscht ihr euch? Wie können wir es schaffen, dass ihr uns wählt? Es hilft nichts, die Menschen zu beleidigen, die man eigentlich dazu bringen will, das Kreuz bei der eigenen Partei zu setzen.

    Auch Aussagen wie die der Sängerin Lena Meyer-Landrut, die zuletzt alle AfD-Wähler als peinlich, asozial und schrecklich bezeichnete, helfen überhaupt nicht. Aber was wäre „Nena und die andere Meinung“ ohne die andere Meinung?

    Die andere Meinung: Die Jugend ist rechtsextrem
    Die Co-Vorsitzende der Grünen, Svenja Apphuhn, wird mit meinen Erklärungen für das hohe Wahlergebnis der AfD vermutlich nichts anfangen können. Sie sieht keine anderen Gründe als rechtsextreme Gesinnung.

    Aus Appuhns Sicht wählte die AfD-Anhängerschaft die Partei nicht mehr aus Protest: „Sie wählen sie nicht, obwohl sie rechtsextrem ist, sondern weil sie rechtsextrem ist“, sagte sie dem Portal „Watson“. Man kann ihre Aussage auch so verstehen, dass sie nicht nur die AfD, sondern auch ihre Wähler für rechtsextrem hält.

    Apphuhn warnt auch davor, das Wahlergebnis jetzt einfach nur der TikTok-Offensive der AfD zuzurechnen. Das sei nicht die Ursache dafür, dass die Inhalte dieser Partei verfangen. Sie sagte zu „Watson“: „Die Koalition muss jetzt schauen, dass sie im letzten Jahr noch etwas hinkriegt, was den Menschen wieder Hoffnung gibt.“

    Damit meint sie: „Vor allem beim Thema Klimaschutz, aber auch was eine humanere Asylpolitik angeht. Viele sind auch einfach enttäuscht worden.“........... https://www.focus.de/politik/meinung...260052018.html
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  7. #7
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    AW: 16-Jährige zu doof um zu wählen?

    Boris Palmer über Jugendliche
    @Gewalt auf dem Schulhof, im Club, am Bahnhof
    Es gibt immer noch viele Analysen des Wahlverhaltens der jungen Generation, in denen der Faktor „Gewalterfahrung durch Migranten“ nicht vorkommt. Mir scheint das eine Verdrängungsleistung zu sein.
    Ich habe über dieses Problem schon 2017 in meinem Buch „Wir können nicht allen helfen“ erste Erlebnisse festgehalten. Unvergessen die jungen Frauen, die von einer Gruppe Asylbewerber massiv sexuell belästigt wurden, das aber nicht öffentlich machen wollten, weil es in einem linken Jugendclub passiert ist und die Furcht vor Ausgrenzung als Rassistin größer war als die Empörung über den Übergriff. Dieser innere Konflikt war für die jungen Frauen nicht auflösbar.
    Mittlerweile hat sich das so ausgebreitet, dass immer mehr junge Leute AfD wählen. Mich erreichen nach meinen kurzen Sätzen bei Maischberger dazu viele Mails mit weiteren Erfahrungsberichten. Einer hat mich besonders berührt. Ich veröffentlich ihn daher anonymisiert. An der Echtheit bestehen für mich keine Zweifel.
    Hallo lieber Herr Palmer,
    ich bin sehr aufgerüttelt, weil ich am letzen Wochenende meinen Enkel aus Wuppertal hier in der Südeifel zu Besuch hatte. Der Jugendliche ist weltoffen, hat bereits 3 Kontinente bereist, gebildet, geliebt und unsere gesamte Familie ist politisch sehr grün unterwegs!
    Als Oma, die das Vertrauen ihres 14 jährigen Enkel genießt, musste ich in einem Gespräch feststellen, dass mein Enkel und seine Freunde eine Unruhe entwickeln weil sie auf dem Schulhof bereits in der Unterzahl sind. Erpressen von Taschengeld, Klamotten und Gewaltandrohung sind in der Schule an der Tagesordnung! Lehrer schauen lieber weg weil sie die ständigen Konfrontation satt und keine Autorität mehr haben. Seine Freunde mit migrantischen Wurzeln sind teilweise ebenfalls gegen den unkontrollierten Zuwachs von Migranten, deren Radikalität sie fürchten! Natürlich ist ein Großteil friedlich aber die „Clans“ werden als extrem bedrohlich empfunden. Die jugendlichen Kinder bewegen sich in Gruppen um den Schulweg störungsfrei zu meistern.
    Ich bin tief erschüttert weil mein persönliches Lebensmotto stets „Leben und Leben lassen“ war! Gleichzeitig habe ich immer daran geglaubt, dass wir hier in Frieden leben! Aber wenn mein sanfter freundlicher Enkel Angst hat vor der Zukunft weil er sich bedroht fühlt, wird mein Herz sehr schwer!
    https://quotenqueen.wordpress.com/20...he/#more-73678
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  8. #8
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    AW: 16-Jährige zu doof um zu wählen?

    Aber wenn mein sanfter freundlicher Enkel Angst hat vor der Zukunft weil er sich bedroht fühlt, wird mein Herz sehr schwer!
    unsere gesamte Familie ist politisch sehr grün unterwegs
    Als „sehr" Grüne anderen ihre Ideologie aufdrücken zu wollen und sich gleichzeitig von der Zukunft bedroht zu fühlen, zeugt von einer gewissen Inkonsequenz und hat Ähnlichkeit mit den Anhängern des Islams, die die menschenverachtenden Passagen des Korans ignorieren und über mangelndes Verständnis der mißachteten Andersdenkenden jammern.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  9. #9
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    AW: 16-Jährige zu doof um zu wählen?

    Indoktrination fehlgeschlagen? Hat der „Kampf gegen rechts“ an Schulen ausgedient?
    Demo-Aufruf wird zum Eigentor
    Am Mittwoch findet in Neuwied (Rheinland-Pfalz) einmal mehr der sogenannte „Sternmarsch“ statt. Unter dem Motto „Neuwieder Schulen für Demokratie“ werden Kinder und Jugendliche auf die Straße geschickt, um für die Regierung und gegen die Opposition zu demonstrieren. Da der Marsch zwischen 10 und 13 Uhr stattfinden soll, und damit während der Schulzeit, ist davon auszugehen, dass die Teilnahme für alle Schüler verpflichtend ist. Dieser Hintergrund ist auch wichtig, um die seitens der Organisatoren erwartete Zahl von 3.000 Teilnehmern richtig einordnen zu können.

    Von den Grundschulen über Realschule und Gymnasium bis hin zur Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige wird in Neuwied an diesem Tag wirklich alles mobilisiert, was um diese Uhrzeit eigentlich die Schulbank drücken sollte. Die Kinder und Jugendlichen werden aus allen Himmelsrichtungen kommend gen Kirmeswiese im Stadtteil Heddesdorf ziehen, wo dann ab 11:30 Uhr die zentrale Abschlusskundgebung mit Musik und Redebeiträgen geplant ist.

    Demo-Aufruf wird zum Eigentor
    In Neuwied hat man durchaus Erfahrung mit derlei durchschaubaren Versuchen der Indoktrination von Schülern. Bereits im Januar wurde aktiv zur Teilnahme an einer Demonstration „gegen Rechtsradikalität und für unsere Demokratie“ aufgerufen, die offenbar am 3. Februar 2024 auf dem Luisenplatz stattfand.
    Im offiziellen Blog des Rhein-Wied-Gymnasiums, Demo-Aufruf wird zum Eigentordas auch heuer wieder zu den teilnehmenden Schulen gehört, heißt es in einem Beitrag vom 28. Januar 2024, dass man seitens der Schülervertretung „in die Klassen gegangen“ sei und „für die Teilnahme geworben“ habe. Die Demo fand damals, anders als jetzt, an einem Samstag statt, den Schülern war es – vom möglichen Gruppenzwang abgesehen – also mehr oder weniger freigestellt, daran teilzunehmen oder auch nicht.

    Das eigentlich Bemerkenswerte an besagtem Blog-Eintrag ist aber, dass die Autorin selbst feststellen musste, dass die versuchte Indoktrination an Schulen immer weniger verfängt, dies aber gar nicht bemerkt. Januar 2024, wir erinnern uns: Es waren die Wochen, als die angebliche „Mitte der Gesellschaft“ auf den deutschen Straßen war, um gegen die „bösen Rechten“ der AfD und ihr vermeintliches „Geheimtreffen von Potsdam“ zu demonstrieren.
    Dass aber eben ausgerechnet die Jung- und Erstwähler bei diesen Demos zu Hause geblieben sind, sprich die eigentliche Zielgruppe der selbsternannten „Retter der Demokratie“, zeigt eine vielsagende Passage aus dem Blog des Neuwieder Gymnasiums. Die Autorin war wenige Tage vor der Veröffentlichung ihres Beitrags eigenem Bekunden zufolge bei einer eben solchen „Demo gegen rechts“ in Koblenz und kam aus dem Staunen anscheinend gar nicht mehr heraus:

    „Als ich in der Menge war und mir einen Moment nahm, um mich umzuschauen, ist mir klar geworden, dass ich als eine der wenigen Teilnehmerinnen unter 25 war und mir stellt sich die Frage: Wieso sind denn nicht mehr Menschen, VOR ALLEM Jugendliche, politisch aktiv und bereit, für ihre Vorstellungen von Zukunft, Leben in der Gesellschaft und für ihre Ideale auch öffentlich einzutreten, zum Beispiel durch die Teilnahme an Demos?“

    Tickt die Jugend politisch nicht so, wie sie soll?
    Vielleicht sind die Altersgenossen der jungen Schreiberin das alles sogar – nur eben nicht so bzw. auf die Art und Weise, wie die Schülerin sich das wünscht. Schon das Wahlverhalten bei der zurückliegenden EU-Wahl hat gezeigt, dass die jüngsten Bürger sehr wohl den Weg zur Wahlurne kennen, dort aber – anders als von vielen offenbar erwartet – ihr Kreuz nicht in großer Mehrheit im rot-grünen Lager machen, sondern eher das Gegenteil der Fall ist.

    Sowohl dieser „Erfahrungsbericht“ aus Neuwied als auch das Ergebnis der EU-Wahl zeigen recht deutlich, dass sich Schüler immer weniger vorschreiben lassen, wie und was sie zu denken haben. Es ist vielmehr das klassische Publikum von „Tagesschau“ und Co, das sich mit Parolen wie „Mitte der Gesellschaft“ oder „Aufstand der Anständigen“ noch einfangen lässt. Die junge Generation hat andere Gewohnheiten der Informationsbeschaffung – und scheint davon auch regen Gebrauch zu machen.

    Fast schon verzweifelt klingt da der Appell der Schülerin aus Neuwied, warum sie das Demonstrieren „gegen rechts“ für so wichtig erachtet. Die Bloggerin verrät aber auch noch, weshalb sie sich in ihrer Meinung so sicher ist:

    „Laut der Tagesschau war der Auslöser der aktuellen Demo-Welle in Deutschland die Enthüllung des Recherchezentrums ‚Correctiv‘ über ein Geheimtreffen radikaler Rechter am 25. November 23, an dem einige AfD-Mitglieder sowie einzelne CDU-Mitglieder teilgenommen haben. Und mit der Teilnahme an diesen Demonstrationen wollen wir zeigen, dass viele Deutsche einfach nicht hinter diesen rechtsextremen Ansichten stehen und diese nicht vertreten können und wollen. Ich persönlich halte das sowohl für eine wichtige Rückmeldung an diese AfD- und CDU-Mitglieder, aber auch an die Weltöffentlichkeit.“

    Na, wenn „Tagesschau“ und „Correctiv“ das sagen, dann kann es ja nur stimmen, oder? Sich einfach selbst aus wirklich unabhängigen und möglichst verschiedenen Quellen zu informieren, das wäre ja fast schon mit Aufwand verbunden, den offenbar nicht jeder betreiben möchte.

    Aber zumindest am Mittwoch wird Neuwied die gewünschten Bilder in die Welt hinausschicken können. Tausende Schüler bei einem Sternmarsch „für Demokratie“, der während der Schulzeit stattfindet – viel schöner hätte man sich das auch in der DDR kaum ausmalen können.
    https://reitschuster.de/post/indoktr...en-ausgedient/
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  10. #10
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    AW: 16-Jährige zu doof um zu wählen?

    Die Schulen zeigen ihr wahres Gesicht.
    Aus Lerneinrichtungen sind Indoktrinationsherde geworden.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

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