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    Polizeieinsatz in Seniorenresidenz wegen Flüchtlingen

    Asylunterkunft in Seniorenheim
    Abschiebungen in einer Seniorenresidenz –„Das ist doch jenseits von Gut und Böse“





    Das Schwarzwaldwohnstift Lichtental in Baden-Baden
    Quelle: Hubertus Seidler


    In eine Seniorenresidenz in Baden-Baden werden Migranten einquartiert, Tür an Tür mit pflegebedürftigen Bewohnern. In der Nacht rückt ein Abschiebekommando der Polizei ein. Im Schwarzwaldwohnstift ist die Aufregung groß: Müssen die Hochbetagten nun öfter mit Polizeieinsätzen rechnen?

    „Das ist doch jenseits von Gut und Böse“, klagt Hubertus Seidler über die Szenen, die sich in der Nacht von Sonntag auf Montag im Schwarzwaldwohnstift Lichtental in Baden-Baden abgespielt haben. Erst kürzlich musste sich der Betreiber des betreuten Wohnens für Senioren damit abfinden, dass die Stadtverwaltung Baden-Baden frei werdende Apartments innerhalb der Seniorenresidenz für Wohnungslose und Migranten zur Verfügung stellt. Doch bisher ging Seidler davon aus, dass der Status der asylsuchenden Bewohner immerhin geklärt sei.

    Das scheint jedoch nicht der Fall zu sein. So rückte in der vergangenen Nacht die Polizei an, um eine Frau mit abgelehntem Asylantrag zurück in ihr Heimatland abzuschieben. „Meine Mitarbeiterin war total verängstigt“, berichtet Heimleitung Manuela Anselm über die Nachtwache, die den Einsatz um 2.40 Uhr Uhr vor Ort miterlebt habe. Man wisse nie, wie eine Person, die abgeschoben werden soll, reagiere, so Anselm. Entsprechend groß sei bei ihrer Mitarbeiterin die Angst vor einer Eskalation gewesen.

    Unstrittig ist, dass die Polizei in der Nacht kam, um die Abschiebung zu vollziehen. Über die Anzahl der anwesenden Beamten gibt es dagegen unterschiedliche Angaben. Während die Heim-Verantwortlichen von 15 Beamten sprechen, gibt die Polizei an, mit vier Beamten vor Ort gewesen zu sein.

    Am Ende verlief alles friedlich, denn die Frau hielt sich nicht in ihrem Apartment auf. Die Polizei zog wieder ab. Doch in der hitzigen Diskussion um die Unterbringung von Migranten in der Seniorenresidenz ist ein neuer Höhepunkt erreicht.


    Die Lage ist schon länger verzwickt, weil die insgesamt 117 Einheiten für betreutes Wohnen individuellen Besitzern und Investoren gehören, darunter einer Immobilienfirma. Zwischen dem aktuellen Betreiber, der SWB Wohnstift Betriebsgesellschaft mbH, deren Geschäftsführer Hubertus Seidler ist, und einem Teil der Wohnungseigner gibt es massive Differenzen um die Konditionen des Pachtvertrags. Schlussendlich konnte die Stadt so insgesamt 20 Einheiten anmieten, die nun für Migranten und Wohnungslose vorgesehen sind.






    Die betreffende Person – ein „medizinischer Sonderfall“

    „Bis zum heutigen Tag war ich ruhig, jetzt definitiv nicht mehr“, sagt Hubertus Seidler. Er hat die Stadtverwaltung Baden-Baden am Montag per Mail aufgefordert, ihm zuzusichern, dass eine Abschiebung in seinem Seniorenheim nicht noch einmal vorkommen wird.
    Im Büro von Oberbürgermeister Dietmar Späth (parteilos) zeigt man sich unterdessen überrascht von der versuchten Abschiebung. Ein Mitarbeiter schreibt auf WELT-Anfrage, dass man eine Abschiebung in diesem Fall für unwahrscheinlich halte, da es sich bei der betreffenden Person um einen „medizinischen Sonderfall“ handle.


    Auch Heimleitung Manuela Anselm berichtet davon, dass die Frau auf Krücken angewiesen sei. Daher habe das Heim auch einen Schlüssel zur Wohnung gehabt – nicht wie bei den anderen von der Stadt angemieteten Wohnungen –, um im Notfall helfen zu können. Doch die Abschiebung sollte dennoch vollzogen werden.


    „Ich habe Angst, dass mir jetzt meine Mitarbeiter alle langsam davonrennen“, sagt Manuela Anselm. Vor allem befürchtet sie, dass Polizeieinsätze im Heim häufiger vorkommen könnten. Gerade bei Migranten aus sogenannten sicheren Herkunftsländern fürchte sie, dass Abschiebungen bevorstünden.







    Die Seniorenheimbewohner hätten nichts von dem Einsatz in der Nacht mitbekommen, doch das könne beim nächsten Mal ganz anders sein. Ein Polizeisprecher betont, dass die Frau, die abgeschoben werden sollte, nicht zwangsläufig noch einmal in der Seniorenresidenz aufgesucht werde. Oftmals ergäben sich Hinweise, dass Migranten dann dauerhaft ihren Aufenthaltsort wechselten. Für Manuela Anselm ist das jedoch nur ein kleiner Trost: „Aktuell können wir nur hoffen, dass es nicht zu weiteren Polizeieinsätzen kommen wird.“

    https://www.welt.de/politik/deutschl...do-kommt.html?
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Polizeieinsatz in Seniorenresidenz wegen Flüchtlingen

    Ich nehme an, die betagten Bewohner der Residenz bezahlen für ihren Aufenthalt. Und die jungen männlichen illegal immigrierten Bewohner kriegen alles bezahlt.
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - WEFers are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit. Das Böse beginnt mit einer Lüge.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


  3. #3
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    AW: Polizeieinsatz in Seniorenresidenz wegen Flüchtlingen

    Ich kann mir vorstellen, dass da ein System hinter steckt. Man hat es wohl nicht geschafft alle Alten rauszubekommen und quartiert deshalb Migranten dort ein um auch noch dem Rest zu signalisieren, dass es besser ist, sie würden verschwinden. Dann könnten dort ausschließlich Asylbetrüger wohnen und die Rendite würde deutlich steigen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #4
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    AW: Polizeieinsatz in Seniorenresidenz wegen Flüchtlingen

    Verstehe ich den Artikel richtig ?

    Die soll ein "Sonderfall" sein, nur, weil sie Krücken hat ??
    Lachhaft.

    Die ist doch mobil, sie wurde beim Versuch, sie abzuschieben, ja nicht angetroffen. Also kann und darf das NIEMALS ein Grund sein, dass die bleiben darf.
    Wieder so eine Kriminelle, die sich gezielt der Abschiebung entzieht.

    Und die armen Senioren in der Residenz. Ich glaube kaum, dass so ein Einsatz so ganz ruhig und lautlos vor sich geht. Das beunruhigt die doch, regt die doch auf.

    Aber vielleicht hat @Realist59 Recht, und die Bewohner sollen durch Aufnahme der Asylmigranten wirklich rausgeekelt werden...

    Islamisierung und Integrationsverweigerung sind Verbrechen und gehören bestraft !

  5. #5
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    AW: Polizeieinsatz in Seniorenresidenz wegen Flüchtlingen

    Fünf Polizisten angeklagt: Prozess vor Kölner Landgericht beendet

    Alle Angeklagten wurden vom Vorwurf der gemeinschaftlichen gefährlichen Körperverletzung freigesprochen. Lediglich einer der Männer, ein 29-Jähriger, wurde wegen vorsätzlicher Verletzung von Dienstgeheimnissen zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen á 70 Euro verurteilt.
    Bei Polizeieinsätzen sind Kollateralschäden nicht auszuschließen. Damit muß der Bürger doch rechnen!
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  6. #6
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    AW: Polizeieinsatz in Seniorenresidenz wegen Flüchtlingen

    Zitat Zitat von Cherusker Beitrag anzeigen
    Bei Polizeieinsätzen sind Kollateralschäden nicht auszuschließen. Damit muß der Bürger doch rechnen!
    Die Flüchtlinge sind ja nicht wie die Bewohner des Betreuten Wohnens versorgt, d.h. es existiert kein Notschlüssel für den Not- und Nachtdienst im Haus, sondern die Wohnungen sind abgeschlossen und es existiert kein Zweitschlüssel. In diesem Fall war es ausnahmsweise der Fall, dass wegen der Behinderung der Frau beim Pflegedienst ein Zweitschlüssel deponiert war.
    Bei zukünftigen Polizeieinsätzen ist also eher davon auszugehen, dass die Türen aufgebrochen werden müssen. Das sorgt nicht nur für Unruhe, sondern in diesem Fall wird es auch zu Beschädigungen im Treppenhaus und im Türbereich kommen, deren Spuren man auch nach einer Reparatur noch sehen kann.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

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