Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano in Panama!
Seite 4 von 4 ErsteErste 1234
Ergebnis 31 bis 33 von 33
  1. #31
    Registriert seit
    13.07.2010
    Beiträge
    58.966

    AW: Holen wir uns die Demokratie zurück

    Kampagnenjournalismus will gelernt sein. Den gab es zu allen Zeiten, viele Journalisten haben dabei Menschen in den Tod getrieben. Wer das Metier nicht beherrscht, kann gewaltig auf die Nase fallen.......


    Süddeutsche Zeitung gesteht Veröffentlichung von Aiwanger-Artikeln als Fehler ein
    Im August hatte die Süddeutsche Zeitung über ein vermeintliches Flugblatt von Hubert Aiwanger berichtet. Nachdem sich die Vorwürfe nicht erhärten konnten, sieht die Chefredaktion den Fehler jetzt erstmals ein.

    Die Süddeutsche Zeitung rutscht von einer Krise in die nächste. Am Montag soll der SZ-Chefredakteur Wolfgang Krach drei Gründe für den Ansehensverlust identifiziert haben – einer davon war die Berichterstattung in der Causa Aiwanger. Das berichtet Medieninsider. Kurz vor den bayerischen Landtagswahlen im Oktober 2023 hatte die SZ den Vize-Ministerpräsidenten Bayerns, Hubert Aiwanger, mit einer exklusiven Recherche beinahe zum Rücktritt gezwungen.

    Am 25. August des vergangenen Jahres veröffentlichte die SZ eine Recherche mit dem Titel „Aiwanger soll als Schüler antisemitisches Flugblatt verfasst haben“. Der Vorwurf: Der Politiker der Freien Wähler soll in seiner Schulzeit ein volksverhetzendes Pamphlet verfasst haben. Neben der digitalen Berichterstattung und einer nachrichtlichen Meldung auf der Titelseite der Printausgabe veröffentlichte die Zeitung zudem eine ausführliche Reportage auf Seite drei.

    Laut Medieninsider soll Wolfgang Krach diese Reportage auf der Redaktionskonferenz am Montag als Fehler eingestuft haben. Demnach habe er den fertigen Text erst am späten Nachmittag vor der Veröffentlichung gelesen. Auch aus Respekt vor den Autoren der Reportage habe er trotz aller Kurzfristigkeit und offener Fragen an der Veröffentlichung festgehalten. Das sei ein Fehler gewesen, weil sich das Medium mit der Berichterstattung angreifbar gemacht habe, so Krach.

    Die Antisemitismus-Vorwürfe gegen Aiwanger waren zwar in der Folge medial breit aufgegriffen worden, auch wegen der Recherche von Apollo News konnte die Veröffentlichung des Flugblatts aber als Kampagne aus dem Umfeld der SPD identifiziert werden. Neben den Freien Wählern stellten sich auch zahlreiche ehemalige Mitschüler hinter Aiwanger. Nachdem bekannt wurde, dass der Lehrer, der das Pamphlet veröffentlicht haben soll, SPD-Lokalpolitiker ist, wendete sich das Blatt (Apollo News berichtete).

    In der Folge galt Aiwangers Position trotz einiger Kontroversen als gesichert. Sein Bruder identifizierte sich überdies als Autor des umstrittenen Flugblatts. Die SZ musste daraufhin harsche Kritik über sich ergehen lassen: Wie konnte das Medium die Verbindung des Lehrers zur SPD übersehen? Warum waren sich die Autoren so sicher, dass jenes Pamphlet von Aiwanger stammte und warum wurde die Recherche trotz zahlreicher offener Fragen veröffentlicht? Zumindest die letzte Frage sorgte wohl für internen Gesprächsbedarf, wie Krachs Aussagen von der Redaktionskonferenz am Montag zeigen.

    https://apollo-news.net/sueddeutsche...ls-fehler-ein/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  2. #32
    Registriert seit
    13.07.2010
    Beiträge
    58.966

    AW: Holen wir uns die Demokratie zurück

    So läuft das hier in Deutschland. Obwohl die Kampagne der Süddeutschen in Sachen Aiwanger ein glattes Eigentor wurde, die SZ nicht vor Lügen und Manipulationen zurückschreckte und ein Bild eines verkommenen Journalismus bot, bekommt die auch Alpen Prawda genannte Gazette nun den "Stern Preis". Ein Lügenblatt zeichnet ein anderes Lügenblatt aus.......


    „GESCHICHTE DES JAHRES“
    SZ erhält Preis für Aiwanger-Story
    Die Süddeutsche Zeitung hat eine Auszeichnung für ihre umstrittene Flugblatt-Story erhalten. Für die fragwürdige Geschichte um Hubert Aiwanger bekamen die Journalisten den „Stern-Preis“.

    Journalisten der Süddeutschen Zeitung wurden für ihre Arbeit zur sogenannten Flugblatt-Affäre um Hubert Aiwanger mit dem renommierten Stern-Preis geehrt. Die Journalisten Katja Auer, Andreas Glas und Klaus Ott erhielten die Auszeichnung in der Kategorie „Geschichte des Jahres“ während der feierlichen Verleihung, die am Mittwochabend in Hamburg stattfand.

    Die Süddeutsche Zeitung brachte im August 2023, kurz vor den Landtagswahlen in Bayern, die Geschichte um das Aiwanger-Flugblatt. Das Flugblatt, ein menschenverachtendes Pamphlet, war in den Schuljahren des heutigen Freie-Wähler-Chefs Hubert Aiwanger gefunden worden. Die Veröffentlichung sorgte für großes Aufsehen und löste eine heftige Debatte aus. Aiwanger gab zu, dass mehrere Exemplare des Flugblatts in seinem Schulranzen entdeckt worden waren. Er bestritt jedoch vehement, der Autor des Flugblatts zu sein. Stattdessen nahm sein Bruder die Verantwortung auf sich und erklärte, er habe das Flugblatt verfasst.

    Aiwanger selbst bezeichnete die Vorwürfe als Teil einer „Schmutzkampagne“ gegen seine Person. Recherchen von Apollo-News untermauerten dies im Spätsommer 2023. So veröffentlichte die SZ die Story mit dubioser Motiv- und Quellenlage – auf Betreiben eines SPD-Politikers, der früher Lehrer an Aiwangers Schule war. Die Veröffentlichung während des heißen Wahlkampfs war offenkundig ein Versuch der Wahlbeeinflussung.

    Kritiker bemängelten, dass das besagte Flugblatt bereits seit 1989 in einem öffentlich zugänglichen Archiv lag und im Jahr 2018 einem Journalisten gezeigt worden war. Diese Umstände warfen Fragen zur journalistischen Ethik und zum politischen Timing auf. Die SZ hatte jüngst intern die Veröffentlichung als Fehler bezeichnet (Apollo News berichtete).

    https://apollo-news.net/sz-erhaelt-p...iwanger-story/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #33
    Registriert seit
    12.03.2010
    Beiträge
    19.360
    Blog-Einträge
    1

    AW: Holen wir uns die Demokratie zurück

    Man ist unter sich und sich einig.

    Bei Konservativen ist das anders. Da ist man weder unter sich, noch sich einig.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

Seite 4 von 4 ErsteErste 1234

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 03.12.2021, 08:28
  2. Demokratie? Welche Demokratie denn bitte?
    Von dietmar im Forum Deutschland
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 12.04.2016, 03:57
  3. „Wir holen uns unser Land zurück!“ Rede von Andreas Rösler von der AfD
    Von open-speech im Forum AfD - Alternative für Deutschland
    Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 26.01.2016, 18:18
  4. Antworten: 9
    Letzter Beitrag: 09.09.2014, 14:55
  5. Ashton in Kairo: Rasch zurück zur Demokratie
    Von Schurliwurli im Forum Außenpolitik
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 31.07.2013, 17:09

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •