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    Für mehr Flüchtinge: Prominente schreiben Offenen Brief an Bundesregierung

    Offener Brief von über 100 Prominenten an die Bundesregierung

    Offener Brief an die Bundesregierung

    03.06.2023

    Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Olaf Scholz,
    Sehr geehrte Frau Bundesministerin Nancy Faeser,
    Sehr geehrte Frau Bundesministerin Annalena Baerbock,
    Sehr geehrter Herr Bundesminister Dr. Marco Buschmann,
    Sie haben sich im Koalitionsvertrag einen Aufbruch in der Migrationspolitik vorgenommen. Das war gut und richtig, denn viel zu lange wurde der Eindruck erweckt, dass Migration das Problem und Abschottung die Lösung sei.

    Daher sind wir sehr besorgt über Ihre am 28. April 2023 öffentlich gewordene Position zur Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS). Statt die versprochenen Verbesserungen voranzutreiben, wollen Sie nun den massivsten EU-Asylrechtsverschärfungen jemals zustimmen. Statt pragmatisch und unbeirrt an wirksamen Lösungen festzuhalten, droht der migrationspolitische Aufbruch in einer populistischen Debatte zu ersticken. Wir wenden uns daher an Sie, um Sie zu einer Änderung Ihrer Position aufzufordern.

    Im Koalitionsvertrag sprachen Sie sich für bessere Standards in den Asylverfahren der EU-Staaten aus. Nun setzen sie sich dafür ein, dass viele Menschen an den Außengrenzen eingesperrt werden und in Schnellverfahren schlechtere Standards bekommen. Im Koalitionsvertrag wurde hervorgehoben, dass alle Asylanträge inhaltlich geprüft werden müssen, doch nun unterstützen Sie eine Ausweitung sicherer Drittstaaten, wodurch selbst Menschen aus Syrien oder Afghanistan in Europa zunehmend abgelehnt werden könnten.
    Im Koalitionsvertrag hatten Sie sich vorgenommen, das Leid und illegale Zurückweisungen an den Außengrenzen zu beenden. Doch statt Kritik oder Maßnahmen an den systematischen Rechtsbrüchen und Misshandlungen von Schutzsuchenden an den Grenzen, nehmen wir nur Rufe nach Zäunen und Haftlagern wahr.

    Hilfsorganisationen, Anwaltsvereine und Forschende aus der Migrationswissenschaft haben bereits ihre Sorgen und ihre Kritik an den geplanten, massiven Asylrechtsbeschneidungen einhellig und zahlreich geäußert. Und auch wir sehen, dass die Migrationspolitik sich in einem Wettstreit der Unwürdigkeit verirrt. Wir sehen zugleich, dass der Populismus auch in Deutschland die Oberhand gewinnt, und Lösungen im Sinne und Dienste einer universell gültigen Menschlichkeit auf der Strecke bleiben.
    Wir fordern Sie deswegen auf, Verbesserungen des Asylrechts voranzutreiben statt weiteren Verschlechterungen zuzustimmen. Außerdem würden wir gerne in einem gemeinsamen Treffen mit Ihnen und Expert*innen aus der Migrationswissenschaft einige Fragen zu den aktuellen migrationspolitischen Vorschlägen diskutieren.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Herbert Grönemeyer, Musiker

    Enissa Amani, Künstlerin und Aktivistin
    Klaas Heufer-Umlauf, Moderator
    Sibylle Berg, Schriftstellerin
    Katja Riemann, Schauspielerin

    Marc-Uwe Kling, Autor
    Sebastian Hotz, Comedyautor
    Kraftklub, Band
    Trystan Pütter, Schauspieler
    Jasmina Kuhnke, Autorin, sie/ihr
    Melissa Khalaj, Moderatorin
    Benno Fürmann, Schauspieler
    Nina Hoss, Schauspielerin
    Deichkind, Band
    Revolverheld, Band
    Ralph Ruthe, Cartoonist
    Max Czollek, Autor
    Visa Vie, Moderatorin und Autorin
    Till Reiners, Comedian
    Maximilian Mundt, Schauspieler, er/ihn
    Lea van Acken, Schauspielerin, sie/ihr
    Hadnet Tesfai, Moderatorin und Schauspielerin sie/ihr
    Tarik Tesfu, Moderator & Sänger, er/ihm
    Thelma Buabeng, Schauspielerin, sie/ihr
    Gianni Jovanovic, Aktivist
    Luisa-Céline Gaffron, Schauspielerin, sie/ihr
    Sally Lisa Starken, Moderatorin und Autorin
    Timur Ayar, Bildungsarbeit
    David Mayonga, Musiker und Autor
    Michael Fritz, Aktivist
    Achim Waseem Seger, Kunst & Kulturschaffender und Aktivist (er/ihm)
    Sebastian 23, Autor und Aktivist
    Hami Nguyen, Politische Bildnerin und Autorin, sie/ihr
    Betiel Berhe, Autorin
    Pola Fendel, Autorin
    Hamado Dipama, Antirassismus- Antidiskriminierungsberater – AGABY
    Caroline Hartig, Schauspielerin, sie/ihr
    Katrin Maag, Bildungsarbeit, sie/ihr
    Finna, Musikerin, sie/ihr
    Bianca Nawrath, Autorin und Schauspielerin, sie/ihr
    Pauline Rénevier, Schauspielerin, sie/ihr
    KAFVKA, politische Band
    Faraz Shariat, Regisseur & Produzent
    Jonas Kakoschke, politischer Musiker und Aktivist (er/ihm)
    Luise Befort, Schauspielerin sie/ihr
    Milena Glimbovski, Autorin & Unternehmerin, sie/ihr
    Tadzio Müller, Klimaaktivist
    Ebru Düzgün, Musikerin und Schauspielerin sie/they
    Nika Maria Moro, pol. Bildnerin, sie/ihr
    Il civetto, Musiker
    Julius Feldmeier, er/ihn, Schauspieler, Regisseur
    Jonathan Berlin, er/ihn, Schauspieler
    Sophia Hoffmann, Köchin, Autorin, Gastronomin sie/ihr
    Bjarne Meisel, Schauspieler, er/ihn
    Jeannine Michaelsen, Moderatorin sie/ihr
    Annie Hoffmann, Showrunner und Moderatorin
    Laura Malina Seiler, Autor und Podcasterin
    Yassin, Musiker und Unternehmer, er/ihn
    Mechthild Holter, Unternehmerin
    Ezé Wendtoin, Musiker
    Alli Neumann, Musikerin, sie/ihr
    Charlotte Weise, Influencerin, sie/ihr
    Daniel Sträßer, Schauspieler
    Jakob Lass, Regisseur & Autor, er/ihm
    Christoph Krauss, Kameramann
    Leonard Scheicher, Schauspieler
    Katja Szigat, Agentin
    Elena Lyubarskaya, Drehbuchautorin
    Ernesto von Ciao, Privatier und Künstler
    Maria Köpf, GF Deutsche Filmakademie
    Banafshe Hourmazdi, Schauspielerin
    Aljosha Muttardi, Content Creator und Arzt, er/ihm
    Anne Ratte-Polle, Schauspielerin
    Katrin Gebbe, Regisseurin/ Autorin
    Emily Atef, Regisseurin/ Autorin
    Gialu, Content creator (er/dey)
    Jasmin Shakeri, Schauspielerin
    Lorenz Reill, Arzt
    Samira El Ouassil, Autorin
    Larissa Sirah Herden, Musikerin, Schauspielerin
    Nicole Hackert, Galeristin
    Max Befort, Schauspieler, er/ihm
    Friedemann Karig, Autor und Podcaster
    Josephine Apraku, Autor*in und Referent*in
    Mogli, Künstlerin (sie/ihr)
    Malte Zierden, Content Creator
    Anna Dushime, Autorin und Podcasterin
    Aino Laberenz, Künstlerin
    Jeff Kwasi Klein, Aktivist und Referent
    Vicky Krieps, Schauspielerin
    Fabian Grischkat, Contentcreator, er/ihm
    Ruth Moschner, Moderatorin
    Heike-Melba Fendel, Autorin + Unternehmerin
    Brix Schaumburg,Schauspieler Schauspieler, er/ihm
    Kyra Sophie Wilhelmseder, Künstlerin + Casterin
    Enno Bunger, Musiker, er/ihm
    Anne Dittmann, Journalistin & Autorin, sie/ihr
    Alexandra Zykunov, Journalistin und Autorin
    Susanne Mierau, Pädagogin und Autorin
    Christian Schwochow, Regisseur
    Keboo, Sängerin
    Jasper Engelhardt, Schauspieler, er/ihm
    David Schütter, Schauspieler, er/ihm
    Laura Fischer, Regisseurin, sie/ihr
    Beate Malkus, Schauspielerin

    https://lnob.net/news/news-pressemit.../offenerbrief/
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Für mehr Flüchtinge: Prominente schreiben Offenen Brief an Bundesregierung

    Ein Großteil dieser "Prominenten" ist selbst migrantischer Herkunft, die deutschen Unterzeichner sind links bis linksextrem. Die übliche Mischpoche also. Besonders sticht ins Auge....

    Hilfsorganisationen, Anwaltsvereine und Forschende aus der Migrationswissenschaft haben bereits ihre Sorgen und ihre Kritik an den geplanten, massiven Asylrechtsbeschneidungen einhellig und zahlreich geäußert.
    .....natürlich, die Anwälte und die ganzen "Hilfsorganisationen", die in Wirklichkeit als Schlepper und Schleuser-Organisationen aktiv sind.
    Die erste Maßnahme müsste nun also sein, die Unterzeichnenden ernst- und in die Pflicht zu nehmen und ihnen eine oder mehrere Asylantengroßfamilien zuzuteilen, um die sie sich zu kümmern haben.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Für mehr Flüchtinge: Prominente schreiben Offenen Brief an Bundesregierung

    Prima, das sind schonmal offiziele 100 Freiwillige denen man gleich mal einen Migranten zum bei ihnen wohnen und versorgen zuteilen kann.

    Leider finde ich das Video nicht mehr: es gab mal ein Video wo Passanten gefragt wurden ob sie einen Flüchtling aufnehmen würden: ja klar. Das bedröppelte Gesicht und die Ausreden als es hieß: fein, hier ist Achmed, dann kann er ja gleich mit Dir mitgehen waren einfach göttlich anzusehen...

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