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  1. #1
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    Wegen Lauterbach-PlanWichtigen Medikamenten droht Preis-Schock!

    Wo Lauterbach draufsteht, steigen die Aktien und Beteiligungen und für die Patienten und Krankenversicherten wird es teurer: Garantiert!

    Der neueste Lauterbach-Murks:

    Wegen Lauterbach-Plan
    Wichtigen Medikamenten droht Preis-Schock!


    Fiebersaft, Antibiotika, Mittel gegen Brustkrebs und Diabetes: Immer wieder fehlen Medikamente in Deutschlands Apotheken.



    Und jetzt drohen auch noch Preissteigerungen!



    Grund sind Pläne von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (60, SPD) zur Bekämpfung von Lieferengpässen: Die Rabattverträge der Krankenkassen werden eingeschränkt. Die Regel, dass Kassen nur die Kosten für günstigere Präparate übernehmen dürfen, wird ausgesetzt. Außerdem dürfen die Hersteller den Festbetrag (also das, was die Krankenkasse erstattet) um bis zu 50 Prozent anheben.


    Der GKV-Spitzenverband warnt daher vor steigenden Beiträgen. Vorstand Stefanie Stoff-Ahnis zu BILD: „Sicher ist, dass dadurch die Gewinne der Pharmaunternehmen steigen werden und es für die Versicherten teurer wird. Teilweise werden die Zuzahlungen in den Apotheken steigen und langfristig kann das sogar zu steigenden Krankenkassenbeiträgen führen.“



    Gar nicht sicher sei aber, ob sich für die kranken Menschen auf der Suche nach Arzneimitteln irgendetwas bessert. „Statt noch höherer Preise brauchen wir sichere Lieferketten und vorausschauendes Handeln der Pharmaunternehmen, damit die Versorgung mit Medikamenten endlich wieder zuverlässig funktioniert.“

    Michaela Engelmeier, Vorstandsvorsitzende beim Sozialverband SoVD, warnt: „Mehr Geld für die Pharmaindustrie garantiert noch keine gesicherten Lieferketten. Profitmaximierung und Preisdruck dürfen keine höhere Priorität als das Wohl der Menschen und deren Daseinsversorgung haben.“


    Auch die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) mahnt Nachbesserungen im Gesetzentwurf an. ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening zu BILD: „In einem reichen Land wie Deutschland darf es nicht sein, dass lebenswichtige Medikamente fehlen.“


    Da die Lieferengpässe in absehbarer Zeit kein Ende nehmen würden, brauchten die Apotheken maximale Flexibilität, angemessene Honorierung und größtmögliche Entbürokratisierung, um wenigstens Ersatzmedikamente in anderer Packungsgröße oder Wirkstärke finden zu können.

    https://www.bild.de/politik/2023/pol...1410.bild.html

    Da leistet Lauterbach mal wieder ganze Arbeit! Gratulation!
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Wegen Lauterbach-PlanWichtigen Medikamenten droht Preis-Schock!

    Lauterbach hat maßgeblichen Anteil an der ganzen Misere im Gesundheitssystem. Er war einer der führenden "Experten" die die damalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ab 2001 "berieten" und die Ökonomisierung des gesamten Sektors vorantrieben. Privatisierung der Kliniken, Deckelungen der Medikamentenpreise etc. etc. gehen ursächlich auf Lauterbach zurück.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Wegen Lauterbach-PlanWichtigen Medikamenten droht Preis-Schock!

    Nun, es hat sich in letzter Zeit deutlich herauskristallisiert, dass der Hauptgrund für die Lieferengpässe weniger die beeinträchtigten Lieferketten, als vielmehr meistens die - im internationalen Vergleich - lausige Vergütung durch die Krankenkassen ist. Die Pharma-Hersteller sind natürlich profitorientiert, und wenn sie einen Fiebersaft in Griechenland zum doppelten Preis verkaufen können, werden sie natürlich bevorzugt dort tätig. Die Festbeträge für Arzeimittel wurden kontinuierlich immer weiter nach unten gedrückt und die meisten Hersteller gingen immer mit, damit den Patienten Aufzahlungen erspart blieben, aber irgendwann ist halt auch mal Schluß mit lustig. Es ist ja auch nicht normal, dass eine Flasche Fiebersaft soviel kostet, wie ein Glas Cola!

    Das Ganze sieht nach einer abgesprochenen Aktion aus, menschlich und moralisch zwiespältig, wirtschaftlich aber absolut verständlich zu sehen. Insofern könnte Lauterbachs Aktion hier durchaus etwas verbessern.

    Ich will die Pharmahersteller hier ganz gewiss nicht verteidigen, aber man sollte die wirtschaftlichen Interessen sehen und verstehen. Die Arzneimittelpreise im (angeblich so reichen) Deutschland liegen im untersten, europäischen Drittel (wenn nicht sogar Viertel, mittlerweile) und nein, die Lotterpreise für Aspirin in der Tschechei sind kein Gegenbeweis dafür, genauso wenig wie die in den USA. Da muss man schon "richtige" Medikamente betrachten und nicht nur ein paar Schnelldreher.
    "...und dann gewinnst Du!"

  4. #4
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    AW: Wegen Lauterbach-PlanWichtigen Medikamenten droht Preis-Schock!

    Keine Sorge wegen Medikamenten die teurer werden - die sind eh aus ^^...

    Ist schon irre was da so abgeht in D.

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