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  1. #1
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    Staat frisst unsere Steuern und wird dabei immer maßloser

    Staat frisst unsere Steuern und wird dabei immer maßloser

    Die Steuerquote, also der Anteil der Steuern an der gesamten Wirtschaftsleistung, ist 2022 auf 24,5 Prozent gestiegen – ein neuer Höchststand. Das heißt, der Staat beansprucht ein Viertel des Bruttoinlandsprodukts für sich. 1991, dem ersten Jahr nach der Wiedervereinigung, lag diese Quote noch bei 22,0 Prozent. Dabei sind die hohen Sozialabgaben noch gar nicht mitgerechnet.


    Dessen ungeachtet rufen die Politiker von links bis ganz links – Grüne, SPD und Linkspartei – ständig nach höheren Steuern. Es gibt kein Problem, das sich aus deren Sicht nicht mit höheren Steuersätzen oder einer neuen Vermögensteuer lösen ließe. Das führt in der Ampel-Koalition zu heftigen Spannungen. Dabei heißt die Gefechtslage: Rot-Grün gegen FDP.


    Das Steueraufkommen, also die Summe aller Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden, betrug 1991 – im Jahr eins nach der Wiedervereinigung – 338 Milliarden Euro. 2022 war diese Summe auf 888 Milliarden Euro angestiegen. Das ist ein Zuwachs um 550 Milliarden Euro beziehungsweise um 163 Prozent. Was wiederum einem durchschnittlichen jährlichen Plus von gut 3,5 Prozent entspricht. Da die Inflationsrate in diesen 31 Jahren fast immer unter 3 Prozent und teilweise sogar weit darunter lag, hatten die Finanzminister und Kämmerer Jahr für Jahr real mehr in der Kasse.


    Einen entscheidenden Beitrag zu immer höheren Steuereinnahmen leistet die Lohn- und Einkommensteuer, die ein gutes Drittel zum Steueraufkommen beiträgt. Weil der Steuersatz mit steigendem Einkommen progressiv ansteigt, profitiert der Fiskus bei jeder Gehaltserhöhung überproportional. Zudem werden immer mehr Arbeitnehmer mit dem Höchststeuersatz von 42 Prozent belastet, jährlich etwa 150.000 zusätzlich.
    Mussten im Jahr 2000 erst 1,6 Millionen Steuerzahler beziehungsweise gemeinsam veranlagte Paare den Höchstsatz entrichten, so waren es im Jahr 2018 nach Angaben der Bundesregierung (neuere offizielle Angaben liegen nicht vor) rund drei Millionen. Inzwischen dürften es mehr als 3,5 Millionen sein, knapp neun Prozent aller Einkommensteuerpflichtigen.


    Die Steuereinnahmen steigen und steigen – selbst ohne jede Erhöhung.


    Der ganze Artikel hier:

    https://www.focus.de/finanzen/analys...189109790.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Staat frisst unsere Steuern und wird dabei immer maßloser

    Wo sollen denn mehr Steuergelder herkommen, wenn überall nur noch Schnarchnasen hocken, die absolut KEINE Ahnung haben?

  3. #3
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    AW: Staat frisst unsere Steuern und wird dabei immer maßloser

    Zitat Zitat von Elena Markos Beitrag anzeigen
    Wo sollen denn mehr Steuergelder herkommen, wenn überall nur noch Schnarchnasen hocken, die absolut KEINE Ahnung haben?
    Mehr Steuergelder gibt es zum Beispiel, wenn man die Lohnsteuertabellen nicht an die Kaufkraftentwertung und die Inflation vornimmt. Das ist die letzten Jahre so geschehen bzw. hat es keine Anpassung mehr gegeben und die unter Lindner mit großem Tamtam angekündigte ist ein Witz und bleibt hinter den Erfordernissen weit zurück.
    Dazu kommt, dass der Staat von jeder Preissteigerung profitiert, weil er die Waren ja mit dieser ungeheuren Mehrwertsteuer von rd. 20 Prozent belegt. Dazu, auch ziemlich einmalig in Deutschland und im Ausland nicht üblich, werden medizinische Hilfsmittel und Medikamente ebenfalls mit einer 20-prozentigen Mehrwertsteuer belegt, da darf der Kranke so richtig tief in die Tasche greifen. Ist der Kranke gar totkrank und benötigt spezielle Medikamente, wird es richtig teuer für den Patienten und der Staat darf sich dafür umso mehr freuen.
    Dazu wurden ja sogenannte "Subventionen" und "Steuerprivlegien" abgeschafft. Aber schon angefangen bei der Entfernungspauschale, auf die ein Arbeitnehmer, der Fahrtkosten zu bewältigen hat und dieses außerordentlich teure Benzin, dass uns die Politik einbrockte, tankt, wurde gespart. Die Pauschale blieb gleich und wurde erst ab dem 21. Kilometer erhöht, wohlwissend, dass die statistisch ermittelte Entfernung zum Arbeitsplatz zwischen 10 und 15 km liegt. Wobei wir aber nun beim Benzin wären: Die Abgaben, die auf Benzin zu lesten sind, betragen zwei Drittel des Verkaufspreises. Diese zwei Drittel kassiert der Staat.
    Dazu kommen noch die Abgaben mit Steuercharakter: So ist die CO-2-Abgabe, die dem Staat gigantische Summen beschert und von ihm erfunden wurde, eine Steuer, ebenso die GEZ, die Grundsteuer darf man nicht vergessen, aber auch die kommunalen Abgaben, die aus dem Ruder laufen, die Gebühr für Pässe und Personalausweise mit reduzierten Gültigkeitsfristen und neuerdings auch für Kinder Pflicht.
    Wenn ich nicht so einen furchtbar unkreativen Sonntagnachmittag hätte, könnte ich die Abhandlung noch über weitere zwei Seiten erweitern.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

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