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    Mieterbund warnt vor »ungeahntem Desaster auf dem Wohnungsmarkt«

    Das Desaster kennen wir und erleben es hautnah: Keine Wohnungen mehr, aber über eine Million neuer Wohnungsinteressenten, die immer noch nicht untergebrachten Altfälle aus den Jahren 2015 bis heute noch gar nicht dazugerechnet. Das kann natüriich nicht gutgehen.

    Deutschland Mieterbund warnt vor »ungeahntem Desaster auf dem Wohnungsmarkt«

    Es ist eine düstere Prognose: 2023 müssten sich Mieterinnen und Mieter auf ein »sehr hartes Jahr« einstellen, sagen Experten. Die Situation auf dem Wohnungsmarkt werde »immer dramatischer«.

    Der Deutsche Mieterbund hat vor massiven Verwerfungen auf dem deutschen Wohnungsmarkt gewarnt. »So laut wie jetzt haben die Alarmglocken des Wohnungsmangels lange nicht mehr geschrillt«, sagte Mieterbund-Präsident Lukas Siebenkotten den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Situation auf dem Wohnungsmarkt werde »immer dramatischer«.

    Bund und Länder müssten das Ruder jetzt herumreißen – »oder wir erleben ein ungeahntes Desaster auf dem Wohnungsmarkt«, sagte Siebenkotten. Er erwartet für 2023 ein »sehr hartes Jahr für Mieterinnen und Mieter«.

    Laut einer aktuellen Studie, aus der die Funke-Blätter zitieren, ist der Wohnungsmangel in Deutschland so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr. Bundesweit habe das Wohnungsdefizit zum Jahresende 2022 die Größe von rund 700.000 Wohnungen erreicht, heißt es demnach in der Studie des Hannoveraner Pestel-Instituts sowie des schleswig-holsteinischen Instituts Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen Kiel (Arge). Dies sei »mehr als die doppelte Jahresproduktion an Wohnungen«.

    Vor allem der durch Russlands Überfall auf die Ukraine verursachte hohe Zuzug von Menschen belastete der Studie zufolge im vergangenen Jahr den Wohnungsmarkt – der bereits zuvor schon angespannt war. Aber auch die gestiegenen Investitionskosten und der damit zusammenhängende Einbruch von Bautätigkeiten hätten sich negativ ausgewirkt.

    Die IG BAU sieht einen Widerspruch zwischen den Problemen auf dem Wohnungsmarkt und dem Vorhaben der Bundesregierung, die Zahl der aus dem Ausland zuwandernden Fachkräfte deutlich zu steigern. »Wohnen und Arbeiten – das gehört zusammen«, sagte Vize-Gewerkschaftschef Harald Schaum den Funke-Zeitungen. »Keiner wird kommen, wenn er hier nicht oder nur zu horrend hohen Mieten wohnen kann.«

    Am Donnerstag wollen Mieterbund, IG Bau und Caritas bei einer Pressekonferenz in Berlin zum Thema »Wohnen in der Krise« informieren.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/de...7-6b00f57f69b3
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Mieterbund warnt vor »ungeahntem Desaster auf dem Wohnungsmarkt«

    Es ist eine düstere Prognose: 2023 müssten sich Mieterinnen und Mieter auf ein »sehr hartes Jahr« einstellen, sagen Experten.

    Und danach wird es schlagartig besser? Nein, sicher nicht! Die "sehr harten Jahre" bleiben und begleiten uns noch sehr lange. Die Regierung bremst den Wohnungsbau. Durch absurde und hirnrissige Auflagen hat sich das Bauen derart verteuert, dass es sich schlicht niemand mehr leisten kann. Wie man hier https://open-speech.com/threads/8160...infamilienhaus lesen kann, wird das Bauen bewusst torpediert. Und die Städte? Die Mietwohnungen die entstehen, liegen im Luxussegment. Bezahlbarer Wohnraum entsteht nicht. Städte und Kommunen haben sich schon vor Jahren von ihren Wohnungsbaugesellschaften getrennt und damit ein wesentliches Instrument zur Steuerung der Mieten aus der Hand gegeben. Rund 800000 Menschen sind bereits wohnungslos, die Zahl derer ohne eigene Wohnung steigt rasant an. Und jene, die all das durch ihre Dummheit erst möglich machen, träumen weiter und zerstören bewusst die Gesellschaft.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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