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    5,9 Millionen für Flüchtlingsunterkunft - Willkommenslotsen werden gesucht

    Ibis-Hotel in Bonlanden
    Stadt informiert über neue Flüchtlingsunterkunft


    Filderstadts Bürgermeisterriege bietet Anwohnern und anderen Interessierte am 10. Januar ein Nachbarschaftsgespräch an. Ideen, um geflüchtete Menschen willkommen zu heißen, werden gesucht.

    Die Stadt Filderstadt hat Anwohner der Bonländer Rainäckerstraße und andere Interessierte für Dienstag, 10. Januar, zu einem Nachbarschaftsgespräch nach Bonlanden ins Vereinszimmer der Uhlberghalle, Mahlestraße 18, eingeladen. Oberbürgermeister Christoph Traub, Erster Bürgermeister Falk-Udo Beck und Bürgermeister Jens Theobaldt sowie weitere Mitarbeiter der Stadtverwaltung werden dort von 18 Uhr an über das Betriebskonzept informieren, dass für das ehemalige Ibis-Hotel erarbeitet wurde. Die Kommune hatte das Gebäude an der Rainäckerstraße, das zuletzt leer gestanden hatte, für rund 5,9 Millionen Euro gekauft. Bis Ende Januar sollen dort nun geflüchtete Menschen untergebracht werden.

    62 Zimmer gibt es in dem ehemaligen Businesshotel. Die kurzfristige Belegung von Sporthallen sei damit erst einmal vom Tisch, hatte Filderstadts Oberbürgermeister Christoph Traub dazu in der Gemeinderatssitzung kurz vor Weihnachten gesagt. Im Rahmen des Nachbarschaftsgespräches werden die drei Kommunalpolitiker auch darüber informieren, wie viele geflüchtete Menschen mittlerweile in Filderstadt leben und wo diese untergebracht sind. Sie werden Fragen der Nachbarn beantworten und freuen sich über Anregungen und Ideen, wie die neuangekommenen Menschen vor Ort in Filderstadt willkommen geheißen werden können, wie es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung heißt.

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/i...9f9afdf8d.html

    Keine Millionen hat die Stadt jedoch übrig, um die Wohnsituation der Bürger zu verbessern, um Obdachlosigkeit zu vermeiden oder ihr abzuhelfen. Eine Familie schaffte es 2018 in die Schlagzeilen, weil sie in einer TV-Sendung auftrat. Ansonsten läuft das Elend unter dem Radar, unbemerkt von der Öffentlichkeit und zumeist vor ihr versteckt. Die Wartelisten sind natürlich inzwischen länger geworden:

    Familie in der Obdachlosenunterkunft in Filderstadt
    Eine Wohnung als größter Wunsch







    Jenny Wünsch sucht seit 2017 nach einer Wohnung für sich und ihre Töchter.






    Weil sie keine Wohnung finden, leben Jenny Wünsch und ihre beiden Kinder in der Obdachlosenunterkunft. Als sie in einer TV-Sendung auftritt, bekommen das viele Filderstädter mit – und wollen helfen.


    Filderstadt - Zwei Jahre betrage die Wartezeit, habe es bei der Stadt geheißen, als Jenny Wünsch sich nach einer Sozialwohnung erkundigte. Im November 2017 musste sie mit ihren beiden Töchtern Lara und Natalie aus ihrer Wohnung in Bonlanden ausziehen. Eine neue hatten sie trotz aller Bemühungen nicht gefunden. So kam es, dass die Familie in die Obdachlosenunterkunft in Sielmingen gezogen ist.


    Hier leben die drei immer noch. Weiter sucht Jenny Wünsch nach einer Wohnung – bisher erfolglos. „Meistens wird das gar nicht begründet“, erzählt sie. Wenn doch, sind es entweder die Kinder, die von Vermietern nicht gewünscht sind, oder der Hund. „Wir haben unseren Hund, seit er neun Wochen alt ist“, sagt Wünsch. „Jetzt ist er schon alt, aber wir würden ihn nie weggeben.“ Vier bis fünf Wohnungsangebote findet sie im Internet täglich, auf alle meldet sie sich. Rückmeldungen bekommt sie nur selten – und wenn, dann sind es Absagen. Wünsch sucht eine Vier-Zimmer-Wohnung im Raum Stuttgart und Esslingen. „Ich weiß, die Wohnungssuche ist kein Wunschkonzert“, sagt die 31-Jährige. „Aber irgendwo muss es doch etwas für uns geben.“

    Die TV-Sendung soll auf sie aufmerksam machen

    Um auf sich aufmerksam zu machen und so eine Wohnung zu finden, hat sich Jenny Wünsch bei der RTL-2-Sendung „Armes Deutschland – deine Kinder“ beworben. In der Sendung erzählen Wünschs Töchter Lara (11) und Natalie (12), wie schwer es für sie ist, in der Obdachlosenunterkunft zu leben, wo die Nachbarn mitunter schwierig sind, und Jenny Wünsch berichtet von ihrer Suche nach einer Wohnung und einem Job.


    Die Ausstrahlung der Sendung haben viele Filderstädter mitbekommen. Über die Facebookseite „Filder-Pinnwand“ ist eine große Welle an Solidarität entstanden: Viele wollten helfen, sind sogar bei der Unterkunft vorbeigefahren, um Jenny Wünsch Sachen vorbeizubringen. „Das war unglaublich und überwältigend“, sagt sie. „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass die Leute sich so für uns einsetzen.“ Die Helfer haben Wintersachen für die Mädchen vorbeigebracht, auch Lebensmittelspenden, andere haben sie in Restaurants eingeladen oder Einkaufsgutscheine überbracht. Zu den Menschen, die Jenny Wünsch in der Obdachlosenunterkunft besucht haben, gehört auch Ines Schmidt. Sie ist Administratorin der „Filder-Pinnwand“-Facebookseite und hat gesehen, wie viel Mitgefühl in den Kommentaren aufgekommen ist. „Ich war auch erschüttert, als ich die Sendung gesehen habe“, sagt Schmidt. „Wenn das wirklich so ist, dass man zwei Jahre auf eine Sozialwohnung warten muss, dann ist das skandalös.“ Filderstadt sei eine reiche Stadt. Dass es keine bezahlbaren Wohnungen gebe, sei ein Unding. Froh war Ines Schmidt über die große Hilfsbereitschaft der Filderstädter. „Die Leute sind sozial eingestellt, ganz klar. Wenn sie wissen, wohin ihre Unterstützung geht, dann geben sie gerne.“

    Dankbar für alle Spenden



    Mittlerweile hat Jenny Wünsch auch wieder einen Job gefunden, auch einen Partner hat sie, der ihr den Rücken stärkt. Jetzt fehlt nur noch eine neue Wohnung. „Ich bin wirklich sehr dankbar für all die Spenden“, sagt sie und betont: „Wir haben so vieles bekommen, wir brauchen jetzt keine Sachspenden mehr. Es gibt sicher noch andere Familien in einer ähnlichen Lage, die noch Hilfe brauchen. Wir brauchen nur noch eine neue Wohnung – alles andere kriegen wir alleine hin.“

    https://www.stuttgarter-nachrichten....40322f1b4.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: 5,9 Millionen für Flüchtlingsunterkunft - Willkommenslotsen werden gesucht

    Eine Wohnunng in D mit Haustieren ist schwer zu bekommen - selbst wenn man ein EFH mietet mit 5000 m2 Garten heißts im Mietvertrag oft: keine Hunde erlaubt. Wir haben uns in D. auchg erst Hund angeschafft als wir Eigentum erworben haben. Ich kann jeden verstehen der seien Tiere nicht abgeben will und noch auf passendes Angebot wartet. Wir wurden ausgelacht : was, Du nimmst Deine Papageien und Hunde mit nach Panama - Costa Rica war meine 1 Wahl bis ich sah daß Hunde ok sind, aber keine Papageien mitgenommen werden können. Der Tiertransport hat das 5-10 fache des "Wertes" des jeweiligen Tieres bei Neukauf übertroffen um sie hierherzubringen. Aber ich verstehe jeden der an dem Tier hängt weils ein Familienmitglied ist. D. ist enorm Tierunfreundlich und auch Kinderunfreundlich. Es werden nur Tierhalter verstehen wenn man tolle Wohnung ausschlägt weil dort Tierhaltung verboten ist aber man selbst Hund, Vogel, Katze hat. Ich hätte gewünscht daß bei den Inseraten von vornherein Tierhaltung als verboten bekanntgegeben worden wäre - hötte ich viel Zeit gespart da man das erst in D. später erfährt... Hier in Panama wird bei Vermietung gleich in der Anzeige klargemacht ob Tiere erlaubt sind oder nicht. Ich kenne in D. so einige Tierhalter die lieber obdachlos sind und ihre Tiere um sich haben als en Dach übern Kopf wo sie aber ihre Katze/Hund nicht halten dürfen- aktueller Fall meine Nichte - 30 mit Katze. Die ist liber obdachlos als das sie ihre Katze abgeben muß - und ich kann verstehen warum sie so denkt...

  3. #3
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    AW: 5,9 Millionen für Flüchtlingsunterkunft - Willkommenslotsen werden gesucht

    Zitat Zitat von Narima Beitrag anzeigen
    Eine Wohnunng in D mit Haustieren ist schwer zu bekommen - selbst wenn man ein EFH mietet mit 5000 m2 Garten heißts im Mietvertrag oft: keine Hunde erlaubt. Wir haben uns in D. auchg erst Hund angeschafft als wir Eigentum erworben haben. Ich kann jeden verstehen der seien Tiere nicht abgeben will und noch auf passendes Angebot wartet. Wir wurden ausgelacht : was, Du nimmst Deine Papageien und Hunde mit nach Panama - Costa Rica war meine 1 Wahl bis ich sah daß Hunde ok sind, aber keine Papageien mitgenommen werden können. Der Tiertransport hat das 5-10 fache des "Wertes" des jeweiligen Tieres bei Neukauf übertroffen um sie hierherzubringen. Aber ich verstehe jeden der an dem Tier hängt weils ein Familienmitglied ist. D. ist enorm Tierunfreundlich und auch Kinderunfreundlich. Es werden nur Tierhalter verstehen wenn man tolle Wohnung ausschlägt weil dort Tierhaltung verboten ist aber man selbst Hund, Vogel, Katze hat. Ich hätte gewünscht daß bei den Inseraten von vornherein Tierhaltung als verboten bekanntgegeben worden wäre - hötte ich viel Zeit gespart da man das erst in D. später erfährt... Hier in Panama wird bei Vermietung gleich in der Anzeige klargemacht ob Tiere erlaubt sind oder nicht. Ich kenne in D. so einige Tierhalter die lieber obdachlos sind und ihre Tiere um sich haben als en Dach übern Kopf wo sie aber ihre Katze/Hund nicht halten dürfen- aktueller Fall meine Nichte - 30 mit Katze. Die ist liber obdachlos als das sie ihre Katze abgeben muß - und ich kann verstehen warum sie so denkt...
    Es geht auch um die Wartelisten auf eine Sozialwohnung, die in Deutschland und in diesem Fall in Filderstadt immer länger werden. Im Artikel steht etwas von 2 Jahren, das zu einem Zeitraum, in dem die Warteliste für Notfälle bereits bei mehr als 3 Jahren lag. Und auch, wenn man keine Katze oder keinen Hund oder ein Meerschweinchen hält, findet man in Deutschland kaum eine Wohnung, erst recht nicht in Filderstadt, Einzugsgebiet Stuttgart. Es gibt nämlich keine Wohnungen, keine bezahlbaren und keine überhaupt. Die Wohnraumsuche gleicht einem Lotteriespiel, egal wie viel man einsetzt, denn das Angebot ist knapp und meist erhält man keine Antwort auf eine Bewerbung und wenn es doch zu einer Besichtigung kommt, teilt man sich das Interesse vor Ort mit einer Vielzahl von Mitbewerbern. Kinder sind ein weiterer Hinderungsgrund.

    Aber: Selbst wenn man keine Tiere und keine Kinder hat und auch ansonsten keine Einschränkungen, findet man kaum etwas. Denjenigen, die eine Immobilie zum Kauf suchen, geht es genauso. Und es wird von Monat zu Monat dramatischer. Die Wohnraumfrage ist in Deutschland schon längst eine existenzielle geworden.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  4. #4
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    AW: 5,9 Millionen für Flüchtlingsunterkunft - Willkommenslotsen werden gesucht

    Immer dann wenn der Staat als Vermieter auftritt, haben die Deutschen wenig zu lachen. Immer wieder werden selbst langjährige deutsche Mieter aus ihren Wohnungen geworfen um Platz für Asylbetrüger zu schaffen.( Siehe auch hier https://open-speech.com/threads/6686...Asylanten-rein ) Der Gedanke dahinter ist ja, dass es Deutsche vermeintlich leichter haben eine Wohnung auf dem freien Markt zu bekommen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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