Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano in Panama!
Ergebnis 1 bis 2 von 2
  1. #1
    Registriert seit
    13.07.2010
    Beiträge
    50.341


    1 out of 1 members found this post helpful. Did you find this post helpful? Yes | No

    Erben wird unerschwinglich

    Schon lange fordern die linken Parteien Erben besonders drastisch zu besteuern. Das wird nun in die Tat umgesetzt....

    Die Bundesregierung möchte ihr bestes, ihr Geld. Der „Doppelwumms“ und Christian Lindners „Sondervermögen“ sind offenbar doch nicht vom Himmel gefallen. Der Bundesregierung geht das Geld aus und deswegen geht es nun den Erben an den Kragen. Für das Jahr 2023 soll ein neues Jahressteuergesetz verabschiedet werden. Dieses sieht vor, dass ab dem 1. Januar 2023 der Wert von Immobilien neu – also höher – bewertet werden soll.Das hat zunächst erstmal einen Vorteil: „Auf dem Papier werden Hausbesitzer damit sogar reicher“, erklärt der Steuerexperte Sascha Matussek gegenüber der Bild. „Die Kehrseite sind die Steuer-Folgen, wenn das in Zukunft höher bewertete Eigentum an die Angehörigen übertragen wird.“ Und genau das bedeutet künftig bares Geld für den Staat. Ganz grundsätzlich gilt, dass bis zu einem Immobilienwert von 400.000 Euro der Freibetrag greift. Heißt, ist ihre Immobilie 400.000 Euro oder weniger wert, fällt keine Erbschaftssteuer an. Im Gegensatz zu den Berechungsgrundlagen wurde der Freibetrag überraschenderweise jedoch nicht an die höheren Immobilienwerte angepasst. Durch den hohen Anstieg der Immobilienpreise können heute schon teilweise kleine Wohnungen den Wert von 400.000€ übersteigen. Alles, was über diesen 400.000€ liegt, ist eine Freude für den Fiskus. Je nach Verwandtschaftsgrad und Wert der Immobilien müssen dann 7 bis 50% des Immobilienwerts an das Finanzamt abgeführt werden.
    Und eben dieser immobilienwert steigt durch die Neuberechnung drastisch. Berechnungsgrundlage für Immobilien ist der Gebäudeherstellungswert und der Bodenwert. Abgezogen von der Summe des Gebäudeherstellungswerts und des des Bodenwerts wird der Altersminderungswert. Zunächst nimmt das Finanzamt künftig an, dass eine Immobilie 80 statt 70 Jahre genutzt wird. Hierdurch sinkt die Alterswertminderung ihrer Immobilie. Der eigentliche Hammer ist jedoch die Änderung des Sachwertfaktors. Mit diesem wird der Wert ihrer Immobilie multipliziert. Bisher lag der Sachwertfaktor – je nach Marktlage – bei 0,9-1,1. Dieser wird nun auf 1,3-1,5 erhöht. Dies bedeutet eine drastische Erhöhung des Immobilienwerts. Die Differenz zwischen 0,9 und 1,3 beträgt 44 Prozent. Neu eingeführt wurde außerdem der sogenannte Regionalfaktor, der in Wachstumsregionen den Wert der Immobilie auf dem Papier weiter in die Höhe treibt.
    Es handelt sich hier um eine Steuererhöhung durch die Hintertür. Der ehrliche Weg wäre es gewesen, die Erbschaftssteuer als solches anzuheben. Stattdessen verschleiert die Ampel ihr eigentliches Vorhaben und erhöht die Steuereinnahmen durch einen bürokratischen Trick. Immobilien werden auf dem Papier einfach wertvoller gemacht und die Steuereinnahmen damit ganz automatisch in die Höhe getrieben. Der Münchener Rechtsanwalt erklärt gegenüber der SZ, dass die Neuregelung „sehr überraschend“ kam. Und weiter: „Wir haben einige Fälle durchgerechnet und sind auf Steigerungen der Immobilienwerte von 30-50 Prozent gekommen. Mancher überlegt jetzt seine Immobilie noch vor dem 31. Dezember zu übertragen“. Aus diesem Grund herrscht bei Anwälten und Notaren gerade Hochbetrieb. Durch vorzeitige Schenkungen wollen viele verständlicherweise die höheren Erbschaftssteuern ab kommenden Jahr umgehen. Dem Focus zufolge steigt die Erbschaftssteuer bei Immobilien um rund 500%.
    Erben wird in Deutschland damit zu einer teuren Angelegenheit. Die Mühe und der Fleiß vieler Eltern könnte damit umsonst gewesen sein. Der Staat stellt seine Bürger vor die Qual der Wahl: Entweder Verschuldung oder Verlust des Elternhauses, Verlust von Erinnerungen und ein Stück weit auch Verlust der Kindheit.

    https://pleiteticker.de/kostenfalle-erbschaft-mit-diesem-trick-erhoeht-die-ampel-die-steuern/

    .........so läuft das dann also. Man erbt eine Immobilie und muss so viel Erbschaftssteuern zahlen, dass man gezwungen ist, das Objekt zu verkaufen. Dieser elende Staat betreibt eine immer stärker zu Tage tretende Enteignung seiner Bürger.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  2. #2
    Registriert seit
    01.11.2007
    Beiträge
    9.779


    1 out of 1 members found this post helpful. Did you find this post helpful? Yes | No

    AW: Erben wird unerschwinglich

    Genau. Da bleibt nicht viel mehr übrig, als der Verkauf. Und wenn es sich bei den Immobilien um Produktionsstätten handelt, dann muss wohl das Familienunternehmen verkauft werden und die Angestellten haben eine ungewisse Zukunft. Eine Bäckerei, eine Schlosserei, eine Schreinerei, die sich seit Generationen im Familienbesitz befindet und ebenso lange die Familie „ernährt“ … oha, die Immobilie hat 1,5Mio Wert … und Landwirtschaftsbetriebe erst? Gibt es Ausnahmen?
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - WEFers are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit. Das Böse beginnt mit einer Lüge.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. PI News! SPIEGEL-Erben verlassen das sinkende Schiff
    Von PI News im Forum Deutschland
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 18.04.2015, 08:43
  2. Wallensteins Erben
    Von fact-fiction im Forum Welt
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 14.09.2011, 21:54
  3. Schröders Erben - taz.de
    Von open-speech im Forum Parteien - Wahlen - Regierung
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 30.09.2009, 10:50
  4. Mailänder Defilees: Starke Auftritte der Erben - Badisches Tageblatt
    Von open-speech im Forum Parteien - Wahlen - Regierung
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 26.09.2009, 14:00

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •