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    16,5 Prozent teurer: Steigende Baupreise verschärfen Wohnungsnot

    Und das, obwohl dieses Jahr bereits mehr Flüchtlinge ins Land kamen als 2015.

    Neubauten um 16,5 Prozent teurer
    Steigende Baupreise verschärfen Wohnungsnot


    Während der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum vielerorts in Deutschland wächst, werden Bauherren von den stark steigenden Kosten für die Errichtung neuer Gebäude zunehmend abgeschreckt. Mit folgenschweren Konsequenzen: Zum Jahresende fehlt es hierzulande an über 700.000 Wohnungen.



    Die Kosten für den Bau neuer Wohnhäuser sind im August erneut stark angestiegen. Der Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude verteuerte sich um 16,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt zu seiner vierteljährlichen Statistik mitteilte. Damit hat sich der Anstieg etwas verlangsamt: Im Mai 2022 hatte es noch einen Zuwachs von 17,6 Prozent gegeben - den höchsten seit mehr als 50 Jahren.


    Allein von Mai auf August erhöhten sich die Baupreise um 2,6 Prozent. Die Angaben beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Mehrwertsteuer. Die Neubaupreise für Bürogebäude stiegen im August ebenfalls, und zwar um 18,0 Prozent. Bei gewerblichen Betriebsgebäude betrug der Anstieg 17,7 Prozent, im Straßenbau 18,5 Prozent.


    Die hohen Kosten dürften viele Bauherren abschrecken, zumal auch Kredite deutlich teurer geworden sind. Dabei ist der Bedarf an neuen Wohnungen sehr groß. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt warnt bereits vor einem Mangel.
    Wohnungsdefizit erreicht "traurigen Spitzenwert"

    "Das Wohnungsdefizit wird Ende des Jahres einen traurigen Spitzenwert erreichen, dann werden in Deutschland weit über 700.000 Wohnungen fehlen", sagte der IG-BAU-Bundesvorsitzende Robert Feiger kürzlich. Es fehle vor allem an bezahlbaren Wohnungen und Sozialwohnungen. Die Bundesregierung müsse daher an ihrem Ziel von 400.000 Wohnungen im Jahr, davon 100.000 Sozialwohnungen, festhalten. "Mehr günstige Mietwohnungen auf dem Markt dämpfen die Mieten, und verstärkter Wohnungsbau kurbelt auch noch die Konjunktur an", betonte Feiger.


    Rohbauarbeiten an Wohngebäuden kosteten 15,5 Prozent mehr als im August 2021. Betonarbeiten verteuerten sich dabei mit 18,2 Prozent besonders stark. Bei Mauerarbeiten zogen die Preise um 13,1 Prozent an. Für Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten erhöhten sie sich sogar um 19,6 Prozent, Zimmer- und Holzbauarbeiten dagegen nur um 2,3 Prozent. Die Preise für Ausbauarbeiten nahmen um 17,4 Prozent zu.

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Steig...e23632543.html

    Ja, da war doch was: Ein Ziel. Scholz kündigte ja den Doppel-Wumms beim Wohnungsbau an. Nur ist es mit den Ankündigungen eben so eine Sache, zumal Scholz ja gar nicht mehr weiß, was er noch vor einem Monat angekündigt hat. Kein Wunder, man kann ja auch den Überblick schon mal verlieren.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: 16,5 Prozent teurer: Steigende Baupreise verschärfen Wohnungsnot

    Immer mehr Einwohner wollen wohnen, heizen und essen. Der diesjährige höhere Gasverbrauch liegt auch an den ins Land strömenden "Flüchtlingen". Dazu kommen noch jene "Kälteflüchtlinge" aus den Balkanländern, die in der kalten Jahreszeit temporär in Deutschland auftauchen, hier große Summen abkassieren, um dann im Frühling wieder abzuziehen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: 16,5 Prozent teurer: Steigende Baupreise verschärfen Wohnungsnot

    Der, der 3/4 unseres Grundstückes gekauft hatte, wollte schnell unsere Halle abreißen lassen und dann was neues hinstellen. Da meine Nachbarin die 1/4 gekauft hatte - der Teil mit Wohnhaus - mich informiert , weiß ich, daß der bisher noch nix abgerissen hat... Der Käufer ist Anlagebauer für Geräte die Microchips herstellen - also jmd der zum Kaufzeitpunkt Dez 2021 gut Geld machte da die Geräte für Microchips gefragt waren - aber wenn selbst der momentan das Gelände unbenutzt hat anstatt wie geplant zu bauen, dann wundere ich mich... Der sollte sich doch eigentlich auhc trotz gestiegener Baukosten das leisten können - vor allem da er für das erworbene Grundstück auch die 900.000 Euro auf den Tisch legen konnte ohne Bankfinanzierung...

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