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    Die Lge ber Facharbeiter und auslndische Qualifikationen - das neue Fachkrfteeinwanderungsgesetz

    Neben dem Fachkrfteeinwanderungsgesetz, das dem Wortlaut nach schon eine Lge ist, weil es nach dem Willen der SPD auch wenig und gar nicht qualifizierten Personen die Einreise nach Deutschland ermglicht, um eine Arbeit zu suchen und ihnen dafr ein halbes Jahr Zeit gibt, obwohl die Facharbeiter doch angeblich hnderingend gesucht werden, gehrt zur weiteren Lge, dass die angeblichen Hemmnisse des Arbeitsmarktes dafr verantwortlich sein sollen, dass die Flchtlinge und Migranten zu einem groen Teil dauerhaft von Sozialleistungen abhngen.

    Man erkenne die Abschlsse nicht schnell genug an, heit es.

    Ein Artikel zu den ukrainischen Flchtlingen wiederholt den Vorwurf. Dort ist zu lesen:

    Das wahre Problem mit ukrainischen Geflchteten auf dem deutschen Arbeitsmarkt

    Die meisten Geflchteten aus der Ukraine haben noch keine geregelte Arbeit gefunden. Das liegt aber nicht daran, dass sie Sozialtourismus betreiben wrden, wie Friedrich Merz ihnen vorgeworfen hatte.
    Das Angebot an offenen Stellen ist riesig: 1,93 Millionen sind es derzeit, was einem explosionsartigen Anstieg von 66 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht.
    Die Zahl der Arbeitssuchenden liegt bei nunmehr 2,49 Millionen. Beides will nicht so recht zusammenkommen.
    Deutschland hat tatschlich ein Problem mit ukrainischen Geflchteten auf dem Arbeitsmarkt. Der Bundesrepublik fehlt eine klare Strategie, was den Umgang mit den vielen hunderttausenden Menschen angeht, die auf absehbare Zeit hierbleiben werden.
    Aktuell sind laut vorlufigen Daten der Bundesagentur fr Arbeit (BA) rund 588.000 ukrainische Staatsangehrige in der Grundsicherung fr Arbeitsuchende erfasst, darunter 386.000 Personen im erwerbsfhigen Alter und 202.000 Kinder. Im August sagte Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) gegenber dieser Zeitung, er sehe Erfolge bei der Arbeitsmarktintegration. Es gehe darum, den Menschen, eine berufliche Perspektive in Deutschland zu bieten.
    Und tatschlich ist es ein Erfolg, dass 45.000 ukrainische Staatsbrger seit Kriegsbeginn eine sozialversicherungspflichtige Beschftigung gefunden haben
    Dem gegenber steht jedoch die hohe Zahl der Menschen in der Grundsicherung. Und das, obwohl die Geflchteten berdurchschnittlich gut qualifiziert sind, wie Erhebungen des Instituts fr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigen.
    Und hier kommen wir zu einer Kernaussage des Artikels:

    Rund die Hlfte von ihnen verfgt ber eine abgeschlossene Hochschulausbildung und vergleichbare Abschlsse, 14 Prozent ber berufsbildende Abschlsse und 26 Prozent ber eine hhere Schulbildung.
    und der Forderung, die angeblichen Hindernisse fr die Arbeitsaufnahme, die vor allem in der fehlenden Kinderbetreuung nebst schleppender Anerkennung der Berufsabschlsse und Qualifikationen bestehen, zu beseitigen:

    Ein Groteil der Arbeitslosigkeit ist laut BA auf die Kinderbetreuung zurckzufhren. Dazu kommt berbordende Brokratie. Ob Krankenversicherung, Wohnungsanmeldung oder Kindergeld: Die Korrespondenz findet berwiegend per Brief und auf Deutsch statt.

    Stndige Amtsgnge bremsen bei der Arbeitsmarktintegration aus, denn oft gibt es berschneidungen mit den eng getakteten Deutschkursen. Die Ukraine ist hier brigens deutlich moderner: Fast alle Behrdengnge knnen mit der App Dija digital abgewickelt werden.

    Dazu kommt die schleppende Anerkennung der Berufsabschlsse. Trotz Beteuerungen der Ampel, endlich fr schnellere Ablufe zu sorgen, sehen Arbeitsmarktexperten bisher kaum Verbesserung.
    https://www.welt.de/wirtschaft/plus2....html#Comments

    Zuerst einmal wundert man sich natrlich ber den kleinen Widerspruch der groen Zahl von angeblichen Hochschulabschlssen (die Hlfte), die der geringeren Zahl der hheren Schulbildung (ein Viertel) entgegenstehen, obwohl ja die hhere Schulbildung normalerweise die Vorausssetzung zur Erlangung von Hochschulabschlssen ist oder in einfacher Sprache: Mit einem Hauptschulabschluss erhlt man normalerweise nicht die Berechtigung zur Aufnahme eines Studiums an einer Hochschule bzw. Universitt.

    Ein Leserkommentar zum Artikel klrt auf und straft die BA Lgen, denn man kann getrost davon ausgehen, dass die BA sehr genau ber die Schulbildung und die Berufsabschlsse im Ausland Bescheid wei:

    "Hochschule" bedeutet in der Ukraine Klasse 9 bis 11. Danach "Kolleg" (entspricht deutscher Berufs(fach)schule bzw. "Institut", was in keinster Weise einer europischen Uni entspricht.
    Gendert von Turmfalke (02.10.2022 um 08:28 Uhr)
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Die Lge ber Facharbeiter und auslndische Qualifikationen

    Und kaum habe ich das geschrieben, kndigt der Genosse SPD-Arbeitsminister Heil ein erleichtertes Einwanderungsprogramm ein. Die Rechnung scheint wohl so zu lauten: 5 Jahre lang unqualifiziert arbeiten und dann nach Erhalt des einklagbaren Daueraufenthaltsrecht dauerarbeitslos. Sofern die Familie mitwandert und die Frauen viele Kinder bekommen, wird auf Steuerzahler Kosten von Anfang an aufgestockt.

    Nun haben wir bereits ein Fachkrfteeinwanderungsgesetz und wir haben speziell fr Flchtlinge, die sich unberechtigterweise in Deutschland aufhalten, sogar eine 3+2-Regelung und das reicht immer noch nicht. Es handelt sich damit bei dieser Regelung nur ein Feigenblatt, unter dem hier ungezgelte Einwanderung nach Deutschland stattfinden soll. 1 Million neuer Sozialhilfeempfnger pro Jahr reicht noch nicht, auch nicht die Tatsache, dass wir zu wenig Wohnungen haben, keine ausreichende Infrastruktur, zu wenig Lehrer etc. pp. und neuerdings auch zu wenig Gas und Strom fr die Versorgung dieser Personen.

    Gegen Fachkrftemangel: Heil kndigt neues Einwanderungsrecht an




    Bundesarbeitsminister Hubertus Heil spricht auf einer Pressekonferenz in Berlin. | REUTERS
    Gegen Fachkrftemangel Heil kndigt neues Einwanderungsrecht an
    Stand: 02.10.2022 11:32 Uhr

    Arbeitsminister Heil hlt eine qualifizierte Zuwanderung fr notwendig, um mehr Fachkrfte zu gewinnen. Deshalb werde er in diesem Herbst neue Eckpunkte fr ein modernes Einwanderungsrecht vorlegen. Diese sind bereits skizziert.

    Um den Fachkrftemangel zu bekmpfen, hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) eine baldige Reform des Einwanderungsrechts angekndigt. Deutschland werde alle Register fr die Fachkrftesicherung ziehen mssen. "Das betrifft die Ausbildung, die Weiterbildung, die Frauenerwerbsbeteiligung und auch die notwendige qualifizierte Zuwanderung", sagte Heil den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

    Deshalb werde es neben der Fachkrftestrategie, der Weiterbildungsstrategie und dem Brgergeld "in diesem Herbst Eckpunkte fr ein modernes Einwanderungsrecht geben". Qualifizierte Zuwanderung aus dem Ausland sei notwendig, "um den Fachkrftemangel nicht zur dauerhaften Wachstumsbremse werden zu lassen", sagte Heil.

    Die Frage der Fachkrftesicherung bleibt die Wohlstandsfrage fr unser Land.

    Die Ampelparteien hatten sich in ihrem Koalitionsvertrag bereits auf eine Weiterentwicklung des Einwanderungsrechts geeinigt.

    Hubertus Heil | dpa
    00:28 Min
    Fachkrftemangel: Heil will neues Einwanderungsrecht
    2.10.2022 09:46 Uhr
    Eckpunkte bereits skizziert

    Schon im Juli hatte Heil zusammen mit Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) Eckpunkte skizziert. So knnte der deutsche Arbeitsmarkt auch fr auslndische Fachkrfte geffnet werden, die noch keinen hierzulande anerkannten Abschluss haben. Diesen knnten sie mit Hilfe eines deutschen Arbeitgebers nachholen, der mit ihnen einen Arbeitsvertag abschliet.

    Anders als bisher soll fr die Einreise der Nachweis der Qualifikation und Berufserfahrung im Ausland ausreichen. Das Anerkennungsverfahren knne dann nach der Einreise und parallel zur Arbeit betrieben werden.


    https://www.tagesschau.de/inland/hei...aefte-101.html
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  3. #3
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    AW: Die Lge ber Facharbeiter und auslndische Qualifikationen



    Dieser Feistling sollte seinen Namen ndern und sich zuknftig Unheil nennen.
    Einigkeit und Recht und Freiheit fr das deutsche Vaterland

  4. #4
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    AW: Die Lge ber Facharbeiter und auslndische Qualifikationen

    Anders als bisher soll fr die Einreise der Nachweis der Qualifikation und Berufserfahrung im Ausland ausreichen. Das Anerkennungsverfahren knne dann nach der Einreise und parallel zur Arbeit betrieben werden.
    Fr 10€ verkaufe ich „authentisch aussehende“ afghanische Qualifikationen von der Kabul-Universitt. So kommt der Ziegenhirt gnstig zum Doktortitel als Biologe und Mediziner und der Opiumbauer zum Dr. fr konomie und Agrarwissenschaft. der Taliban kriegt Theologie, Politikwissenschaft und Psychologie.
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - WEFers are evil. Im Zweifel ... fr die Freiheit. Das Bse beginnt mit einer Lge.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


  5. #5
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    AW: Die Lge ber Facharbeiter und auslndische Qualifikationen

    Ich habe einen Facharbeiter aus Kamerun beim arbeiten erlebt. Er war ausgebildeter Schweier. Seine Befhigungen mgen in Afrika ausreichen aber hier befand er sich auf dem Stand eines Azubis im 2. Ausbildungsjahr. Die Politik macht schon seit Jahrzehnten den immer gleichen Fehler. Auslndische Arbeitskrfte sind in vielfacher Hinsicht den Qualifikationen deutscher Arbeitnehmer unterlegen. Lediglich polnische Handwerker sind ebenbrtig, allerdings nur jene, die aus Westpolen stammen. Das Ergebnis ist dann, dass die auslndischen Arbeiter berproportional hufig arbeitslos sind. In Berlin sind 45% der Trken ohne Arbeit, 80% der Araber sind beschftigungslos. Und jene die arbeiten, tun dies innerhalb ihrer Community. In den Fabriken und Werksttten sind sie nicht anzutreffen. Mittlerweile sind mehr als 50% unserer Arbeitslosen zugewandert.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  6. #6
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    AW: Die Lge ber Facharbeiter und auslndische Qualifikationen - das neue Fachkrfteeinwanderungsgesetz

    Es soll wie immer ganz schnell gehen. Bevor man sich also einigt, wie es in Sachen Inflation und Energie weitergeht, schnrt man bereits sein Herzensanliegen. Mehr Menschen, die mehr Wohnraum und mehr Energie verbrauchen, inflationre Lebensmittel natrlich obendrauf. Am besten winkt man das noch durch, bevor die angekndigte tiefe Rezession, die grte, die dieses Land je hatte, kommt:

    Die Ampel will die Zuwanderung nach Deutschland weiter ankurbeln – zur „Fachkrftesicherung“. Das neueste Projekt ist eine Chancenkarte, die „qualifizierte Zuwanderung“ ermglichen soll, auch ohne anerkannten Abschluss. Unqualifizierte werden wie Hochqualifizierte privilegiert - Gesetz soll noch im Herbst kommen.
    mitten in die rasant wachsenden Migrantenzahlen an deutschen Grenzen hinein verbreitet sich vor allem eine Meldung wie ein Lauffeuer: Arbeitsminister Heil plane ein „neues Einwanderungsrecht“, so ist vom Deutschlandfunk ber die Zeit bis zum Stern in den berschriften zu lesen. Denn fr die „Fachkrftesicherung“ sei vor allem die „qualifizierte Zuwanderung“ notwendig, so Heil. Im Herbst wolle er dazu „Eckpunkte“ vorlegen.
    Erst im Juli sprach FDP-Fraktionschef Drr von einer „dringend ntigen Einwanderung auf allen Ebenen in den Arbeitsmarkt“. Dazu gehrt dann wohl auch unqualifizierte Zuwanderung.
    Innenministerin Nancy Faeser (SPD) gab nun der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ein Interview, in dem sie ebenfalls viel von der Situation am Arbeitsmarkt und von Zuwanderung sprach, obwohl beides gar nicht zu ihren Fachgebieten gehrt. Eine Bundesinnenministerin wre unter normalen Umstnden fr die innere Sicherheit, den Sport und fr die Sicherung der deutschen, vielleicht noch der EU-Grenzen zustndig.
    Doch Faeser hat anderes im Sinn. Sie will das deutsche Einwanderungsrecht grndlich umbauen, es einfacher und „pragmatischer“ machen. Ein wichtiges Instrument dazu soll das Staatsangehrigkeitsrecht werden. Faeser jubiliert: „Wir sollten uns freuen, wenn jemand die deutsche Staatsbrgerschaft erwerben mchte, und das nicht als Gefahr betrachten. Da haben wir noch viel vor. Der Kanzler hat das Ziel vorgegeben: Wir wollen unser Staatsangehrigkeitsrecht auf den modernsten Stand in der Welt bringen.“ Doch was heit „modern“ in diesem Zusammenhang? Fr Faeser bedeutet es offenbar vor allem eines: Hrden abzubauen.
    Nicht nur soll die deutsche Staatsbrgerschaft hier lebenden Auslndern nicht mehr vorenthalten werden (drei Jahre Aufenthalt knnen knftig gengen). Daneben sollen abgelehnte Asylbewerber, die als Geduldete weiterhin in Deutschland leben, in den Genuss eines „Chancenaufenthalts“ kommen, um endlich die notwendigen Voraussetzungen (Identittsnachweis, Berufsttigkeit usf.) fr ein dauerhaftes Bleiberecht zu erfllen. Nun soll die sogenannte „Chancenkarte“ hinzukommen, die sich an Auslnder wendet, die noch gar nicht in Deutschland sind, aber gerne hier arbeiten bzw. nach Arbeit suchen mchten.
    Deutschland sei ein „Einwanderungsland“, hlt die Innenministerin triumphierend fest. Faeser scheint die Schlachten der spten Neunziger noch einmal zu schlagen, als sich Kohlianer und Rot-Grne um solche Fragen stritten, die damals schon theoretisch waren. Die Politik der Ampel wirft eher die Frage auf, ob Deutschland ganz materiell noch mehr Zuwanderung vertrgt, als es ohnehin schon alljhrlich erleidet. Daneben bleibt offen, ob es unter den herrschenden Zustnden – etwa an Schulen oder im ffentlichen Raum – gelingen kann, die richtigen Einwanderer nach Deutschland zu ziehen.
    Diese Chancenkarte ist tatschlich ein altes FDP-Projekt. Damals wollte man sie noch an „Fachkrfte“ vergeben, fr die es in Deutschland Bedarf gbe. Aber auch Asylbewerber sollten die Karte bekommen knnen, soweit sie straffrei waren und ihren Lebensunterhalt selbst verdienten. Man konnte das schon vor vier Jahren, als die FDP vergeblich ber „Jamaika“ verhandelte, fr eine Mogelpackung halten.
    All das wirkt wie ein weiterer, gewollter Paradigmenwechsel, eine Zeitenwende der anderen Art. Wo in Deutschland einst das Abstammungsprinzip dominierte, sollen nun nicht nur die hier Geborenen ganz natrlich Deutsche sein, sondern auch alle, die neu ins Land kommen und hier bleiben wollen. Und das Szepter des Handelns halten hier vor allem SPD und FDP in der Hand. Die Grnen sind erstaunlich still bei dieser rechtlichen Materie, die sich zudem als Handeln im Interesse des Wirtschaftsstandorts geriert.
    So meint auch Bildungsministerin Stark-Watzinger (FDP): „Wir sind ein Einwanderungsland fr Fachkrfte, und da geht es ganz besonders darum, die brokratischen Hrden zu senken.“
    In hnlichem Duktus fordert auch Faeser „unbrokratische Verfahren fr die Einwanderung von Arbeitskrften“. Doch der Satz lst ein weiteres Aha aus: Faeser geht es nicht um „Fachkrfte“ oder „qualifizierte Zuwanderung“, sondern schlicht und einfach um Arbeitskrfte, die ja auch durchaus vollkommen ungelernt sein drfen. Die FAS fragt nach: Ist nun wirklich Ende mit dem Fachkrfte-Narrativ? Kommen jetzt auch „geringer qualifizierte Arbeitskrfte“ fr Flughfen und Gastronomie? „Ja“, platzt es aus Faeser heraus, „in unserem ureigenen Interesse!“ Auch geringer Qualifizierten msse man „vorbergehend“ eine Beschftigung in Deutschland erlauben.
    Arbeitsminister Heil erklrte seine Chancenkarte gegenber der Bild-Zeitung so: „Wir legen Jahr fr Jahr, entsprechend unserem Bedarf, ein Kontingent fest, wie viele Menschen mit der Chancenkarte nach Deutschland kommen drfen, um sich hier fr eine bestimmte Zeit einen Job oder eine Ausbildung zu suchen. Fr diese Zeit mssen sie ihren Lebensunterhalt selbst sichern knnen.“ Rtselhaft bleibt nur, wie man zugleich nach einem Job suchen und dabei den eigenen Lebensunterhalt sichern soll. Und Heil sagt es noch einmal zum Mitschreiben: Es gehe nicht nur um Fachkrfte mit Abschluss, man wolle „auch Menschen, die andere Strken haben und die wir am Arbeitsmarkt brauchen, eine Chance geben, nach Deutschland zu kommen“.
    Tatschlich mssen nur drei von vier Punkten erfllt sein, um die „Chancenkarte“ zu bekommen, wie Heil schon Anfang September gegenber der Bild enthllte. Zur Not geht es also auch ohne Berufsabschluss, solange man drei Jahre Berufserfahrung „nachweisen“ kann, Sprachkenntnisse hat, schon mal in Deutschland war oder unter 35 Jahren ist. Nur drei von diesen fnf Mglichkeiten mssen jeweils erfllt sein. Wer aber prft die Berufserfahrung, die vor der Einreise in einem fremden Land erworben wurde? Vermutlich niemand, eine Selbstaussage wird reichen mssen.
    Schn und lehrreich ist auch das ‚konkrete‘ Beispiel der Ministerin: „Eine Bauzeichnerin aus Jordanien mit dreijhriger Berufserfahrung mchte aus privaten Grnden in Deutschland arbeiten, wo sie nach der Schule schon einmal ein Au-pair-Jahr verbracht hat.“ Die geschilderte Biographie wirkt auf den ersten Blick unwahrscheinlich, wird aber durch Faesers Interview ab sofort ermglicht, egal ob als wahre oder erfundene Geschichte. Junge Jordanier und Jordanierinnen wissen ab sofort, was sie den Einreisebehrden zu sagen haben, um in Deutschland auf Arbeitsplatzsuche gehen zu knnen.
    Dann hatten die FAS-Journalisten noch eine verrckte, beinahe schon sozialdemokratische Idee, der Faeser allerdings mit Bravour auswich. Es knnten doch einfach wieder weniger Zuwanderer nach Deutschland kommen, sagte einer der beiden Interviewer, die Arbeitgeber mssten dann eben mehr Lohn bezahlen. Faeser hat sich in dieser Frage zwar nicht mit ihren Whlern, dafr aber mit Gewerkschaftsfhrern kurzgeschlossen und berichtet von „groer Einigkeit“. Nun haben die Gewerkschafter auch kaum die Interessen von Arbeitslosen oder Geringverdienern im Blick, sondern scheinen immer mehr fr die Schon-Angekommenen, die Facharbeiter zustndig.
    Auf die Frage, ob der Arbeitskrfte-Import nicht „den heimischen Arbeitslosen“ Konkurrenz mache, erwidert Faeser, durch das neue Brgergeld mache man „die Arbeitsaufnahme“ auch fr die Arbeitslosen „attraktiver“.

    Aber wie das, wenn ihre Jobs inzwischen von neuen Zuwanderern besetzt wurden? Und berhaupt sollen die Auszahlung und das Schonvermgen ja gerade erhht werden – also eher ein Anreiz, weniger zu arbeiten als bisher. Die SPD will doch gerade weg von den strikten Hartz-IV-Sanktionen. Oder versteht man das falsch? Im Grunde muss man Faeser und ihren Ministerkollegen insgesamt hier eine groe Abgehobenheit vorwerfen. Die Realitt der kleinen Leute im Lande scheint ihnen egal zu sein. Es geht nur darum, den berbau aus deutschen Akademikern und Facharbeitern zu erhalten und mit Pizzaboten und allem anderen zu versorgen, was man so an fleiigen Hnden braucht.
    Ganzer Artikel hier:
    https://www.tichyseinblick.de/daili-...enkarte-ampel/
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    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

  7. #7


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    AW: Die Lge ber Facharbeiter und auslndische Qualifikationen - das neue Fachkrfteeinwanderungsgesetz

    "Hochschule" bedeutet in der Ukraine Klasse 9 bis 11. Danach "Kolleg" (entspricht deutscher Berufs(fach)schule bzw. "Institut", was in keinster Weise einer europischen Uni entspricht.
    Stellt sich aber die Frage wie die bei PISA abgeschnitten haben. Sonst knnte das in Bremen und so doch noch als akademischer Grad gelten.
    Jeder glaubt eine eigene Meinung zu haben, nur woher hat er vergessen.
    Medien sind das was man ber Religionen sagte, Opium frs Volk.


  8. #8
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    AW: Die Lge ber Facharbeiter und auslndische Qualifikationen - das neue Fachkrfteeinwanderungsgesetz

    Die Ergebnisse von PISA drften dann doch eher die Qualifikationsgte deutscher Politiker bewerten. So ist seit Jahr und Tag bekannt, dass auslndische Zertifikate oft nur gekauft sind und es sogar Institute auf dem Boden der ehemaligen jugoslawischen Staaten gibt, die ausbilden, aber gleichzeitig auch Zertifikate denjenigen verkaufen, die das zeitraubende Ausbildungswesen abkrzen mchten. Es ist ferner bekannt, dass die Staaten, aus denen mit allen Krften nach dem Willen der Politiker aktiv angeworben wird, korrupte Staaten sind, die alles bescheinigen, was man auch nur mit zwei Dollar kaufen kann.

    Es ist auch bekannt, welche Qualitt die auslndischen Qualifikationen haben und dass hnlich der Energiewende diese Zertifikatsinhaber durch inlndische Qualifizierte gedeckt werden mssen wie Gaskraftwerke Windkraftwerke decken, so dass es im Moment noch kein Blackout gibt. hnlich wie bei der Energiewende kommt es dabei aber sehr stark auf das Verhltnis auslndischer Qualifikationsinhaber zu inlndischen Fachkrften an. Sollte dieses Verhltnis erodieren, dann ist es vorbei mit der Qualitt und Sicherheit. Wenn allerdings die Deindustrialisierung fortschreitet, fllt das vermutlich weniger auf, denn auf den Gngen des Arbeitsamtes wird ja weniger die Gte und Sicherheit von Arbeit und Dienstleistungen verwaltet als vielmehr das Fehlen von Arbeit.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

  9. #9
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    AW: Die Lge ber Facharbeiter und auslndische Qualifikationen - das neue Fachkrfteeinwanderungsgesetz

    Wenn allerdings die Deindustrialisierung fortschreitet, fllt das vermutlich weniger auf, denn auf den Gngen des Arbeitsamtes wird ja weniger die Gte und Sicherheit von Arbeit und Dienstleistungen verwaltet als vielmehr das Fehlen von Arbeit.
    Was eigentlich kaum vermit wird.
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