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    Groe Transformation: Warum grne Klimapolitik in Diktatur und Elend mndet

    Ich habe mir die Mhe gemacht, die Rede von Ulrike Hermann, Wirtschaftsjournalistin der TAZ, ehemalige Bankkauffrau und aus der linken Ecke kommend, im O-Ton zu dokumentieren. Wer diese Rede liest (und zwar besonders im letzten Drittel, das aber eine Fortfhrung der Einleitung ist), der versteht, warum die Grne Transformation in Deindustrialisierung, in grnsozialistischer Planwirtschaft und in Hunger und Elend endet, in einer Dystopie ohne Ausweg.

    Der versteht auch, warum FFF und die Last Generation keine Randerscheinungen sind, sondern zwingend aus der grnen Bewegung hervorgehen und der versteht auch, warum die Transformation keine Kompromisse und keinen Wohlstand und auch nicht die Existenzsicherung und das Wohlergehen der Menschen kennt.

    Er versteht auch, warum die Linken von dem Gedanken so begeistert sind, weil die Grne Transformation auch wesentliche Inhalte linkssozialistischer Diktaturen enthlt, auch wenn die Linken nur der Steigbgelhalter sind.

    Die kleinen Widersprche im Gedankengebude von Frau Hermann sind nur dem Umstand geschuldet, dass sie den letzten Gedanken und die letzte Schlufolgerung nicht aussprechen will, denn dieser wre zu gruselig. Die kleinen und groen Fehler in der historischen Betrachtung oder im Umgang und der Setzung von Begriffen ist vor ihrem politischen Hintergrund zu verstehen und erklrt wiederum die Nhe zwischen Links und Linksextrem zu den Grnen und dem ultimativen Willen, die Grne Transformation durchzusetzen, komme, was da wolle.

    Da die Rede aufgeschrieben lnger ist als kleine Beitrge, die mal so eben in einen Thread passen, unterteile ich in mehrere Beitrge mit zeitlichem Abstand, weil ich sie sonst nicht einstellen kann. Erst zum Schluss werde ich das Video einstellen.

    Bitte lesen, denn wer liest, begreift, was hier geschieht und er begreift auch das Handeln und die Unttigkeit fhrender Politiker hinsichtlich drngender wirtschaftlicher Fragen und auch ihre Nhe zum Krieg. Das alles ergibt ein Bild:

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    Rede

    Minute 1:22: … dass es auch strukturelle Grnde gibt(…), warum es mit dem Klimaschutz nicht so richtig vorangeht. … Aus meiner Sicht ist es so, dass Klimaschutz bedeutet, dass man sich vom Kapitalismus verabschieden muss…

    Weiter fhrt sie aus, sie sei keine Kapitalismuskritikerin, sondern vom Kapitalismus fasziniert, weil er das einzige Sozialsystem in der gesamten Menschheitsgeschichte wre, das dynamisch sei, whrend alle anderen Gesellschaftssysteme vor uns weltweit seien stagnierende Agrargesellschaften gewesen seien, in denen es kein Wachstum pro Kopf gegeben und die maximale Lebenserwartung bei maximal 40 Jahren gelegen habe, was fr das antike Rom vor 2000 Jahren genauso gegolten habe wie fr das chinesische Kaiserreich oder auch fr Wrttemberg im 18. Jahrhundert.

    Minute 2 „Man kann sagen, dass die Menschen, die vor 200 Jahren in Stuttgart gelebt haben, genauso reich, aber man msste eigentlich sagen, genauso arm waren wie die antiken Rmer 2000 Jahre vorher. Es hatte sich niemals irgendwo etwas bewegt und das hat sich erst mit dem Kapitalismus gendert.“

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    Minute 3:10: „Der entscheidende Punkt, auf den ich jetzt raus will, ist, dass der Kapitalismus Wachstum erzeugt. Das ist das, was ihn von allen Wirtschaftsformen vorher unterscheidet, aber blderweise bentigt er auch Wachstum, um stabil zu sein. Jetzt sage ich Ihnen aber nichts Neues, wenn ich feststelle, dass man in einer endlichen Welt nicht unendlich wachsen kann.(…) Und wir stoen an 2 absolute Grenzen, die auch lngst sichtbar sind, es gibt eine Grenze bei der Umwelt, es gibt aber auch eine Grenze bei den Rohstoffen.

    Inzwischen ist es so, dass die Europer glauben, sie knnten 3 Planeten verbrauchen, es gibt aber bekanntlich nur eine Erde, andere Lnder sind noch schlimmer, also die USA beispielsweise tun so, als knnten sie 5 Planeten verbrauchen und Dubai ist inzwischen sogar schon bei 33 Planeten. Dass das Ganze noch nicht kollabiert, liegt eben daran, dass andere Lnder vor allem in Afrika ihren Anteil am Planeten noch nicht ausreizen, aber es ist ja klar, dass das berhaupt keine Zukunft hat, wenn man 3 Planeten verbraucht, aber nur eine Erde hat.

    Die Frage ist also, was macht man jetzt. (…) Eine Idee, die sehr populr ist, ist, zu sagen, ja gut, dann verzichten wir einfach auf das Wachstum, wir haben ja eigentlich sowieso schon alle genug. Das ist eigentlich auch nicht falsch. Es gibt auch arme Menschen in Deutschland, aber wenn man den Durchschnitt betrachtet, dann haben wir mehr als man so gemeinhin braucht.

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    Nur diese ganze Idee, ich konsumiere einfach weniger, basiert auf einem Missverstndnis. Es ist nmlich so, obwohl das vielleicht erstaunlich klingen mag, im Kapitalismus konsumiert man nicht, um seine Bedrfnisse zu befriedigen, obwohl das in der Werbung immer so erzhlt wird, sondern man konsumiert, um das System zu stabilisieren, sprich, wir alle mssen stndig kaufen, damit der Kapitalismus nicht zusammenbricht, damit die Arbeitspltze erhalten werden.

    Dass das ganz, ganz, ganz gefhrlich ist, wenn pltzlich die Konsumketten oder Lieferketten zusammenbrechen, das hat jeder gemerkt, als Corona im Mrz 2020 Europa erreicht hat, (…) pltzlich stockte alles, wir waren ja alle dabei, und es hat noch nicht einmal Wochen gedauert, sondern es waren nur wenige Tage, und da hat die deutsche Regierung schon beschlossen, Milliarden (!) in die deutsche Wirtschaft zu pumpen, um einen Kollaps zu verhindern. Da waren Unsummen im Gesprch.

    Ursprnglich dachte man, dass man im Zweifel auch 1,4 Billionen Euro (…) investieren wrde, faktisch hat Corona jetzt 400 Milliarden gekostet, aber auch 400 Milliarden sind viel Geld, und dass das fr alle vllig selbstverstndlich war, sofort diese Milliarden in die Wirtschaft zu pumpen, zeigt eben, dass jeder wei, was passiert, wenn nicht mehr konsumiert wird, und sei es auch nur fr eine kurze Zeit, dann beginnt ein chaotisches Schrumpfen, das auch kein Ende mehr kennt.

    Also, der Kapitalismus hat nur 2 Zustnde - so erstaunlich das klingen mag – entweder er wchst oder er schrumpft, aber dazwischen gibt es nichts und wenn er permanent schrumpft, wei man auch, was passiert. Dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass ein rechtsradikaler Diktator an die Macht kommt. Deutschland hat das ja 1933 erlebt.

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    Also irgendwie zu sagen, ich konsumiere nicht, ich verzichte auf Wachstum, funktioniert nicht.

    Deswegen gibt es eine zweite Idee, von der Sie auch schon alle gehrt haben, das ist der Gedanke, okay, dann machen wir hier „grnes Wachstum“. Diese Idee, grnes Wachstum ist die Idee, die in Deutschland alle Parteien verfolgen, von den Grnen bis zur CSU und das ist auch die Politik der EU, die dieses Programm „Grnes Wachstum“ „Green New Deal“ nennt.

    Die Idee ist (…), es bleibt alles wie bisher nur mit dem Unterschied, dass man jetzt eben mit dem E-Auto fhrt und nicht mehr mit dem Verbrennermotor. (…) Also was man eigentlich macht, ist, man setzt auf rein technische Lsungen und letztlich ist die Idee, dass man eben die gesamten Branchen und die gesamte Wirtschaft, alles auf kostrom umstellt, weil man nur kostrom klimaneutral produzieren kann, d.h. letztlich hngt alles an Windenergie und an Solarenergie.

    Und auf den ersten Blick wirkt das auch alles ganz nachvollziehbar, weil es nmlich so ist, dass die Sonne 5000 mal mehr Energie auf die Erde schickt als alle Menschen brauchen wrden, wenn sie alle so leben wrden wie wir hier in Westeuropa. Also an physikalischer Energie mangelt es berhaupt nicht, aber es gibt natrlich auch einen Pferdefu, (…), diese Sonnenenergie nutzt einem ja nichts, sondern man muss sie einfangen und das sind dann eben die Windrder und die Solarpaneele.

    Und da wird es jetzt aber wirklich schwierig (…), eine einzige Zahl macht schon deutlich, wie schwierig es wird. Sie alle wissen, dass wir in Deutschland seit 20 Jahren den Ausbau der Erneuerbaren Energien frdern und subventionieren und momentan sind wir so weit, dass wir die Windenergie - und das ist die zentrale Energie in Deutschland, denn Sonne scheint ja im Winter nicht – (…)

    Windenergie, das ist der Haupttrger, macht im Augenblick 5,4 Prozent des Endenergieverbauches in Deutschland aus. D.h. wir mssen, wenn wir hier klimaneutral werden wollen, noch ungefhr 95 Prozent des Endenergieverbauches, (…)wenn man die Solar noch mitzhlt, 93 Prozent des Endenergieverbrauches umstellen auf klimaneutrale Energien. Und das alles, damit wir uns nicht vertun, in 15 Jahren. Eigentlich muss Deutschland 2035 klimaneutral sein; das sind sogar nur noch 14 Jahre, also 2021 hat sich ja nichts bewegt.

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    Das ist eine extreme Herausforderung, (…) es gibt keine Alternative zur koenergie. Wir knnen ja hier nicht den Planeten aufheizen, bis man nicht mehr auf ihm leben kann. (…).

    Dann gibt es noch ein Problem (…): Der Wind weht nicht immer und die Sonne scheint auch nicht immer. Man muss sich das so vorstellen, dass im Winter nur 1/8 der Sonnenenergie ankommt, die wir im Sommer haben. Also extreme Schwankungen, da bleibt nur eins, man muss diese koenergie speichern, wenn es viel davon gibt. Dann wird es aber wirklich aufwndig. Es gibt im Kern nur 2 Speichertechnologien, das eine sind Batterien und das andere ist Wasserstoff. (…) Diese Speichertechnologien sind teuer, nicht billig. Sie sind alternativlos, aber teuer.

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    Daraus folgt etwas, das man sich in aller Hrte klarmachen muss: koenergie wird immer knapp und immer teuer sein.

    Das ist nicht etwas, das im berfluss zur Verfgung steht. Im berfluss gab es nur die fossile Energie, also Kohle, l und Gas. Wenn man das verstanden hat, dass die koenergie knapp bleiben wird, dann ist klar, dass es das grne Wachstum nicht geben wird, sondern was wir hier haben werden, ist grnes Schrumpfen. Das ist jetzt nicht die Rckkehr in die Steinzeit (…), so schlimm kommt es nicht, aber grnes Schrumpfen lsst sich nicht verbinden mit dem Kapitalismus, denn das ist ja ein System (…), das Wachstum braucht.

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    Das heit, wir mssen raus aus dem Kapitalismus.

    Das ist natrlich jetzt eine unglaublich abstrakte Aussage, deswegen wrde ich das gerne noch mal konkret machen, indem ich mit Ihnen vom Ende her denke:

    Wenn man das jetzt erst mal kapiert hat (…), dann ist natrlich die interessante Frage, wofr reicht sie (die koenergie) und wofr nicht. Auch da kommt man dann zu Ergebnissen, die nicht immer vllig berraschend sind, aber trotzdem Konsequenzen haben:

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    Also wo die koenergie aus meiner Sicht nicht reichen wird, jedenfalls nicht bis 2035 oder 2045 – das sind ja so die Daten, wo man klimaneutral sein soll – sie wird nicht reichen fr das Flugzeug. Und zwar gar nicht. Egal ob es Kurzstreckenflge oder Langstreckenflge sind. Also wenn wir hier wirklich klimaneutral werden wollen, dann ist das mit dem Fliegen vorbei und zwar egal, ob das nach Bali geht oder nach New York oder nur nach Mallorca.

    Das sind dann aber natrlich viele Arbeitspltze, die daran hngen, nicht nur bei den Flughfen, die Stewardessen, in den Reisebros, in der Flugzeugindustrie usw.

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    (…) Aus meiner Sicht wird die koenergie auch nicht fr die privaten Autos reichen. Das E-Auto ist aus meiner Sicht (…) eine Sackgasse. Das ist nicht das Ende der Mobilitt, man kann ja auch Bus fahren. Aber natrlich stellt sich die Frage, was aus Baden-Wrttemberg werden soll (…)

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    Es gibt auch Branchen, (…) die man nicht sofort im Blick hat, wenn es um die Frage geht, was passiert eigentlich hier, wenn man hier grnes Schrumpfen hat, aber z.B. ist klar, dass die Banken, so wie wir sie kennen, keine Zukunft haben. (…) Einen Kredit kann man nur zurckzahlen, wenn es Wachstum gibt. Wenn alles schrumpft, kann man einen Kredit nicht zurckzahlen. Das ist nicht mglich. Also werden auch keine kommerziellen Kredite mehr vergeben. Dann ist aber eine Bank weitgehend obsolet. Das gilt erst recht fr die Investmentbanken. (…) Der gesamte Standort Frankfurt steht vor einer extremen Herausforderung. Gleiches gilt fr Lebensversicherungen, denn da ist das Prinzip (…) ,ich zahle ein und hinterher will ich mehr raushaben, aber dieses Mehr bedeutet Wachstum. Mit Schrumpfen geht das nicht.

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    Aber wenn man erst einmal schrumpft, dann braucht man auch andere Branchen nicht mehr. Man braucht keine PR-Agenturen, man braucht keine Messelogistiker, man braucht keine Grafikdesigner. Das sind alles Bereiche, die dann berflssig sind.

    Ich will jetzt nicht sagen (….), dass der Journalismus da jetzt irgendwie heil durchkme. (…) Das wird auch den Journalismus betreffen.

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    Man muss sich klarmachen, dass Klimaschutz den totalen Umbau bedeutet. Da bleibt kein Stein auf dem anderen.

    Millionen von Menschen brauchen dann neue Arbeitspltze. Das wird auch kein Problem sein. Es wird auch neue Arbeit geben. Der Klimaschutz selbst wird schon enorme Mengen an Arbeit verursachen. Ein Windrad lsst sich ja nicht von selbst aufbauen und auch der kolandbau, den man dann braucht – also industrielle Landwirtschaft hat auch keine Zukunft – die Wiederaufforstung des Waldes (…), da sind viele, viele Menschen beschftigt.

    Nur dann gibt es da wieder ein Missverstndnis, das sehr hufig ist, nmlich die Leute denken, okay, dann habe ich ja Arbeit und dann habe ich das gleiche Einkommen wie jetzt. Nein. Man hat Arbeit, aber eben nicht das gleiche Einkommen, weil es gar nicht die gleiche Menge an Gtern gibt, die man noch konsumieren kann.

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    Wie gesagt, es ist nicht die Steinzeit, aber es handelt sich um Schrumpfen und das ist dann der Teil, der bis heute weder diskutiert noch erforscht wird:

    Nmlich die Aufgabe, vor der wir stehen ist, hier haben wir einen sehr ausgebauten Kapitalismus (Armbewegung nach oben), der auch wchst, und hier ist das Ziel (Armbewegung nach unten, kreisend) eine Kreislaufwirtschaft, wo man nur noch verbraucht, was man recycelt, die viel kleiner ist und die Frage ist, wie kommt man aus einem dynamisch wachsenden Kapitalismus, der gro ist, in diese kleine Kreislaufwirtschaft, die dann auch tendenziell nicht statisch ist, aber klein bleibt.

    Wo ist hier eigentlich die Brcke? Die Transformation?

    Und das ist, was fehlt.

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    (…) Ich stelle Ihnen noch ganz kurz eine historische Analogie vor, wo man sehen kann, wie es funktionieren knnte. (…)Die Analogie (…) ist (…) die britische Kriegswirtschaft ab 1939. (…) Man konnte nur innerhalb krzester Zeit nachrsten und das ging nur (…), in dem man die Friedenswirtschaft schrumpft, um dann die Fabrikkapazitten freizurumen fr U-Boote, Radargerte, Munition, Panzer usw.

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    Dieses Schrumpfen der Friedenswirtschaft, das ist eben das, wovon man heute lernen kann. Und zwar sind da 2 Dinge interessant: Das eine ist, dass die Briten eine private Planwirtschaft gestartet haben. Das hatte nichts damit zu tun mit dem Sozialismus, wie er zeitgleich unter Stalin in Ruland oder der UDSSR stattgefunden hat, sondern es war so, es wurde berhaupt nichts verstaatlicht.

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    Unternehmen, Lden, Restaurants, alles blieb privat, aber der Staat hat eben vorgegeben, was produziert wird. Es wurden Ziele definiert. Wie die einzelnen Unternehmen diese Ziele erreicht haben, war unerheblich, aber der Staat hat gesteuert.

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    Weil wenn man nur noch ganz wenig Konsumgter produzieren kann, dann muss natrlich festgelegt werden, okay, was macht man denn jetzt noch.

    Und das Zweite ist, es wurde rationiert.

    Also jeder bekam das Gleiche, jedenfalls von den zentralen Konsumgtern, sprich vor allem von den Nahrungsmitteln und das Interessante ist, dass diese Rationierung in England ungeheuer populr war. Die Englnder anders als die Deutschen haben im Krieg und nach dem Krieg nicht gehungert. Es gab genug.

    Es ging darum, das Wenige, das aber reichte, gerecht zu verteilen. Man wollte verhindern, dass nur die Reichen das gesamte Fleisch aufessen und dass dann die Armen nichts mehr von dem Fleisch sehen, das knapp war, sondern jeder sollte gleich viel von dem Fleisch haben, gleich viel Butter usw. Das war wie gesagt, ungeheuer populr, weil die Armen im Krieg mehr hatten als vorher.

    Deswegen haben die Briten auch gleich bis 1954 rationiert, also noch lange nach dem 2. Weltkrieg, obwohl sie viel reicher waren als die Deutschen.

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    Also genau dieses System, eine private, also eine staatlich gelenkte Privatwirtschaft, wo man sich entscheidet, was in dieser kleinen Kreislaufwirtschaft noch produziert wird plus Rationierung, das ist unsere Zukunft.

    (…) Aus meiner Sicht gibt es berhaupt gar keine andere Mglichkeit mehr, um geordnet aus dem Kapitalismus auszusteigen und Klimaschutz zu betreiben. Oder anders gesagt: Das Ziel ist die Kreislaufwirtschaft, die klimaneutral ist und der Weg dahin ist die britische Kriegswirtschaft. …

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    Das Video:


    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Groe Transformation: Warum grne Klimapolitik in Diktatur und Elend mndet

    Das ist Irrsinn pur und eine Besttigung dass die grnen kofaschisten sind. Was ist das fr eine Aussage?....

    Man muss sich klarmachen, dass Klimaschutz den totalen Umbau bedeutet. Da bleibt kein Stein auf dem anderen.

    Millionen von Menschen brauchen dann neue Arbeitspltze. Das wird auch kein Problem sein. Es wird auch neue Arbeit geben. Der Klimaschutz selbst wird schon enorme Mengen an Arbeit verursachen. ...

    ...und wer ist Kufer dieser Umweltschutzprodukte? Doch berwiegend der Staat. Das ist so wie bei Hitlers Arbeitsbeschaffungsmanahmen. Innerhalb kurzer Zeit war die Massenarbeitslosigkeit beseitigt und der Staat pleite. Warum bringt jede Generation immer wieder aufs Neue solche Idioten hervor?
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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