In Auszügen:

Neuer Psychoterror: Wieder die Polizei, wieder die Banken
Ich selbst komme mir immer mehr wie in einem Kafka-Roman vor. Festgenommen wie Josef K. wurde ich zwar noch nicht bzw. nur für kurze Zeit. Aber der Psychoterror erreicht Ausmaße, die ich mir vor Kurzem noch nicht vorstellen konnte.
Aber der Reihe nach: Schon in der Vergangenheit war ich ja ins Visier von Polizei und Banken geraten. Kripo-Besuche beim Hausmeister und bei Kollegen, Aufhalten an der Passkontrolle am Flughafen – wegen einer Verleumdung. Das ist ein Jahr her, bis heute weiß ich nichts Genaues. Drei Banken haben mir gekündigt, eine sogar meiner Tochter ihr Sparkonto. Offenbar, weil sie den falschen Nachnamen trägt – Reitschuster. Versuchen Sie einmal, das einer Achtjährigen zu erklären!
Jetzt geht es weiter, wie ich den Abonnenten meines kostenlosen Wochenbriefings bereits vorab berichtete. Ein naher Verwandter wurde von der Kriminalpolizei in Augsburg nach mir ausgefragt. Wo ich mich aufhalte, wie ich zu erreichen sei. Also genau das Gleiche wie vor einem Jahr. Nur jetzt die Familie statt Hausmeister und Kollegen. Warum, wurde dem Verwandten gar nicht erst näher erläutert – unter Berufung auf den Datenschutz. Meinen Datenschutz. Was für ein Zynismus.
Ich habe deswegen an die Polizei in Augsburg geschrieben. Eine höfliche Presseanfrage – weil ich über die Sache als Journalist schreibe, wie Sie hier sehen – mit freundlicher Bitte um Aufklärung und dem Hinweis, wie sie mich erreichen können. Dass meine Adresse und meine Mail auf meiner Seite für jeden einsehbar sind und es kein Problem sein sollte, mich zu erreichen. Ich reagiere sogar auf Kommentare auf meiner Seite.
Seit sechs (!) Tagen kommt keine Antwort von der Polizei. Obwohl Presseanfragen in der Regel am gleichen Tag beantwortet werden sollten. So kenne ich es jedenfalls von früher. Stellen Sie sich bitte vor, was so ein Vorgehen der Polizei mit einer Familie macht! Vor allem mit alten Menschen! Bei Arne Schmitt, dem „Pianisten“, der an vielen „Corona-Demos“ mit seinem Flügel teilnahm, rückte die Polizei mit drei Mann bei seinen Eltern in NRW an – während der einen Prozess in Berlin hatte. Auch andere Corona-Maßnahmen-Kritiker erzählten mir von Polizeibesuchen bei betagten Eltern.
Ich neige nicht zu Wehleidigkeit und zum Klagen, ich bin ein optimistischer und fröhlicher Mensch (was mich für viele griesgrämige Rotgrüne wohl noch verhasster macht). Aber wenn die Polizei die Familie involviert, ohne dass auch nur die geringste Notwendigkeit zu sehen ist, wenn sich die Polizei dann in Schweigen hüllt, wenn sich so etwas wiederholt, dann ist leider der Verdacht nicht mehr von der Hand zu weisen, dass man hier Psychoterror ausüben will.
Genau so, wenn umgekehrt ein Jahr nach einem gefährlichen Blumentopf-Wurf, der nur knapp meinen Kopf verfehlte, bei Berliner Polizei und Staatsanwaltschaft immer noch kein Ermittlungseifer festzustellen ist; auf eine Nachfrage, wie es denn stehe, bekam ich vor vielen Monaten die Nachricht, man werde sich melden. Dann kam nichts mehr. So wird ein Signal gesendet: Wer kritische Journalisten angreift, hat wenig zu befürchten.
Ich bitte Sie ausdrücklich, diesen Text auch an Freunde und Bekannte weiterzuleiten. Viele Menschen, die sich nur in den großen Medien informieren, können sich nach meiner Erfahrung gar nicht vorstellen, wie weit das Drangsalieren von Andersdenkenden in Deutschland inzwischen geht.
Aber nun weiter zum nächsten Schlag. Viele von Ihnen ahnen es schon, da ich ja bereits Andeutungen gemacht habe. Fast zeitgleich mit Paypal hat mir auch meine aktuelle Bank alle Konten gekündigt, das private und das geschäftliche. Die vierte Bank innerhalb von einem Jahr. Das Bankhaus Bauer behandelt mich jetzt wie einen Aussätzigen. Obwohl mich das als konservativ bekannte Haus vor einem Jahr in Kenntnis meiner journalistischen Tätigkeit als Kunden aufnahm
Ich konnte nicht sofort über die Kündigung schreiben, weil ich erst nach „Ersatzlandebahnen“ suchen musste und, wie regelmäßig in diesen Zeiten, wieder mehr mit Organisatorischem zu tun hatte als mit Journalistischem. Ein normales Arbeiten ist kaum noch möglich. Auch jetzt noch bekomme ich fast täglich Post von Paten, denen PayPal immer noch Nachrichten schickt, dass man Geld von ihnen einziehen will. In einem Fall wurde einer Frau sogar ein Anwalt auf den Hals gehetzt, mit happigen Gebühren.
Weiter hier mit pikanten weiteren Details, wie auch dem Rausschmiss beim Patenschafts-Portal Steady, das auch Steuermitteln finanziert wird:

https://reitschuster.de/post/neuer-p...-die-banken-1/

Ich kann mir vorstellen, dass einige, die auch auf der Regierungsbank sitzen oder zu den Regierungsbanken regen Kontakt pflegen, feixen, wenn sie dieses lesen.

So geht Demokratie heute. Die Meinung ist nicht mehr egal, wenn es nicht die richtige ist. Es könnte ja sonst in Kakophonie und Staatszersetzung münden.

Es kann immer nur eine richtige Meinung geben. Wer es nicht glaubt, soll die Grünen fragen, die erklären ihm dann, warum.