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    AW: Die Achse des Guten soll vernichtet werden - Hilfsaufruf

    Zitat Zitat von Thomas Beitrag anzeigen
    Andere sehen das anders:
    Es mag ja sein, dass du Broder seine politische Einstellung bezüglich Russlands übelnimmst, aber es geht hier doch um eine regierungskritische Seite und um Meinungsvielfalt,die selbst dann wichtig bliebe, wenn alle Autoren auf der Achse eine russlandkritische Haltung hätten.

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    Wie Audi die Feinde der Meinungsfreiheit unterstützt
    Autor Vera LengsfeldVeröffentlicht am 30. Juni 2022

    Seit gestern wissen wir, dass der Volkswagen-Konzern „Exklusionslisten“ führt. Das hat eine Mitarbeiterin des Unternehmens ganz unbefangen ins Feld geführt, als der bekannte Journalist und Achse-Autor Henryk Broder anfragte, warum Audi umgehend auf eine anonyme Denunziation auf Twitter reagiert.“ Wörtlich:

    „Vielen Dank für diesen Hinweis! Derartige Anzeigen werden automatisiert ausgespielt und wir haben keinen Einfluss auf die Platzierung. Wir werden den Fall jedoch prüfen und unsere Blacklist entsprechend überarbeiten“.

    Auf Broders irritierte Nachfrage, wer denn die Ehre hätte, auf einer solchen Blacklist zu stehen, kam folgende Antwort:

    Sie verstehen sicherlich, dass wir jegliche Hinweise überprüfen, die uns erreichen. Und genau das behalten wir uns auch in diesem Fall vor: Eine Prüfung des Mediums auf dem Anzeigen für unser Unternehmen ausgespielt werden. Und die stetige Überarbeitung unserer Inklusions- und Exklusionslisten für Werbeanzeigen“.

    So läuft das also inzwischen im besten Deutschland. Der Denunziant ist nicht mehr der größte Schuft im ganzen Land, sondern ein strenger Hinweisgeber, dem man umgehend gehorcht, auch wenn er anonym bleibt. Denunziation als staatsbürgerliche Pflicht kennt man bisher aus Diktaturen, in einer Demokratie gilt dagegen die Unschuldsvermutung und anonyme Denunziationen bleiben unbeachtet, weil sie als verächtlich angesehen werden.

    Als vor 30 Jahren das Spitzelsystem der DDR aufflog, war ganz Deutschland entsetzt und man hielt die Ostdeutschen für eine Spezies, die irgendwie anfällig für Verräterei und deshalb demokratieunfähig sei. Dabei mussten die Stasioffziere ihre IMs noch mühsam rekrutieren, sie ständig beobachten, sich heimlich mit ihnen treffen und sie bei Laune halten. Daneben gab es auch Denunzianten im eigenen Auftrag, aber die waren höchst selten und sie mussten das Licht der Öffentlichkeit scheuen.

    Heute wimmelt es von selbsternannten Aufpassern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Öffentlichkeit von allen Abweichlern zu reinigen. Das wird nicht nur mit Wohlwollen von den Herrschenden und den Meinungsmachern begleitet, sondern geradezu herausgefordert und mutmaßlich mit Demokratie-Programmen finanziert, denn Niemand, der einer ordentlichen Arbeit nachgeht, kann sich stundenlang im Netz herumtreiben, um missliebige Bemerkungen zu entdecken und zu melden. Jeder Benutzer kennt inzwischen die Mitteilungen von Twitter, dass sein Tweet gemeldet, aber festgestellt wurde, dass sein Inhalt nicht gegen die AGBs verstößt, oder die Sperrungen – längere oder kürzere. Wobei man wie bei Kafka nicht weiß, was einem eigentlich vorgeworfen wird.

    Wir haben Meinungsfreiheit, aber man muss, wenn man seine Meinung äußert und die nicht dem vorgegebenen Korridor entspricht, eben die Konsequenzen tragen. In diesem Sinne herrschte auch Meinungsfreiheit in der DDR und sogar in der Sowjetunion, nur sind die Konsequenzen heute nicht mehr ganz so drastisch. Wer unter Stalin auf der Exklusionsliste landete, endete im Gulag oder vor dem Erschießungs-Peloton, im Nationalsozialismus unter dem Fallbeil oder im KZ, in der DDR im Gefängnis und heute wird er „nur“ noch öffentlich an den Pranger gestellt, als Person, mit der man besser keinen Kontakt haben sollte, gebrandmarkt, und/oder wirtschaftlich ruiniert. Manchmal auch kriminalisiert, wie jener YouTuber, bei dem überraschend ein Rollkommando der Polizei morgens um sechs vor der Tür stand, die anschließende Wohnungsdurchsuchung nichts als die Waffen eines Jägers und Sportschützen zu Tage brachte, von denen dann aber in der Zeitung stand, es müsste überprüft werden, ob ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorliege.

    In dem damit erzeugten Klima der Angst soll den Abweichlern die Lust vergehen, sich ihrer Meinungsfreiheit zu bedienen. Um ganz klarzumachen, worum es geht, hat der Verfassungsschutz, der inzwischen eher ein Regierungsschutz ist, einen neuen Beobachtungsgrund „Delegitimierung des Staates“ eingeführt, der alle Kritik an der Regierung verstummen lassen soll. Damit ist das demokratische Prinzip der „Checks an Balances“ außer Kraft gesetzt – eines der Erfolgsgehheimnisse des Westens.

    Zurück zu VW und Audi. Die unfreiwillige Offenbarung einer Mitarbeiterin der Social Media-Abteilung zeigt, dass der dünne Firnis der Reeducation, die den Westdeutschen als Crashkurs in Demokratie nach dem Nationalsozialismus zuteilwurde, nicht nur Risse bekommen hat, sondern großflächig abblättert. Die wichtigste Lehre, dass man die Methoden der Totalitären scheuen muss, wie der Teufel das Weihwasser, ist so vollkommen vergessen, dass die Ungeheuerlichkeit von Exklusionslisten nicht nur nicht empfunden wird, sondern man scheint noch stolz darauf zu sein, dass man dem Zeitgeist so eifrig dient. Ein deutsches Unternehmen setzt einen jüdischen Autor auf eine solche Exklusionsliste – sollte das eigentlich nie wieder geschehen?


    Wirklich überraschend ist das Verhalten von VW jedoch nicht. Wenn ein Automobilhersteller eifrig den Entschluss der Politik beklatscht, seine Produkte, mit denen er noch Weltmarktführer ist, zu verbieten, dann folgt er wieder einmal kritiklos einer Ideologie. Wahrscheinlich hofft er, dass alles schon nicht so heiß gegessen wird, wie es serviert wurde. Aber es hätte ihm eine Lehre sein müssen, dass er versucht hat, die politisch festgelegten und von ihm begrüßten Abgaswerte heimlich durch Tricksereien zu umgehen. Das hat nicht geklappt und nichts weist darauf hin, dass die Zerstörung des Individualverkehrs und damit die Abschaffung der Autoindustrie abgenickt und durch irgendeinen Trick verhindert werden könnte.

    Völlig absurd ist, dass VW mit seinen Exklusionslisten genau diejenigen bekämpft, die eigentlich seine Verbündeten sind. Nur in offenen Gesellschaften mit Meinungsfreiheit kann Marktwirtschaft gedeihen. Auf dem Weg in die Kommando-Ökonomie, auf dem Deutschland immer schneller fortschreitet, ist für Unternehmen nichts zu gewinnen, auch wenn sie sich noch so servil in ein System von richtiger Haltung und Moral einfügen. Ja, sie verspüren Druck, aber statt sich diesem zu widersetzen, wollen sie lieber vermeiden, in den öffentlichen Verdacht einer „falschen“ Gesinnung zu geraten. Deshalb wird den Denunzianten, die Abweichler gern an den Pranger stellen, nachgegeben und ihnen damit eine große Macht gegeben.

    Wollen wir wirklich in einer Gesellschaft leben, wo die Macht nicht vom Volk, sondern von den Denunzianten ausgeht? Das ist nämlich die Konsequenz, von der niemand sagen sollte, er hätte sie nicht voraussehen können.

    Henryk Broders Appell und den vollständigen Mailwechsel mit Audi finden Sie hier:

    https://www.achgut.com/artikel/und_v...ueblen_affaere
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #12


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    AW: Die Achse des Guten soll vernichtet werden - Hilfsaufruf

    Zitat Zitat von Turmfalke Beitrag anzeigen
    Es mag ja sein, dass du Broder seine politische Einstellung bezüglich Russlands übelnimmst, aber es geht hier doch um eine regierungskritische Seite und um Meinungsvielfalt,die selbst dann wichtig bliebe, wenn alle Autoren auf der Achse eine russlandkritische Haltung hätten.
    .................................................. .......
    Regierungskritisch, genau das ist der Punkt. Mit dem Schlagen der Kriegstrommeln gegen Russland und damit auch für die neue Weltordnung (NWO) ist Broder nicht mehr als Regierungskritisch anzusehen.

    Natürlich kann man durchaus Kremelkritisch sein, das muss aber nicht bedeuten, dass man gleichzeitig Washington hörig und kriegstreiberisch wird, so wie Broder es getan hat. aber auch da scheint der Gelbeutel näher als die Moral.

    Dieses bigotte Geheule um die Ukraine ist nicht zu ertragen! Wenn sich die Ukraine von Russland abspalten kann und ja sie war im Zarenreich und in der anschließenden Sowjetunion immer ein Teil des Staates, dann können sich Donezk und Lugansk von der Ukraine abspalten. Da kann es keine zwei Rechtsgrundsätze geben. So wie das Saarland schon zweimal für Heim ins Reich votiert hat so können auch die Menschen auf der Krim für Heim zu Mütterchen Russland stimmen. Zumal die Krim nie zur Ukraine gehörte bis der Ukrainer Breschenjew die Krim dem Verwaltungsbezirk Ukraine zurechnete, ob das rechtmäßig war könnte also sowieso nur ein Moskauer Verwaltungsgericht klären.

    In der Ukraine herrschte seit dem Putsch von 2014 Bürgerkrieg. Ukrainische Nationalisten haben bis zum Einmarsch der Russen etwa 14 000 russischstämmige Menschen umgebracht, nur haben darüber unsere Staatsmedien keinen Ton verloren, eben weil es US-Amerikanischen Hegemonialinteressen dient.

    Wer über Putin hetzt sollte sich selbst einmal überlegen was er an Putins Stelle getan hätte. Die NATO rückt immer näher an 'Russland heran, jeden Tag werden Russen von den Ukrainern umgebracht und der kollektive Westen lacht darüber nur, was also tun? Ja man hätte es anders machen können, der Kremel ist einer millitärischen Fehleinschätzung aufgesessen. Aber jetzt ist es nunmal so wie es ist und da muss man nicht noch Öl ins Feuer gießen und glauben Russland, als Beute der NWO, in die Knie zu Zwingen. Der Schuss geht ganz sicher nach hinten los und wir bezahlen jetzt schon den Preis dafür. Nicht zu vergessen den Blutzoll den die Ukraine entrichtet, der Clown schickt jetzt schon den Volkssturm Frauen, Jugendliche und unkalkullierbare Söldner. Alle unzureichend ausgebildet und vom kollektiven Westen mit Waffen versorgt, nur um Russland ab zu nutzen. Aber die Russen haben noch nicht einmal angefangen, es kämpfen nur Tschetschenen, die Gruppe Wagner und die Volksmilizen der beiden Oblasten. Noch keine Gardesturmregimenter, keine Speznaz auch wurden noch keine Armata gesehen usw.

    Trotz alle dem wird weiter gezündelt. Litauen sperrt den Korridor nach Kaliningrad aber genau das, die Sperrung des Landkorridors nach Kaliningrad, welches damals noch Königsberg hieß, hat schon einmal einen Krieg ausgelöst und genau das ist wohl auch jetzt die Absicht der Protagonisten hinter diesem Spiel. Aber wie dieser Krieg ausging wissen wir ja alle.
    Jeder glaubt eine eigene Meinung zu haben, nur woher hat er vergessen.
    Medien sind das was man über Religionen sagte, Opium fürs Volk.


  3. #13
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    AW: Die Achse des Guten soll vernichtet werden - Hilfsaufruf

    Zitat Zitat von Thomas Beitrag anzeigen
    Regierungskritisch, genau das ist der Punkt. Mit dem Schlagen der Kriegstrommeln gegen Russland und damit auch für die neue Weltordnung (NWO) ist Broder nicht mehr als Regierungskritisch anzusehen.

    Natürlich kann man durchaus Kremelkritisch sein, das muss aber nicht bedeuten, dass man gleichzeitig Washington hörig und kriegstreiberisch wird, so wie Broder es getan hat. aber auch da scheint der Gelbeutel näher als die Moral.

    Dieses bigotte Geheule um die Ukraine ist nicht zu ertragen! Wenn sich die Ukraine von Russland abspalten kann und ja sie war im Zarenreich und in der anschließenden Sowjetunion immer ein Teil des Staates, dann können sich Donezk und Lugansk von der Ukraine abspalten. Da kann es keine zwei Rechtsgrundsätze geben. So wie das Saarland schon zweimal für Heim ins Reich votiert hat so können auch die Menschen auf der Krim für Heim zu Mütterchen Russland stimmen. Zumal die Krim nie zur Ukraine gehörte bis der Ukrainer Breschenjew die Krim dem Verwaltungsbezirk Ukraine zurechnete, ob das rechtmäßig war könnte also sowieso nur ein Moskauer Verwaltungsgericht klären.

    In der Ukraine herrschte seit dem Putsch von 2014 Bürgerkrieg. Ukrainische Nationalisten haben bis zum Einmarsch der Russen etwa 14 000 russischstämmige Menschen umgebracht, nur haben darüber unsere Staatsmedien keinen Ton verloren, eben weil es US-Amerikanischen Hegemonialinteressen dient.

    Wer über Putin hetzt sollte sich selbst einmal überlegen was er an Putins Stelle getan hätte. Die NATO rückt immer näher an 'Russland heran, jeden Tag werden Russen von den Ukrainern umgebracht und der kollektive Westen lacht darüber nur, was also tun? Ja man hätte es anders machen können, der Kremel ist einer millitärischen Fehleinschätzung aufgesessen. Aber jetzt ist es nunmal so wie es ist und da muss man nicht noch Öl ins Feuer gießen und glauben Russland, als Beute der NWO, in die Knie zu Zwingen. Der Schuss geht ganz sicher nach hinten los und wir bezahlen jetzt schon den Preis dafür. Nicht zu vergessen den Blutzoll den die Ukraine entrichtet, der Clown schickt jetzt schon den Volkssturm Frauen, Jugendliche und unkalkullierbare Söldner. Alle unzureichend ausgebildet und vom kollektiven Westen mit Waffen versorgt, nur um Russland ab zu nutzen. Aber die Russen haben noch nicht einmal angefangen, es kämpfen nur Tschetschenen, die Gruppe Wagner und die Volksmilizen der beiden Oblasten. Noch keine Gardesturmregimenter, keine Speznaz auch wurden noch keine Armata gesehen usw.

    Trotz alle dem wird weiter gezündelt. Litauen sperrt den Korridor nach Kaliningrad aber genau das, die Sperrung des Landkorridors nach Kaliningrad, welches damals noch Königsberg hieß, hat schon einmal einen Krieg ausgelöst und genau das ist wohl auch jetzt die Absicht der Protagonisten hinter diesem Spiel. Aber wie dieser Krieg ausging wissen wir ja alle.
    Das verstehe ich nicht. Man kann zum russischen Krieg andere Standpunkte haben und es gibt nicht nur einen, der auf der Achse veröffentlicht wird. Daneben bestehen die Artikel der Achse ja nicht nur aus Beiträgen zum Rußlandkrieg, sondern auch noch zu vielen anderen Bereichen, wo ein regierungskritischer Standpunkt eingenommen wird. Daher ist die Achse nach wie vor eine regierungskritische Plattform, auch wenn sie sich in Bezug auf Rußland eine andere Meinung erlaubt als du bzw. als die deine.

    Ich habe auch nicht gelesen, dass in der Achse gegen Rußland gehetzt wird. Du kannst mich aber gerne überzeugen.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  4. #14


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    AW: Die Achse des Guten soll vernichtet werden - Hilfsaufruf

    Zitat Zitat von Turmfalke Beitrag anzeigen
    ....Ich habe auch nicht gelesen, dass in der Achse gegen Rußland gehetzt wird. Du kannst mich aber gerne überzeugen.
    Genau das, dass Du dich gerne überzeugen lässt, glaube ich nicht. Aber falls doch überlasse ich das gerne Kewil:

    https://www.pi-news.net/2022/04/ist-...in-schwurbler/
    Jeder glaubt eine eigene Meinung zu haben, nur woher hat er vergessen.
    Medien sind das was man über Religionen sagte, Opium fürs Volk.


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