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  1. #401
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    AW: Klimawandel

    MELBOURNE / LONDON (IT BOLTWISE) – Eine neue Studie der University of Melbourne stellt bisherige Annahmen über die Steuerung des Erdklimas in Frage. Forscher haben herausgefunden, dass nicht die Vulkanbögen an subduzierenden Platten, sondern die Vulkane der Mittelozeanischen Rücken und der Kohlenstoff in der Tiefsee entscheidend für die Klimaschwankungen der Erde sind. Diese Erkenntnisse könnten unser Verständnis der geologischen Prozesse, die das Klima über Millionen von Jahren beeinflussen, grundlegend verändern.
    Seit Jahrmillionen schwankt das Erdklima zwischen extremen Kälte- und Wärmephasen. Diese Schwankungen wurden lange Zeit den Vulkanbögen an subduzierenden Erdplatten zugeschrieben, die Kohlendioxid in die Atmosphäre freisetzen. Eine neue Studie der University of Melbourne unter der Leitung von Ben Mather legt jedoch nahe, dass diese Sichtweise überdacht werden muss. Die Forscher argumentieren, dass die Vulkane der Mittelozeanischen Rücken und der in der Tiefsee gebundene Kohlenstoff eine viel größere Rolle spielen.

    Der geologische Kohlenstoffzyklus, der maßgeblich für die Klimaveränderungen verantwortlich ist, basiert auf der Entstehung und dem Vergehen des Meeresbodens. An den Mittelozeanischen Rücken wird neue ozeanische Kruste gebildet, die Kohlendioxid aus dem Erdmantel freisetzt. Diese Prozesse führen zur Bildung gigantischer Korallenriffe und zur Bindung von Kohlendioxid in den Tiefengesteinen des Meeresbodens. In Subduktionszonen tauchen diese Materialien schließlich in den Erdmantel ab, wobei ein Teil des Kohlenstoffs durch Vulkanbögen wieder in die Atmosphäre gelangt.
    Die Analyse von Mather und seinem Team zeigt, dass die Mittelozeanischen Rücken und kontinentale Grabenbrüche weit mehr Treibhausgase freisetzen als bisher angenommen. Diese Erkenntnis könnte nicht nur unser Verständnis der Erdgeschichte vertiefen, sondern auch neue Fragen aufwerfen, warum die Erde trotz dieser Schwankungen nie zu extremen Klimabedingungen für das Leben wurde. Die Studie hebt hervor, dass die Balance zwischen ausströmenden Klimagasen und deren Ablagerung entscheidend ist.

    Diese neuen Erkenntnisse werfen ein neues Licht auf die geologischen Prozesse, die das Erdklima über Millionen von Jahren beeinflussen. Sie könnten auch dazu beitragen, die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf das Klima besser zu verstehen. Die Forschungsergebnisse legen nahe, dass die natürlichen Prozesse der Kohlenstoffbindung und -freisetzung komplexer sind als bisher angenommen und dass die Rolle der Mittelozeanischen Rücken in diesem Zusammenhang neu bewertet werden muss.
    https://www.it-boltwise.de/unerwarte...armzeiten.html
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  2. #402
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    AW: Klimawandel

    Ein echter Vulkanausbruch toppt das ganze Jahr CO2 der Menschheit !!!
    Nur ein Flügelschlag eines Schmetterlings kann einen Wirbelsturm auslösen

  3. #403
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    AW: Klimawandel

    Kälte-Rekord! Erstmals null Grad auf Karibik-Insel....auf Kuba sind zum ersten Mal in der Geschichte des Landes die Temperaturen auf null Grad gefallen. In der Provinz Matanzas im Norden der Insel zeigte eine Wetterstation einen Wert am Gefrierpunkt.

    Der kubanische Wetterdienst „Insmet“ meldete den historischen Wert am Dienstag auf Facebook. Es sei die niedrigste jemals gemessene Temperatur in dem sonst so sonnenverwöhnten Karibikstaat. Noch drastischer die Lage auf den Feldern: Das Wetterzentrum von Matanzas berichtete von frostüberzogenen Flächen. Ein Anblick, der auf Kuba normalerweise undenkbar ist.
    Dabei herrscht normalerweise gerade jetzt die beste Reisezeit für einen Urlaub auf der Insel in der Karibik. Die Trockenzeit von November bis April lockt sonst mit angenehmen Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad, wenig Regen und idealen Bedingungen für Rundreisen, Städte-Trips und Strandurlaub. Die aktuelle Prognose zeigt in der Tat Temperaturen um die 20 Grad.
    Perfekter Bade-Urlaub auf Kuba

    Für reinen Bade-Urlaub gelten Februar bis April als perfekt. In der Regenzeit von Mai bis Oktober ist es heißer und feuchter, dafür in einem Großteil der Zeit günstiger und mit weniger Touristen – allerdings mit Hurrikan-Risiko von Juni bis Oktober. Der bisherige Kälte-Rekord lag bei 0,6 Grad und wurde 1996 gemessen. Nun wurde dieser Wert erstmals unterboten.
    Kaltfront bringt Polarluft bis in die Karibik

    Laut Insmet ist der extreme Temperatursturz auf eine heftige Kaltfront zurückzuführen – und war eine Ausnahme in den frühen Morgenstunden. Dabei strömte Polarluft aus Nordamerika bis in die Karibik. Auch die USA leiden derzeit unter einer ungewöhnlichen Kältewelle. Schnee und Eiseskälte trafen Bundesstaaten mit sonst milden Wintern, darunter North Carolina und Georgia. Selbst im Sonnenstaat Florida ließ die Kälte Leguane von den Bäumen stürzen, weil die Tiere bei großer Kälte erstarren. Der Karibikstaat liegt nur etwa 145 Kilometer von der Südspitze Floridas entfernt........ https://www.bild.de/news/ausland/kae...fdd2aa24524faf
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  4. #404
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    AW: Klimawandel

    Fanatiker haben die Eigenschaft wider besseren Wissens an ihren Thesen festzuhalten. Hitler z.B. oder die artverwandten Grünen. Dass wir zweistellige Minusgrade hatten, Schneefälle die nicht enden wollen und eine Wochen anhaltende Frostperiode, ist den Klimahysterikern natürlich unangenehm. Und so bringen sie den aktuellen Winter natürlich in Zusammenhang mit ihrem Klimawandel. Vor ein paar Tagen warnten sie noch vor dem kurz bevorstehenden Kipppunkt. Schon wieder einer. Die anderen ausgerufenen Kippunkte sind sämtlich ereignislos verstrichen. Nun finden die Olympischen Spiele statt. Die Winterspiele wohlgemerkt. Und die ordentlichen Schneefälle sind dem ZDF ein Dorn im Auge. So durfte ein gewisser Özden Terli, der im ZDF den Meteorologen gibt, seine kruden Theorien zum besten geben. .......


    „Das ist ja total abgefahren“: ZDF erklärt Winter-Schnee bei Olympia mit dem Klimawandel
    In der ZDF-Berichterstattung zu den Olympischen Winterspielen wird der erhöhte Schneefall in den Gastgeberorten mit dem Klimawandel erklärt. Kathrin Müller-Hohenstein findet die Theorie „total abgefahren“.
    In der aktuellen ZDF-Berichterstattung zu den Olympischen Winterspielen wird der starke Schneefall in den norditalienischen Gastgeberorten Mailand und Cortina in Zusammenhang mit dem Klimawandel gestellt. Sportmoderatorin Kathrin Müller-Hohenstein und ZDF-Meteorologe Özden Terli griffen das Thema in einer Überleitung zwischen einzelnen Wettbewerben am vergangenen Sonntag auf.

    Müller-Hohenstein betonte, dass die Schneefälle für den Wintersport grundsätzlich eine gute Nachricht seien. Zugleich stellte sie die Frage, warum es ausgerechnet jetzt so viel geschneit habe. Terli antwortete darauf: „Einerseits hat das natürlich mit dem Wetter zu tun, aber auch mit den Veränderungen im Klimasystem.“ Zudem sagte er, dass die Atmosphäre „ja nicht mehr so wie vor 70 Jahren bei den letzten Olympischen Spielen“ sei. Cortina war bereits 1956 Austragungsort der Olympischen Winterspiele.
    Terli führt den Schneefall konkret auf die durch den Klimawandel erhöhte Luftfeuchtigkeit zurück, die durch wärmere Meere begünstigt sei und mit milder Luft zu uns gelange. In höheren Luftschichten begünstige dies die Wolkenbildung, wodurch Niederschlag – und bei entsprechenden Temperaturen Schneefall – wahrscheinlicher werde. Die Feuchtigkeit könne zudem über weite Strecken bis in die Alpen und nach Cortina gelangen. Als begünstigende Wetterlage nannte er anhaltende Hochdrucklagen über Europa. „Das ist ja total abgefahren“, antwortete Müller-Hohenstein.

    Tatsächlich sind starke Schneefälle in den Alpen grundsätzlich nicht ungewöhnlich und lassen sich in erster Linie meteorologisch erklären. Neben der winterbedingt ohnehin kälteren Luft spielt dabei auch die Gebirgsbarriere eine wichtige Rolle: Trifft feuchte Luft auf die Alpen, wird sie zum Aufsteigen gezwungen, kühlt ab und bildet Wolken. Dadurch wird ergiebiger Schneefall begünstigt.
    Einzelne Wetterereignisse lassen sich zudem wissenschaftlich nur sehr begrenzt dem Klimawandel zuordnen. Seriös lässt sich höchstens beurteilen, ob sich unter veränderten klimatischen Bedingungen die Wahrscheinlichkeiten bestimmter Ereignistypen verschoben haben. Damit beschäftigt sich neuerdings ein ganzer Zweig der Klimaforschung, die sogenannte „Attributionsforschung“.

    https://apollo-news.net/das-ist-ja-t...m-klimawandel/
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  5. #405
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    AW: Klimawandel

    Klimawandel vor dem Kollaps?
    Mindestens eine Billion Euro wurden bislang für den angeblichen Kampf gegen den Klimawandel versenkt – ohne, dass sich das Klima in irgendeiner Weise darum gekümmert hätte. Es macht das, was es immer schon gemacht hat, auch als es den Menschen noch gar nicht gab und es wird das machen, was es immer schon gemacht hat, wenn der Mensch längst von der Bildfläche verschwunden ist: Es wandelt sich und wandelt sich und wandelt sich.

    Von Klar Namen und Kunstprojektor

    Es ging die ganze Zeit lediglich darum, dass sich gewisse Leute die Taschen vollstopfen konnten, indem sie die Angst vor schlechtem Wetter, die in jedem von uns steckt, immer wieder aufs Neue schüren. Eigentlich eine geniale Geschäftsidee, die insbesondere bei den Deutschen, die sich ja durch ihren Fanatismus schon früher einen schlechten Namen gemacht habe, viele Anhänger gefunden haben.

    Wer allerdings die „Klima-Schlagzeilen“ verfolgt, kommt unweigerlich zu dem Schluss, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Selbst die KI und einige linke Journalisten scheinen diesbezüglich an Schizophrenie zu leiden:

    Die Gletscherschmelze ist eine direkte, rasant fortschreitende Folge der durch den Menschen verursachten Erderwärmung. Zwischen 2000 und 2019 verloren Gletscher weltweit pro Jahr durchschnittlich 267 Milliarden Tonnen Eis, was zu einem beschleunigten Anstieg des Meeresspiegels und dem drohenden Verschwinden von Gletschern, wie den letzten deutschen bis 2035, führt.
    Die allermeisten der rund 275.000 Gletscher der Erde ziehen sich immer weiter zurück. Paradoxerweise kann der Klimawandelaber auch das exakte Gegenteil auslösen: Eisriesen, die anwachsen und mit extremer Geschwindigkeit vorstoßen. Forschende der Universität Portsmouth haben mehr als 3.100 dieser „Surge-Gletscher“ weltweit identifiziert – und der Klimawandel macht sie immer gefährlicher. (Quelle: Frankfurter Rundschau)
    Der Klimawandel führt zu deutlich weniger Schnee, da mildere Winter die Schneefallgrenze in höhere Lagen verschieben
    . Seit 1991 hat sich die Schneehöhe in vielen Gebieten in den Wintermonaten teils halbiert, was besonders Mittelgebirge trifft. Zwar können extremere Wetterlagen kurzzeitig viel Schnee bringen, langfristig überwiegt jedoch der Trend zu grünen Wintern.


    Viel Schnee ist kein Widerspruch zum Klimawandel, sondern oft eine Folge. Durch die Erderwärmung nimmt die Atmosphäre mehr Feuchtigkeit auf, was zu intensiveren Niederschlägen führt. Fällt dieser massive Niederschlag bei kalten Temperaturen, entstehen extreme Schneemengen.
    Fazit: Das Klima kann machen was es will, es ist immer Wetter. Oder: Das Wetter kann machen, was es will, es ist immer Klima.....
    https://journalistenwatch.com/2026/0...r-dem-kollaps/
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  6. #406
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    AW: Klimawandel

    Klima-Panik entlarvt: Neue Studie zeigt, dass die Erwärmung völlig normal ist
    Tagtäglich wird uns von Politik und Medien eingeredet, die Welt stehe kurz vor dem Untergang. Wir sollen auf unsere Autos verzichten, horrende CO2-Steuern zahlen, teure Wärmepumpen einbauen und zusehen, wie unsere Wirtschaft an die Wand gefahren wird – alles wegen einer angeblich “beispiellosen” und katastrophalen menschengemachten Erderwärmung. Doch eine brisante neue Studie lässt das Kartenhaus der Klima-Alarmisten jetzt in sich zusammenstürzen.

    Die unbequeme Wahrheit, die nicht in das grüne Narrativ passt: An der aktuellen Erwärmung von 1,1 Grad Celsius im letzten Jahrhundert ist absolut nichts beispiellos oder auch nur signifikant. Zu diesem vernichtenden Urteil kommt eine neue statistische Analyse mit dem Titel “Is a 1.1°C Rise in a Century Unusual? A Study of Interglacials in the Epica-Vostok Dataset” von Professor Les Hatton, die auf den Daten von antarktischen Eisbohrkernen basiert. Diese Bohrkerne gelten in der Wissenschaft als das Nonplusultra, um nicht nur historische CO2-Werte, sondern die globalen Temperaturen der letzten 800.000 Jahre zu rekonstruieren. Das Fazit der Forscher ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Weltuntergangs-Propheten: Ein Temperaturanstieg von 1,1 Grad seit den 1920er Jahren ist in unserer aktuellen Zwischeneiszeit “alltäglich” und “nicht einmal ungewöhnlich”.
    Während uns in den TV-Nachrichten ständig schmelzende Eisberge und der drohende Untergang der Antarktis präsentiert werden, zeigen die echten Daten ein völlig anderes Bild. Vergleicht man die heutige Antarktis mit historischen Daten, wird klar: Im letzten Jahrhundert gab es dort überhaupt keine kontinentweite Erwärmung! Manche Gegenden erwärmten sich ein wenig, während andere sich abkühlten oder einfach nur relativ stabil blieben.

    Die Zahlen der neuen Studie sind dabei sehr deutlich: In 16 Prozent aller Jahrhunderte seit dem Ende der letzten Eiszeit gab es einen Temperaturanstieg, der mindestens genauso groß war wie der heutige (1,1 Grad). Das bedeutet einfach: Solche Schwankungen sind völlig normal und gehören zum klimatischen Zyklus unserer Erde dazu. Damit stellt die Studie den massiven politischen Druck, die Temperaturanstiege ausschließlich dem Menschen in die Schuhe zu schieben, direkt infrage.

    Wer wirklich wissen will, was ein extremer Klimawandel ist, muss nur in die Vergangenheit schauen – lange bevor der Mensch Kohlekraftwerke baute oder Verbrennungsmotoren erfand. Vor 14.500 Jahren erwärmte sich die Nordhalbkugel innerhalb weniger Jahrzehnte um gewaltige 4 bis 5 Grad. Als Folge davon stieg der Meeresspiegel damals um bis zu 7,5 Meter pro Jahrhundert. Das ist 20- bis 30-mal schneller als alles, was wir heute erleben!

    Doch weil dies nicht zu den Narrativen der Klimareligion passt, wird dies in den Mainstreammedien auch nicht thematisiert. Unbequeme Wahrheiten, die sich nicht mit den Dogmen der Klimaapokalyptiker decken, sollen offensichtlich nicht breit diskutiert werden. Denn ohne die allgegenwärtige Panikmache können die ganzen Zwangsmaßnahmen und Steuererhöhungen nicht mehr gerechtfertigt werden. Die Wahrheit über das globale Klima und die klimatischen Veränderungen im Laufe der Zeit ist eben deutlich komplizierter als man es den Menschen verkaufen möchte.
    https://report24.news/klima-panik-en...ig-normal-ist/
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  7. #407
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    AW: Klimawandel

    Und dafür ruinieren wir unsere Industrie und Zukunft: Die große Lüge von der „unnatürlichen Erderwärmung“
    Erneut bekommt das monströse Dogma des menschgemachten lebensgefährlichen Klimawandels Risse: Der Wissenschaftlers Les Hatton hat eine Untersuchung vorgelegt, die anhand von Bohrkernen, die in der Antarktis entnommen wurden, nachweist, dass es in 16 Prozent der Jahrhunderte in den letzten 140.000 Jahren einen Temperaturanstieg von mindestens 1.1 Grad Celsius binnen kürzester Zeit gegeben hat. Dieser ist also völlig normal und nicht im Geringsten besorgniserregend. Die gesamte Klimahysterie beruht jedoch auf dem angeblich durch den menschengemachten Klimawandel bewirkten durchschnittlichen Temperaturanstieg um ebenjene 1,1 Grad Celsius in den letzten hundert Jahren. Abgesehen davon, dass diese durch fragwürdige Messwerte an Stationen erhoben werden, die zum Zeitpunkt der Ermittlung der Vergleichsdaten früherer Jahrzehnte noch fernab menschlicher Siedlungen lagen, heute aber inmitten von Städten und Wärmeinseln, und dass objektive Satellitendaten einen mit CO2 plausibel korrelierten Erwärmungstrend gar nicht schlüssig bestätigen, wird aus dieser angeblich unnatürlich schnellen „Erderhitzung“ abgeleitet, dass das Überleben der Menschheit gefährdet sei.

    Deshalb müsse “bis 2045″ oder vor dem Erreichen völlig arbiträrer Grad-Ziele mit allen Mitteln der Anstieg gebremst werden, so die Klima-Apostel – vor allem mit einer massiven Reduzierung des CO2-Ausstosses. Dafür hat Deutschland bereits seine Volkswirtschaft ruiniert und die EU ihren unseligen „Green Deal“ verabschiedet, der unter anderem das Ende des Verbrennermotors ab 2035 vorsieht. Doch das Fazit von Hattons Untersuchung lautet: „Das derzeitige Zwischeneiszeit ist nichts Besonderes. Sie ist derzeit immer noch mehr als drei Grad Celsius kühler als der Höhepunkt der letzten Zwischeneiszeit vor etwa 130.000 Jahren (das laut Annahme völlig frei von anthropogenen Einflüssen war).“

    Hatten weiter: “Die Varianz der Daten ist mit der damaligen vergleichbar im Ausmaß. Angesichts der Tatsache, dass ein Anstieg um 1,1 Grad Celsius in unserer aktuellen Warmzeit durchaus üblich ist und dass keines der früheren Ereignisse durch anthropogene Aktivitäten beeinflusst worden sein kann, stellt sich die Frage, warum wir versuchen, den aktuellen Anstieg anthropogenen Einflüssen zuzuschreiben, ganz so als wäre er ungewöhnlich“.

    Diese Forschungsergebnisse bringen die Klimahysteriker einmal mehr in Erklärungsnöte und zeigen: Es gibt schlicht und einfach nicht den allergeringsten Beleg dafür, dass die Erde sich seit der industriellen Revolution durch menschliches Zutun außergewöhnlich erwärmt hätte oder erwärmen würde, da solche Temperaturanstiege, seit Urzeiten, also hunderttausende Jahre vor der Industrialisierung oder selbst sogar vor der Existenz des Menschen, gang und gäbe waren. Das Fundament der Klimaideologie ist jedoch die angebliche beispiellose und menschengemachte Erderwärmung. Im Namen dieser Lüge wurde und wird ein unermesslicher Schaden angerichtet. Europa will, möglichst bis 2040 „klimaneutral“ sein; Deutschland hat dafür seine Wirtschaft vernichtet; das Bundesverfassungsgericht hat den Klimaschutz aufgrund dieser Lüge zum Verfassungsprinzip erhoben und das gesamte staatliche Handeln daran gekoppelt; Freiheiten werden abgeschafft und immer neue Steuern erhoben, um „klimaschädliches“ Handeln zu unterbinden oder zu verteuern, das Grundrecht auf Meinungsfreiheit wird eingeschränkt, um „Klimaleugnern“ kein Forum zu bieten et cetera – und das alles auf Grundlage einer eindeutig widerlegten Behauptung, die aber längst zum Selbstzweck geworden ist, um einigen wenigen Konzernen und einem unüberschaubaren Rattenschwanz an NGOs, Instituten und Parteien Profite und politische Macht zu sichern.

    https://journalistenwatch.com/2026/0...erderwaermung/
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  8. #408
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    AW: Klimawandel

    3 Millionen Jahre altes Eis zeigt, warum CO2 nicht allein schuld am Klima ist
    Seit Langem ist klar, dass Treibhausgase die Erde aufheizen. An der Rolle von CO2 gibt es unter Klimaforschern keinen ernsthaften Zweifel. Neue Forschungsergebnisse in Nature erweitern nun aber den Blick auf die Klimageschichte. Sie reichen rund drei Millionen Jahre zurück und liefern neue Daten dazu, wie CO2 und Klimawandel in der Vergangenheit zusammenwirkten. Die Auswertung deutet darauf hin, dass das Treibhausgas allein frühere Veränderungen des Erdklimas nicht vollständig erklärt. Auch Ozeane, Eisschilde und andere Prozesse im Erdsystem müssen mitgedacht werden.

    Über sehr lange Zeiträume blieben die Treibhausgase erstaunlich stabil, während sich das Klima trotzdem deutlich veränderte. Die Auswertung antarktischer Eisproben liefert dafür nun konkrete Messwerte. Sie reicht weiter zurück als frühere Eisanalysen und zeigt: Die Erde kühlte sich über Millionen Jahre ab, obwohl CO2 nur leicht sank und Methan kaum vom Fleck kam.

    CO2 nicht alleinig für Klimawandel verantwortlich
    Die neuen Erkenntnisse stammen aus dem Eis der Antarktis, in dem Luft aus sehr weit zurückliegenden Erdzeitaltern eingeschlossen ist. Diese Proben erlauben einen direkten Blick auf die damalige Atmosphäre. Dabei fällt vor allem eines auf: Der CO2-Gehalt blieb über sehr lange Zeit erstaunlich niedrig. Vor rund 2,7 Millionen Jahren lag er bei etwa 250 ppm. Insgesamt blieb er über weite Strecken unter 300 ppm.

    Zwischen etwa 2,9 und 1,2 Millionen Jahren sank der Wert nur leicht, um rund 20 ppm. Danach bewegte er sich kaum noch. Auch Methan blieb über diesen langen Zeitraum weitgehend stabil und lag im Mittel bei etwa 500 ppb. Trotzdem veränderte sich das Klima deutlich. Die Erde kühlte sich weiter ab.

    Auch die Ozeane verloren Wärme. Im globalen Mittel sank ihre Temperatur über drei Millionen Jahre um etwa 2 bis 2,5 Grad Celsius. Ein großer Teil dieser Abkühlung setzte schon früh ein, vor allem zwischen drei und zwei Millionen Jahren vor heute. Danach verlief der Trend langsamer und ungleichmäßiger.

    Veränderter Wärmetransport im Ozean
    Besonders spannend ist der Blick ins Meer. Denn die neuen Daten erlauben erstmals nicht nur Aussagen über die Luft, sondern auch über die Temperatur der Ozeane. Möglich wurde das durch Edelgase wie Xenon und Krypton. Sie waren im Meerwasser gelöst und wurden später im Eis konserviert.

    "Die Edelgase im Eis liefern eine einzigartige Möglichkeit, Veränderungen der Ozeantemperatur zu erkennen", sagt Sarah Shackleton, Mitautorin der Studie und heute Professorin an der Woods Hole Oceanographic Institution. Der große Vorteil der Methode: Sie liefert nicht nur Hinweise auf einzelne Regionen, sondern einen deutlich breiteren Blick auf das globale Klimasystem.

    Dabei zeigte sich ein auffälliger Unterschied. Die Tiefsee kühlte sich früher ab als die Meeresoberfläche. Das spricht dafür, dass sich der Wärmetransport im Ozean verändert hat. Wie Wärme im Meer gespeichert, verteilt und wieder abgegeben wird, kann das Klima über sehr lange Zeiträume stark beeinflussen.

    "Aufnahmen erweitern die Klimadaten deutlich weiter zurück"
    Die Proben stammen aus den Allan Hills in der Ostantarktis. Dort gelangt sehr altes Eis durch natürliche Bewegungen im Gletscher an die Oberfläche. Anders als bei klassischen Eisbohrkernen entsteht dort aber keine lückenlose Abfolge Schicht für Schicht. Stattdessen liefern die Funde einzelne Abschnitte aus verschiedenen Zeiten.

    "Diese Momentaufnahmen erweitern die Klimadaten deutlich weiter zurück, als bisher möglich war", sagt Ed Brook, Paläoklimatologe an der Oregon State University und Direktor des Forschungszentrums COLDEX. Darin liegt der Wert dieser Archive. Sie liefern keine lückenlose Zeitreihe, aber belastbare Hinweise auf langfristige Durchschnittswerte und große Entwicklungslinien.

    Das ist wichtig, weil sich die bisherigen direkten Eis-Daten vor allem auf die letzten 800.000 Jahre konzentrierten. Nun reicht der Blick deutlich weiter zurück. Damit lassen sich Fragen neu stellen, die bislang nur mit indirekten Methoden untersucht wurden.

    Mehr als Treibhausgase wirkten auf das Klima ein
    Der zentrale Punkt der Studie ist klar: Frühere Klimaveränderungen lassen sich nicht allein mit CO2 erklären. Die Werte bei CO2 und Methan blieben über sehr lange Zeit vergleichsweise stabil. Trotzdem kühlte sich der Planet deutlich ab. Es muss also weitere Prozesse gegeben haben, die stark mitgewirkt haben.

    Dazu zählen vor allem Veränderungen im Ozean, aber auch große Eisflächen auf der Erde, Veränderungen der Vegetation und die sogenannte Albedo, also die Fähigkeit der Erdoberfläche, Sonnenlicht zurückzuwerfen. Mehr Eis bedeutet mehr Reflexion. Mehr dunkle Flächen bedeuten mehr Aufnahme von Wärme. Solche Verschiebungen können das Klimasystem über lange Zeiträume stark verändern.

    Hinzu kommt: Diese Prozesse laufen nicht sauber getrennt voneinander ab. Sie greifen ineinander. Ändert sich die Ozeanzirkulation, wirkt sich das auf Temperaturen, Eisbildung und Niederschläge aus. Wachsen Eisschilde, verändert das die Reflexion der Erde. Dadurch verschieben sich weitere Teile des Systems.

    CO2 bleibt wichtig
    Die neuen Ergebnisse rücken CO2 nicht ins Abseits. Sie ändern auch nichts an der klaren Einordnung des heutigen Klimawandels. Der aktuelle Anstieg der Temperaturen ist menschengemacht und eng mit den stark gestiegenen Treibhausgasen verknüpft. Deshalb ist der Vergleich mit der Vergangenheit so aufschlussreich.

    "Unsere Hoffnung ist, dass diese Arbeit unser Verständnis darüber schärft, wie verschiedene Elemente des Erdsystems zusammenwirken", sagt Julia Marks-Peterson, Erstautorin der Studie und Doktorandin an der Oregon State University. Das ist die eigentliche Botschaft. CO2 bleibt ein wichtiger Treiber. Doch das Klimasystem reagiert nicht isoliert auf einen einzigen Wert.

    Damit wächst auch die Bedeutung von Rückkopplungen. Wenn mehrere Prozesse gleichzeitig in Bewegung geraten, können sich Effekte verstärken. Kleine Veränderungen müssen dann nicht klein bleiben. Sie können größere Entwicklungen anstoßen, vor allem über lange Zeiträume.

    Die heutigen Werte liegen deutlich über dem alten Rahmen
    Während CO2 in den untersuchten Zeiträumen meist unter 300 ppm blieb, lag der Wert im Jahr 2025 bei rund 425 ppm. Das ist weit mehr als alles, was in diesen Eisproben für die vergangenen drei Millionen Jahre gemessen wurde.

    Auch beim Methan ist der Unterschied drastisch. Früher lag der Wert im Schnitt bei rund 500 ppb. Heute sind es etwa 1.935 ppb. Damit liegt der aktuelle Wert fast viermal so hoch. Schon diese Größenordnung zeigt, wie stark sich die heutige Atmosphäre von der alten unterscheidet.

    Der Vergleich macht auch deutlich, dass die derzeitige Entwicklung nicht einfach als Fortsetzung natürlicher Schwankungen verstanden werden kann. Das Tempo ist anders. Die Höhe der Werte ist anders. Und das System reagiert nun auf Bedingungen, die in den untersuchten Zeiträumen so nicht zu finden sind.

    Die wichtigsten Zahlen im Überblick

    Zeitraum der Analyse: rund 3 Millionen Jahre
    CO2 vor etwa 2,7 Millionen Jahren: rund 250 ppm
    CO2 über lange Zeit: meist unter 300 ppm
    Rückgang zwischen 2,9 und 1,2 Millionen Jahren: nur etwa 20 ppm
    CO2 im Jahr 2025: rund 425 ppm
    Methan früher: etwa 500 ppb
    Methan im Jahr 2025: rund 1.935 ppb
    Abkühlung der Ozeane: etwa 2 bis 2,5 Grad Celsius
    Auffällig: Die Tiefsee kühlte sich früher ab als die Oberfläche
    Die Forschung reicht bald noch weiter zurück
    Die Arbeit an den Eisarchiven ist mit diesen Ergebnissen nicht beendet. Im Gegenteil. In neueren Bohrkernen wurde bereits Eis gefunden, das womöglich bis zu sechs Millionen Jahre alt ist. Diese Proben werden derzeit untersucht.

    Parallel arbeiten Forscher daran, weitere Gase auszuwerten und die Messmethoden zu verfeinern. Außerdem geht es um die Frage, unter welchen Bedingungen so altes Eis überhaupt erhalten bleibt. Auch das ist wichtig, weil es hilft, neue Fundorte gezielter zu erschließen.

    Je weiter diese Archive zurückreichen, desto genauer lässt sich die Klimageschichte der Erde rekonstruieren. Und desto besser lässt sich verstehen, wie Atmosphäre, Ozeane, Eis und Landflächen über lange Zeiträume zusammengewirkt haben.

    https://www.msn.com/de-de/nachrichte...eaba543&ei=256
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  9. #409
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    AW: Klimawandel

    Den ideologisch völlig verblödeten Grünen ist keine Lüge zu plump um sie nicht zu bringen....


    Ulm
    Skurriles Video von Grünen-Direktkandidat: Ohne Klimaschutz drohen „Eisbälle in Größe von Todesstern“
    Wenn nichts für den Klimaschutz getan wird, hageln Eisbälle in der Größe des Todessterns auf unsere Städte – das behauptet der Grünen-Politiker Michael Juokov in einem Video. Er tritt für die Grünen als Direktkandidat im baden-württembergischen Ulm an.

    „Eisbälle in Größe von fast Todesstern drohen uns allen, wenn wir den Klimaschutz ,verhageln‘ lassen“, warnt der baden-württembergische Grünen-Landtagsabgeordnete Michael Juokov mit ernster Miene in einem vor wenigen Tagen veröffentlichten Video. Gebückt vor einem Stadtmodell lässt der Politiker darin runde Eiswürfel, so groß wie eine Handfläche, auf ein kleines Stadtmodell fallen.

    Juokov postete das Video auf mehreren Kanälen und schrieb dazu auf X: „Klimaschutz soll ausgebremst und verhagelt werden, damit Geschäfte mit Öl und Gas weitergehen können“. Dies bezeichnet der Grünen-Politiker als „Verbrechen an der Zukunft“. Aus diesem Grund solle man die Grünen wählen.
    In seinem Video bezieht sich Juokov dabei auf den Todesstern, eine fast mondgroße Raumstation aus der Filmreihe Star Wars. In einem Teil hat dieser einen Durchmesser von etwa 900 Kilometern. Als sei die Darstellung mit den Eisbällen nicht schon unrealistisch genug, führt der Todesstern-Vergleich das gesamte Video endgültig ad absurdum.

    Juokov tritt bei der Wahl in Baden-Württemberg am kommenden Sonntag, dem 8. März, für die Grünen im Wahlkreis Ulm als Direktkandidat an. Bei den Landtagswahlen wählen erstmals auch 16-Jährige. Anlässlich der anstehenden Wahl erklärte Juokov zuletzt noch in einem Interview mit der Schwäbischen Zeitung, dass er vor allem „kein Schwätzer“ sei. Es sei ihm wichtig, sich auf Zahlen, Daten und Fakten zu berufen. An anderer Stelle erklärte er, dass er im Hinblick auf die Zukunft einen „gesunden Optimismus“ an den Tag legen würde...... https://apollo-news.net/skurriles-vi...on-todesstern/

    ....und wie sieht dieser grüne Depp aus?

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    man wünscht sie sich sehnlichst herbei, diese Eisbälle
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  10. #410
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    AW: Klimawandel

    Ein Kippunkt nach dem anderen verstreicht ergebnislos, die Erde will partout nicht brennen und die Überflutungen kommen einfach nicht. Woran liegt es? Vielleicht daran, dass die Ausgangslage völlig falsch zugrunde gelegt wurde. Wenn der Meeresspiegel faktisch höher ist als in den Berechnungen zugrunde gelegt wurde, dann steigt er natürlich wenn man mal nachmisst....


    Forscher entdecken Fehler in Klimastudien - Meeresspiegel an Küsten höher als bisher berechnet


    Der steigende Meeresspiegel zählt zu den größten Risiken des Klimawandels. Küstenstädte planen Deiche, Staaten investieren Milliarden in Schutzmaßnahmen, Versicherungen berechnen immer neue Gefahrenkarten. Doch eine neue Analyse legt nahe, dass ein wichtiger Ausgangswert vieler Berechnungen zu niedrig angesetzt wurde. Der Meeresspiegel liegt an vielen Küsten offenbar höher als bisher angenommen. Darauf weist eine Studie hin, die in _Nature_ erschienen ist. Für Küstenschutz, Stadtplanung und Risikomodelle kann das erhebliche Folgen haben.

    Der Grund liegt in einer verbreiteten Annahme vieler Studien. In zahlreichen Analysen wurde der Meeresspiegel nicht aus realen Messungen bestimmt, sondern aus globalen Erdmodellen abgeleitet. Diese Modelle orientieren sich an Schwerkraft und Erdrotation und definieren eine theoretische Null-Linie.
    Der tatsächliche Meeresspiegel folgt dieser Linie jedoch nicht exakt. Wind, Meeresströmungen, Temperatur und Salzgehalt verändern die Wasserhöhe ständig. Im weltweiten Durchschnitt liegt der reale Meeresspiegel an den Küsten daher 24 bis 27 Zentimeter höher als in vielen Berechnungen angenommen. In einzelnen Regionen können die Unterschiede sogar mehrere Meter betragen.


    Warum der Meeresspiegel an Küsten oft falsch berechnet wird
    Die Analyse nahm 385 wissenschaftliche Studien aus den Jahren 2009 bis 2025 unter die Lupe, mit der grundlegenden Frage: Wie genau werden Meereshöhen und Landhöhen in Küstenanalysen miteinander verglichen?

    Das Ergebnis überrascht. Mehr als 99 Prozent der untersuchten Arbeiten kombinierten diese Daten nicht korrekt. Rund 90 Prozent verwendeten sogenannte Geoid-Modelle wie EGM96 oder EGM2008 als Referenz für den Meeresspiegel. Diese Modelle beschreiben eine theoretische Oberfläche der Erde. In vielen Analysen gilt diese Oberfläche als Höhe des Meeres.

    In der Praxis stimmt das jedoch häufig nicht. Der Meeresspiegel verändert sich durch physikalische Prozesse im Ozean. Strömungen verschieben große Wassermassen, Winde drücken Wasser gegen Küsten, Temperatur und Salzgehalt beeinflussen die Dichte des Meerwassers. Dadurch liegt die tatsächliche Wasseroberfläche regional oft deutlich über oder unter der Modelllinie.

    Die Untersuchung beziffert diese Unterschiede klar:

    * Beim älteren Modell EGM96 kann der Meeresspiegel lokal 5,5 bis 7,6 Meter höher liegen als angenommen.

    * Beim neueren Modell EGM2008 betragen die Abweichungen 2,8 bis 3,4 Meter.

    * Im globalen Durchschnitt liegt der reale Meeresspiegel 24 bis 27 Zentimeter über dem Modellwert.

    Bemerkenswert ist auch ein Detail der Auswertung: Nur eine einzige der 385 Studien führte den Vergleich zwischen Meereshöhe und Landhöhe vollständig korrekt durch.


    Meeresspiegelanstieg bedroht deutlich mehr Menschen
    Die Folgen werden besonders deutlich, wenn Forscher Szenarien für einen steigenden Meeresspiegel berechnen. Die neue Analyse simulierte eine Situation, in der der Meeresspiegel weltweit um einen Meter ansteigt.

    Frühere Studien gingen davon aus, dass dann 34 bis 49 Millionen Menschen unterhalb des Meeresspiegels leben würden. Mit realistischeren Ausgangswerten verändert sich dieses Bild deutlich. Die Zahl steigt auf 77 bis 132 Millionen Menschen weltweit.

    Auch die betroffene Landfläche fällt größer aus als bislang angenommen:

    * Frühere Berechnungen: 294.000 bis 431.000 Quadratkilometer

    * Neue Berechnung: 460.000 bis 670.000 Quadratkilometer

    Das entspricht einem Anstieg der betroffenen Fläche um 31 bis 37 Prozent.

    Besonders deutlich zeigt sich der Unterschied in Südostasien. Dort liegen viele Küstenebenen nur knapp über dem Meeresspiegel. Bei einem Anstieg um einen Meter könnten 24 bis 47 Millionen Menschen betroffen sein. Viele dieser Regionen zählen zu den dicht besiedelten Flussdeltas der Erde.


    Warum die größten Unsicherheiten im globalen Süden entstehen
    Die Studie zeigt ein klares geografisches Muster. In Europa und Nordamerika stimmen Modellwerte und Messdaten meist besser überein. Dort existieren dichte Netze aus Pegelstationen, Vermessungssystemen und Satellitenbeobachtungen.

    In vielen Küstenregionen Afrikas, Südostasiens oder im Pazifik fehlen solche Daten oft. Satellitenmessungen liefern dort zwar wichtige Informationen, erreichen jedoch nicht überall die gleiche Genauigkeit. Gerade kleine Inselstaaten verfügen häufig nicht über die technischen Ressourcen für hochpräzise Höhenmessungen.

    Dadurch greifen viele Studien auf vereinfachte Referenzsysteme zurück. Diese funktionieren in datenreichen Regionen relativ gut. In anderen Teilen der Welt können sie jedoch größere Abweichungen erzeugen.


    Auch globale Klimaberichte könnten neu bewertet werden
    Die Untersuchung hat auch Auswirkungen auf internationale Klimaberichte. Mehrere der analysierten Studien wurden in Berichten des Weltklimarats IPCC zitiert. Ein Beispiel betrifft die Bevölkerung in niedrigen Küstenzonen. Der IPCC geht davon aus, dass rund 896 Millionen Menschen in solchen Regionen leben. Mit den korrigierten Meereshöhen steigt diese Zahl auf 966 Millionen bis 1,07 Milliarden Menschen.

    Damit leben möglicherweise bis zu 14 Prozent der Weltbevölkerung in Gebieten, die nur wenige Meter über dem Meeresspiegel liegen. Diese Regionen werden als Low Elevation Coastal Zone bezeichnet - also Küstengebiete bis zehn Meter über dem Meeresspiegel. Laut der neuen Analyse umfasst diese Zone weltweit 3,0 bis 4,1 Millionen Quadratkilometer Landfläche.

    Die Autoren der Studie ordnen den Befund bewusst nüchtern ein. Es gehe nicht um einzelne Rechenfehler, sondern um eine weit verbreitete Annahme in der Forschung. "Es ist der Kern des wissenschaftlichen Fortschritts, grundlegende Fragen zu stellen, ihre Ergebnisse zu diskutieren, die Forschungsmethoden zu verbessern und gemeinsam unser Verständnis dessen zu erweitern, was wir untersuchen", sagt Katharina Seeger von der Wageningen University & Research (WUR).


    Kurz zusammengefasst:
    * Eine Analyse von 385 Studien zeigt: Der Meeresspiegel an vielen Küsten liegt im Schnitt 24-27 cm höher als in vielen bisherigen Berechnungen angenommen.

    * Grund ist eine verbreitete Annahme in Klimastudien: Häufig wurden Erdmodelle statt realer Meeresspiegelmessungen als Referenz verwendet.

    * Mit korrigierten Daten könnten bei 1 Meter Meeresspiegelanstieg weltweit 77-132 Millionen Menschen unter dem Meeresspiegel leben - deutlich mehr als bisher geschätzt.

    Übrigens: Wie stark sich das Eis der Antarktis verändert, hängt entscheidend davon ab, ob sich die Erde um etwa zwei oder eher vier Grad erwärmt - mit Folgen für Meereis, Gletscher und den künftigen Meeresspiegel. Welche Szenarien Forscher für die Antarktische Halbinsel berechnet haben und warum schon wenige Grad Unterschied enorme Auswirkungen haben können, mehr dazu in unserem Artikel.
    https://www.msn.com/de-de/finanzen/t...55e46ba&ei=188
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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