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  1. #1
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    Lauterbach hat sein Ministerium voll im Griff

    Impfdosen, die zuviel und zu teuer bestellt wurden und jetzt verfallen und auch Zusagen, die getroffen wurden....

    Coronavirus in Baden-Württemberg
    Südwesten pocht auf finanzielle Zusage des Bundes beim Impfen


    Ohne Geld aus Berlin könnten in den verbleibenden Impfzentren im Herbst die Lichter ausgehen. Warnt die Regierung in Stuttgart und erinnert Gesundheitsminister Lauterbach an seine Zusage.


    ...

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/i...l?reduced=true
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Lauterbach hat sein Ministerium voll im Griff

    „Arbeite von früh bis spät“
    Minister-Amt für Lauterbach „viel härter als vorgestellt“



    „Ich würde mir wünschen, dass der Tag mehr Stunden hat“: Gesundheitsminister Karl Lauterbach zieht ein nüchternes, fast schon trauriges Fazit der ersten Monate seiner Amtszeit. Doch längst treibt den SPD-Politiker neben Corona noch ein weiteres, wichtiges Thema um.
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    Vier Monate nach seiner Ernennung zum Bundesgesundheitsminister konstatiert Karl Lauterbach, dass die Regierungsarbeit noch fordernder ist als gedacht.

    „Die Aufgabe ist viel härter, als ich mir das vorgestellt hatte“, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Köln bei einem Besuch seines Stammcafés, in dem ihm der Reporter trifft. In dem Café in Kölns Belgischem Viertel bestellt er sich einen Kaffee und ein kleines vegetarisches Frühstück. Der 59-Jährige wohnt ganz in der Nähe und ist hier Stammgast.

    Wenn er abends an einem der kleinen Tische Platz nimmt, tun alle so, als würden sie ihn gar nicht bemerken. Dabei ist die hagere Gestalt mit den zerzausten Haaren natürlich unverkennbar.

    Keine Zeit mehr fürs Tischtennis mit Wallraff

    „Er wird hier komplett in Ruhe gelassen“, erzählt Wirtin Paulina. In letzter Zeit kommt er allerdings lang nicht mehr so regelmäßig wie früher. Auch die Tischtennisspiele mit seinem Freund Günter Wallraff in zehn Fahrradminuten Entfernung haben mittlerweile Seltenheitswert, wenngleich sie immer noch stattfinden.

    Seit seiner Vereidigung zum Bundesgesundheitsminister im vergangenen Dezember lebt Lauterbach ganz überwiegend in Berlin, in einer gemeinsamen WG mit einer seiner Töchter. Er hat sich sehr gefreut, als damals der Anruf von Olaf Scholz kam, denn er wollte den Job. Er wollte mitgestalten, nicht nur das Corona-Management, sondern auch die Reform des Gesundheitswesens.

    Jetzt, vier Monate später, gesteht er der Deutschen Presse-Agentur: „Die Aufgabe ist viel härter, als ich mir das vorgestellt hatte. Zeitlich, aber auch was die Komplexität der Anforderungen angeht. Ich arbeite von morgens früh bis spät in die Nacht hinein, und dennoch würde ich mir wünschen, dass der Tag mehr Stunden hat. Es ist eine Belastung, wie ich sie mir in dem Umfang nicht vorgestellt habe.“

    Kritiker halten ihm vor, er habe sich im Amt binnen weniger Monate vom Mahner und Warner zum Lockerer gewandelt – schließlich sind am Sonntag die meisten Schutzbestimmungen weggefallen. Wenn man Lauterbach darauf anspricht, ist sein Unbehagen geradezu greifbar. Verstellen kann er sich nicht. „Ich kenne den politischen Betrieb, ich bin seit 17 Jahren Berufspolitiker“, sagt er dazu. „Und deshalb weiß ich, dass zum Wesen der Politik der Kompromiss gehört.“

    Lauterbach wollte die allgemeine Maskenpflicht beibehalten, doch Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hielt dies für rechtlich nicht mehr begründbar, weil eine nationale Überlastung des Gesundheitssystems nicht mehr zu befürchten sei. Und er setzte sich durch. Lauterbach konnte lediglich erreichen, dass den Ländern eine Möglichkeit für regionale Hotspot-Regelungen eröffnet wurde.

    Nun auch Mahner vorm Klimawandel

    Kurz vor seinem Amtsantritt hat der Professor – der auf Twitter fast eine Million Follower hat – noch ein Buch abgeschlossen, für das er lange recherchiert hat. Es heißt „Bevor es zu spät ist – Was uns droht, wenn die Politik nicht mit der Wissenschaft Schritt hält“. Ein Plädoyer dafür, insbesondere beim Klimaschutz das Tempo der Veränderungen massiv zu verstärken.

    Gewidmet hat er es seinen Töchtern Luzie, 15, und Rosa-Lena, 27, zwei seiner insgesamt fünf Kinder. „Sie stehen für die Generation, die mit den Schäden des Klimawandels in einer Art wird leben müssen, wie wir es uns gar nicht vorstellen können.“

    Jetzt ist das Buch erschienen – aber geredet wird nicht übers Klima, sondern fast nur noch über den Ukraine-Krieg. Zurecht natürlich, wie Lauterbach betont: „Ich hatte mit einem solchen Krieg nicht gerechnet. Hätten Sie mich vor einem halben Jahr gefragt, hätte ich das für undenkbar gehalten. Es ist ein Rückfall in eine Zeit, die ich für überwunden gehalten habe. Hier werden Kinder geopfert, Unschuldige barbarisch getötet.“

    Lauterbach glaubt jedoch, dass der furchtbare Krieg zumindest in einer Hinsicht etwas Gutes bewirken kann: „Plötzlich ist allen klar, wie schnell wir von Gas und Öl wegkommen müssen. Viel schneller als wir noch vor kurzem gedacht haben.“

    Und das ist dann wieder die Botschaft seines Buches: „Die Energiewende ist die wichtigste politische Langzeitentscheidung – neben der Wiederherstellung und Sicherung des Friedens und der Vorbeugung vor weiteren Pandemien.“


    https://www.welt.de/politik/deutschl...rgestellt.html

    MST
    vor 5 Stunden
    Ja ist schon hart wenn man auf einmal etwas arbeiten muss und nicht mehr in den Talkshows rumtingeln kann. Wenn der Tag zu kurz ist liegt das meistens an der mangelnden Effizienz der eigenen Arbeit, bei KL ist zudem auch noch das Ergebnis ungenügend und die soft Skills sind nicht vorhanden, ich hätte ihn nichtmal eingestellt, würde ihn abwendig jeden Fall entlassen, aber wir sind ja nicht in der Wirtschaft, leider zählt Leistung bei denen nichts.
    Bernd J.
    vor 5 Stunden
    Hab mich auch schon immer gefragt, wie ein Politiker es schafft, neben seinerm Job noch sämtliche Talkshows der Republik zu besuchen? Vielleicht sollte er auf letzteres verzichten, dann wäre möglicherweise auch die Ergebnisse seiner Arbeit besser? Er scheint irgendwie den Blick fürs Wesentliche total verloren zu haben.
    Peter J.
    vor 5 Stunden
    Augen auf bei der Berufswahl!
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  3. #3
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    AW: Lauterbach hat sein Ministerium voll im Griff

    Ach, er kann einem wirklich leid tun, dieser Lauterbach.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  4. #4
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    AW: Lauterbach hat sein Ministerium voll im Griff

    Solange der Typ in allen möglichen Talkshows zu sehen ist, kann es nicht so arg sein. Sagen wird es doch mal so wie es ist. Lauterbach hat sich bisher nicht überarbeitet und es sich in seiner Komfortzone gemütlich gemacht. Da ist so ein Ministerposten natürlich eine andere Welt. Hat er geglaubt, dass er seinem Mitarbeiterstab alles aufbürden kann?
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  5. #5
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    AW: Lauterbach hat sein Ministerium voll im Griff

    Ein Politikerkollege hat einmal über ihn gesagt, er sei der faulste Abgeordnete, den er je gesehen hätte. Von der Hinterbank kritisieren kann er gut, aber nun muss er selbst liefern, und das läuft ziemlich schlecht. Aber er ist natürlich nach wie vor überzeugt, dass er gute Arbeit leistet und Millionen von Leben rettet. Das Gruseligste dabei ist aber, dass er, außer von der AfD, noch von niemandem (!) zum Rücktritt aufgefordert worden ist! Das ist bezeichnend für unsere derzeitige Politikerkaste!
    "...und dann gewinnst Du!"

  6. #6
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    AW: Lauterbach hat sein Ministerium voll im Griff

    Lauterbach ist zwar der Tingeltangel-Bruder sämtlicher Talkshows, in denen er auch eigenmächtige Ankündigungen zu später Stunde macht, nämlich die Quarantäne-Lockerungen wieder "einzukassieren" ("werde ich wieder einkassieren") und damit im Alleingang sämtliche Vereinbarungen über Bord wirft und um 03.00 Uhr zu nächtlicher Stunde eine Ankündigung via Twitter schreibt, wie er überhaupt täglich über Twitter und Facebook unterwegs ist, für eines hat er jedoch keine Zeit, nämlich für eine Intervention gegen schädliche Entwicklungen im Gesundheitswesen, gegen Investmentfonds, die in großem Stil Arztpraxen, vorrangig Augenarztpraxen aufkaufen und zu einer teuren Kommerzialisierung im Gesundheitswesen zu Lasten der Krankenversicherungen und Krankenversicherten führen:

    Der deutsche Gesundheitssektor ist offensichtlich attraktiv. So beschreiben ihn jedenfalls viele internationale Investmentfirmen. Sie haben Praxen als Renditeobjekte entdeckt und bereits hunderte, möglicherweise sogar tausende Arztsitze in Deutschland aufgekauft. Genaue Daten und Zahlen gibt es allerdings nicht. Der Wandel vollzieht sich nahezu unbemerkt. Ein Bereich, der für Investoren offenbar besonders attraktiv erscheint, ist die Augenheilkunde. Nach Panorama-Recherchen gehören in Deutschland inzwischen mehr als 500 Augenarztpraxen internationalen Finanzfirmen.
    https://www.ardmediathek.de/video/Y3...GIzZDI2Y2MzODk

    In der Recherche werden Patienten gezeigt, die mit Fehldiagnosen zu operativen Eingriffen gedrängt wurden, die gar nicht nötig waren und zu Igel-Leistungen, zu denen sie teilweise mit falschen Aussagen genötigt wurden. Eine Auswertung zeigt, dass diese kommerziell geführten Praxen 10 Prozent mehr abrechnen als es normale Praxen tun.
    Investoren haben bereits in vielen Gegenden eine Mehrheit der Arztpraxen aufgekauft. Für den Patienten ist das Besitzverhältnis nicht erkennbar, da die Investoren auf den Arztschildern nicht aufgeführt werden und der Patient daher davon ausgeht, dass der aufgeführte Arzt auch der Praxisinhaber ist.
    Der Mißstand liegt nun darin, dass zwar private Investoren keine Praxen selbst kaufen und betreiben dürfen, durch eine Gesetzeslücke wohl aber Kliniken, die wiederum Arztpraxen betreiben. Und so kommt es, dass eine kleine Klinik für Schlafstörungen (die sich mit diesen Betten als Bettenklinik in einem Krankenhaus mit einer geringen Anzahl von Betten im einstelligen Bereich eingekauft hat) unter dem Investor Artemis sämtliche Augenarztpraxen dieses Investors in Deutschland betreiben kann. Konkurrenten auf dem deutschen Markt sind die Investmentfonds Sanoptis und Veonet, die ebenso verfahren.

    Dadurch entstehen nicht nur dem Patienten Mehrkosten durch Igel-Leistungen, sondern auch noch Nachteile durch unnötige Operationen. Der Versichertengemeinschaft entsteht ebenfalls ein Schaden durch teurere Abrechnungen mit den Krankenkassen und durch die vermehrten Operationen. Die Operationskliniken gehören selbstverständlich auch zum Investornetzwerk.

    Zu diesem Mißstand der Kommerzialisierung des Gesundheitswesens sollte Lauterbach bereits mehrfach befragt werden. Er hatte zu keinem Zeitpunkt Zeit:

    Sendung ab Minute 26

    "Sehr gerne hätten wir darüber mit Gesundheitsminister Karl Lauterbach gesprochen. Monatelang haben wir es probiert. Doch weder er noch seine Staatssekretäre hatten dafür Zeit. Antworten auf all unsere Fragen bekommen wir nur schriftlich. Dem Bundesgesundheitsministerium sei nicht bekannt, Zitat "ob und inwieweit eine beherrschende Marktkonzentration [...] vorliegt." Allein die Feststellung, das investorengeführte zunehmen, sei nicht ausreichend, um diesen Markt stärker zu beschränken. Für uns klingt es so: Wenn man nichts weiß, muss man auch nichts tun. Dabei drängt die Zeit. Spekulanten greifen nach immer mehr Arztpraxen. Damit wächst die Gefahr, dass medizinische Entscheidungen bald von Kapitalinteressen bestimmt werden."

    Und hier zeigt sich wieder der Lauterbach, der bereits in den Lipobay-Skandal mit vielen Toten verknüpft war, der die Kommerzialisierung im Gesundheitswesen vorangetrieben hat, die Fallpauschalen, die privaten Investments, die Zuzahlungen und seinerzeit auch die Praxisgebühren, die Igel-Leistungen und so weiter. Nun weiß man natürlich nicht, wo Lauterbach seine Investments plaziert hat. Er wäre dumm, wenn er keine Beteiligung bei Artemis, Sanoptis und Veonet hätte.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

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