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  1. #1
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    Tingelbruder Lauterbach

    Statt sich endlich mal um sein Ministerium zu kümmern - um die versprochenen Boni kümmert er sich offensichtlich ebenfalls in keiner Minute - tingelt er, durch die Kritik erwacht, von Talkshow zu Talkshow, gestern bei Maischberger dann, allerdings war er auch vorgestern in einer TV-Diskussionsrunde zu sehen.

    Nach zehn durchwachsenen Wochen als Minister setzt Karl Lauterbach auf alte Stärken und stürzt sich wieder vermehrt in Talkshow-Gefechte. Und der alte Debatten-Champ Jeff Kornblum macht weder Quatsch noch Gefangene. Top-Casting für Sandra Maischbergers „Woche“-Show!
    Dann tritt der Minister aus den Kulissen und versucht die Aufregung herunterzudimmen: „Die Fallzahlen werden jetzt sinken“, verspricht er. Wegen der vielkritisierten Maßnahmen etwa für Restaurants oder Einzelhandel „sind wir besser durch diese Omikron-Welle gekommen als andere Länder um uns herum.“
    „Ich werde immer wieder angegriffen, wenn ich Zahlen nenne“, klagt Lauterbach. „Da heißt es dann ‚Panikminister‘.“ Aber ohne die Maßnahmen „hätten wir viel mehr Tote gehabt.“
    Die Talkmasterin sucht das Haar in der Suppe: 2G im Einzelhandel habe „auch dazu dienen sollen, Ungeimpfte zur Impfung zu bewegen“, meint sie. Ihre spitze Frage: „Können Sie heute sagen: Das zumindest ist gescheitert?“
    „Ich sage ungern, dass etwas gescheitert ist“, verteidigt sich der Minister, „weil, wir haben ja noch Impfungen gehabt. Die neuen Erstimpfungen sind fast alles Jugendliche und Kinder. Die sind da vernünftiger als die Erwachsenen!“
    „Wir halten fest: Das hat nicht gewirkt“, stichelt Maischberger.
    „Wenn Sie einen Misserfolg hören wollen: genau!“, patzt der Minister zurück. „Ich bekenne hier einen Misserfolg, aber den haben wir schon lange, also nicht die jetzige Regierung, sondern der ist schon über die letzten anderthalb Jahre gelaufen!“
    Lauterbach droht:

    Über die Gesetzesvorlagen zur allgemeinen Impfpflicht sagt Lauterbach: „Ich hoffe, dass die beiden Gruppen – Impfpflicht ab 18, Impfpflicht ab 50 – zusammenfinden, weil sie in der Philosophie und in der Begründung sehr ähnlich sind. Da können wir einen Kompromiss finden.“

    Seine unerfreuliche Vorhersage: „Wenn wir die Impfpflicht nicht bekommen, müssen wir im Herbst wieder Kontaktbeschränkungen machen. Die Debatte, die keiner mehr hören will, kommt dann erneut, und nur deshalb, weil es hier eine kleine Gruppe gibt, die nicht bereit ist, sich solidarisch einzubringen.“
    Dann aber bricht der Ärger doch noch aus ihm heraus: „Ich werde von der BILD-Zeitung als Panikmacher oder Panikminister beschrieben“, grollt er. „Zusammen mit ein paar CDU-Leuten. Aus meiner Sicht ist das Kampagnenjournalismus. Es ist nicht alles wahr, was in der BILD-Zeitung steht!“
    https://www.bild.de/politik/talk-kri...9440.bild.html

    Lauterbach hat in dieser Sendung auch gesagt, dass uns Corona noch eine lange Zeit - sprach er von Jahrzehnten? - erhalten bleibt und dass wir unser voriges Leben nicht zurückerhalten.

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    "Für manche wird es nie eine volle Freiheit geben", sprach Lauterbach.

    Dies wörtliche Aussage ist dann auch die Überschrift dieses Mitschnittes von Lauterbachs Tingeltangelshow bei Maisch berger.

    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Tingelbruder Lauterbach

    Er berauscht sich an seiner vermeintlichen Wichtigkeit. Dabei ist er nur eine Witzfigur. Der Hofnarr von Fürst Scholz
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Tingelbruder Lauterbach

    Jetzt heißts ja, es gibt tolle Lockerungen in D - aber anscheinend nur für Geimpfte/Genesene. Die, die sich nicht angesteckt haben, nicht gejabbt worden sind, haben nicht wirklich Lockerungen in Aussicht. Wow, mein Sportverein den ich gekündigt habe als ich D verlassen habe, hat mir per Mail mitgeteilt daß ich jetzt wieder mitmachen darf wenn ich einen aktuellen Test bringe - vorher nur Geimpft/Genesen... Ich bin froh daß ich 9000 km entfernt lebe seit Anfang Dez. Da spinnens zwar auch noch rum - Maskenpflicht im Freien - aber als ungeimpfte/ungetestete darf ich in jedes Restaurant/Kino,Sportstätte - einzig was nur mit "Impfzertifikat" ist sond Massenveranstaltungen wie Fußball oder so Zeug und es gibt unter 5 % von Restaurants die nur geimpfte reinlassen uns somit 100 % Auslastung haben dürfen. Alle anderen müssen Abstandsregelungen haben - also keine Vollauslastung - aber ich habe bisher KEIN Restaurant gesehen das dieses Zertifikat hatte...

  4. #4
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    AW: Tingelbruder Lauterbach

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Er berauscht sich an seiner vermeintlichen Wichtigkeit. Dabei ist er nur eine Witzfigur. Der Hofnarr von Fürst Scholz
    Witzfiguren können gefährlich sein. Denk an den "Clown" von Stephen King.

    Außerdem dürfte Lauterbach, der zufällig auch ein paar Tote aus dem Lipobay Skandal zu verantworten hat, bereits ein paar Milliönchen auf seinem Konto.

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    Corona bleibt, Lauterbach bleibt
    Bei Maischberger: „Karl, du machst mir Angst!“


    Sandra Maischberger stellt Karl Lauterbach als „das Gesicht dieser Pandemie“ vor. Die Moderatorin ist nicht in der Lage, den Mann einzudämmen, nachzufragen oder zu widerlegen. Und für den Herbst hat er schon die passende Cambridge-Studie in der Hinterhand. Corona bleibt.

    Ruft er pausenlos an? Macht er die Redakteure mürbe, nur um in jede mögliche Talkshow zu kommen? Oder liegt es daran, dass Maischberger quotenabhängig bezahlt wird, und Karl Lauterbach gilt als sichere Bank? Immerhin stiegen ihre Quoten in der Pandemie von 1,22 Millionen auf sagenhafte 1,41 Millionen Zuschauer. Macht schon einen Unterschied.

    Den dreistimmigen Chor zu Beginn der Sendung wollen wir nur erwähnen, weil Dagmar Rosenfeld von der Welt den Gesundheitsminister als ihren „Verlierer der Woche“ benannte. In der Zeit hatte sie gelesen, dass die Intensivstationen nie überlastet gewesen sind. Das hätte sie natürlich schon lange bei TE oder anderen jüngeren Medien erfahren können, aber dass die Zeit endlich einmal recherchierte, statt den RKI-Zahlensalat (immer ohne Gewähr) wiederzukäuen, hat wohl in der Branche ordentlich Wirbel gemacht.

    Und dann saß er auch schon wieder da: Unser Professor Karl Lauterbach, „das Gesicht dieser Pandemie“, wie Maischberger ihn vorstellte, und in der Tat, so sah er auch aus. Blaß um die Nase und fiebrig mit den Worten, was aber auch daran liegen könnte, dass Maischberger nicht in der Lage war, den Mann einzudämmen, nachzufragen oder einfach nur zu widerlegen.

    Da bleibt er bei der Impfpflicht ab 18 oder von ihm aus ab 50, obwohl er kurz darauf von den Älteren spricht, „bei denen die Impfungen nicht so gut wirken“. So ging es in einer Tour: „Man muss gucken, wie Maßnahmen wirken“, nur wo will er gucken? Die Zahlen des RKI sind gewürfelt, wie seine eigenen (500 Tote) geträumt. „Hätten wir die Impfungen nicht, wäre alles noch viel schlimmer, wir hätten viel mehr Tote.“ Da hätte Maischberger mal ein paar Vergleiche anführen können, konnte sie aber nicht. „Besser als alle anderen Länder um uns herum“ seien wir durch die schwere Zeit gekommen – da kommt‘s aber schwer darauf an, welchen Statistiker man bemüht.

    Die Impfpflicht wollen beide, denn, so Lauterbach, „dreifach impfen schützt vor Krankheit und Tod“, da lege er sich fest. Entweder alle lassen sich nun impfen, oder alle werden wieder eingesperrt. Wegen der Unsolidarischen. Es geht nämlich, so viel ist vielen längst klar, um Sozialismus und Solidarität, nicht um Gesundheit.

    Maischberger hätte auf die Impfdurchbrüche und die teils gravierenden Nebenwirkungen wie auch die Übersterblichkeit seit Impfbeginn wenigstens eingehen müssen, aber sie ist offenbar völlig überfordert mit einem Schwadroneur wie Karl Lauterbach. „Ist ermüdend, diese Pandemie“, sagt Maischberger mitfühlend, als Lauterbach kurz nach seinem Wasser greift. „Nein, überhaupt nicht.“ Gott, er wäre sonst doch nur ein Niemand mit SPD-Hintergrund, da muss man Opfer bringen. Aber so! „Die Grippe bleibt, Corona bleibt“, und damit bleibt auch Karl Lauterbach. Seine Hoffnung liegt auf dem Herbst, da hat er schon die passende Cambridge-Studie in der Hinterhand.

    Irgendwann kommt Sandra Maischberger dann doch mal dazwischen und spricht von den vier Vorhersagen, die das RKI gemacht hat, wo es nach dem Best Case längst alles vorbei ist. „Aber Sie suchen sich immer den Worst Case heraus“, fügt sie tapfer hinzu. „Nein überhaupt nicht“, kommt es da, ohne nachzudenken. „Das wird mir nur unterstellt von der Springer-Presse.“ „Und von der CDU. Kampagnen-Journalismus“ sei das.

    Die längst überall durchgekaute Genesenenstatus-Verkürzung darf Lauterbach dann kommentieren mit: Da habe „irgendwas auf der RKI-Webseite“ gestanden, aber „erstmal muss doch der Minister“. Dass die Sechsmonats-Regel inzwischen lautet: „Genesen, Geimpft“ – dazu kein Wort von Maischberger.

    Ob Wieler noch sein vollstes Vertrauen habe? Lauterbach: „Herr Wieler macht erstklassige wissenschaftliche Arbeit.“ Bitte? Der Mann ist Funktionär und macht überhaupt keine wissenschaftliche Arbeit! Wie Lauterbach übrigens auch.

    Gefühlig will Sandra Maischberger dann noch wissen, ob ihm noch niemand persönlich und privat gesagt habe: „Karl, du machst mir Angst!“ Lauterbach versteht die Frage nicht.

    Hubertus Meyer-Burckhardt, einer der komischen Drei am Journalistentisch, erwähnt noch, dass wir mit Frank-Walter Steinmeier wieder mal „einen brillanten Bundespräsidenten“ haben, und uns fällt auf die Schnelle keine passende höfliche Antwort ein, dann ist aber auch schon Putin dran. Der hat bekanntlich den Mittwoch verstreichen lassen, ohne die Ukraine anzugreifen, wie die CIA fest zugesagt hatte. Jeff Kornblum, US-Botschafter von Anno dunnemals, nahm den Geheimdienst in Schutz, weil der gar nichts veröffentlicht, sondern nur dem Weißen Haus mitteilt, und Biden hat es dann herumposaunt.

    Sevim Dağdelen von der Linken hatte da natürlich ein Fest, aber von ‚Keine-Osterweiterungs-Versprechen‘ bis ‚Putins Kleptokratie hat Angst vor unserer Demokratie‘ kam nichts Neues dabei heraus.

    Gute Nacht.

    https://www.tichyseinblick.de/feuill...er-lauterbach/
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

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