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    Konsequenz der Wohnungsnot In Grostdten ist kein Platz mehr fr Familien

    Auf dem Land in erreichbarer Arbeitsplatz- und damit Stadtnhe allerdings auch nicht mehr. Und die Wohnungen, die gebaut werden, sind entweder fr Normalverdiener zu teuer oder sie sind schon weg, denn sie entsprechen ja noch nicht einmal dem Neubedarf durch den Zuzug von Asylbewerbern, Resettlement-Flchtlingen und Flchtlingen, die mit humanitren Aufnahmeprogrammen ins Land kommen.
    Im Artikel wird die Zahl von 2 Millionen fehlender Wohnungen genannt. Diese Zahl wird allerdings nicht stimmen, denn bereits vor Jahren wurde die Zahl von 3 Millionen fehlender Wohnungen genannt, kurz vor der sogenannten Flchtlingskrise 2015. Und seitdem fehlen immer mehr Wohnungen.

    Konsequenz der Wohnungsnot In Grostdten ist kein Platz mehr fr Familien

    Vor allem in Grostdten und Ballungszentren fehlen Wohnungen. Viele der einst jungen Zuzgler haben inzwischen eine Familie gegrndet und bruchten eigentlich mehr Platz - doch sie finden keine passende Wohnung. Vielen bleibt nur, mit wehenden Fahnen die Stdte zu verlassen.
    Zwei Zimmer, Kche, Bad, mit Nachwuchs und dem Homeoffice auf dem Kchentisch - das Zuwenig an Quadratmetern in den Grostdten wird vielen jungen Familien nach Expertenangaben zu viel. Sie kndigen ihre engen Wohnungen und ziehen in die Vororte oder aufs Land. "Die Familien verlassen mit wehenden Fahnen diese Stdte", sagte Mitautor Harald Simons bei der Vorstellung eines Marktgutachtens des Zentralen Immobilien-Ausschusses (ZIA).


    In den grten Stdten wrden heute vor allem "kleine Schuhschachteln" gebaut, kaum noch bezahlbare groe Familienwohnungen. Die Mieten steigen nach dem Gutachten weiter. Im Schnitt verlangten Vermieter bei Neuvertrgen 3,7 Prozent mehr als im Vorjahr. In Landkreisen sei der Anstieg inzwischen strker als in den Grostdten. "Der Trend zur "neuen Landlust" hat sich besttigt", heit es im Gutachten.
    Deutlich strker als die Mieten legten bundesweit die Preise zu. Eigentumswohnungen wurden 14,3 Prozent teurer angeboten als ein Jahr zuvor. "Die nochmaligen Anstiege und das enorme Niveau der Kaufpreise sind sowohl berraschend als auch durchaus bengstigend", so die Gutachter. Zuletzt hatte es Warnungen vor spekulativen bertreibungen in bestimmten Stdten gegeben. Ob es eine Immobilienblase gebe und wann sie platze, dazu wollte sich Mitautor Lars Feld nicht festlegen. Der konom sagte: "Wenn die Zinsen nach oben gehen, wird es eine Korrektur geben."
    Verwirrung bei KfW-Programme

    Damit die Mieten und Kaufpreise nicht mehr so stark steigen, sollen nach dem Willen der Bundesregierung bundesweit 400.000 neue Wohnungen pro Jahr entstehen. "Wir wollen sie erreichen, wir mssen sie erreichen", bekrftigte Baustaatssekretr Sren Bartol das Ziel. Er wolle das Bndnis fr bezahlbares Wohnen und Bauen mit Bund, Lndern, Kommunen, Wohnungs- und Bauwirtschaft, Mieterbund, Gewerkschaften strker mit Leben erfllen. Nach dem Gutachten drften 2021 etwa 315.000 Wohnungen fertiggestellt worden sein, rund 9000 mehr als im Vorjahr. Wegen der langen Bauzeiten knnten 400.000 erst in der nchsten Wahlperiode nach 2025 erreicht werden, sagte Simons.

    ZIA-Prsident Andreas Mattner sieht das Ziel in weite Ferne gerckt. Er fhrte das auf den Stopp eines Frderprogramms fr Gebudesanierung im Januar zurck. Wirtschaftsminister Robert Habeck hatte bisherige KfW-Programme wegen der hohen Nachfrage berraschend gestoppt. Gestellte Antrge sollten nicht mehr bewilligt werden. Schlielich hie es, dass vor dem 24. Januar eingegangene Antrge doch nach den bisher geltenden Kriterien bearbeitet werden, neue Antrge aber nicht mehr mglich seien. Wohnungsunternehmen fordern inzwischen Schadenersatz.
    Durch das Hin und Her sei bei den Mitgliedern des Verbandes Norddeutscher Wohnungsunternehmen der Bau von mehr 2000 bezahlbaren Wohnungen bedroht, sagte ein Sprecher. Die Unternehmen htten rund 52 Millionen Euro an Frderzuschssen verloren, die fr weit fortgeschrittene Projekte eingeplant gewesen seien. Der Verband habe den Firmen Schadensersatzklagen nahegelegt.
    hnlich uerten sich der bayerische Wohnungswirtschaftsverband VdW und der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW). Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) nannte am Wochenende die Zahl von fast 150.000 Wohnungen, die allein bei den sozial orientierten Wohnungsunternehmen nicht wie geplant gebaut werden knnen. Der Immobilienexperte Simons geht von etwa 50.000 betroffenen Wohnungen aus.
    Immer mehr Familien ziehen ins Umland

    Der Deutsche Mieterbund zeigte sich alarmiert. Viele Bauprojekte seien von Planungssicherheit und Frdermittelausstattung abhngig, hie es. "Deswegen muss die Bundesregierung jetzt schnell ihre Hausaufgaben machen und sowohl die Mittel fr klimafreundliches Bauen und Sanieren durch die KfW als auch die Frderung des sozialen Wohnungsbaus deutlich erhhen und langfristig ausgestalten." Viele Mieterinnen und Mieter seien von ihren Wohnkosten berlastet, stellte der Mieterbund heraus. Zugleich stagniere der Wohnungsneubau und schaffe keine Entlastung fr die extrem angespannten stdtischen Wohnungsmrkte.


    Etwa zwei Millionen Wohnungen fehlten, vor allem in den Grostdten, Ballungszentren und Universittsstdten, hie es. Die Hlfte der rmeren, mindestens vierkpfigen Mieterfamilien wohnt, lauft Simons auf weniger als 80 Quadratmetern. Er sprach von einer dramatischen Situation. In den sieben grten Stdten htten vor 15 bis 20 Jahren noch 60 bis 80 Prozent der Neubauwohnungen vier oder mehr Rume gehabt. Nun seien es 20 bis 40 Prozent.
    Viele der einst jungen Zuzgler htten nun aber Familie und bruchten Platz. Immer mehr Familien zgen deshalb ins Umland, erklrte Simons. Damit wiederholt sich eine Entwicklung, die westdeutsche Stdte schon in den 60er- und 70er-Jahren nahmen. Simons erinnerte daran. Stdte knnten auch schrumpfen. Ob die grten deutschen Stdte vor so einer Phase stehen, sei aber nicht absehbar.
    https://www.n-tv.de/wirtschaft/In-Gr...e23129899.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Mastab seiner beschrnkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preuischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Konsequenz der Wohnungsnot In Grostdten ist kein Platz mehr fr Familien

    Wenn es denn aufnahmefhiges Umland gibt. Brandenburg z.B. wird seit 30 Jahren vom unfhigen SED-Nachwuchs regiert. Die sind nicht einmal ansatzweise auf den Gedanken gekommen, den verzweifelten Berlinern die Mglichkeit zu geben sich dort anzusiedeln. In unmittelbarer Nhe zu Berlin htten neue Orte entstehen knnen. Der Vorteil fr Brandenburg wre enorm gewesen. Steuern werden dort bezahl, wo der Steuerzahler wohnt.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Konsequenz der Wohnungsnot In Grostdten ist kein Platz mehr fr Familien

    Ich hab auch kurz berlegt ob wir 1 der 4 Grundstcke vermieten (wo das Haus drauf war was mit bissl ber 200m2 einer Familie Platz geboten htte - aber bse lheizung... Aber dank den neuen tollen Vorschriften haben wir alles verkauft..

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