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  1. #51
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    AW: Nur noch Wärmepumpe? Keine Gas- und Ölkessel mehr: Deutschland steuert ins Heizungs-Chaos

    ...eine Wärmepumpe ist nach 8-10 Jahren fertig.
    So pauschal kann man das, Gott sei Dank, nicht sagen. Unsere z.B. kommt ins 15. Jahr und läuft immer noch reibungslos. War auch nie irgend etwas Größeres kaputt bisher . . . Ich hoffe, das bleibt auch noch die nächsten zehn Jahre so.
    "...und dann gewinnst Du!"

  2. #52
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    AW: Nur noch Wärmepumpe? Keine Gas- und Ölkessel mehr: Deutschland steuert ins Heizungs-Chaos

    Zitat Zitat von Clark Beitrag anzeigen
    So pauschal kann man das, Gott sei Dank, nicht sagen. Unsere z.B. kommt ins 15. Jahr und läuft immer noch reibungslos. War auch nie irgend etwas Größeres kaputt bisher . . . Ich hoffe, das bleibt auch noch die nächsten zehn Jahre so.
    Dann gratuliere ich zu diesem Qualitätsgerät. Ich hatte mal einen Fernseher der 25 Jahre durchhielt und damit weit über der durchschnittlichen Lebensdauer eines Röhrengerätes lag.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #53
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    AW: Nur noch Wärmepumpe? Keine Gas- und Ölkessel mehr: Deutschland steuert ins Heizungs-Chaos

    Trotz Schnäppchenpreis, Heizungsmechaniker testet Wärmepumpe: „Sie werden sparen, hieß es. Von wegen“

    Trotz des verlockenden Schnäppchenpreises für das Gerät und den Einbau muss ein erfahrener Heizungsanlagenmechaniker-Meister für seine Experimente mit der Wärmepumpe schlussendlich ordentlich draufzahlen. Hier teilt er seine persönlichen Erlebnisse mit diesem System.

    FOCUS online: Vom Umrüsten von Gas oder Öl auf Wärmepumpe raten Sie den meisten Ihrer Kunden ab. Wieso?

    Meine Bestandskunden sind Privatleute, keine Hausverwaltungen oder Bauträger. Ich möchte mit den Leuten ehrlich sein und sage daher klipp und klar: Für die Häuser, in denen ihr wohnt, kommt das nicht in Frage.

    Wir reden hier vor allem über Häuser aus den sechziger, siebziger und achtziger Jahren. Nicht isoliert. Und - das ist ein ganz wichtiger Punkt, der in der Diskussion oft vergessen wird - keine Flächenheizung, also Fußboden, Wand oder Decke. Die meisten Häuser meiner Kunden haben vergleichsweise kleine Heizkörper. So wie man das damals eben gemacht hat.

    Und was ist das Problem dabei?
    Das Heizsystem dieser Häuser mit meist kleinen Heizkörpern fährt den ganzen Winter über hohe Temperaturen. Die sogenannten Systemtemperaturen, also Vorlauf und Rücklauf, liegen bei 70 Grad beziehungsweise 55 Grad. Ich brauche diese hohe Temperatur, sonst werden die Räume bei kleinen Heizkörpern nicht warm. Mit dieser Situation sind Wärmepumpen maßlos überfordert.

    Wärmepumpen-Komplettpaket für 5000 Euro: „Ich war neugierig, ich wollte es wissen“
    Trotz der Skepsis nutzen Sie privat eine Wärmepumpe. Wieso das?

    Im Jahr 2022 hat mich mein Außendienstler angesprochen. Wir kennen uns gut, ich beziehe seit 15 Jahren Heizungen und Teile über ihn. Eine namhafte Firma. „Herr F. Ich kenne Ihr Haus“, sagte er. Und: „Für Sie wäre eine Wärmepumpe ideal“. Meine Reaktion war verhalten.

    Zwischenfrage: Wie dürfen wir uns Ihr Eigenheim vorstellen?

    Reihenendhaus, knapp 200 Quadratmeter Wohnfläche, in den 90ern gebaut. 5 Zentimeter Minimaldämmung mit Styropor, in Eigenleistung angebracht. Die Dämmung ist praktisch zu vernachlässigen.

    Was hat Sie trotz der Skepsis dazu gebracht, sich auf das Ganze einzulassen?

    Ein Angebot, oder nennen wir es ruhig Deal. Anders als sonst üblich musste ich nicht zwischen 28.000 und 35.000 Euro für Pumpe und Einbau bezahlen. Inklusive Rohrmaterial für die Installation hat mich das Komplettpaket bei Einbau in Eigenleistung ca. 5000 Euro gekostet.

    Es handelte sich um eine Testanlage, welche bis dato so noch nicht auf dem Markt erhältlich war. Ich war neugierig, ich wollte es wissen.

    Was bedeutet „Testanlage“ genau?

    Ich habe ein paar Bedingungen unterschrieben. Erstens: Meine immer noch angeschlossene und intakte Gasheizung musste während der 12-monatigen Testphase ausbleiben. Zweitens: Ich musste meine Heiz- und Warmwassernutzung wie gewohnt fortsetzen und drittens: Es wurde eine Online-Verbindung zum Hersteller eingerichtet. Zu jeder Zeit sollte eine Kontrolle der Wärmepumpe stattfinden, auftretende Fehler sollten sofort gemeldet werden können.

    „Ich wollte aufs Kilowatt genau wissen, was Sache ist“
    Wie ging es weiter, nachdem der „Deal“ beschlossen war?

    Das Gerät wurde nackt geliefert, ein toter Kasten. Für die Inbetriebnahme waren acht hochkarätige Leute am Start: Ingenieure, Techniker, IT-Spezialisten, Entwickler. Alles wurde genau dokumentiert. Das Aufspielen der Software, die Montage der Außenfühler und so weiter. Ein Techniker hat eine App auf meinem Handy installiert, mit der ich die Energiedaten der Wärmepumpe stets griffbereit hatte.

    Und dann, als alles so weit war, haben Sie ein Jahr lang den Verbrauch beobachtet?

    Richtig. Und zwar akribisch.

    Und?

    Da ich für die Wärmepumpe einen eigenen Stromzähler eingebaut habe, kann ich das genau beantworten. Ich wollte aufs Kilowatt genau wissen, was Sache ist. Die Wärmepumpe rechnet zwar selbst aus, was sie braucht. Aber ich wollte sichergehen, dass da nichts schöngerechnet wird.

    Jeweils zu Beginn eines Monats habe ich den Zählerstand abgelesen und den Wert in eine Excel-Tabelle eingetragen. Übers ganze Jahr haben wir am Ende 7266 kWh gebraucht. Im Hinblick auf den Energieverbrauch kein schlechter Wert.

    „Sowas kann ich meinen Kunden doch nicht empfehlen! Nicht, wenn ich noch in den Spiegel schauen will“
    Aber?

    Man muss sehen, dass wir das alles in Strom bezahlt haben. Und Strom ist bekanntlich teuer. Kostenseitig lagen wir pro Monat rund 100 Euro über dem, was wir sonst beim Heizen mit Gas bezahlen.

    Liegt das für Sie noch im Rahmen dessen, was Sie bereit sind, für eine zukunftsweisende Technik zu investieren?

    Moment, mit diesem Betrag ist es ja noch lange nicht getan. Vergessen wir nicht die 5000 Euro für die Wärmepumpe, die ich bezahlt hatte. Das Experiment hat mich also nicht 1200 Euro - zwölfmal 100 Euro - gekostet. Sondern 6200 Euro. Man stelle sich vor, wir hätten für den Einbau der Pumpe 30.000 Euro bezahlt – so wie Leute, die nicht vom Fach sind …

    Mal ehrlich: Sowas kann ich meinen Kunden doch nicht empfehlen! Nicht, wenn ich noch in den Spiegel schauen will. Wenn ich vor allem an den Gewinn denke… dann vielleicht schon. Bei vielen Kollegen von mir ist offensichtlich Letzteres der Fall.

    „Manche halten mich vermutlich für blöd, dass ich mir das gute Geschäft entgehen lasse"
    Sie meinen, die empfehlen die Wärmepumpe auch dann, wenn sie sehen, dass es sich für den Kunden eigentlich nicht rechnet?

    Genau das. Mehr noch, sie versuchen sogar immer wieder, mich zu überreden, auf den Zug mit aufzuspringen. „Mach das, das ist schließlich politisch gewollt“, so etwa. Manche halten mich vermutlich für blöd, dass ich mir das gute Geschäft entgehen lasse.

    Aber ich mache das nicht. Ich will guten Gewissens wieder zum Kunden können. Was mich wirklich ärgert, ist das Vorgehen der Politik. Ich kann den Einbau dieser Technik doch nicht unter Druck pushen, wenn der Strom, den diese Technik nun mal braucht, so exorbitant teuer ist.

    Ich sag mal so: Hätte man die Kernkraft nicht abgeschaltet, sondern beispielsweise drei neue Werke dazu gebaut, wäre die Situation eine andere. Ich behaupte sogar, wenn der Strom günstiger geworden wäre, wären sehr viele Hausbesitzer von sich aus zur Wärmepumpe übergegangen.

    „Nun habe ich dem Heizungshersteller eine Aufgabe gegeben“
    Nachdem das Test-Jahr nun vorbei ist, haben Sie die Wärmepumpe vermutlich wieder abgestellt?

    Nein, die läuft weiter. Ich bin ein lösungsorientiert denkender Mensch. Nun habe ich dem Heizungshersteller eine Aufgabe gegeben. Wie kann man aus der ganzen Sache das Bestmögliche machen? Möglicherweise über eine so genannte bivalente Anlage.

    Ich habe ein Gasgerät und nun eine Wärmepumpe vom selben Hersteller. Die beiden Systeme sollte man kombinieren. Dies gibt es schon, aber bei etwas älteren Bestandsgeräten stellen sich die Hersteller quer.

    Was heißt bivalent?

    Stellen Sie sich das ein bisschen so vor wie beim Auto die Hybrid-Technik, wo der Verbrenner zuschaltet, wenn der Akku des E-Motors leer ist. Oder der E-Motor unterstützt den Verbrenner für mehr Leistung. So ähnlich ist das auch bei der Heizung: Die Wärmepumpe läuft unterstützend. Konkret: In der Übergangszeit bis etwa vier oder fünf Grad Außentemperatur mit einem mäßigen Vorlauf, 50 Grad zum Beispiel.

    Oft reicht das. Wenn es dann kälter wird, kommt das Gas- oder auch Öl-Gerät dazu, um die hohen Temperaturen abzudecken. Ebenso beim Warmwasser.

    Und so funktioniert das bei Ihnen jetzt?

    Im Moment überlege ich noch, wie ich die beiden Systeme im Verbund laufen lassen kann. Wie gesagt, meine Gasheizung ist sechs Jahre alt, die Wärmepumpe ist neu, von der Steuerung passen die beiden Geräte zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zusammen. Aber mal schauen, vielleicht findet sich gemeinsam mit dem Hersteller ein Weg.

    https://www.focus.de/finanzen/heizun...259691720.html
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #54
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    AW: Nur noch Wärmepumpe? Keine Gas- und Ölkessel mehr: Deutschland steuert ins Heizungs-Chaos

    Während die Wärmepumpen einen Nachfrageeinbruch erleiden, sind 2023 so viele Gas- und Ölheizungen eingebaut worden, wie selten zuvor. Das Kalkül der Hausbesitzer: eine Gastherme hält bis zu 25 Jahre. Anschließend dürfte es noch andere Heizmöglichkeiten geben als nur die Wärmepumpe. Die Frage ist nur, ob die Hausbesitzer so lange überhaupt Gas bekommen können. Habeck will das Gasnetz deutlich reduzieren..........


    Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) geht davon aus, dass das Erdgasnetz in Deutschland bis 2045 deutlich verkleinert und zurückgebaut wird.


    Das schreibt die “Bild-Zeitung” in ihrer Montagausgabe unter Berufung auf das 23-seitige Green Paper des Ministeriums mit dem Titel “Transformation Gas-/Wasserstoff-Verteilernetze”. Darin heißt es, “Ziel ist es, Klimaneutralität spätestens im Jahr 2045 zu erreichen. Gasverteilernetze für die bisherige Erdgasversorgung werden dann in der derzeitigen Form und Umfang nicht mehr benötigt werden.”

    Es sei “davon auszugehen, dass die Länge der Gasverteilernetze von derzeit über 500.000 km stark zurückgehen wird”, zitiert die “Bild” aus dem Papier. Die Verantwortung dafür liege bei den Netzbetreibern und Netzeigentümern. Sie könnten Gasanschlüsse von Privathaushalten künftig auch kündigen, wenn sie nicht mehr wirtschaftlich seien. Grund sei, dass die Erdgas-Alternativen Wasserstoff und Biomethan nur begrenzt zur Verfügung stehen werden, schreiben Habecks Experten. Viele Gebäude müssten dann auf Fernwärme oder Wärmepumpen umsteigen.

    Wie “Bild” weiter schreibt, mahnen Habecks Experten zugleich, die Gaskunden bräuchten “hinreichend Zeit, sich auf die Änderungen einzustellen”. Die Wärmeversorgung der Betroffenen müsse gesichert und die Kosten des Umbaus “möglichst gering gehalten” werden. Der dafür nötige “Ordnungsrahmen” müsse zügig entwickelt werden.

    Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Lukas Köhler erklärte dagegen, er rechne nicht mit Wasserstoff-Knappheit. Ebenfalls der “Bild” sagte Köhler: “Es ist kein Hexenwerk Wasserstoff herzustellen. Daher erwarte ich, dass ab Mitte der 30er-Jahre Wasserstoff relativ gut und günstig verfügbar sein wird. Pläne zur Stilllegung von Gasnetzen sind daher nicht angebracht.”

    So läuft das mit den Grünen. Sie schaffen aus ideologischen Gründen die Voraussetzungen dafür, dass sich die Energieversorgung zum Beispiel mit Gas für die Betreiber nicht mehr lohnt und behaupten dann, diese Energieversorgung lohnt sich nicht mehr für die Betreiber, deshalb muss hier zurückgebaut werden.......... https://journalistenwatch.com/2024/0...itiv-abdrehen/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  5. #55
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    AW: Nur noch Wärmepumpe? Keine Gas- und Ölkessel mehr: Deutschland steuert ins Heizungs-Chaos

    Habeck hatte bereits den Rückbau bzw. die Stilllegung großer Teile des Gasnetzes angekündigt. Nun macht Augsburg als erste Stadt - und damit als Vorreiter - Ernst............


    Die erste Großstadt macht Ernst und setzt das Heizgesetz von Wirtschaftsminister Robert Habeck (54, Grüne) vorzeitig um – mit massiven Folgen für Gaskunden!
    Augsburg (knapp 300 000 Einwohner) möchte sein Gasnetz schrittweise stilllegen. Bereits in zehn Jahren sollen viele Haushalte kein Gas mehr erhalten. Ein Stadtwerke-Sprecher bestätigte BILD, man habe eine entsprechende Ankündigung an hunderte Firmen verschickt. Betroffen: auch große Wohngesellschaften.
    Augsburgs Plan ist ein Doppel-Hammer für Haushalte mit Gas-Heizung. Sie sollen bereits 2035 auf Gas verzichten – zehn Jahre früher als das Heizgesetz vorsieht. Und: Selbst der Einbau einer neuen (Wasserstoff-tauglichen) Gas-Heizung bringt nichts.
    Damit ist das Versprechen von SPD, Grünen und FDP aus dem Sommer 2023 hinfällig. Damals hatte die Ampel erklärt, künftig sei auch der Einbau moderner Gas-Heizungen weiter möglich.
    Augsburg ist nur der Anfang. Habeck erwartet laut Strategiepapier, dass „Gasverteilernetze für die bisherige Erdgasversorgung in der derzeitigen Form und Umfang nicht mehr benötigt werden.“.... https://www.bild.de/politik/inland/p...6238.bild.html

    ......Habeck hat gut lachen. Sein Haus ist ans Fernwärmenetz angeschlossen, er muss keine 50000 Euro für den Wärmepumpenwahnsinn ausgeben.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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