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  1. #31
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    AW: Nur noch Wärmepumpe? Keine Gas- und Ölkessel mehr: Deutschland steuert ins Heizungs-Chaos

    70% der Kosten würde der Staat beim Einbau einer Wärmepumpe tragen, behauptete Robert Habeck. Das war von Anfang an völlig absurd, denn das würde jedes Budget sprengen und Billionenkosten verursachen. Dann der Rückzug: 70% von 30000 Euro hieß es erst vor kurzem. Als finanzieller Aufwand für den Einbau einer Wärmepumpe wurden nun 30000 Euro veranschlagt, von denen der Staat dann 70% tragen würde. Aber auch das ist viel zu teuer. Der chronisch klamme Staat hat zwar jede Menge Geld fürs Ausland aber eben nicht für diejenigen, die dieses Geld erarbeiten. Nun setzt Habeck noch mal den Rotstift an und siehe da, es bleibt nicht mehr viel übrig von den Ankündigungen und Versprechen.......


    Heizungsgesetz wird unbezahlbar

    Habeck streicht Zuschüsse für Wärmepumpen radikal

    BERLIN. Um bis zu 9.000 Euro niedriger als derzeit wird die Förderung ab 2024 ausfallen, die Eigenheimbesitzer für den Einbau einer Wärmepumpe erhalten. Die Umrüstung ist sehr kostspielig, weil nicht nur die Anlage deutlich teurer als eine herkömmliche Heizung ist. Es stehen vielfach auch Entkernungen an, um die nötigen Fußbodenheizungen zu verlegen. Kosten im sechsstelligen Bereich dürften laut Experten die Regel werden.

    Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hatte bisher versprochen, seine Wärmewende werde „nicht zu sozialpolitischen Problemen“ führen. Stets war die Rede von bis zu 40 Prozent Förderung – plus zusätzliche 30 Prozent, wenn der Haushalt weniger als 40.000 Euro Jahreseinkommen hat. Aber: Dies gilt aktuell, obwohl auch jetzt bereits die staatlichen Zuschüsse bei höchstens 24.000 Euro gedeckelt sind.

    Maixmal-Zuschuß sinkt auf 9.000 Euro
    Von der Höhe der künftigen Förderungen war bisher nur unkonkret die Rede. Diese sollten „großzügig“ ausfallen. Doch jetzt kommt heraus: Ab kommendem Jahr, wenn der Zwangsumstieg für die meisten ansteht, werden Hausbesitzer deutlich schlechter gestellt als heute.

    Die Bild-Zeitung berichtet, ab Januar solle die Förderung auf 30 Prozent sinken. Der Höchstbetrag wird auf maximal 9.000 Euro begrenzt. Wer eine Wärmepumpe bis 2028 einbaut, erhält höchstens 6.000 Euro „Turbo-Aufschlag“. Damit läge die Maximalsumme bei 15.000 Euro – 9.000 Euro weniger als heute.

    Habeck bestätigt die neue Förderrichtlinie
    Bei geschätzten Kosten von mehr als 100.000 Euro für Sanierung und Umbau ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Viele Deutsche dürften ihr Eigenheim nicht halten können.

    Lediglich Familien, die über weniger als 40.000 Euro Jahreseinkommen verfügen, können zusätzlich bis zu 9.000 Euro Förderung beantragen. Aber insgesamt deckelt Habeck die Förderung nun bei allerhöchstens 21.000 Euro für sozial Schwache.

    Ein Sprecher Habecks bestätigte gegenüber der Bild: „Die neuen Fördersätze und Höchstbeträge sollen die bisherigen ersetzen.“


    https://jungefreiheit.de/wirtschaft/...e-waermepumpe/
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  2. #32
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    AW: Nur noch Wärmepumpe? Keine Gas- und Ölkessel mehr: Deutschland steuert ins Heizungs-Chaos

    Was für elende Betrüger.....

    Stuttgart – Die Baden-Württemberger sollen 550 000 Öl- und Gasheizungen abwracken, stattdessen 620 000 Wärmepumpen einbauen. So sieht es ein Geheimpapier der grün-schwarzen Landesregierung vor (BILD berichtete). Doch bei ihren eigenen Gebäuden hält die Regierung von der neuen Technologie offenbar wenig.

    Der große Wärmepumpen-Witz!

    Das Umweltministerium musste auf FDP-Anfrage einräumen, dass nur 42 von 8000 Landesgebäuden mit einer Wärmepumpe beheizt werden. Das entspricht gerade mal 0,5 Prozent. Zwischen 2018 und 2021 wurden nur zwölf Anlagen neu installiert.

    Zu denken gibt auch die Klimabilanz der Wärmepumpe. Laut Regierung werden rund 170 Gramm CO₂ pro Kilowattstunde ausgestoßen. Im Vergleich zu Holzpellets (14 Gramm) oder Biodiesel (59 g) schneidet die Elektro-Wärmepumpe schlecht ab.

    Der FDP-Abgeordnete Frank Bonath (51): „Wärmepumpen haben nur einen 30 Prozent geringeren CO₂-Ausstoß als konventionelle Gasheizungen. Der Wundereffekt ist reines Wunschdenken.“

    Sein Fraktionskollege Friedrich Haag (34): „Schon ein flüchtiger Blick auf die Zahlen macht deutlich: Wärmepumpen sind bei der Wärmeversorgung der Landesgebäude irrelevant. Nicht Wärmepumpen, sondern konventionelle Heizungen sichern die Versorgung.“

    Der Landes-Fachverband Sanitär-Heizung-Klima hält den Einbau von Wärmepumpen trotz der Kritik für gerechtfertigt. „Entscheidend sind die individuellen Bedingungen des Gebäudes“, sagt Jörg Knapp (57), Referatsleiter für Technik. „Wenn das Heizsystem mit einer relativ niedrigen Warmwasser-Temperatur auskommt, ist die CO₂-Bilanz einer Wärmepumpe gut.“
    Die FDP lehnt es allerdings ab, Wärmepumpen politisch zu bevorzugen. Die Landesregierung solle auch auf Wärme aus Biokraftstoffen und E-Fuels setzen, fordern die Liberalen.

    Der Abgeordnete Haag: „Der Nutzen für das Klima wäre im Gegensatz zur Wärmepumpe enorm – und das ohne teuren Umstellungs- und Sanierungsaufwand.“

    https://www.bild.de/regional/stuttga...1836.bild.html
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #33
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    AW: Nur noch Wärmepumpe? Keine Gas- und Ölkessel mehr: Deutschland steuert ins Heizungs-Chaos

    Politik und Medien suggerieren den Bürgern, dass eine Wärmepumpe nicht erheblich teurer ist als eine Öl- oder Gasheizung. Es wird von Anschaffungspreisen um die 8000-12000 Euro für eine Wärmepumpe gesprochen und damit liege man relativ nahe an einer Gastherme. Diese Preise mag es als Lockangebote geben. Tatsächlich kostet so eine Wärmepumpe incl. Einbau mit allem drum und dran zwischen 30000-50000 Euro. Was immer verschwiegen wird, ist die relativ kurze Lebensdauer einer Wärmepumpe, die lediglich 10-12 Jahre hält und dann ausgetauscht werden muss. Alle 10 Jahre müssen also rund 15000-20000 Euro ausgegeben werden. Jährlich sind das 1500-2000 Euro die in die Kostenrechnung einfließen müssen. Aber so eine Wärmepumpe kostet natürlich auch im Unterhalt. Sie läuft ja per Elektrizität und verbraucht bei milden Temperaturen je nach beheizter Wohnfläche zwischen 3000 bis 6000 Kilowatt. Gibt es eine Frostperiode kommen locker weitere tausende Kilowattstunden hinzu. Die Stromrechnung kann sich dann schnell auf 4000 Euro belaufen. Weitere Kosten sind die jährlichen Wartungen, die mit rund 500 Euro zu Buche schlagen. Rechnet man alles zusammen kommt man auf rund 7000-10000 Euro pro Jahr an Heizkosten. (Eingerechnet sind darin die oft erforderlichen Gebäudedämm-Maßnahmen nicht.)
    Und das ist die günstigste Rechnung. So wundert es nicht, dass sich die Begeisterung für die Wärmepumpen in engen Grenzen hält.....


    Kunden boykottieren Wärmepumpen – erste Heizungsbauer melden Kurzarbeit an....Heizungsbauer leiden unter Heizungsgesetz: Kurzarbeit bei führendem Mittelständler
    Weil das Heizungsgesetz beschlossen wurde, aber keiner es wirklich versteht, haben Heizungsbauer in Deutschland gerade weniger Aufträge. Ein aktuelles Beispiel: Die EBM-Papst-Gruppe, ein Mittelständler mit etwa 15.000 Mitarbeitern in der Nähe von Stuttgart, hat Kurzarbeit in ihren Werken in Landshut gemeldet. EBM-Papst war früher ein Zulieferer für Autos und hat sich nun auf Lüfter, Gebläse und Pumpen für Heizsysteme spezialisiert.

    Das innovative Unternehmen hatte bis zum Sommer gute Geschäfte gemacht, aber jetzt läuft es schlechter. Ein Sprecher bestätigt, dass die Unsicherheit auf dem Heizungsmarkt und die schwache Wirtschaft zu weniger Aufträgen im Heizungsgeschäft geführt haben, besonders bei Gasheizungen. Deshalb gibt es seit Oktober Kurzarbeit in den Landshuter Werken, die für Heiztechnik zuständig sind. Das betrifft fast 600 der 920 Mitarbeiter in Landshut und dauert vier Tage im Monat. Da die Lage unsicher ist, wird bei EBM-Papst auf Sicht gefahren.

    Heizungsbranche in der Krise: Kunden zögern trotz Klimaschutzgesetz
    Aber nicht nur EBM-Papst hat Probleme. Die ganze Heizungsbranche leidet, weil unsichere Kunden Entscheidungen aufschieben. Das ist das Gegenteil von dem, was Wirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck mit seinem „Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden“, auch bekannt als Heizungsgesetz, erreichen wollte: eine Beschleunigung des Umbaus von Gebäuden zu umweltfreundlichen Heizsystemen. „Dieses Gesetz setzt Klimaschutz konkret um“, hatte Habeck gesagt, als das Heizungsgesetz vor etwa einem Monat verabschiedet wurde. Aber Kunden warten ab, was passiert.

    Der Präsident des Bundes der Heizungsbauer, Jan Brockmann, hat bereits einen Forderungskatalog mit zehn Punkten an Habeck übergeben. Die Branche hat zwar 2023 gut verdient, aber das sei nur vorübergehend, beeinflusst von besonderen Umständen. Die langwierige Debatte über das Gebäudeenergiegesetz hat die Menschen nachhaltig verunsichert, und die allgemeine wirtschaftliche Lage führt zu Zurückhaltung bei Heizungsmodernisierungen. Laut einer internen Verbandsumfrage erwarten die meisten Unternehmen für das erste Quartal 2024 einen deutlichen Rückgang des Marktes. Dies wird auch durch die stark rückläufigen Förderanträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bestätigt.

    Beschwerden über fehlende Förderung für Wärmepumpen sind besonders laut. Die Verbandschefs Jan Brockmann und Michael Hilpert vom Zentralverband Sanitär, Heizung, Klima kritisieren das politische Ziel des verstärkten Einsatzes von Wärmepumpen. Sie fordern eine zuverlässige Förderung, sonst könnte die Produktion umweltfreundlicher Heizungslösungen in Gefahr sein. Das Ziel von 500.000 Wärmepumpen pro Jahr ab 2024 könnte sonst nicht erreicht werden.

    Heizungsbranche in Not: Verbände fordern Erhöhung der Förderung
    Die Hauptforderung der beiden Verbände in ihrem Zehn-Punkte-Plan ist die Erhöhung der maximal förderfähigen Investitionskosten. Die Politik hatte angekündigt, die förderfähigen Investitionskosten für die Heizungsmodernisierung von 60.000 auf 30.000 Euro zu reduzieren. Die Verbände wollen, dass dies rückgängig gemacht wird.

    Das Thema Heizungsgesetz hat in diesem Jahr für Aufsehen gesorgt. Der Entwurf des Wirtschaftsministers wurde frühzeitig in den Medien diskutiert und führte zu Verunsicherung bei Verbrauchern. Viele Menschen hatten den Eindruck, dass ihre Heizung ihnen weggenommen wird. Es gab monatelange Diskussionen über das Heizungsgesetz und viele Änderungen am ursprünglichen Entwurf. Im Kern bleibt jedoch, dass der Einbau von Strom betriebenen Wärmepumpen gefördert wird, während Öl- und Gasheizungen weniger gefragt sind. Die Rolle von Holzheizungen ist noch unklar.

    Heizungsinstallateure bestätigen, dass Kunden verunsichert sind. „Die Menschen brauchen viel Beratung“, sagt Heizungsinstallateur Thomas Haun. Ein Kunde sagte sogar: „Ihr Heizungsbauer seid die neuen Virologen!“ Der Heizungsinstallateur versteht die Sorgen und Unsicherheiten der Menschen.

    Heizungstausch in der Kritik: Politiker streiten über Klimaschutzgesetz
    Der Austausch der Heizung ist teuer und kann Eigentümer finanziell belasten. Es gibt immer noch Kritik an Habeck aus der Politik. Florian Hermann, Chef der CSU im Bundesrat und bayerischer Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten, sagt: „Selten hat ein Gesetzesvorhaben der Bundesregierung die Bürgerinnen und Bürger in unserem Land derart verunsichert und verärgert.“ Brandenburgs Infrastrukturminister Guido Beermann (CDU) nennt das Verfahren zum Heizungsgesetz einen „traurigen Tiefpunkt“ in der deutschen Gesetzgebungsgeschichte, der viele Fragen offen lässt. Die Grünen versprechen jedoch, die verunsicherten Bürger nicht alleine zu lassen. „Wir wollen und werden niemanden alleine lassen. Die Koalition hat sich darauf geeinigt“, sagt Omid Nouripour, Mitglied des Bundestages. Es ist jedoch noch unklar, wie das genau umgesetzt wird, weshalb die Menschen weiter abwarten und die Betriebe jetzt Kurzarbeit anmelden müssen. https://journalistenwatch.com/2023/1...kurzarbeit-an/
    .....nicht wenige Haushalte nutzen Kombithermen, also Gasthermen die auch heißes Wasser produzieren und damit einen Boiler oder Durchlauferhitzer ersetzen. Eine Wärmepumpe kann das nicht. Damit ist der Haus/Wohnungsbesitzer gezwungen teure Umbaumaßnahmen zu finanzieren, die auch darin gipfeln können, dass der gesamte Stromkreislauf erneuert werden muss, weil die Anlage zu schwach ist einen Durchlauferhitzer zu betreiben.
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  4. #34
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    AW: Nur noch Wärmepumpe? Keine Gas- und Ölkessel mehr: Deutschland steuert ins Heizungs-Chaos

    Mal eine erstaunlich ehrliche Sendung zum Thema Wärmepumpen in Altbauten/Mehrfamilienhäusern https://www.ardmediathek.de/video/fa...Tk0Y2RmZGZhNzM
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