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    Münchner Polizei geht gegen Rosenkranz-Beter vor

    Ausgerechnet aus der Hochburg des katholischen Glaubens - nun gut, aber die Stadt wird von der SPD regiert:

    Vorab - wer es mag, so sieht ein Rosenkranzgebet aus - damals aus dem Oktober:



    Nun aber zur Meldung:

    Gefährliche Gebete?

    Es war ein Bild, wie es die bayerische Landeshauptstadt selten gesehen hatte. „Mit Fahnen und Jubelrufen bereiteten die Menschen in München Papst Benedikt bei seiner Ankunft am 9. September 2006 einen begeisterten Empfang“, erinnert die Erzdiözese München auf ihrer Internetseite an das Ereignis. „Es ist für mich tief bewegend, wieder auf diesem wunderschönen Platz zu Füßen der Mariensäule zu stehen“, sagte der Heilige Vater auf dem Marienplatz, auf dem er sich im Februar 1982 als scheidender Erzbischof von München und Freising von seinem Erzbistum verabschiedet hatte. Das Rosenkranzgebet an der Säule der Patrona Bavariae war einer der Höhepunkte von Benedikts Pastoralreise, die ihn weiter nach Regensburg, Altötting, Freising und seinen Geburtsort Marktl am Inn führte und unter dem Motto stand: „Wer glaubt, ist nie allein.“


    Am Abend des 5. Januar 2022 bot sich am gleichen Ort ein anderes Bild. Wieder wollten Gläubige vor der Säule der Gottesmutter den Rosenkranz beten. Doch diesmal war ihnen die Staatsmacht, die sich vor 16 Jahren noch im Glanze des ersten deutschen Papstes seit fast einem halben Jahrtausend geräkelt hatte, nicht freundlich gesonnen. Dutzende schwer bewaffneter Polizisten versuchten, den Marienplatz abzuriegeln und jede öffentliche Glaubensäußerung im Keim zu ersticken. „Der Platz ist heute für sie tabu“, herrschte ein nervöser Beamter die etwa hundert auf den Beginn des Gebets wartenden Menschen an.


    Unsicherheit machte sich breit. Plötzlich hieß es, das Gebet könne stattfinden, nur nicht vor der traditionslastigen Säule in der Mitte des Platzes, sondern vor dem reichlich profanen Eingang des Kaufhauses Beck am Rathauseck. Mit dem Blick zur Mariensäule gewandet, begann der Rosenkranz mit dem uralten Mantra: “Gegrüßt seist Du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit Dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht Deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.“ Ein Gebet, das einmal selbstverständliche Übung aller gläubigen Katholiken war und heute den meisten, wenn überhaupt, nur noch in Form des etwas kitschigen „Ave Maria“ von Charles Gounod bekannt ist.

    Mit Blaulicht und Sirenengeheul

    Nur zehn Minuten später eine neue Ansage der in Kompaniestärke angerückten Ordnungsmacht. Die „unangemeldete Versammlung“ sei für aufgelöst erklärt, Widerstand zwecklos. Mittlerweile donnerte über den Köpfen der Betenden ein Polizeihubschrauber. Im unwirklichen Schein flackernden Blaulichts und begleitet von Sirenengeheul drohte eine martialische Polizeidurchsage jedem, der sich nicht sofort entferne, ein Ordnungsgeld von 3000 Euro an. Inmitten dieser unwirklichen Szenerie konnte sich das noch verbliebene Häuflein Gläubiger fühlen wie eine von römischen Legionären bedrohte Urchristen-Gemeinde im alten Rom. Mit dem Unterschied, dass man im Jahre 2022 zumindest nicht darauf gefasst sein muss, gekreuzigt oder im Zirkus den wilden Tieren zum Fraß vorgeworfen zu werden.


    Das halbstündige Rosenkranzgebet auf dem Münchner Marienplatz, Beginn jeden Mittwoch um 18.00 Uhr, ist Teil einer Bewegung, die sich Anfang Dezember unter dem Motto „Deutschland betet Rosenkranz“ im Internet und auf dem Messengerdienst Telegramm formiert hatte und mittlerweile auf rund 500 Gebetsinitiativen in ganz Deutschland angewachsen ist. Sogar vor dem Bundeskanzleramt hat schon eine kleine Gruppe Gläubiger den Segen der Gottesmutter erfleht, die in diesem Fall nicht Angela Merkel hieß. Jeden Tag kommen neue Initiativen hinzu und der Mitbegründer der Plattform, ein früherer Immobilienunternehmer aus Altötting, der auf verschlungenen Wegen zurück zum Glauben fand, wurde nach eigenen Worten selbst überrascht von dem durchschlagenden Erfolg der öffentlichen Rosenkranzgebete, die von der katholischen Wochenzeitung „Tagespost“ als „Leuchtturm“ bezeichnet wurden. „In Zeiten der Verwirrung hebt sich die Initiative wohltuend ab vom innerkatholischen Dauerstreit und der Angst vieler Christen vor einer neuen Weltordnung, in der Gott keine Rolle spielt.“


    Natürlich, für manche ist „Deutschland betet Rosenkranz“ sicher auch eine Reaktion auf die gesellschaftlichen Verwerfungen, die der außer Rand und Band geratene und Grundrechte wie Grundfreiheiten stur missachtende Corona-Maßnahmenstaat zu verantworten hat. Doch deren Organisatoren und Teilnehmer leichtfertig unter „Querdenker“ und rechte Wirrköpfe zu subsumieren, dürfte diesmal weniger leicht fallen. Und es ist auch keine Veranstaltung der Traditionskatholiken, repräsentiert durch die den alten, tridentinischen Ritus pflegende (Rom treue) Petrusbruderschaft oder deren vom päpstlichen Primat abgefallenen Pendant, der Piusbruderschaft, auch wenn in München immer wieder Priester der Bruderschaften in Soutane die Gebete anleiten. Die „Tagespost“ attestierte der Initiative sogar freikirchliche und ökumenische Breitenwirkung.


    Bei „Deutschland betet Rosenkranz“ handelt es sich um eine Regung längst verschütteter Glaubensbezeugungen in Notzeiten, geboren tief im Herzen der katholischen Laienbewegung mit dem Ziel, „unser Land, das aktuell eine der schwersten Krisen seiner Geschichte erlebt, der Gottesmutter anzuvertrauen, und um sie um Hilfe für alle Bürger zu bitten“, wie es in einer Selbstbeschreibung im Internet heißt. „Wir wollen nicht nur zuhause oder in den Kirchen beten, sondern ein öffentliches Zeichen des Gebetes an jedem Ort setzen. In allen Städten, Gemeinden und Dörfern Deutschlands.“
    Die Sprengkraft des öffentlichen Gebets

    Ihre politisch-gesellschaftliche Sprengkraft bezieht die Initiative aus eben diesem öffentlichen Charakter des Gebets, das selbst im einst streng katholischen, „ultramontanen“ Oberbayern aus dem Alltag fast völlig verschwunden ist. Wer einmal miterlebt hat, wie befreiend, verbindend und moralisch läuternd es sich anfühlen kann, gegen eine Übermacht von Gegner gewissermaßen anzubeten, bekommt eine Ahnung von der subversiven Kraft des Glaubens, die imstande sein kann, unerschütterlich erscheinende Mächte und Reiche zu Fall zu bringen.
    Als originärer Ausdruck der Religions- und Bekenntnisfreiheit tut sich die Staatsgewalt besonders schwer, hart gegen solche Gebete vorzugreifen. München scheint dabei mit seinen drakonischen Maßnahmen selbst gegenüber Gläubigen ziemlich alleine dazustehen. Denn in der Provinz werden die Betenden in der Regel in Ruhe gelassen oder von der Polizei sogar wohlwollend begleitet. Und auch in München wurde bis zu besagtem Mittwoch, 5. Januar, nicht versucht, das Gebet mit Hinweis auf die von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) erlassene Allgemeinverfügung schon im Keime zu ersticken.


    Ein Armutszeugnis für eine Stadt und ihre selbstherrlichen Regenten, die einst Papst Benedikt einen so bewegenden Empfang bereitet hatte. Ein Armutszeugnis auch für die Kirchen beider Konfessionen, die alle Wendungen des staatlichen Corona-Regimes zumindest willig nachvollzogen, wenn ihre Würdenträger nicht selbst Öl ins Feuer gossen und weiter spalteten, statt zu versöhnen.

    https://www.achgut.com/artikel/gefaehrliche_gebete
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Münchner Polizei geht gegen Rosenkranz-Beter vor

    Es handelt sich ja nicht um eine Veranstaltung moslemischer Fanatiker.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: Münchner Polizei geht gegen Rosenkranz-Beter vor

    Die Polizei macht sich wieder mal zum Büttel der Linksfaschisten.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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