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  1. #1
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    Medien an der Seite der Regierung

    Fast 90% der deutschen Journalisten stehen politisch links bis Linksaußen. Viele sind sogar Mitglieder der linken Parteien, bevorzugt bei den Grünen. Entsprechend ist die mediale Begleitung. Sie ist mehr Propaganda als objektive Berichterstattung. Sie selbst bezeichnen diese Nähe als Haltungsjournalismus. Merkel konnte ihre kriminelle Politik nur deshalb durchziehen, weil sie von den Medien gedeckt war. Darüber hinaus helfen massive finanzielle Zuwendungen an die Medien, regierungstreu zu sein. So bekam die stets schwächelnde taz fast 4 Millionen Euro Steuergelder geschenkt um ihre neuen Redaktionsräume beziehen zu können. (https://www.faz.net/aktuell/feuillet...-13644077.html) Fast 250 Millionen Euro fließen an Verlage um die "Pressefreiheit" zu gewährleisten. Dass die SPD-Medienholding (Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH) die SPD-Politik freundlich begleitet liegt auf der Hand.
    Nun wurde bekannt, dass ein Schweizer Verlagshaus, das auch in Deutschland tätig ist, seine Mitarbeiter ganz offen zur "Unterstützung der Regierung" aufgefordert hat.....


    Lange war es nur ein Bauchgefühl – jetzt gibt es handfeste Belege, zumindest in einem Fall: Die Medien, die eigentlich den Staat kontrollieren sollen, stecken mit ihm unter einer Decke. Der Chef der Ringier-Mediengruppe hat seinen Redaktionen Regierungstreue verordnet – wie jetzt durch seine Aussagen in einem Video zu belegen ist, das eigentlich geheim bleiben sollte. Zitat: „Wir wollen die Regierung unterstützen durch unsere mediale Berichterstattung, dass wir alle gut durch die Krise kommen.“
    Ringier ist ein in mehreren Ländern tätiges Medienunternehmen mit Sitz in der Schweiz und rund 6800 Mitarbeitern. Seit Januar 2006 berät der deutsche Altkanzler Gerhard Schröder den Konzern. In der Schweiz gibt Ringier unter anderem
    Blick, Blick am Abend, SonntagsBlick, blick.ch und Blick Ap. heraus. In Mitteleuropa betreibt Ringier mehrere Gemeinschaftsunternehmen in der Medienbranche mit dem deutschen Axel-Springer-Konzern. Bis 2016 gehörten in Deutschland Cicero und Monopol zu dem Schweizer Unternehmen…In dem Geheimvideo, über das das Portal Nebelspalter berichtet, erklärt Ringier-CEO Marc Walder im kleinen Kreis das, was so viele ahnen, aber noch mehr für unmöglich halten: „Er sagt in dem Filmausschnitt sinngemäss, dass er seine Redaktionen weltweit angewiesen hat, auf jegliche Kritik an der offiziellen Corona-Politik zu verzichten und stattdessen strammen Regierungskurs zu halten.“

    Tatsächlich sind die Ringier-Medien, wie das Portal schreibt, „allen voran die Blick-Gruppe, (…) das Megafon des Staates, wenn es um die amtliche Corona-Politik geht. Zwischen der Zürcher Dufourstrasse, wo Ringier zu Hause ist, und Gesundheitsminister Alain Berset im Berner Bundeshaus scheint eine Standleitung zu bestehen. Regelmässig berichten die Ringier-Medien vorab, was Berset in der Bundesratssitzung des kommenden Tages einbringen wird. Kritik am staatlichen Handeln – und zu kritischer Berichterstattung gäbe es wahrlich Anlass genug – sucht man in den Ringier-Medien vergeblich.“ Der Eindruck beim Lesen, so „Nebelspalter“: Blick & Co. seien „regierungstreu bis zum Abwinken“. Statt objektiv und kritisch zu berichten, „betätigen sich die Ringier-Medien lieber als verlängerter PR-Arm von Berset und seinem Bundesamt für Gesundheit (BAG).“.....




    .........natürlich geht es auch hier um viel Geld..

    Besonders brisant: Bei einer Volksabstimmung über ein „Massnahmenpaket zugunsten der Medien“ am 13. Februar 2022 wird es auch um eine Vervielfachung der Subventionen an private Medien von 53 auf 178 Millionen Franken jährlich gehen. Ausgerechnet Ringier wäre einer der wichtigsten Profiteure.





    .......nebenbei...
    Schon in der Anfangsphase des Corona-Zeitalters erzählte mir ein bestens vernetzter Kollege, Angela Merkel habe bei den wichtigsten Chefredakteuren angerufen und diese um Unterstützung gebeten.




    zitierte Passgane stammen von
    Verlagschef verordnete seinen Redaktionen Regierungstreue - reitschuster.de
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  2. #2
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    AW: Medien an der Seite der Regierung

    Man darf auch nicht vergessen, dass auch Aufträge die Existenz der Zeitungsverlage sichern. Durch die Haushaltsabgabe wird der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk üppig finanziert und zwar unabhängig davon, ob er gesehen wird. Der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk wiederum ermöglicht Journalisten der Zeitungsverlage, ihr Einkommen durch Aufträge der Öffentlich-Rechtlichen aufzubessern. Der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk geht auch sehr oft Kooperationen zum Beispiel mit der Süddeutschen, der Zeit, dem Stern, dem Spiegel, der FAZ und so weiter ein. Ich meine hier nicht gekaufte Beiträge dieser Verlage, sondern Produktionen unter ganz offizieller Beteiligung dieser Medien. Diese Beteiligung wird manchmal gleich zu Beginn einer solchen Reportage genannt, spätestens aber im Abspann. Dazu kommen noch sogenannte Rechercheteams, die aus Journalisten der Öffentlich-Rechtlichen Medien als auch der Presseverlage zusammengesetzt sind. Dies bezahlt alles der Bürger (der oftmals gar nicht Endkunde sein will) aus den GEZ-Zwangsabgaben, Haushaltsbeitrag genannt. Zwangsabgabe deshalb, weil dieser Beitrag unabhängig von der Existenz von Endgeratäten erhoben wird oder auch dem Vermögen, überhaupt den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk (Fernsehen) zu schauen, wie zum Beispiel im Falle von Koma-Patienten oder Blinden und Tauben oder auch Dementen und geistig schwer Behinderten.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  3. #3
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    AW: Medien an der Seite der Regierung

    Wes Brot ich eß,...
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  4. #4
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    AW: Medien an der Seite der Regierung

    Die Medien sind für mich die Hauptschuldigen am ganzen Dilemma hier. Sie, als Vierte Gewalt, hätten es in der Hand gehabt, die kriminellen Machenschaften der Politiker von Anfang an aufzudecken und dieser fatalen Entwicklung so entgegenzuwirken. Dass sie dies kollektiv nicht getan haben, belegt wieder einmal die Gleichschaltung derselben. Politik-Witzfiguren wie Maas sollten sich hüten, China- oder Nordkorea-Vergleiche zu bemühen, denn hier ist es eigentlich schon genauso, wenn auch nur etwas subtiler . . . sprich: Noch holt man mich nicht ab, weil ich dies hier geschrieben habe . . .
    "...und dann gewinnst Du!"

  5. #5
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    AW: Medien an der Seite der Regierung

    Regierung bedankt sich bei Presse
    Unter "Linken"

    Das kann man sich nicht ausdenken: Die Regierung bedankt sich bei der Presse. Die eigentlich die vierte Macht sein sollte, und die Regierung kontrollieren und zum Schwitzen bringen sollte. Der Dank erfolgt in dem Fall, weil eines der größten und wichtigsten Blätter im regierten Bundesland in ungewöhnlicher Größe auf der Titelseite mit dicken Lettern bescheinigt, das Volk sei zufrieden mit der Politik der Regierung – und der Protest sei illegal und winzig.
    Das hat mit Journalismus nicht einmal mehr ansatzweise etwas zu tun.
    Hier machen sich Zeitungsmacher zur Streitaxt der Regierung, zu ihrem Propaganda-Sprachrohr. Besonders bizarr:
    Die Zeitung ging aus dem früheren SED-Parteiblatt hervor. Und Ministerpräsident Ramelow ist von der Linken, die nach eigenem Bekunden „rechtsidentisch“ mit genau dieser SED ist.
    Linksgrünlila-Twitter jubelt darüber – 5.600 Likes von den Fans des „besten Deutschlands aller Zeiten“.
    Ein Schelm, wer dabei daran denkt, dass die Regierungen mit Anzeigen und auf andere Weise die Zeitungen tief in die Staatskasse greifen lassen.
    Eine Hand wäscht die andere.
    Wie lange kann so eine offensichtliche, ja geradezu dreiste Verhöhnung der Leser und Steuerzahler gut gehen?

    https://reitschuster.de/post/regieru...-bei-presse-2/
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  6. #6
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    AW: Medien an der Seite der Regierung

    5.600 Likes von den Fans des „besten Deutschlands aller Zeiten
    Gerade dem Ei entschlüpft, und den Überblick über „alle Zeiten" haben wollen.
    Aber über Bescheidenheit haben Pubertierende noch nie zu klagen gehabt.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  7. #7
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    AW: Medien an der Seite der Regierung

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Regierung bedankt sich bei Presse
    Unter "Linken"

    Das kann man sich nicht ausdenken: Die Regierung bedankt sich bei der Presse. Die eigentlich die vierte Macht sein sollte, und die Regierung kontrollieren und zum Schwitzen bringen sollte. Der Dank erfolgt in dem Fall, weil eines der größten und wichtigsten Blätter im regierten Bundesland in ungewöhnlicher Größe auf der Titelseite mit dicken Lettern bescheinigt, das Volk sei zufrieden mit der Politik der Regierung – und der Protest sei illegal und winzig.
    Das hat mit Journalismus nicht einmal mehr ansatzweise etwas zu tun.
    Hier machen sich Zeitungsmacher zur Streitaxt der Regierung, zu ihrem Propaganda-Sprachrohr. Besonders bizarr:
    Die Zeitung ging aus dem früheren SED-Parteiblatt hervor. Und Ministerpräsident Ramelow ist von der Linken, die nach eigenem Bekunden „rechtsidentisch“ mit genau dieser SED ist.
    Linksgrünlila-Twitter jubelt darüber – 5.600 Likes von den Fans des „besten Deutschlands aller Zeiten“.
    Ein Schelm, wer dabei daran denkt, dass die Regierungen mit Anzeigen und auf andere Weise die Zeitungen tief in die Staatskasse greifen lassen.
    Eine Hand wäscht die andere.
    Wie lange kann so eine offensichtliche, ja geradezu dreiste Verhöhnung der Leser und Steuerzahler gut gehen?

    https://reitschuster.de/post/regieru...-bei-presse-2/
    Wie lange ? Das geht schon lange so und wird aufgrund der immer stärker bestehenden finanziellen Abhängigkeit noch sehr viel länger so weitergehen !!! Wie Du schon sagst, "Eine Hand wäscht die andere"
    Nur ein Flügelschlag eines Schmetterlings kann einen Wirbelsturm auslösen

  8. #8
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    AW: Medien an der Seite der Regierung

    Es handelt sich um den Danker Bodo Ramelow und die Thüringer Zeitung (zur Vergrößerung des Screenshots einfach auf das Bild klicken):

    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  9. #9
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    AW: Medien an der Seite der Regierung

    Natürlich wehrt sich der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk gegen den Begriff Staatsfunk. Aber die Nähe von ARD und ZDF zu linken Parteien ist nicht zu leugnen. Der WDR hat hier eine sehr lange Tradition, schon Adenauer ärgerte sich über die Einseitigkeit des Senders. Nun verharmlost der WDR eine Folge der Energiewende. Der Blackout kommt aber der WDR macht daraus ein Event...........


    „ENTSPANNT IN DEN BLACKOUT“
    WDR verharmlost Stromausfälle

    Name:  2.jpg
Hits: 32
Größe:  117,8 KB


    Der WDR stimmt die Deutschen schon einmal auf Strom-Ausfälle ein, falls es mit der Energiewende doch nicht so toll klappt…

    „Entspannt in den Blackout“ heißt eine „fröhliche“ Bilderfolge auf dem WDR-Instagram-Kanal „klima.neutral“, mit der Tipps für mögliche Stromausfälle gegeben werden.

    ▶︎ Beispiel: „Grundvorrat für zehn Tage. Lebensmittel: Frisches und Konserven, die auch kalt gegessen werden können.“ Oder: „Wasser: Nicht nur in Flaschen zum Trinken, sondern auch zum Waschen, Kochen, Spülen“ … Wichtig seien auch Bargeld-Vorräte, weil Automaten nicht funktionieren könnten. Und: „Batterien & Powerbanks“ sowie ein „batteriebetriebenes oder Kurbel-Radio“…

    Mit dem Kurbel-Radio in die Klima-Zukunft?
    CDU-Mittelstandschefin Gitta Connemann (57): „Ein Zusammenbruch der Stromversorgung kann für Menschen den Tod bedeuten. Was sagt der WDR einem Pflegebedürftigen, der zu Hause beatmet wird?“

    Christian Kromberg (55), Ordnungsdezernent und zuständig für die Feuerwehr in Essen, warnt: „Bei einem flächendeckenden und länger andauernden Blackout gibt es schnell große Probleme. Beatmungsgeräten im privaten Umfeld geht der Strom aus, die Menschen geraten schnell in Lebensgefahr!“

    „Nur noch peinlich!“, sagt Ex-Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Bareiß (46, CDU) zu BILD. „Der WDR vermittelt den Eindruck, der Blackout ist das neue Party-Highlight. Nach dem Motto, bringt Kerzen und gute Laune mit. Blackouts sind ein sehr ernstes Thema. Wirtschaftlich, klimafreundlich und vor allem auch versorgungssicher – das muss die Zielsetzung für die zukünftige Energiepolitik bleiben.“
    Allerdings heißt es im selben Kanal, die Energiewende könne zu Stromausfällen führen, weil „Wind- und Solarenergie nicht konstant sind“.

    Doch auch Sicherheitsexperte Christian Endress (41), Chef der „Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft“, sieht Blackouts weniger entspannt. „Die direkten Auswirkungen werden im Verlust von Heizung im Winter, Kühlung im Sommer, elektrischem Licht, Telefon, Internet, Rundfunk-/TV-Empfang, der Lebensmittelbevorratung durch Kühlen oder Gefrieren sowie auch im möglichen Verlust der Trinkwasserversorgung liegen“, sagt er BILD.

    „Dann wäre u. a. auch die Entsorgung von Fäkalien durch die Toilettenspülung nicht mehr gewährleistet. Nach kurzer Zeit müssten Hochhäuser aufgrund von Seuchengefahr evakuiert werden. Dadurch entsteht ein enormer Bedarf an Notunterkünften.“
    Wie sicher ist unser Stromnetz wirklich?
    Geht es nach Klimaschutz-Minister Robert Habeck (52), so ist in Sachen Stromnetze alles im grünen Bereich. Die Versorgungssicherheit in Deutschland sei trotz Atomausstieg „weiter hoch“, so eine Sprecherin zu BILD.

    ► ABER: Experten warnen vorm Super-GAU, dem Zusammenbruch des gesamten EU-Netzes („Blackout“).

    Deutschland ist durch sein dezentrales Stromnetz besonders anfällig für „Kaskaden-Effekte“: Dabei schaukeln sich lokale Störungen im Netz zu massiven Problemen auf! Beispiel 2005 im Münsterland: Nach starkem Schneefall waren 250 000 Menschen ohne Strom.
    Frank Roselieb (52) vom Kieler Institut für Krisenforschung hält die Energiepolitik der Ampel für hochriskant: „Man schafft es jetzt schon nicht, mit erneuerbaren Energien den Energiebedarf zu decken“, so Rosenlieb. Dennoch würden Atomkraftwerke ab- und E-Mobilität massiv ausgebaut.

    Roselieb: „Da fehlt mir das Augenmaß für mögliche Havarien.“

    Ex-Energie-Topmanager Prof. Fritz Vahrenholt rechnet auch bei einem regionalen Blackout mit schwerwiegenden Folgen: „Ampeln fallen aus, Aufzüge, Tankstellen, Geldautomaten, Ladestationen für E-Autos, Computer stürzen ab. Es wird auch Menschenleben kosten.“

    Ausnahme sei die Deutsche Bahn: „Sie hat ein eigenes Stromnetz, das im Wesentlichen aus dem Kohlekraftwerk Datteln gespeist wird“, so Vahrenholt zu BILD.

    https://www.bild.de/politik/inland/p...3028.bild.html
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  10. #10
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    AW: Medien an der Seite der Regierung

    Angesichts der Tatsache, dass die Politik die Medien gekauft hat, ist es kein Wunder, dass eine führende Journalistin der Zeitung "die Welt" darüber jubelt, dass die Meinungsfreiheit nur noch für Linke gilt.....


    Investigativ-Chefin der »Welt« bejubelt Youtube-Löschorgie
    Angebliche Sperrung von #allesaufdentisch – Kanal aber weiter online

    Eine große deutsche Zeitung meldete gestern Abend, dass die Protestaktion #allesaufdentisch bei Youtube gesperrt wurde.

    Der Nachfolger von #allesdichtmachen bringt im Videoformat Künstler mit Experten zusammen, um über Corona und die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zu sprechen. Zuletzt konnte die Aktion sogar Oskar Lafontaine für sich gewinnen, reitschuster.de hatte über den prominenten Auftritt berichtet.

    Idee der Künstleraktion ist es, „einen breitgefächerten, faktenbasierten, offenen und sachlichen Diskurs und auch eine ebensolche Auseinandersetzung mit den Videos“ anzuregen, heißt es auf der dazugehörigen Webseite.
    Gleich vorweg, die Sperrung des Youtube-Kanals #allesaufdentisch, wie sie gestern von Anette Dowideit berichtet wurde – sie wird als Chefreporterin Investigativteam der „Welt“ vorgestellt – scheint nicht lange angehalten zu haben, der Kanal ist erreichbar, muss also, wenn er gestern gesperrt worden sein soll, mittlerweile wieder online gestellt sein.

    Allerdings ist Sperrung nicht automatisch gleich Löschung. Zu kompliziert für Dowideit?

    Man könnte in besagtem Fall auch darüber nachdenken, dass solche Portale automatisch auf Negativmeldungen ihrer Nutzer reagieren, ohne sofort zu prüfen, um dann nach Protest des Betreibers der gelöschten/gesperrten Seite wieder freizuschalten.

    Unnötig zu sagen, dass damit Hass und Hetze viel Platz eingeräumt wird, wenn sich nerdige oder gar faschistoid veranlagte User verabreden, eine bestimmte Seite der Meinungsfreiheit vorübergehend durch massenhafte Beschwerde-Klicks lahmzulegen.

    Die Seite #allesaufdentisch mit zahlreichen prominenten Gesprächen und sehr hohen Aufrufzahlen ist also weiter online. Aber da wäre noch der Bericht von besagter „Welt“-Reporterin Anette Dowideit. Der ist nämlich der eigentliche Skandal und bei der Zeitung gibt es keine Meldefunktion, die dazu führen würde, dass solche Hetzartikel gegen die Meinungsfreiheit im selben Tempo wieder gelöscht werden würden.

    „Welt“-Reporterin Dowideit titelt zur vermeintlichen Löschung/Sperrung am Mittwochabend: „Gut, dass YouTube klare Haltung gegen Corona-Verharmlosung zeigt.“ Eine Headline, die sich irgendwo nass gemacht hat zwischen Lächerlichkeit und erschreckender Naivität.

    Zum einen muss man sich intellektuell weit aus der Umlaufbahn jedweder Debatten um diese regelfernen Löschorgien sozialer Medien katapultiert haben. Zum anderen darf der Versuch, den diffamierenden Fake-News-Begriff „Corona-Leugner“ durch „Corona-Verharmlosung“ zu umschiffen, als Reparatur vergangener Verwendungen durch die Altmedien mindestens dilettantisch genannt werden.

    Aber damit muss man sich nicht lange aufhalten, denn Dowideit liefert noch ganz andere Stinkbomben in ihrem auch stilistisch besonders flach verfassten Artikel. Die Autorin kann ihre Freude kaum zurückhalten über die vermeintliche Löschung.
    Nun ist die „Investigativ-Chefin“ nicht einmal selber drauf gekommen, sie hat die Meldung beim Spiegel entdeckt und übernommen.

    Und mutmaßlich in einer Art überschäumend gehetzter Euphorie hat Frau Dowideit vor lauter Vorfreude noch die wenigen vom Spiegel abgesaugten Fakten gleichzeitig (ein Kunststück!) aufgepumpt wie ein zu schnell gebackenes Soufleé:

    Dowideit schreibt von der Sperrung des Kanals #allesaufdentisch. Aber der Spiegel selbst hatte – nach Gesprächsversuchen mit Youtube – lediglich davon berichtet, dass ein Video gesperrt sei und es dem Kanal untersagt wurde, weitere Videos hochzuladen. Beim Spiegel heißt es schon im Intro:

    „Nun darf der Kanal nach SPIEGEL-Informationen eine Woche lang keine neuen Videos hochladen.“

    Dowideit schreibt dennoch schon im ersten Satz ihres Meinungsartikels bei „Welt“: „YouTube hat den Kanal von #allesaufdentisch gesperrt.“ Das würde selbst der Chefredakteurin einer Schülerzeitung um die Ohren fliegen, zu schnell ist hier 1:1 nebeneinandergelegt. Tragisch für die Autorin, peinlich für das große Haus, das dahinter steht. Hätte sie doch wenigstens den Unterschied zwischen Löschen und Sperren verstanden, später schreibt sie über „Entfernung solcher Inhalte“, also doch über Löschung? Herrje.

    Aber damit sind wir erst bei der journalistischen Schlechtleistung angekommen. Zu den Hass- und Hetze-Ausbrüche von Anette Dowideit kommen wir jetzt. Mindestens eine Umlaufbahn fernab der aktuellen Debatten um Meinungsfreiheit und nicht nachvollziehbarer politisch motivierter Löschorgien bedauert die Autorin unbeeindruckt die armen Portale: Youtube und Co würden „vor der kniffligen Aufgabe“ stehen, wie nun zu löschen (oder sperren?) sei. Der Gesetzgeber würde sie seit 2017 mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz ganz alleinlassen.

    Spätestens da greift man doch zum Taschentuch. Aber da ist Dowideit erst richtig in Fahrt gekommen. Es gäbe den Vorwurf, dass fehlende Löschbereitschaft – oder Sperrbereitschaft – sie weiß es ja selbst nicht, jedenfalls schreibt sie: „ … zum Superspreader für demokratiefeindliche Verschwörungen“ werden könnte.

    Fazit der Autorin:

    „Dass YouTube in diesem Fall so klare Haltung zeigt, ist richtig, denn: Gerade dann, wenn Falschmeldungen zu Corona unter dem Tarnmantel der legitimen Gegenmeinung daherkommen, bieten sie Zündstoff für Wut – die sich im schlimmsten Fall als Gewalt gegen Politiker entladen kann.“

    Allerdings scheint die im Artikel gefeierte/geforderte Sanktionsbereitschaft bei der „Welt“ selbst zumindest in diesem konkreten Fall versagt zu haben. Denn unter dem Artikel fragt die Online-Ausgabe der Zeitung: „Teilen Sie die Meinung des Autors?“ – korrekter wäre hier „der Autorin“, aber darum geht es nicht. Es geht vielmehr um die Antworten. 98 Personen teilen die Auffassung (Stand 13.1., 9:12 Uhr) von Anette Dowideit, während 1826 Hater die Meinung der Autorin nicht teilen.

    Und da der Artikel heute am Morgen gleich nach 9 Uhr hinter der Bezahlschranke verschwunden ist, lässt sich auch nicht mehr anhand abrufbarer älterer Versionen des Textes nachprüfen, ob sich am Text selbst von gestern auf heute etwas geändert hat.
    Eines allerdings bietet Google tatsächlich seinen Kunden an: Wenn „Welt“-Artikel zunächst ohne Bezahlschranke veröffentlicht werden, muss man bei Google den besagten Link lediglich ohne Leerzeichen an einen bestimmten Link anhängen und bekommt die Erstversion ohne Bezahlschranke zum Gratislesen präsentiert, weiß beispielsweise maclife.

    Das hat tatsächlich etwas Anarchistisches: Da jubelt also die Investigativreporterin der „Welt“ über die Löschorgien der sozialen Medien. Sie diffamiert die Meinungen Andersdenkender als unter einem „Tarnmantel der legitimen Gegenmeinung“ verborgen. Gleichzeitig lacht sich Google eins ins Fäustchen und bietet seinen Millionen deutschen Nutzern eine ganz offizielle Umgehungsstraße der „Welt“-Bezahlschranke. Allerdings: Auch ohne dafür zu bezahlen, wird der Artikel der „Top-Autorin“, wie die „Welt“ sie an einer Stelle nennt, leider nicht besser. Es lohnt also auch nicht für Dumme*.

    https://reitschuster.de/post/investi...e-loeschorgie/




    *im Originaltext steht "umme"
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