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    Schwarze suhlen sich im Elend

    Sie haben es nicht leicht, kommen aus Afrika in ein Land, wo laut Linken die Nazis herrschen und Rassismus Alltag ist. Kaum sind sie hier, geht die Jammerei los. Wer Afrikaner kennt, weiß, dass sie sehr wehleidig sind. Das haben sie mit anderen Südländern gemein. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass die Nordländer weniger schmerzempfindlich sind und weniger theatralisch damit umgehen. Afrikaner machen gerne mal eine große Show. Dass deutsche Ärzte nicht immer darauf reinfallen, musste nun eine Schwarze erfahren und prompt brüllt sie Rassismus........



    Ärzte nehmen Schmerzen von Schwarzen Menschen weniger ernst – zuletzt berichtete eine Politikerin davon. Die Sozialforscherin Muna Aikins sieht darin rassistische Muster.

    Antischwarzer Rassismus kommt regelmäßig in deutschen Arztpraxen, in Therapiezimmern und auf Krankenhausstationen vor. Um das zu belegen, wurden mit dem Afrozensus zum ersten Mal die Erfahrungen Tausender Schwarzer Menschen zusammengetragen. Im November wurden die Ergebnisse veröffentlicht. Die Sozialwissenschaftlerin Muna Aikins hat die Ergebnisse ausgewertet. Sie kann erklären, was Rassismus beim Arzt bedeutet.

    ZEIT ONLINE: Vor Kurzem ist auf Instagram ein Video viral gegangen, in dem die hessische Politikerin Mirrianne Mahn aus dem Klinikbett über Rassismus im Krankenhaus berichtet. Sie ist Schwarz. Mahn sagt, sie sei von einem Arzt rassistisch beleidigt worden. Sie sagt auch, ihre Schmerzen seien nicht ernst genommen worden. Wie kann es sein, dass so etwas in einem deutschen Krankenhaus passiert?
    Muna Aikins: Für eine Schwarze Frau ist so eine Erfahrung leider sehr naheliegend. Typisch daran sind zwei Dinge: Erstens, dass die Schmerzäußerungen von Schwarzen Menschen durch Ärzte relativiert werden. Dahinter steckt die Annahme, dass Schwarze Menschen mehr aushalten könnten als weiße. Das ist nicht richtig, sondern ein rassistisches Stereotyp.
    ZEIT ONLINE: Woher kommt der Glaube, dass Schwarze Menschen weniger schmerzempfindlich seien?
    Aikins: Schon während der Versklavung von Schwarzen Menschen wurde auf Schwarze Körper projiziert, dass sie eine höhere Leistungsfähigkeit hätten. Dass sie mehr aushalten könnten, unter anderem eben Schmerz.
    ZEIT ONLINE: Welcher zweite Aspekt ist typisch für die Erfahrung, von der Mirrianne Mahn berichtet hat?
    Aikins: Schwarzen Menschen widerfährt häufig ein Othering-Prozess, eine Fremdmachung. Dann fallen von Medizinern so Sätze wie: 'Seien Sie froh, dass Sie in unserem Land so eine gute Behandlung bekommen.' Othering bedeutet also, dass Schwarze Menschen als fremd dargestellt werden – obwohl viele von ihnen auch deutsch sind.
    »Die Ergebnisse zeigen, dass Rassismus auch im deutschen Gesundheitssystem stattfindet.«
    Muna Aikins, Sozialwissenschaftlerin
    ZEIT ONLINE: Im Afrozensus haben Sie unter anderem die Erfahrungen von Tausenden Schwarzen im deutschen Gesundheitssystem wissenschaftlich untersucht. Darin haben Sie erstmals systematisch Daten über antischwarzen Rassismus erhoben. Das hat es in Deutschland vorher nicht gegeben. Was sind die Ergebnisse?
    Aikins: Die Ergebnisse zeigen, dass Rassismus auch im deutschen Gesundheitssystem stattfindet. Es gibt rassistische Muster – Verhaltensweisen, die explizit antischwarzen Rassismus transportieren – die sich regelmäßig wiederholen. Das hat verschiedene Ursachen und passiert sowohl bewusst, als auch unbewusst. So wurden beinahe alle Teilnehmenden unserer Befragung in Situationen, in denen es nicht relevant war, nach ihrer Herkunft gefragt oder ihnen wurden Fragen dazu gestellt. Das ist eine Form des Othering. Außerdem haben wir gefragt, ob sie sich mit Schmerzen beim Arzt ernst genommen fühlen. Zwei Drittel der Menschen, die auf diese Frage geantwortet haben, geben an, dass das nicht so ist. Dieser Rassismus kann sich auf die körperliche und psychische Gesundheit auswirken.
    ZEIT ONLINE: Wie äußert sich das?
    Aikins: Es wird nicht immer anerkannt, dass Schwarze Menschen im Gesundheitssystem rassistische Erfahrungen machen und dass das einen Einfluss auf deren psychische Verfassung haben kann. Oder dass es für Schwarze Menschen besondere Zugangsbarrieren für psychische Versorgung gibt. Im Umgang mit Ärztinnen fällt auf, dass es Mängel bei der Aufklärung von Patienten gibt. Wenn jemand noch nicht lange in Deutschland lebt, kann das auch mit Sprachbarrieren zusammenhängen. Leider gibt es selten Übersetzungen.

    ZEIT ONLINE: Was Sie sagen betrifft medizinische Therapien. Wie sieht es mit der Diagnose von Krankheiten aus?
    Aikins: Da gibt es viele Denkmuster, die problematisch sind. Tendenziell sind Behandlungskonzepte und medizinische Instrumente auf weiße Menschen ausgerichtet – vor allem auf weiße cis Männer. Also Männer, die sich mit dem ihnen bei Geburt zugewiesenen Geschlecht auch identifizieren. Der Standard, der in medizinischen Ausbildungen gelehrt wird, basiert überwiegend auf deren Daten. Die Erkenntnisse daraus werden anschließend für alle anderen – Frauen, Nichtweiße, trans oder nicht binäre Personen – interpretiert. Dieser Standard ist aber problematisch bei der Diagnose von bestimmten Krankheitsbildern. Schwarze Ärztinnen haben in unserer Erhebung in diesem Zusammenhang besonders auf Hauterkrankungen aufmerksam gemacht. Die können bei Schwarzen Menschen anders aussehen – das zu erkennen, hat das Personal in unserem Gesundheitssystem in der Regel nicht gelernt. Außerdem werden Schwarze Menschen durch rassistische Zuschreibungen mit tropischen Erkrankungen oder HIV assoziiert.
    ZEIT ONLINE: Sie werden bei Schwarzen Patienten und Patientinnen eher vermutet.
    Aikins: Ja. Im Afrozensus gibt es ein Beispiel von einem Kind, das in Düsseldorf geboren ist – noch nie woanders gewesen ist – und dennoch auf tropische Erkrankungen untersucht wurde. So etwas kann zu Fehldiagnosen führen. Wenn das geschieht, können auch hierarchische Dynamiken eine Rolle spielen. Wenn etwa ein Assistenzarzt die Diagnose nicht angemessen findet, aber Schwierigkeiten hat, das einer übergeordneten Ärztin zu kommunizieren, die der festen Überzeugung ist, dass die gestellte Diagnose zutreffend ist. Es hängen da sehr viele Dinge zusammen, die wir versucht haben, im Afrozensus auseinanderzuziehen.
    »Für einige Schwarze Menschen bedeutet es großen Stress, zum Arzt zu gehen. «
    Muna Aikins, Sozialwissenschaftlerin
    ZEIT ONLINE: Welche langfristigen Folgen kann Rassismus im Gesundheitswesen für Betroffene haben?
    Aikins: Für einige Schwarze Menschen bedeutet es großen Stress, zum Arzt zu gehen. Medizinische Behandlungen gehen oft mit einem gewissen Kontrollverlust einher, man fühlt sich während einer Untersuchung verwundbarer. Als Patientin ist man dann auf die Fürsorge der Ärzte angewiesen. Und wenn die rassistisch sind, ist das gefährlich. Deshalb versuchen einige, ihre Behandlung hinauszuzögern, andere brechen im Extremfall sogar ab. Gesundheitliche Versorgung zu vermeiden, weil man den Rassismus nicht weiter aushält, ist doppelt schlimm: Zum einen leidet man psychisch. Und dann wird auch noch die Erkrankung nicht behandelt, wegen der man eigentlich zum Arzt wollte. Das kann wiederum weitere medizinische Komplikationen nach sich ziehen.
    ZEIT ONLINE: Womöglich ist aber eine Frage nach der Herkunft mitunter gut gemeint, aber schlecht gemacht.
    Aikins: Angenommen, ich bin eine weiße Ärztin. Ich möchte gern wissen, wo Sie herkommen, weil ich neulich eine Afrikareise gemacht habe und Afrika jetzt spannend finde. Sie hingegen wollen einfach nur über Ihre Beschwerden sprechen. Aber das können Sie in dem Moment nicht, weil es ja erst mal um meine Afrikareise geht. Solche Dinge geschehen nicht ohne Kontext, sondern in einem Machtgefälle zwischen Ärztin und Patientin. Was da passiert, kann man auch als Mikroaggression bezeichnen. Mikroaggressionen sind manchmal bewusste, manchmal unbewusste Verhaltensmuster, die in der Summe für Schwarze Menschen sehr verletzend sein können. Das muss in der medizinischen Ausbildung thematisiert werden.
    ZEIT ONLINE: In Deutschland gibt es sehr wenige wissenschaftliche Daten zu Diskriminierung und Rassismus im Gesundheitssystem. In den USA oder England sieht das mittlerweile anders aus. Inwiefern lassen sich Erkenntnisse auch übertragen?
    Aikins: Natürlich haben wir in Deutschland andere gesellschaftliche Strukturen, als zum Beispiel in den USA. Trotzdem haben uns Daten aus dem Ausland Orientierung gegeben, als wir den Afrozensus entwickelt haben.
    ZEIT ONLINE: Darin finden sich eine Menge Informationen, die es vorher so nicht gab. Was soll jetzt damit passieren?
    Aikins: In Deutschland gibt es eine Nichtthematisierung von Rassismus im Gesundheitswesen. Im schlimmsten Fall sind das Verleugnung und Bagatellisierung. Hier und da gibt es ein paar Zahlen und Erfahrungswerte, insbesondere in der Migrationsforschung. Das reicht nicht. Es ist wichtig, dass es eine kritische Auseinandersetzung in der Medizin gibt. Auf allen Ebenen: in der Diagnostik, in der klinischen Forschung und auch in der Ausbildung.
    ZEIT ONLINE: Wie können sich Ärztinnen, Pfleger oder Psychotherapeutinnen weiterbilden, um rassistisches Verhalten zu erkennen und zu vermeiden?
    Aikins: In Deutschland klafft hier leider eine Riesenlücke. Viele Ärztinnen haben uns erzählt, dass sie sich ihre rassismuskritischen Weiterbildungen im Ausland suchen mussten. Ich glaube, dass die Situation gerade etwas besser wird, viel passiert auch durch Selbstorganisation von Medizinerinnen und Medizinern. Trotzdem bestehen noch keine festen Strukturen. Dabei wäre es so wichtig, rassismuskritische Lehre als festen Teil der medizinischen Ausbildung zu verankern.
    ZEIT ONLINE: Was können Schwarze Menschen tun, um sich vor den Folgen von Rassismus zu schützen?
    Aikins: Schwarze Menschen haben unterschiedliche Bewältigungsstrategien, um mit Rassismus umzugehen. Wir haben erkannt, dass einige vor einem Arztbesuch länger recherchieren, um so viel wie möglich über den Ruf eines Krankenhauses oder einer Ärztin herauszufinden. Zum Beispiel fragen sie bei Freundinnen oder Verwandten nach Erfahrungen – um sich sicherer zu fühlen. Wichtig ist auch, nach Rassismuserfahrungen Beschwerden einzureichen. Das kann man zum Beispiel bei Antidiskriminierungsstellen machen oder direkt im Krankenhaus. So werden die Fälle zumindest dokumentiert. Außerdem kann es helfen, sich mit anderen Betroffenen über das Erlebte auszutauschen.
    ZEIT ONLINE: Im Video von Mirrianne Mahn, der Politikerin aus Frankfurt am Main, klingt es aber auch danach, als wollten Betroffene nicht nur als Opfer gesehen werden.
    Aikins: Das stimmt. Aber dennoch: Rassismus ist Gewalt. Man muss sich davon erholen. Und es ist okay, wenn man Unterstützung braucht, um damit klarzukommen. Außerdem ist Rassismus nichts, woran man als betroffene Person jemals Schuld trägt.

    https://www.msn.com/de-de/gesundheit...out&li=BBqg6Q9



    .....bemerkenswert ist der enorme Masochismus der Migranten. Trotz Rassismus und Bösartigkeit der Deutschen bleiben sie einfach hier. Sie könnten problemlos in Ländern leben, wo ihre Kultur und ihre Andersartigkeit sich weniger von der dort ansässigen Bevölkerung unterscheidet. Aber sie kommen hier her und sie bleiben. Wer nur wegen des Geldes kommt, muss eben einen hohen Preis dafür bezahlen.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  2. #2
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    AW: Schwarze suhlen sich im Elend

    Vielleicht sollte er Asyl in einem afrikanischen Land beantragen ... das ist ja kein Leben in Deutschland ...
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


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