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18.12.2025, 10:10 #31
AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite
Wilhelmshaven (Niedersachsen) – Die Vynova Wilhelmshaven GmbH ist pleite. Das führende europäische PVC-Unternehmen hat Insolvenz angemeldet. Rund 360 Arbeitsplätze stehen nun auf der Kippe.
Grund für die Insolvenz seien die hohen Energiekosten, eine geringe Binnennachfrage sowie die Konkurrenz durch billige Importe, teilte das Unternehmen aus Niedersachsen mit. Das Amtsgericht Wilhelmshaven hat das Insolvenzverfahren eröffnet.
„Die Rahmenbedingungen sind sicherlich nicht einfach, aber wir prüfen die Fortführung des Geschäftsbetriebs und suchen nach einer langfristigen Lösung für den Betrieb“, so Insolvenzverwalter Christian Kaufmann von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH.
360 Mitarbeiter betroffen
Die Angestellten wurden bereits informiert. Ihre Gehälter sollen zunächst durch Insolvenzgeld für drei Monate gesichert sein. Die Vynova Wilhelmshaven GmbH gehört zur Vynova Gruppe mit Hauptsitz in Belgien. Aktuell betreibt die Gruppe Produktionsstandorte in fünf Ländern. Der Insolvenzantrag betrifft nur die deutsche Gesellschaft...........
https://www.bild.de/regional/nieders...897b02d266c19fAlle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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18.12.2025, 11:02 #32
AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite
„Neue Hürden“ und „stark gestiegene Energiekosten“: Weltmarktführer Feldmühle ist insolvent
Der Papier-Weltmarktführer Feldmühle steht vor dem Aus. Ein Sanierungsverfahren ist unerwartet gescheitert, die Beschäftigten stehen vor der Entlassung. Vor allem die hohen Energiekosten hatten das Traditionsunternehmen zuletzt stark belastet.
Die Zahl der Insolvenzverfahren in der Bundesrepublik steigt zum Jahresende weiter an. Und: Immer häufiger scheitern die Sanierungsverfahren. Auch die Papierfabrik Feldmühle GmbH aus Uetersen in Schleswig-Holstein muss sich nun diesem Schicksal fügen. Nachdem der deutsche Weltmarktführer in der Herstellung nassfester Etiketten- und Verpackungspapiere im August Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet hatte, ist das Aus nun endgültig besiegelt. 218 Beschäftigte werden ihren Arbeitsplatz verlieren.
Für das Traditionsunternehmen ist dies ein schwerer Schlag. Denn eigentlich hatte man mit einem positiven Ausgang der Restrukturierung gerechnet. Geplante Umbaumaßnahmen wurden umgesetzt, die Produktion angepasst und das Vertriebsteam sogar verstärkt. „Wir waren sicher, den Turnaround zu schaffen“, heißt es in einer Pressemitteilung.
In Uetersen, wo sich der einzige Produktionsstandort des Unternehmens befand, wurden pro Jahr rund 80.000 Tonnen Spezialpapier gefertigt. Die Anfänge der Fabrik reichen bis ins Jahr 1904 zurück. In späteren Jahren übernahm der internationale Konzern Stora das Geschäft. Ab 2015 trat der Standort in Uetersen wieder eigenständig am Papiermarkt auf und knüpfte dabei an den traditionsreichen Namen Feldmühle an, der einst zu den zehn größten Unternehmen Deutschlands zählte.
Es ist nicht das erste Mal, dass der Traditionsbetrieb in die Insolvenz rutscht. Innerhalb der vergangenen sieben Jahre musste die Papierfabrik gleich dreimal den Gang vor das Insolvenzgericht antreten. Zwei Verfahren gab es im Jahr 2018, ein weiteres wurde im Januar 2020 erfolgreich abgeschlossen.
Als Gründe für die aktuelle wirtschaftliche Krise nannte das Unternehmen vor allem die stark gestiegenen Energiekosten sowie die hohe bürokratische Belastung, die in Deutschland vorherrscht. „Leider mussten wir aufgrund ungeplanter Marktereignisse, der ergebnislos ausgehenden Industriestrompreis-Diskussion und immer weiterer, neuer bürokratischer Hürden zusammenfassend feststellen, dass wir auf Dauer nicht mehr in der Lage sind, ausreichend wettbewerbsfähig die Produktion an unserem Standort in Uetersen fortzuführen – eine wirtschaftlich sinnvolle Aufrechterhaltung des Betriebes ist nicht möglich“, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens.
Die Bürokratie ist einer der größten Belastungsfaktoren für die deutsche Wirtschaft. Eine Vielzahl an Dokumentations- und Sorgfaltspflichten durch Vorschriften auf EU-Ebene, aber auch durch den Bund, machen heimischen Unternehmen das Leben schwer und binden sowohl personelle als auch finanzielle Ressourcen. Die Stimmung unter den Unternehmen ist diesbezüglich schlecht, und viele Manager bemängeln, dass die Politik nichts unternimmt beziehungsweise keine Reformen auf den Weg bringt, um die bürokratische Last endlich abzubauen. Auch der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Peter Leibinger, hatte sich vor Kurzem eingeschaltet und auf die katastrophale Situation aufmerksam gemacht (mehr dazu hier).
Auch die Verwerfungen in der Branche haben dazu beigetragen, dass die Papierfabrik Feldmühle in den vergangenen Jahren mehrfach wirtschaftlich abgestürzt ist und nun endgültig vor dem Aus steht. Vor allem die rasanten Preisanstiege bei den Rohstoffen haben das Unternehmen jüngst stark unter Druck gesetzt. Altpapier oder Zellstoff, die für die Papierherstellung notwendig sind, verteuerten sich seit der Corona-Krise massiv, unter anderem infolge gestörter Lieferketten. Laut Statistischem Bundesamt stieg der Preis für Zellstoff von Januar bis September 2021 um rund 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Altpapierpreise im Großhandel lagen sogar 222 Prozent über dem Vorjahresniveau. Auch nach der Pandemie hielten die Preissprünge weiter an – bis ins Frühjahr dieses Jahres........ https://apollo-news.net/neue-huerden...ist-insolvent/Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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09.01.2026, 10:19 #33
AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite
Und es hört nicht auf. Zalando kündigte an, 2700 Mitarbeiter entlassen zu wollen. Nicht weil die Firma pleite ist, sondern in Folge von Umstrukturierungen. Vielerorts entlassen Unternehmen Mitarbeiter. Aber der Pleitegeier hat trotzdem gut zu tun.....
Jeden Tag 48 Insolvenzen in Deutschland: So viele Unternehmen pleite wie seit 20 Jahren nicht
Berlin – Die neuen Zahlen sind dramatisch. 2025 haben so viele Firmen Insolvenz angemeldet wie seit 20 Jahren nicht. Die Pleite-Welle in Deutschland wurde insbesondere zum Ende des Jahres größer. Und hinter jeder Pleite stecken Schicksale von Mitarbeitern.
Laut Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) ist die Zahl der Firmenpleiten historisch hoch: 17.604 Insolvenzen in einem Jahr! Heißt: Im Schnitt gingen in Deutschland jeden Tag 48 Personen- und Kapitalgesellschaften pleite. Zum Vergleich: Für 2005 nennt das IWH 19.502 Insolvenzen. Und: „Selbst im Zuge der großen Finanzkrise 2009 lag die Zahl rund fünf Prozent niedriger“, erklärte das Institut.
Besonders dramatisch war der Dezember mit 1519 Insolvenz-Anträgen bei Amtsgerichten. Das waren 75 Prozent mehr als in einem durchschnittlichen Dezember der Jahre 2016 bis 2019, also vor der Corona-Pandemie.
Wirtschaftsexperte Jonas Eckhardt (43) von der Transformationsberatung Falkensteg zu BILD: „Die deutsche Wirtschaft ringt nicht mehr nur mit Kopfschmerzen. Sie hat Fieber bekommen. Das wird sich nicht so schnell ändern.“
Wo es besonders viele Insolvenzen gab
Professor Dr. Steffen Müller, Leiter der IWH-Insolvenzforschung: „Der Anstieg war breit, da wurde niemand verschont.“ Besonders leiden Unternehmen im Hotel- und Gastgewerbe, im Baugewerbe und in der Immobilienbranche. Müller: „Der Zinsanstieg Ende 2022 hat dort einigen einen Strich durch die Rechnung gemacht.“
Welche Unternehmen betroffen sind
Die Beispiele für Pleiten in Deutschland sind schier endlos. In Bautzen (Sachsen) wurden alle Mitarbeiter einer Wurstfirma entlassen.
Die Bäckerei-Kette Leifert musste Insolvenz anmelden. In dem Unternehmen aus Gifhorn (Niedersachsen) sind 220 Mitarbeiter betroffen. Und es ist nicht die einzige Großbäckerei: Die Kette Hansen Mürwik in Wees in Schleswig-Holstein ist ebenfalls pleite. Dort sind 145 Mitarbeiter betroffen.
Auch große Firmen geraten ins Straucheln. Nach einer Falkensteg-Erhebung meldeten 471 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als zehn Millionen Euro Insolvenz an: 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Seit 2021 haben sich die Großinsolvenzen nahezu verdreifacht.
Betroffen waren Unternehmen der Automobilindustrie, wie der Autozulieferer ae group in Gerstungen (Thüringen) mit 600 Mitarbeitern. In NRW ging ein Autozulieferer mit 500 Mitarbeitern pleite.
In Schleswig-Holstein stellt nach 120 Jahren eine Papierfabrik die Produktion ein. 200 Mitarbeiter bekamen die Kündigung. Die ganze Region trauert um das Unternehmen. In Baden-Württemberg schließt ein deutscher Weltmarktführer im Maschinenbau für immer. 270 Mitarbeiter verlieren dort ihre Jobs.
Für die Forscher ist klar: Die Entwicklung hat eine neue Dramatik. Die hohen Insolvenzzahlen lassen sich nicht mehr durch Nachholeffekte aus der Pandemie und schwierige Finanzierungen durch hohe Zinsen erklären. Sie spiegelten „immer deutlicher die gegenwärtigen wirtschaftlichen Herausforderungen in Deutschland wider“. Der Druck durch gestiegene Kosten für Energie, Rohstoffe und Personal ist enorm. Gleichzeitig gibt es in der Produktion Konkurrenz durch Billigprodukte aus Fernost. Müller betont: Insolvenzen sind zugleich eine Marktbereinigung. Sie schaffen Platz für zukunftsfähige Unternehmen. Trotzdem werden viele weitere Betriebe um ihre Existenz ringen.
Wirtschaftsexperte Jonas Eckhardt zu BILD: „Für viele Mittelständler ist das keine Konjunktur-Delle mehr, sondern eine Überlebensfrage.“ Für das Jahr 2026 erwarten die Experten keine Trendwende. Bei den Großbetrieben rechnen sie sogar mit einem weiteren Anstieg der Pleiten.
https://www.bild.de/regional/halle-s...1d5f581eeafc2b
........was hindert die Politik eigentlich daran, die Unternehmen zu entlasten? Ganz einfach geht das durch Absenkung des Steuersatzes und das geht von einem Tag auf den anderen. Wenn man denn wollteAlle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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14.01.2026, 11:42 #34
AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite
So kann man es auch machen. Viele Statistiken, die der Regierung nicht gefallen, werden nicht veröffentlicht oder verfälscht. ....
Unliebsame Realitäten ganz einfach vertuschen: Statistisches Bundesamt meldet keine vorläufigen Insolvenzzahlen mehr
2025 haben so viele Firmen in Deutschland Insolvenz angemeldet wie seit 20 Jahren nicht mehr. Laut dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) gab es 17.604 Insolvenzen. Das bedeutet, dass im vergangenen Jahr pro Tag 48 Personen- und Kapitalgesellschaften pleitegingen. Diese Wirtschaftskrise ist ausschließlich politisch verursacht, vor allem durch die wahnwitzige Energiepolitik im Zuge des Klimawahns. Und der Staat reagiert darauf, wie auf all die anderen Katastrophen, die er in den letzten Jahren angerichtet hat – nämlich nicht etwa durch entschlossenes Gegensteuern, sondern durch schlichtes Vertuschen.
Das Statistische Bundesamt will die vorläufige Meldung der Insolvenzzahlen mit dem Berichtsmonat Dezember 2025 nun kurzerhand einstellen. Das passt ins Bild, denn allein im letzten Monat wurden 1.519 Insolvenz-Anträge bei Amtsgerichten gestellt, 75 Prozent mehr als in einem durchschnittlichen Dezember der Vor-Corona-Jahre 2016 bis 2019. Die Tendenz hat sich bestimmt nicht verbessert, weshalb man lieber auf die weitere Veröffentlichung der desaströsen Zahlen verzichtet, um die Öffentlichkeit nicht unnötig zu beunruhigen.
Dimension des Kollapses der Wirtschaft so lange wie möglich unter Verschluss halten
Fortan sollen nur noch “endgültige Ergebnisse” bekannt gemacht werden, was bedeutet, dass die Insolvenzzahlen erst mit einer etwa dreimonatigen Verzögerung verfügbar sein werden. Mit einer Begründung für diese Maßnahme hielt das Amt sich gar nicht erst auf. Dafür lieferte es die verschwurbelte Behauptung, die vorläufigen monatlichen Angaben zu Regelinsolvenzverfahren würden „noch nicht die methodische Reife und Belastbarkeit amtlicher Statistiken“ aufweisen und „daher zu den experimentellen Daten“ zählen. Dabei gibt es keinen signifikanten Unterschied zwischen den vorläufigen und den endgültigen Zahlen. Man merkt die Absicht und ist verstimmt.
Es geht offensichtlich darum, die Zahlen über den Kollaps der deutschen Wirtschaft so lange wie möglich unter Verschluss zu halten. Die Bundesregierung hofft offenbar, mit dieser zeitlichen Verzögerung etwas Zeit zu schinden. Da sie allerdings nicht das Geringste gegen die Wirtschaftskrise tut, ist nicht erkennbar, was sie sich davon verspricht. Denn von selbst wird der Zusammenbruch ganzer Branchen sicher nicht aufhören. Dass man mit einem solch albernen und leicht durchschaubaren Trick tatsächlich meint, eine Entwicklung vertuschen zu können, die für Millionen von Menschen in Form von Arbeitsplatzverlust und Zahlungsunfähigkeit spürbar ist, ist ein weiterer Offenbarungseid dieser Politkaste.
https://journalistenwatch.com/2026/0...nzzahlen-mehr/Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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14.01.2026, 20:23 #35
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AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite
Ich komme aus der Materie und kenne die wirklichen Zustände gut. Die Firmen die ich kenne, sind entweder schwer am kämpfen oder existieren nur noch, weil der Inhaber vergeblich auf Nachfolger wartet !!! Für viel Geld verkaufen ist quasi eine Traumvorstellung die immer noch besteht aber stark abnimmt !!!
Nur ein Flügelschlag eines Schmetterlings kann einen Wirbelsturm auslösen
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15.01.2026, 09:44 #36
AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite
Die ganze Sache nimmt jetzt erst Fahrt auf. Die fehlende Nachfolge in vielen Familienbetrieben führt zur Aufgabe der Firmen. Selbst wenn Kinder da sind, wollen sie nicht immer automatisch den Betrieb ihrer Eltern übernehmen. Viele Inhaber sind mit 80 noch in der Firma aber irgendwann ist Schluss. Für das Handwerk brechen goldene Zeiten an. Je weniger Firmen am Markt, umso höher die Preise.
Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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16.01.2026, 08:49 #37
AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite
Trappenkamp (Schleswig-Holstein) – Das deutsche Unternehmen, welches schon mehrere Preise abgeräumt hat, baut Technik, die in die tiefsten Tiefen der Meere vordringt. Doch jetzt steht bei Sea & Sun Technology alles still. Die Hightech-Firma ist insolvent.
„Von uns gibt es nur fünf auf der Welt. Unsere Technik wird in 43 Ländern eingesetzt“, sagt Gründer Heinz Schelwat zu BILD. International ist Sea & Sun für Unterwassertechnik bekannt, zuletzt auch für Forschung rund um Algen.
So viele Mitarbeiter sind betroffen
Doch Anfang Dezember wurde das Insolvenzverfahren wegen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit eröffnet. Die 35 Beschäftigten haben ihre Arbeit am Firmensitz in Trappenkamp (Schleswig-Holstein) niedergelegt. Auch die Forschungsprojekte mit Unis und bis zu 140 Wissenschaftlern ruhen.
Wie es jetzt für die Firma weitergeht
„Es laufen Gespräche mit einem deutschen Investor wegen einer Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit, deren Ziel es ist, Sea & Sun im ersten Halbjahr 2026 über einen Insolvenzplan zu entschulden und neu aufzustellen“, erklärt Insolvenzverwalter Dr. Dietmar Penzlin gegenüber BILD.
Auch Heinz Schelwat gibt nicht auf. Sea & Sun ist sein Lebenswerk. Der heute 65-Jährige gründete die Firma 1998 und hat mehrfach Preise für Innovationen gewonnen. Zudem wurde Sea & Sun u. a. 2016 als „Unternehmen des Jahres“ (Marine Technology Industry) ausgezeichnet.
Die Gründe für die Insolvenz
Die Gründe für die Insolvenz sind vielfältig. In der Corona-Krise brach das wichtige China-Geschäft weg. 2022 fiel auch das Russland-Geschäft wegen des Ukraine-Krieges komplett aus.
Sea & Sun entwickelt hochspezialisierte Technik für Unterwasser: Messgeräte und Sonden, die in bis zu 11.000 Metern Wassertiefe eingesetzt werden können, etwa auf Forschungsschiffen. „Kein Marineschiff fährt ohne unsere Geräte“, sagt Schelwat.
Nach Corona setzte das Unternehmen verstärkt auf Forschungsprojekte – erhielt zwischen 2020 und 2024 rund drei Millionen Euro an Fördermitteln.
Doch Auszahlungen verzögerten sich, Banken wurden zurückhaltender, Kunden zahlten verspätet. Im April 2025 begann schließlich die Insolvenzprüfung. Davon betroffen ist auch die Tochterfirma Sea & Sun Organic, die sich mit Algenzucht beschäftigt.
Wofür die Technik verwendet wird
Mit den Sonden von Sea & Sun lassen sich zahlreiche Werte in Meeren, Seen und Flüssen messen: Temperatur, Salzgehalt, Druck, Sauerstoff, pH-Wert, Trübung oder Algenkonzentration. Für die Umwelt- und Meeresforschung sind diese Daten entscheidend. „Die Forschung muss weitergehen“, sagt Schelwat. Dafür kämpft er, trotz Insolvenz.
https://www.bild.de/regional/schlesw...9b04d135c372e1Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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17.01.2026, 12:05 #38
AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite
Wer nicht pleite geht, der baut Personal ab und wer viele Leute beschäftigt, der baut dann eben auch viele Mitarbeiter ab......
Einigung zum Abbau von 2.300 Jobs in Deutschland bei MAN
Knapp zwei Monate nachdem der Bus- und Lastwagenhersteller MAN den Abbau von 2.300 Jobs in Deutschland angekündigt hat, gibt es eine Einigung mit der Arbeitnehmerseite. Unter anderem verspricht das zu Volkswagen gehörende Unternehmen, bis Ende 2030 fast eine Milliarde Euro in deutsche Standorte zu investieren. Zudem wurde eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2035 vereinbart, die - abhängig von der Entwicklung des Unternehmens - bis 2040 verlängert werden kann. Betriebsbedingte Kündigungen werden ausgeschlossen.
MAN hatte im November angekündigt, über zehn Jahre hinweg 2.300 Jobs abbauen zu wollen. Schon damals hatte das Unternehmen Beschäftigungssicherung und den Erhalt der Produktionsstandorte in Deutschland angeboten und angekündigt, auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten zu wollen. Betroffen vom Abbau sind der Hauptstandort München mit 1.300 wegfallenden Jobs, Salzgitter mit 600 und Nürnberg mit 400. Die IG Metall hatte damals scharfe Kritik geübt und war zudem von höheren Zahlen ausgegangen. Jetzt nennt auch sie 2.300 Jobs.
Gespräche standen «mehrfach vor dem Scheitern»
«Nach teils sehr kontroversen Gesprächen, die mehrfach vor dem Scheitern standen, konnten wir mit dem Unternehmen eine belastbare Beschäftigungssicherung für 10 Jahre vereinbaren», sagt die Verhandlungsführerin der Arbeitnehmerseite, Sibylle Wankel von der IG Metall. Zudem blieben alle tariflichen Leistungen erhalten.
MAN-Chef Alexander Vlaskamp sprach von einem ausgewogenen Programm, das die Wettbewerbsfähigkeit von MAN sichere. Das Unternehmen will durch die Maßnahmen bis 2028 die Kosten um 900 Millionen Euro senken. Teil der Maßnahmen ist allerdings auch, dass wesentliche Investitionen für die nächste Fahrzeuggeneration in Osteuropa vorgenommen werden. Dies sieh die IG Metall kritisch, weil sie eine weitere Abwanderung dorthin befürchtet.
https://www.msn.com/de-de/finanzen/t...7e4c6fe&ei=471Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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18.01.2026, 10:28 #39
AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite
Neu Kaliß (Mecklenburg-Vorpommern) – Wieder macht ein ehemals erfolgreiches Stück deutscher Wirtschaftsgeschichte dicht: Bei Melitta im Nordosten verlieren 115 Beschäftigte ihren Job.
Es ist eine niederschmetternde Nachricht für den kleinen Ort im Süden von Mecklenburg-Vorpommern. Die moderne Fabrik für Spezialpapiere schließt zum 31. März, der Standort Neu Kaliß wird komplett aufgegeben. Das erfuhr die Belegschaft in einer Mitarbeiterversammlung. Weitere Details zur Schließung will Melitta in der kommenden Woche bekannt geben.
Geschäft zusammengebrochen
Eine Insolvenz liegt nicht vor, doch das Geschäft ist seit Jahren rückläufig. 2023 arbeiteten noch 129 Beschäftigte in dem Werk, der Jahresumsatz lag bei knapp 26 Millionen Euro.
Burkhard Thees (66, FDP), Bürgermeister von Neu Kaliß, nennt die Gründe gegenüber BILD: „Das Geschäft mit Spezialtapeten ist regelrecht zusammengebrochen. Dazu ist Russland als wichtiger Absatzmarkt weggefallen.“ Auch Standortnachteile, wie „Wasser, Strom, Gas gegenüber den Wettbewerbern aus dem Ausland“ werden angeführt.
Ende einer 226-jährigen Tradition
Das Werk gehört zur Melitta-Gruppe mit Sitz in Minden (Nordrhein-Westfalen). 1992 übernahm Melitta die Produktionsanlagen der damaligen Produktion und gründete die Neu Kaliß Spezialpapier GmbH. In den Jahren danach wurde kräftig investiert. Bis etwa 1995 entstand ein völlig neues Werk im Industriegebiet.
Mit dem Aus endet eine mehr als 226-jährige Geschichte der Papierherstellung in der Gemeinde. Schon am 27. Februar 1872 legten die Unternehmer Felix Schoeller und Theodor Bausch hier den Grundstein für die maschinelle Papierproduktion. Seit 1799 hatte dort bereits eine Papiermühle existiert.
„Dass es so hart kommen würde, haben wir nicht erwartet“, sagt Thees. Für die Gemeinde mit nur 1870 Einwohnern ist der Verlust der vielen Arbeitsplätze besonders schlimm. „Für alle Menschen hier ist das ein enormer Tiefschlag“, so der Bürgermeister weiter zu BILD.
Trotz allem gibt es noch einen kleinen Hoffnungsschimmer. Der 66-Jährige setzt auf einen neuen Investor: „In die moderne Fabrik wurde immer weiter investiert. Vielleicht findet sich ja ein Käufer und ein anderes Unternehmen siedelt sich hier an.“ Für die Beschäftigten soll es einen Sozialplan geben.
https://www.bild.de/regional/mecklen...5ebb9e4d71411eAlle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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18.01.2026, 18:39 #40
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