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AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite
Das ist schon wahr, aber nun kommt eben dazu, dass Herr Habeck den Firmen ihre Wirtschaftsfähigkeit entzieht:
Die Geschäfte machen zu, besonders diejenigen, die sich an die Mittelschicht und besser verkauften, weil die Kundschaft nicht mehr im erforderlichen Maße kauft - Konsumzurückhaltung lautet das Zauberwort - und die Kosten für den Betrieb des Geschäftes steigen, Energie, Abgaben, Auflagen, Dokumentationen, Lieferkosten, die durch die Verdoppelung der Maut entstehen.
Die Verdoppelung der Maut macht auch den Firmen zu schaffen, denn jedes Produkt, auch ein Vorprodukt, muss transportiert werden. Das läßt sich nicht auf die Preise umschlagen, ohne dass man gleich pleite geht. Hier auch wieder Auflagen, Energie, Energieunsicherheit, Auflagen, Dokumentationen, gestiegene Lohnabgaben, mindestens mal die Arbeitgeberbeiträge zu den Sozialversicherungen, die alle gestiegen sind, die Arbeitslosenversicherung, die Krankenversicherung mehrfach, die Pflegeversicherung etc., natürlich auch die BG´s.
Die Firmen, die ins Ausland verkaufen bzw. handeln, erhalten, sofern sie kein grüner Musterbetrieb sind, neuerdings keine Hermes-Bürgschaften mehr.
Die Planbarkeit und die Verläßlichkeit politischer Handlungen und damit Vorgaben geht gegen Null. Damit wird durch die gestiegenen Kosten, zum großen Teil durch diese Regierung selber veranlasst, und durch die sonstigen Vorgaben, die Investitionsfreude gen Null und die Pleiten schnellen in die Höhe.
Als weiteres Stichwort Plastiksteuer und Lieferkettengesetz.
Oder es werden Geschäftsfelder schlichtweg durch Verbote und Vorgaben abgewürgt.
Die Bauwirtschaft ist durch das Einstellen von Förderprogrammen über Nacht und die Vorgaben für Bau und Erneuerung und durch das Lieferkettengesetz und die erwähnten Verteuerungen zum Erliegen gekommen. Und so geht es gerade weiter.Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister
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12.04.2024, 11:10 #12
AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite
Ein Traditionsunternehmen ist in finanzielle Schieflage geraten. Einer der Weltmarktführer mit 500 Mitarbeitern musste nun in Heilbronn Insolvenz anmelden.
Heilbronn – In Deutschland kommt die Pleitewelle von bekannten Firmen und Traditionsunternehmen nicht zum Stehen. Die Insolvenz eines Giganten in der Baubranche löste ein regelrechtes Beben aus. Die angespannte Lage sorgte sogar für bis zu 30 Insolvenzen in einer Woche. Doch auch in anderen Branchen kommt es immer wieder zu Rückschlägen.
Unter anderem musste ein bekannter Heizungsspezialist ebenso die Insolvenz anmelden wie eine deutsche Lebensmittelkette. Auch ein Riese in der Modebranche könnte in die Insolvenz rutschen, weil das Unternehmen in finanzielle Schieflage geraten ist. Nun hat es aber auch einen der Weltmarktführer auf seinem Gebiet erwischt. Der bekannte Maschinenbauer aus Deutschland musste am Dienstag in Heilbronn die Insolvenz anmelden.
Bekannter Maschinenbauer Illig ist insolvent – Weltmarktführer seit Corona in Schwierigkeiten
Denn der Heilbronner Maschinenbauer Illig ist insolvent. Die finanziellen Schwierigkeiten des Traditionsunternehmens haben bereits während der Corona-Pandemie zur finanziellen Schieflage geführt. Nun sah sich das Unternehmen, das zu den Weltmarktführern im Maschinenbau für Verpackungen und Thermoformen zählt, gezwungen, beim Amtsgericht einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung zu stellen. Diesem stimmte das Amtsgericht am Dienstag (9. April) zu.
Wie es mit Illig weiter geht, ist noch nicht ganz klar. Sicher hingegen ist: „Das Unternehmen soll nicht zerschlagen werden. Das ist klar“, sagt Michael Unser, der erste Bevollmächtigte der IG Metall Heilbronn-Neckarsulm dem SWR. Es sei nun wichtig einen Investor zu finden, es brauche weiteres, frisches Geld. Das Geschäft sei ja da, so Unser weiter.
Maschinenbauer Illig meldet Insolvenz an – 500 Mitarbeiter betroffen
Die mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Stammsitz in Heilbronn-Sontheim wurden am Dienstag über den Insolvenzantrag informiert. Für die Angestellten bedeutet es, dass der Betrieb normal seinen Gang geht – zumindest in den nächsten drei Monaten.
Wie es dann weitergeht, das müsse jetzt erarbeitet werden, so Unser weiter. Die IG Metall wolle sich aber für die Angestellten einsetzen und dafür sorgen, dass man die Arbeitsplätze für die Zukunft erhalten kann.
Traditionsunternehmen Illig muss Insolvenz anmelden – Ursache liegt in der Kundenzurückhaltung
Als Ursachen für den Insolvenzantrag des 1946 gegründeten Unternehmens sieht Michael Unser die Kaufzurückhaltung der Kundschaft und die schwierige, konjunkturelle Lage. Deshalb bleibt den 500 Angestellten nichts weiter übrig, als zu warten, wie es mit dem Experten für Werkzeugsysteme weitergeht. Ähnlich wie die Beschäftigten eines Traditionsunternehmens in Bayern, das kürzlich erneut Insolvenz anmeldete.
https://www.merkur.de/wirtschaft/noe...-92996912.htmlAlle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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07.06.2024, 08:40 #13
AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite
Alle DREI Minuten stirbt eine Firma
Pleite-Alarm in Deutschland!
Verbands-Boss: „Die De-Industrialisierung schleicht nicht mehr: Sie trampelt“
Beängstigende Signale aus den wichtigsten deutschen Branchen!
Im vergangenen Jahr machten 176 000 Betriebe dicht – alle drei Minuten einer! Besonders betroffen: Industrie und die Bauwirtschaft, im verarbeitenden Gewerbe (zurzeit 5,5 Millionen Jobs!) gaben das letzte Mal 2004 so viele Betriebe auf. Seit 2020 steigt die Zahl der Schließungen, gegenüber 2022 ging die Zahl noch einmal um 2,3 Prozent rauf.
Der Trend geht über alle Branchen und Größen, so die Experten des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW): 20 000 Bau-Betriebe, 37 000 Handelsunternehmen, 51 000 Betriebe der konsumnahen Dienstleistungen, 11 000 aus dem verarbeitenden Gewerbe (+8,7 Prozent, höchster Stand seit 2004).
Sandra Gottschalk, Leiterin des ZEW-Forschungsdatenzentrums: „Hauptgrund für eine Schließung ist, dass sich das Unternehmen wirtschaftlich nicht mehr lohnt.“ Probleme vor allem im verarbeitenden Gewerbe: „Die hohen Energiekosten, hoher Konkurrenzdruck durch Länder wie China, aber auch der Fachkräftemangel, der dazu führen kann, dass der Weiterbetrieb gefährdet ist.“
„Derzeit bestimmen Turbulenzen bei großen Unternehmen die Diskussion um eine mögliche De-Industrialisierung“, so Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Wirtschaftsforschung bei Creditreform. „Das leise Sterben vieler kleinerer Betriebe und hoch spezialisierter Unternehmungen ist aber mindestens genauso folgenschwer.“ Nur elf Prozent gehen in die Insolvenz, die große Masse macht einfach zu.
Alarmierend: Innerhalb des Riesen-Bereichs des verarbeitenden Gewerbes steigen die Schließungen bei forschungsintensiven und technologisch anspruchsvollen Zweigen besonders stark: 12,3 Prozent rauf!
Unternehmen gehen ins Ausland oder in den Konkurs
„Die De-Industrialisierung schleicht nicht mehr: Sie trampelt. Was wir jetzt brauchen, sind Rahmenbedingungen, die Unternehmen nicht ins Ausland oder in den Konkurs treiben. Das heißt konkret: Schluss mit bürokratischen Fesselspielchen sowie mit hohen Steuern und Abgaben“, fordert Christoph Ahlhaus, Chef des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, gegenüber BILD.
Ahlhaus weiter: „Weg mit der Lizenz zur Lenz-Mentalität, die Leistung abwürgt und Stillstand feiert. Her mit wettbewerbsfähigen Energiepreisen, die dem Mittelstand helfen, wieder für Wachstum und Wohlstand zu sorgen.“
Gitta Connemann (60, CDU), Chefin der Mittelstands- und Wirtschaftsunion: „Die Zahlen lügen nicht: Die Ampel fährt unseren Mittelstand gegen die Wand. Traditionsbetriebe geben auf. Industrie, Forschung, Gründer werden ins Ausland gedrängt. Dies befeuert nicht nur die Arbeitslosigkeit jetzt, sondern raubt Generationen die Chance auf Wohlstand.“ Für viele bleibe nur die Wahl: „Betriebsaufgabe oder -Verlagerung ins Ausland!“
Fataler Trend bei Gründungen
2023 droht das zweite Jahr in Folge zu werden, in dem die Zahl der Schließungen die der Neu-Gründungen übersteigt. Das gab es vorher noch nie! Gottschalk: „Weniger Menschen sind bereit, das Wagnis Selbstständigkeit einzugehen. Qualifizierte Fachkräfte haben gute Chancen auf gut bezahlte Jobs als Angestellte in etablierten Unternehmen.“
Gleichzeitig müssten Menschen angesichts der Risiken und Aufgaben auch erst mal Lust darauf haben zu gründen und selbstständig zu sein, so die Expertin.
Zwischen 1995 und 2004 gab es jährlich noch gut 240 000 Neu-Gründungen, seit 2012 sank dieser Wert ständig. Vor allem ein Effekt des demografischen Wandels, der die „gründungsintensive Altersgruppe der 30-45-Jährigen schrumpfen lässt“.
Ausländische Unternehmen verlagern Produktion weg aus Deutschland
Laut Nordmetall, Branchenverband der Metall- und Elektro-Industrie, sind vollständige Betriebsaufgaben eher selten, aber der Trend heißt Standortschließungen. „Schon jedes fünfte Unternehmen plant Verlagerungen. Besonders ausländische Mutterunternehmen nehmen wahr, dass die Arbeits- und Energiekosten hierzulande höher sind und Bürokratielasten ständig zunehmen“, so Sprecher Alexander Luckow.
Die Gefahr sei groß, dass es nicht bei einzelnen Schließungen bleibe, „sondern die Industrie im größeren Stil abwandert und nicht mehr zurückkehrt.“
https://www.bild.de/politik/inland/p...dd04521e6584e3Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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25.06.2024, 10:11 #14
AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite
Neue Schock-Zahlen
In Deutschland sterben die Firmen weg
Für immer geschlossen!
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist wegen der schwachen Konjunktur in den ersten sechs Monaten des Jahres um fast 30 Prozent im Vorjahresvergleich angestiegen.
▶︎ Die Creditreform Wirtschaftsforschung registrierte rund 11 000 Firmenpleiten, wie sie am Montag mitteilte. Das markiere den höchsten Stand seit fast zehn Jahren.
„Die Unternehmen kämpfen im ersten Halbjahr 2024 weiter gegen die Auswirkungen der Rezession in 2023, anhaltende Krisen und die kraftlose konjunkturelle Entwicklung in diesem Jahr“, erläuterte der Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, Patrik-Ludwig Hantzsch. „Das alles zusammengenommen bricht vielen Betrieben das Genick.“
„Aufgestaute Probleme der zurückliegenden Krisen“
Brisant: Creditreform rechnet damit, dass die Insolvenzen im weiteren Verlauf des Jahres weiter zunehmen und im Gesamtjahresvergleich erstmals wieder das Vor-Corona-Niveau übersteigen werden.
▶︎ In den Zahlen spiegelten sich die „aufgestauten Probleme der zurückliegenden Krisen“, so Creditreform. Viele Unternehmen hätten zudem ein Schuldenproblem und könnten aufgrund der schlechten Wirtschaftslage den Zahlungsverpflichtungen aus eigener Kraft derzeit kaum nachkommen.
Demnach mussten im ersten Halbjahr deutlich mehr mittlere und große Unternehmen Insolvenz anmelden. Bekannteste Fälle: Galeria Karstadt Kaufhof und FTI-Touristik.
Creditreform schätzt, dass rund 133 000 Beschäftigte im Zeitraum von Januar bis Juni von einer Insolvenz betroffen waren. Im Vorjahreszeitraum seien es 125 000 gewesen.
▶︎ Das habe jedoch nicht zwangsläufig einen Jobverlust zur Folge: Der Fokus des Insolvenzrechts liege auf Sanierungen und auf dem Erhalt von Unternehmen sowie Arbeitsplätzen, erläuterte Hantzsch.
Unternehmen würden die Insolvenz „zunehmend als Chance in der Krise“ begreifen.
Auch bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern stiegen die Insolvenzzahlen im ersten Halbjahr: Creditreform registrierte 35 400 Fälle, das waren 6,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
https://www.bild.de/politik/inland/n...4bfa582b0fd6feAlle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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25.06.2024, 22:03 #15
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AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite
Ich arbeite mit Firmen zusammen die in Automatisierung und Industrie 3.0 und 4.0 massiv investieren. Plötzlich ist das aber auch keine Lösung mehr weil die Abnehmer der Produkte zunehmend im Ausland produzieren. Und dort sind unsere Preise definitiv nicht konkurenzfähig !!!
Ich kann es nicht oft genug sagen, das ist nicht mehr zu stoppen, wir fahren mit Bleifuss bergab gegen die Wand !!!Nur ein Flügelschlag eines Schmetterlings kann einen Wirbelsturm auslösen
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09.08.2024, 10:54 #16
AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite
Modekonzern ist insolvent
Esprit macht dicht - alle Filialen in Deutschland schließen
Der Modekonzern Esprit verschwindet aus dem deutschen Straßenbild. Bis zum Jahresende werden alle Filialen in Deutschland geschlossen. 1300 Mitarbeiter verlieren ihren Job.
Der Modekonzern Esprit schließt bis zum Jahresende alle 56 Filialen in Deutschland. Etwa 1300 Mitarbeiter verlieren ihren Job. Die Markenrechte für das insolvente europäische Geschäft sollen an den britischen Finanzinvestor Alteri verkauft werden.
Anfang August hatte das Amtsgericht Düsseldorf das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung für die in Ratingen ansässige Esprit Europe GmbH sowie sechs weitere deutsche Gruppengesellschaften des Modekonzerns eröffnet. Mit den Betriebsräten würden Verhandlungen über Sozialpläne und Interessenausgleich geführt, die Zahlung der Gehälter sei gesichert, bis insolvenzrechtliche Kündigungen wirksam würden, hatte das Unternehmen mitgeteilt. Wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung hatte Esprit im Mai Insolvenz für sein Europageschäft angemeldet.
Esprit ist weltweit in rund 40 Ländern aktiv und hat seine Hauptzentralen in Ratingen und in Hongkong. Deutschland ist der wichtigste Markt für den Konzern. Der Modekonzern hatte bereits 2020 ein Schutzschirmverfahren für mehrere deutsche Gesellschaften beantragt. Damals waren rund 50 Filialen in Deutschland geschlossen worden, etwa 1100 Stellen wurden gestrichen.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Espri...e25147444.htmlAlle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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05.09.2025, 09:17 #17
AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite
Die Liste der in Insolvenz gegangenen Betriebe ist ellenlang. Die Ampel wirkt noch lange nach. Es ist vor allem der Mittelstand, der erodiert, die tragende Säule unseres Landes. Für die Linken ein Freudenfest, wollen sie doch den Kapitalismus abschaffen, Reiche erschießen und die Bürger als Staatssklaven halten. Hunderttausende haben ihre Jobs verloren und das unter einer angeblich sozialen Regierung............
Gernsbach (Baden-Württemberg) – 475 Jahre Tradition, nun das erste Mal pleite.
Die Casimir Kast Verpackung und Display GmbH hat beim Amtsgericht Baden-Baden Insolvenz angemeldet. Darüber berichteten zuerst die „Badischen Neuesten Nachrichten“.
Seit 1550 steht der Name Kast für Arbeit und Aufstieg in der Region. Jacob Kast gründete damals den ersten Betrieb. Über 13 Generationen führte die Familie verschiedene Unternehmen in Baden-Württemberg weiter.
160 Mitarbeiter betroffen
Heute beschäftigt die Casimir Kast Verpackung und Display GmbH rund 160 Mitarbeiter – einer der größten Arbeitgeber im Murgtal. In der jetzigen Unternehmensform gibt es die Firma seit 2006........ https://www.bild.de/regional/baden-w...b61b4dcb0b93ecAlle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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10.09.2025, 07:55 #18
AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite
Insolvenz nach fast 150 Jahren: Deutsche Chemiefirma mit 700 Mitarbeitern pleite
Duisburg (NRW) – Jetzt zittern rund 700 Mitarbeiter um ihre Jobs. Das Chemieunternehmen Venator hat an den beiden deutschen Standorten Duisburg und Krefeld Insolvenz angemeldet.
Eine Umstrukturierung im vergangenen Jahr führte das 1878 gegründete Unternehmen nicht in bessere Zahlen: Dabei wurden bereits etwa 290 Stellen abgebaut und die Herstellung von Titandioxid beendet. Jetzt haben viele Mitarbeiter erneut Angst vor einer Kündigung.
Diese deutschen Werke sind pleite
Die Venator-Gruppe, die ihre Zentrale in Großbritannien hat, gehört zu den international führenden Chemieunternehmen. In Deutschland sind rund 700 Mitarbeiter an den Standorten in Duisburg und Krefeld-Uerdingen (Nordrhein-Westfalen) beschäftigt.
Das Werk in Krefeld hatte bereits vor einer Woche Insolvenz angemeldet. Nun folgt auch das Werk in Duisburg. Dort werden laut Unternehmen Pigmente und Additive hergestellt, die unter anderem in Farben, Beschichtungen, Kosmetik und Kunststoffen aber auch in Autos zum Einsatz kommen.
So kam es zu der Insolvenz
Die für Duisburg zuständige Insolvenzverwalterin Sarah Wolf zu BILD: „Ursache der wirtschaftlichen Krise sind vor allem die seit dem Ukraine-Krieg massiv gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten.“
Zusätzlich zu höheren Kosten erschwere die Abhängigkeit von konzerninternen Finanzierungsstrukturen die Lage: Anfang September habe die Konzernmutter angekündigt, keine weiteren Mittel für die deutschen Gesellschaften bereitzustellen. „Zeitgleich wurde über mehrere Gesellschaften der Venator-Gruppe im Vereinigten Königreich ein Insolvenzverfahren eröffnet“, so Wolf zu BILD.
So geht es für das Unternehmen weiter
Mit der Bestellung von Rechtsanwältin Wolf als vorläufige Insolvenzverwalterin beginne nun die strukturierte Prüfung der Sanierungsfähigkeit des Unternehmens. Sie wolle vor allem rasch Gespräche mit Kunden, Lieferanten, Banken und Arbeitnehmervertretern aufnehmen.
Wolf zu BILD: „Unser Ziel ist es, den Geschäftsbetrieb in Duisburg zu stabilisieren und eine tragfähige Lösung für die Zukunft zu entwickeln.“ Der Geschäftsbetrieb werde fortgeführt. Die Löhne und Gehälter der dortigen Mitarbeiter seien über das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit gesichert.
Betriebsratschef Uwe Sova forderte die Beschäftigten laut „WDR“ auf, „sicher, motiviert und fokussiert“ weiterzuarbeiten, damit das Duisburger Chemiewerk attraktiv für mögliche Käufer bleibe. „Wenn wir jetzt den Kopf in den Sand stecken, dann haben wir verloren“, sagte er laut „WDR“. Das Duisburger Werk sei das einzige im Konzern, das schwarze Zahlen schreibe.
Im Werk in Krefeld-Uerdingen sind laut „Rheinische Post“ 410 Mitarbeiter beschäftigt. Es sei nach 2009 bereits zum zweiten Mal insolvent. Auch dort wurden als Gründe unter anderem die Lage der Weltwirtschaft und gestiegene Energiepreise genannt.
https://www.bild.de/regional/nordrhe...695f6010154ca5Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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11.09.2025, 07:57 #19
AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite
120 Jobs weg: Glashersteller schließt Werk nach 90 Jahren
Radeburg (Sachsen) – Es trifft ein deutsches Traditionsunternehmen. Menschen verlieren ihre Arbeit. Die Firma Doering Glass macht das Werk in Radeburg dicht. Neun Jahrzehnte lang wurden dort Glasprodukte hergestellt. Bald ist Schluss. Die Suche nach einem Investor ist gescheitert.
Die Glasprodukte von Doering sind weltweit gefragt. Sie schmücken Prestige-Bauten wie den Kulturpalast Dresden, das Messner-Museum in Italien oder die Ärztekammer Niedersachsen. Ob Sonnenschutz oder Sicherheitsglas: Mehr als 90 Jahre lang lieferten die Werke in Radeburg (Sachsen) und Berlin Qualität für große Projekte.
120 Jobs nicht zu retten
Damit ist bald endgültig Schluss. Im Isolierglas-Werk in Radeburg, das seine Ursprünge im Jahr 1933 hat, gehen Ende Oktober die Lichter aus. 120 Mitarbeitern droht die Arbeitslosigkeit. Zuerst hatte die Fachzeitschrift „
Glaswelt“ über den Fall berichtet.
Der Glasproduzent kämpfte mit vielen Problemen: Ukraine-Krieg, gestörte Lieferketten, schwache Baukonjunktur. Dazu kamen gestiegene Energie- und Materialkosten. Der Versuch, sich in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung neu aufzustellen, scheiterte. Trotz aller Bemühungen fand sich kein Investor. Eine Lösung, die beide Werke rettet, blieb aus..... Während die Produktion in Sachsen endet, bleibt der Standort Berlin stabil. Doering Glass zeigt sich optimistisch, dass es in der Hauptstadt eine Zukunft gibt. Für die Beschäftigten in Radeburg sieht das anders aus: Die Kündigungen sind bereits ausgesprochen. Nach eigenen Angaben versucht das Unternehmen jedoch, die Mitarbeiter bei anderen regionalen Firmen unterzubringen. Erste neue Jobs und Angebote gibt es schon.
https://www.bild.de/regional/sachsen...ec8e162a178556Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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27.09.2025, 09:28 #20
AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite
Es sind sehr viele alte Traditionsfirmen, die nun aufgeben müssen. Habeck hat ganze Arbeit geleistet.....
350 Mitarbeiter bangen um ihre Jobs: Deutscher Maschinenbauer nach 120 Jahren pleite
Albstadt (Baden-Württemberg) – Im Juli feierten sie noch das 120. Bestehen ihres Traditionsunternehmens. Jetzt musste der Weltmarktführer Mayer & Cie. aus Albstadt Insolvenz anmelden.
350 Mitarbeiter weltweit bangen nun um ihre Jobs. Die meisten von ihnen sind am Stammsitz in Baden-Württemberg beschäftigt, einige weitere in Tschechien und China. Am Donnerstag wurden sie bei einer Betriebsversammlung über die Insolvenz des Familienunternehmens und die weiteren Schritte informiert, bestätigte Sprecherin Claudia Bitzer gegenüber BILD. Die WirtschaftsWoche hatte zuerst berichtet.
Familienunternehmen exportiert weltweit
Mayer & Cie. stellt Rundstrickmaschinen her, mit denen etwa T-Shirts, Unter- und Nachtwäsche und Matratzenbezüge produziert werden. Das Unternehmen hält nach eigenen Angaben mehr als 300 Patente und sei so zum Weltmarktführer aufgestiegen. Nahezu alle Maschinen gehen in den Export, vor allem nach Asien. Vor sechs Jahren kamen Flechtmaschinen ins Portfolio, mit denen unter anderem Ummantelungen für Hydraulikschläuche hergestellt werden.
Mitarbeiter verzichteten auf Sonderzahlungen
Im Jahr 2024 machte das Traditionsunternehmen einen Umsatz von 80 Millionen Euro. Dennoch geriet es in wirtschaftliche Schieflage. Die Mitarbeiter verzichteten zuletzt bereits auf Sonderzahlungen. Doch das alleine reichte nicht, am 23. September stellte das Familienunternehmen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Die Cousins Marcus und Benjamin Mayer, die den Konzern in vierter Generation führen, steuern die Sanierung somit selbst, werden lediglich von dem Sanierungsexperten Martin Mucha (Kanzlei Grub Brugger) unterstützt............
https://www.bild.de/regional/baden-w...619b7e72e4f461Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.
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