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  1. #11
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    AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite

    Zitat Zitat von ryder Beitrag anzeigen
    Es laufen schon lange zusätzlich ganz krumme Dinger !!! Ein Beispiel.... mittelständisches Unternehmen hat trotz 51% Familienanteil, kein geeignetes Personal oder kann sich ( passiert leider sehr oft ) nicht einigen wer die Führung übernimmt. Da kommt dann eine externer Manager ins Spiel, der sich schnell um internationale Aufstellung und Verbindungen kümmert. Diese Verbindungen können durchaus sinnvoll sein, aber eben sehr oft nicht weil die Gewichtung meistens zu ungunsten der deutschen Firma geht, oder noch fataler, die Übernahme die deutsche Firma ruiniert. Dann kommen die internationalen Investoren, picken die Sahnestücke ( Patente usw ) raus und sanieren dadurch die deutsche Firma, die dann aber nackt im Wind steht und die Eigentümer verkaufen dann ganz schnell die Namen usw usw

    Das passiert in Deutschland jeden Tag !!!
    Das ist schon wahr, aber nun kommt eben dazu, dass Herr Habeck den Firmen ihre Wirtschaftsfähigkeit entzieht:

    Die Geschäfte machen zu, besonders diejenigen, die sich an die Mittelschicht und besser verkauften, weil die Kundschaft nicht mehr im erforderlichen Maße kauft - Konsumzurückhaltung lautet das Zauberwort - und die Kosten für den Betrieb des Geschäftes steigen, Energie, Abgaben, Auflagen, Dokumentationen, Lieferkosten, die durch die Verdoppelung der Maut entstehen.

    Die Verdoppelung der Maut macht auch den Firmen zu schaffen, denn jedes Produkt, auch ein Vorprodukt, muss transportiert werden. Das läßt sich nicht auf die Preise umschlagen, ohne dass man gleich pleite geht. Hier auch wieder Auflagen, Energie, Energieunsicherheit, Auflagen, Dokumentationen, gestiegene Lohnabgaben, mindestens mal die Arbeitgeberbeiträge zu den Sozialversicherungen, die alle gestiegen sind, die Arbeitslosenversicherung, die Krankenversicherung mehrfach, die Pflegeversicherung etc., natürlich auch die BG´s.

    Die Firmen, die ins Ausland verkaufen bzw. handeln, erhalten, sofern sie kein grüner Musterbetrieb sind, neuerdings keine Hermes-Bürgschaften mehr.

    Die Planbarkeit und die Verläßlichkeit politischer Handlungen und damit Vorgaben geht gegen Null. Damit wird durch die gestiegenen Kosten, zum großen Teil durch diese Regierung selber veranlasst, und durch die sonstigen Vorgaben, die Investitionsfreude gen Null und die Pleiten schnellen in die Höhe.

    Als weiteres Stichwort Plastiksteuer und Lieferkettengesetz.

    Oder es werden Geschäftsfelder schlichtweg durch Verbote und Vorgaben abgewürgt.

    Die Bauwirtschaft ist durch das Einstellen von Förderprogrammen über Nacht und die Vorgaben für Bau und Erneuerung und durch das Lieferkettengesetz und die erwähnten Verteuerungen zum Erliegen gekommen. Und so geht es gerade weiter.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #12
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    AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite

    Ein Traditionsunternehmen ist in finanzielle Schieflage geraten. Einer der Weltmarktführer mit 500 Mitarbeitern musste nun in Heilbronn Insolvenz anmelden.

    Heilbronn – In Deutschland kommt die Pleitewelle von bekannten Firmen und Traditionsunternehmen nicht zum Stehen. Die Insolvenz eines Giganten in der Baubranche löste ein regelrechtes Beben aus. Die angespannte Lage sorgte sogar für bis zu 30 Insolvenzen in einer Woche. Doch auch in anderen Branchen kommt es immer wieder zu Rückschlägen.
    Unter anderem musste ein bekannter Heizungsspezialist ebenso die Insolvenz anmelden wie eine deutsche Lebensmittelkette. Auch ein Riese in der Modebranche könnte in die Insolvenz rutschen, weil das Unternehmen in finanzielle Schieflage geraten ist. Nun hat es aber auch einen der Weltmarktführer auf seinem Gebiet erwischt. Der bekannte Maschinenbauer aus Deutschland musste am Dienstag in Heilbronn die Insolvenz anmelden.

    Bekannter Maschinenbauer Illig ist insolvent – Weltmarktführer seit Corona in Schwierigkeiten
    Denn der Heilbronner Maschinenbauer Illig ist insolvent. Die finanziellen Schwierigkeiten des Traditionsunternehmens haben bereits während der Corona-Pandemie zur finanziellen Schieflage geführt. Nun sah sich das Unternehmen, das zu den Weltmarktführern im Maschinenbau für Verpackungen und Thermoformen zählt, gezwungen, beim Amtsgericht einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung zu stellen. Diesem stimmte das Amtsgericht am Dienstag (9. April) zu.
    Wie es mit Illig weiter geht, ist noch nicht ganz klar. Sicher hingegen ist: „Das Unternehmen soll nicht zerschlagen werden. Das ist klar“, sagt Michael Unser, der erste Bevollmächtigte der IG Metall Heilbronn-Neckarsulm dem SWR. Es sei nun wichtig einen Investor zu finden, es brauche weiteres, frisches Geld. Das Geschäft sei ja da, so Unser weiter.

    Maschinenbauer Illig meldet Insolvenz an – 500 Mitarbeiter betroffen
    Die mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Stammsitz in Heilbronn-Sontheim wurden am Dienstag über den Insolvenzantrag informiert. Für die Angestellten bedeutet es, dass der Betrieb normal seinen Gang geht – zumindest in den nächsten drei Monaten.
    Wie es dann weitergeht, das müsse jetzt erarbeitet werden, so Unser weiter. Die IG Metall wolle sich aber für die Angestellten einsetzen und dafür sorgen, dass man die Arbeitsplätze für die Zukunft erhalten kann.

    Traditionsunternehmen Illig muss Insolvenz anmelden – Ursache liegt in der Kundenzurückhaltung
    Als Ursachen für den Insolvenzantrag des 1946 gegründeten Unternehmens sieht Michael Unser die Kaufzurückhaltung der Kundschaft und die schwierige, konjunkturelle Lage. Deshalb bleibt den 500 Angestellten nichts weiter übrig, als zu warten, wie es mit dem Experten für Werkzeugsysteme weitergeht. Ähnlich wie die Beschäftigten eines Traditionsunternehmens in Bayern, das kürzlich erneut Insolvenz anmeldete.

    https://www.merkur.de/wirtschaft/noe...-92996912.html
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #13
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    AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite

    Alle DREI Minuten stirbt eine Firma
    Pleite-Alarm in Deutschland!
    Verbands-Boss: „Die De-Industrialisierung schleicht nicht mehr: Sie trampelt“
    Beängstigende Signale aus den wichtigsten deutschen Branchen!
    Im vergangenen Jahr machten 176 000 Betriebe dicht – alle drei Minuten einer! Besonders betroffen: Industrie und die Bauwirtschaft, im verarbeitenden Gewerbe (zurzeit 5,5 Millionen Jobs!) gaben das letzte Mal 2004 so viele Betriebe auf. Seit 2020 steigt die Zahl der Schließungen, gegenüber 2022 ging die Zahl noch einmal um 2,3 Prozent rauf.
    Der Trend geht über alle Branchen und Größen, so die Experten des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW): 20 000 Bau-Betriebe, 37 000 Handelsunternehmen, 51 000 Betriebe der konsumnahen Dienstleistungen, 11 000 aus dem verarbeitenden Gewerbe (+8,7 Prozent, höchster Stand seit 2004).
    Sandra Gottschalk, Leiterin des ZEW-Forschungsdatenzentrums: „Hauptgrund für eine Schließung ist, dass sich das Unternehmen wirtschaftlich nicht mehr lohnt.“ Probleme vor allem im verarbeitenden Gewerbe: „Die hohen Energiekosten, hoher Konkurrenzdruck durch Länder wie China, aber auch der Fachkräftemangel, der dazu führen kann, dass der Weiterbetrieb gefährdet ist.“
    „Derzeit bestimmen Turbulenzen bei großen Unternehmen die Diskussion um eine mögliche De-Industrialisierung“, so Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Wirtschaftsforschung bei Creditreform. „Das leise Sterben vieler kleinerer Betriebe und hoch spezialisierter Unternehmungen ist aber mindestens genauso folgenschwer.“ Nur elf Prozent gehen in die Insolvenz, die große Masse macht einfach zu.
    Alarmierend: Innerhalb des Riesen-Bereichs des verarbeitenden Gewerbes steigen die Schließungen bei forschungsintensiven und technologisch anspruchsvollen Zweigen besonders stark: 12,3 Prozent rauf!
    Unternehmen gehen ins Ausland oder in den Konkurs
    „Die De-Industrialisierung schleicht nicht mehr: Sie trampelt. Was wir jetzt brauchen, sind Rahmenbedingungen, die Unternehmen nicht ins Ausland oder in den Konkurs treiben. Das heißt konkret: Schluss mit bürokratischen Fesselspielchen sowie mit hohen Steuern und Abgaben“, fordert Christoph Ahlhaus, Chef des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, gegenüber BILD.
    Ahlhaus weiter: „Weg mit der Lizenz zur Lenz-Mentalität, die Leistung abwürgt und Stillstand feiert. Her mit wettbewerbsfähigen Energiepreisen, die dem Mittelstand helfen, wieder für Wachstum und Wohlstand zu sorgen.“
    Gitta Connemann (60, CDU), Chefin der Mittelstands- und Wirtschaftsunion: „Die Zahlen lügen nicht: Die Ampel fährt unseren Mittelstand gegen die Wand. Traditionsbetriebe geben auf. Industrie, Forschung, Gründer werden ins Ausland gedrängt. Dies befeuert nicht nur die Arbeitslosigkeit jetzt, sondern raubt Generationen die Chance auf Wohlstand.“ Für viele bleibe nur die Wahl: „Betriebsaufgabe oder -Verlagerung ins Ausland!“
    Fataler Trend bei Gründungen
    2023 droht das zweite Jahr in Folge zu werden, in dem die Zahl der Schließungen die der Neu-Gründungen übersteigt. Das gab es vorher noch nie! Gottschalk: „Weniger Menschen sind bereit, das Wagnis Selbstständigkeit einzugehen. Qualifizierte Fachkräfte haben gute Chancen auf gut bezahlte Jobs als Angestellte in etablierten Unternehmen.“
    Gleichzeitig müssten Menschen angesichts der Risiken und Aufgaben auch erst mal Lust darauf haben zu gründen und selbstständig zu sein, so die Expertin.
    Zwischen 1995 und 2004 gab es jährlich noch gut 240 000 Neu-Gründungen, seit 2012 sank dieser Wert ständig. Vor allem ein Effekt des demografischen Wandels, der die „gründungsintensive Altersgruppe der 30-45-Jährigen schrumpfen lässt“.
    Ausländische Unternehmen verlagern Produktion weg aus Deutschland
    Laut Nordmetall, Branchenverband der Metall- und Elektro-Industrie, sind vollständige Betriebsaufgaben eher selten, aber der Trend heißt Standortschließungen. „Schon jedes fünfte Unternehmen plant Verlagerungen. Besonders ausländische Mutterunternehmen nehmen wahr, dass die Arbeits- und Energiekosten hierzulande höher sind und Bürokratielasten ständig zunehmen“, so Sprecher Alexander Luckow.
    Die Gefahr sei groß, dass es nicht bei einzelnen Schließungen bleibe, „sondern die Industrie im größeren Stil abwandert und nicht mehr zurückkehrt.“

    https://www.bild.de/politik/inland/p...dd04521e6584e3
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #14
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    AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite

    Neue Schock-Zahlen
    In Deutschland sterben die Firmen weg
    Für immer geschlossen!
    Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist wegen der schwachen Konjunktur in den ersten sechs Monaten des Jahres um fast 30 Prozent im Vorjahresvergleich angestiegen.
    ▶︎ Die Creditreform Wirtschaftsforschung registrierte rund 11 000 Firmenpleiten, wie sie am Montag mitteilte. Das markiere den höchsten Stand seit fast zehn Jahren.
    „Die Unternehmen kämpfen im ersten Halbjahr 2024 weiter gegen die Auswirkungen der Rezession in 2023, anhaltende Krisen und die kraftlose konjunkturelle Entwicklung in diesem Jahr“, erläuterte der Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, Patrik-Ludwig Hantzsch. „Das alles zusammengenommen bricht vielen Betrieben das Genick.“
    „Aufgestaute Probleme der zurückliegenden Krisen“
    Brisant: Creditreform rechnet damit, dass die Insolvenzen im weiteren Verlauf des Jahres weiter zunehmen und im Gesamtjahresvergleich erstmals wieder das Vor-Corona-Niveau übersteigen werden.
    ▶︎ In den Zahlen spiegelten sich die „aufgestauten Probleme der zurückliegenden Krisen“, so Creditreform. Viele Unternehmen hätten zudem ein Schuldenproblem und könnten aufgrund der schlechten Wirtschaftslage den Zahlungsverpflichtungen aus eigener Kraft derzeit kaum nachkommen.
    Demnach mussten im ersten Halbjahr deutlich mehr mittlere und große Unternehmen Insolvenz anmelden. Bekannteste Fälle: Galeria Karstadt Kaufhof und FTI-Touristik.
    Creditreform schätzt, dass rund 133 000 Beschäftigte im Zeitraum von Januar bis Juni von einer Insolvenz betroffen waren. Im Vorjahreszeitraum seien es 125 000 gewesen.
    ▶︎ Das habe jedoch nicht zwangsläufig einen Jobverlust zur Folge: Der Fokus des Insolvenzrechts liege auf Sanierungen und auf dem Erhalt von Unternehmen sowie Arbeitsplätzen, erläuterte Hantzsch.
    Unternehmen würden die Insolvenz „zunehmend als Chance in der Krise“ begreifen.
    Auch bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern stiegen die Insolvenzzahlen im ersten Halbjahr: Creditreform registrierte 35 400 Fälle, das waren 6,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

    https://www.bild.de/politik/inland/n...4bfa582b0fd6fe
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  5. #15
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    AW: Immer mehr Firmen gehen in die Pleite

    Ich arbeite mit Firmen zusammen die in Automatisierung und Industrie 3.0 und 4.0 massiv investieren. Plötzlich ist das aber auch keine Lösung mehr weil die Abnehmer der Produkte zunehmend im Ausland produzieren. Und dort sind unsere Preise definitiv nicht konkurenzfähig !!!
    Ich kann es nicht oft genug sagen, das ist nicht mehr zu stoppen, wir fahren mit Bleifuss bergab gegen die Wand !!!
    Nur ein Flügelschlag eines Schmetterlings kann einen Wirbelsturm auslösen

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