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    Wo wir Grünen an die Schalthebel der Macht kommen, werden wir nicht mehr verhandeln

    Ein Gastbeitrag einer Grünen in Auszügen

    Sandra Detzer, Landeschefin der Grünen in Baden-Württemberg, hier auf einem Bild, einem Foto für eine "Bewerbung als eure Kandidatin", gleichzeitig Mitglied des Bundestages.



    Ihre Vita:

    21. April 1980 als Tochter eines Zahnarztes und einer Lehrerin geboren, Abitur, Studium der Politikwissenschaften und Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Promotion in Heidelberg, Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Uwe Wagschal zum Bereich Budgetkonsolidierung. 2010 arbeitete als Trainee für denAusschuss der Regionen im Stab des Generalsekretärs in Brüssel, danach Halshaltsreferentin für die Bundestagsfraktionen der Grünen in Berlin, danach Rückkehr nach Baden-Württemberg.... den Rest lese man selber hier:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sandra_Detzer

    Ihre Meinung und ihr Gastbeitrag - Ausschnitte:
    Wo wir Grünen an die Schalthebel der Macht kommen, werden wir nicht mehr verhandeln
    Es gibt derzeit viel Häme für uns Grüne, weil wir uns angeblich bei den Ampelgesprächen unterbuttern lassen. Keine Sorge: Wenn die Koalition erst steht, wird uns nichts mehr aufhalten können. Wir werden mit aller uns dann zur Verfügung stehenden Macht gestalten und vorangehen.
    Die gefühlte Niederlage der Grünen bei den Bundestagswahlen war kein Knock-out. Grüne Mehrheiten bleiben unser Ziel. Wir werden sie eines Tages schaffen, wenn wir mit den 14,8 Prozent von der letzten Bundestagswahl das Richtige anzufangen wissen. Nämlich schlau zu regieren. Sollen SPD und FDP ruhig ihren Wahlsieg genießen, ohne uns Grüne ist er bedeutungslos. Ohne unsere Ideen, unsere Konzepte, unseren Elan wird es in Berlin keine Fortschrittsregierung geben, auf die die ganze Welt um uns herum mit Spannung wartet.
    Die FDP wird in ihrem verständlichen Übermut wieder zurückstecken müssen. Wenn sie tatsächlich das Finanzministerium bekommt, dann nur, wenn im Koalitionsvertrag sichergestellt ist, dass die in Zukunft von Grünen und SPD gesteuerten Transformationsministerien die nötigen Finanzmittel bekommen, um eine echte Wende zur Klimaneutralität vollziehen zu können. Das ist der Preis des Finanzministeriums in einer funktionstüchtigen Ampel-Regierung. Keiner weiß das besser als der amtierende Finanzminister.
    Und deshalb wird gerade uns Grüne an der Regierung anschließend nichts mehr aufhalten können. Wir werden mit aller uns dann zur Verfügung stehenden Macht gestalten und vorangehen, wie wir das im Wahlkampf versprochen haben. Der Klimawandel lässt schließlich keine Zeit mehr. Auch anderswo, bei der Kindergrundsicherung etwa oder beim Wohnungsbau, sind die Wünsche nach Veränderung mit Händen zu greifen. Wir werden deshalb mit aller Kraft reformieren, bis man uns entweder wieder abwählt oder – warum nicht? – zum Dank auf den Thron hebt.
    Denn wir wissen, was wir tun. Beschleunigung der Energiewende samt einer neuen Rohstoffpolitik, vernetzte Mobilität jenseits erdölbasierter Antriebe, eine Landwirtschaftsreform, die den Namen verdient – jetzt ist die Zeit reif.
    Für die großen Baustellen des Klimaschutzes haben unsere Partei und die wichtigsten Öko-Thinktanks der Republik klare Konzepte bis hin zu den alltäglichen Handlungsrichtlinien der Ministerialbeamten erarbeitet. Alles liegt griffbereit in der Schublade. Wo wir Grüne an die Schalthebel der Macht kommen, werden wir endlich die faulen Kompromisse der Vergangenheit aufdecken können. Wir werden nicht mehr verhandeln, welche Dörfer noch für den Braunkohleabbau verschwinden sollen und welche nicht. Stattdessen wird der Irrsinn enden.
    Anders als bei unserem ersten Aufbruch ins nationale Regierungsgeschäft 1998, als Rot-Grün gegen die geballte Macht der Konzerne antrat, werden wir heute von enormen wirtschaftlichen Interessen getragen, von der Chemie- bis zur Autoindustrie, die sich selbst die Klimaneutralität zum Ziel setzen. Das wird unser Regieren leichter und effizienter machen. Zumal die Unternehmen wissen, dass nur wir Grünen über das nötige Netzwerk an Klimawissenschaftlern und Transformationsstrategen verfügen, um zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft einen neuen deutschen Klimakonsens auszuhandeln.
    Weiter hier:
    https://www.welt.de/debatte/kommenta...ter.shared.web

    Zeilen, aus denen der Ungeist einer Bewegung spricht, die wir schon aus vergangenen Zeiten kennen.
    Geändert von Turmfalke (26.11.2021 um 17:32 Uhr)
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Wo wir Grünen an die Schalthebel der Macht kommen, werden wir nicht mehr verhandeln

    Vorab gleich ein Sorry an alle Frauen hier im Forum, aber mal ganz ohne jegliches Machogehabe, die Bilanz der Frauen in der Politik ist schier desaströs !!!
    Nur ein Flügelschlag eines Schmetterlings kann einen Wirbelsturm auslösen

  3. #3
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    AW: Wo wir Grünen an die Schalthebel der Macht kommen, werden wir nicht mehr verhandeln

    Hat Hitler nicht ähnlich gesprochen wie nun diese Grüne?
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #4
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    AW: Wo wir Grünen an die Schalthebel der Macht kommen, werden wir nicht mehr verhandeln

    Die Grünen wollen partout nicht wahrhaben, dass sie #hnlich reden wie die Nazis. Dabei schreien sie doch immer: "Nie wieder" und "Wehret den Anfängen" - gleichzeitig hätscheln sie die Muslime (Nazis in Grün) und sind links. Genau wie die Nazis. Wo soll das noch hinführen?

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