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    ZDF: Der Krimi als Gehirnwäsche

    Der Krimi als Gehirnwäsche

    Autor Vera LengsfeldVeröffentlicht am
    Am Samstag, dem 20.11.2021 begann das ZDF-Abendprogramm um 20:15 Uhr mit einem Lehrstück in moderner Gehirnwäsche, dem Krimi ‘Das Kamel und die Blume’ aus der Reihe ‘München Mord’ (Staffel 02, Folge 03). Diese Sendung ist bis zum bis 11.12.2022 in der ZDF-Mediathek verfügbar unter der folgenden URL:


    https://www.zdf.de/serien/muenchen-m...blume-100.html


    In diesem Schauerstück sind Bio-deutsche Männer alle verdeckte oder offene Nazis, während arabische Jünglinge die wahren zarten Seelen mit Verständnis für Frauen sind. Und merke: Kleingartenanlagen sind Nazihochburgen, erkennbar schon an der Frakturschrift auf ihren Schildern.


    Mein Leser Prof. Dr. D. hat den Film gesehen und ist entsetzt, dass wir alle unsere Diffamierung mit den Zwangsgebühren selbst bezahlen müssen:


    „Zu Beginn wird ein unbeteiligter junger Mann Opfer eines Gasexplosionsanschlags, der – wie sich erst später herausstellt – eigentlich dem Freund einer junge Frau galt. Anfänglich wirkt dieser knapp 90-minütige Samstagabend-Krimi noch ganz harmlos und eher bodenständig. Bezüglich der Handlung ist es zunächst nur wichtig zu wissen, dass sich besagte junge Frau von ihrem bisherigen Freund getrennt und anschließend in einen Automechaniker verliebt hat (von dem man später erfährt, dass er Araber ist). Dummerweise stellt sich erst nach diesem Partnerwechsel heraus, dass sie von ihrem vorigen (bio-deutschen) Freund schwanger ist.

    Aber als (t = 53 min.) die ermittelnde Kommissarin mit einem jungen Mann, den sie erst kurz zuvor über ein Dating-Portal namens “Für-immer-treu.org” kennen gelernt hatte, in einem schon etwas befremdlich dargestellten Wirtshaus (Achtung, subtiles Stilmittel!) zu einer ersten Verabredung trifft, wird die Szene langsam immer bizarrer, denn ihr Gegenüber entpuppt sich schnell als fanatischer Nazi, der nur eine Gebärmaschine zur Züchtung von arischem Nachwuchs sucht – so nach dem Muster der ‘Lebensborn’-Bewegung, in der SS-Männer als ‘Zuchthengste’ auf junge blonde Frauen losgelassen wurden. Da fragt man sich als naiver Zuschauer schon, was uns der Drehbuchautor mit dieser bizarren Szene sagen will. Kundige Zuschauer unserer politisch korrekten ÖR-Medien beginnen zu diesem Zeitpunkt aber vermutlich bereits zu ahnen, worauf dieser als Krimi getarnte Lehrfilm letztendlich hinauslaufen wird.


    Und in der Tat ist die Handlung ab jetzt (t = 60 min) ganz nach dem schon zu vermutenden Muster gestrickt: Der gehörnte frühere Freund der jungen Frau, selber natürlich auch ein Anhänger der Arier-Zuchthengst-Ideologie, hat seinen ‘Nachfolger’, den Araber gekidnappt, hält ihn gefangen, foltert ihn auf bestialische Weise und hat auch das zu Beginn des Krimis durch ihn getötete Zufallsopfer auf dem Gewissen. Im weiteren Verlauf des Films wird dann auch immer deutlicher, worauf dieser ‘Krimi’ letztlich hinauslaufen soll, nämlich auf das in unseren ÖR-Medien immer wieder verbreitete Muster ‘böser weißer Mann ist der ruchlose Täter und betont sympathisch dargestellter Araber das arme Opfer’. Richtig rührselig wird es dann am Ende dieses Lehrstücks, als der Araber der jungen Frau großherzig vorschlägt, doch besser zu ihrem vorigen Freund, dem biologischen Vater ihres noch ungeborenen Kindes, zurückzukehren, was die junge Frau natürlich edelmütig ablehnt. Tusch! Vorhang zu! Und wenn sie nicht gestorben sind, dann ieben sie sich noch heute.


    Damit auch der letzte Dummkopf die simple Botschaft dieser äußerst plump gemachten Gehirnwäsche versteht, werden – bis auf die teilweise schon ins Lächerliche gehend als Exzentriker überzeichneten Kommissare – alle anderen bio-deutschen Männer ausnahmslos als dem Nazi-Milieu zuzurechnende Bösewichte dargestellt…

    Irgendwie fühle ich mich an die noch vor dem Mauerfall produzierten, aber erst kurz nach der Wende auch im Westfernsehen gezeigten letzten DDR-Krimis der Serie ‘Polizeiruf 110’ erinnert, die mir Wessi damals immer wie ziemlich unverblümte Lehrstücke zur Lobpreisung des Sozialismus vorkamen. Ersetzt man ‘Lobpreisung des Sozialismus’ durch ‚Politische Korrektheit’, dann hat man schon das Rezept für die Gehirnwäsche-Krimis unserer heutigen ÖR-Medien beisammen. Auch die ARD-Tatorte sind häufig nach genau dem gleichen Muster gestickt.

    Aber ich darf mich nicht beschweren, denn auch ich trage selbst eine Mitschuld an solchen durchsichtigen Praktiken, indem ich das alles mit meinen GEZ-Gebühren in Höhe von 18.36 Euro jeden Monat aktiv unterstütze“.


    Dem ist nichts hinzuzufügen.

    https://vera-lengsfeld.de/2021/11/21...che/#more-6246
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: ZDF: Der Krimi als Gehirnwäsche

    Plumper geht es kaum noch.
    Das ist ein Indoktrinationsversuch übelster Sorte.
    Aber wer denkt sich etwas derartiges aus? Jedenfalls muß es sich um ein krankhaftes Hirn gehandelt haben.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: ZDF: Der Krimi als Gehirnwäsche

    Zitat Zitat von Cherusker Beitrag anzeigen
    Plumper geht es kaum noch.
    Das ist ein Indoktrinationsversuch übelster Sorte.
    Aber wer denkt sich etwas derartiges aus? Jedenfalls muß es sich um ein krankhaftes Hirn gehandelt haben.
    Es gibt seit geraumer Zeit tägliche Erziehungsversuche, die Alltagswissen und Erfahrung als auch nachgewiesene Fakten und Statistiken überlagern und widerlegen, nicht nur in der Sendern der ARD, sondern auch beim ZDF, manchmal nur als Kleinigkeiten. Allerdings war bei dieser Kleinigkeit (es gibt deren so viele, dass man eigentlich nur das Fernsehen einschalten muss) der Bayrische Rundfunk BR (ARD-Senderkette) verantwortlich und zwar in einem Format, das vor allem die tradionellen Bayern schauen. Es waren nämlich die Regionalnachrichten und -berichte, die der Tagesschau vorgeschaltet sind. In diesem Fall ging es um Augsburg und die weihnachtliche Stollenbackerei und eine traditionelle Testung der Stollen der bayrischen Bäcker, die ihre Stollen bewerten ließen. Und wie ganz zufällig begleitete man einen Bäcker, der einen Somalier als Gesellen hatte, der 2014 ins Land kam und seinen Gesellenbrief nach Angaben des BR mit Auszeichnung bestand, obwohl er immer noch die deutsche Sprache nicht richtig beherrschte. Im Zuge dieses Berichtes über die Stollenbäcker wurde der Somalier in Szene gesetzt und der Meister diente nur mehr oder weniger als Statist im Hintergrund, die anderen am Wettbewerb beteiligten Bäcker kamen gar nicht vor. Es ging dem BR offensichtlich darum, einen Migranten als nützliche Arbeitskraft hervorzuheben. Der Bericht selbst war die Staffage.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

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