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    Die menschliche Konstante

    Beinahe 2000 Jahre haben sich diese „Weisheiten“ gehalten, vermutlich sind sie noch älter, wurden einfach neu verpackt.


    Man sagt, dass sich die Geschichte ändert und dass es Fortschritt gibt, neue Ideen - angeblich - oder einfach nur vergessene und verlorene, bzw. „überwundene“ Ideen, die sich kultur-evolutionär nicht durchgesetzt haben, die wieder entdeckt und verbreitet werden.


    Dennoch gibt es bei all der Veränderung immer eine Konstante, und das ist der Mensch und seine Natur, weshalb gewisse Dinge eben immer aktuell bleiben, auch wenn sie vor mehreren Tausend Jahren schon beschrieben wurden.


    Und tatsächlich enthält jeder Satz so viel Weisheit, dass mancher glaubt es seien Gottes Worte: https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/mt7.html


    Und jeder kann sich in die Situation hinein versetzen, sich angesprochen fühlen, erkennt die Parallelen zur heutigen Zeit. Es ist alles schon einmal da gewesen, schon zuvor gab es diese Probe und, wie man aus dem Text entnehmen kann, bestand leide zu jeder Zeit immer nur eine Minderheit die „Probe“. Weil es einfacher ist, den bequemen Weg zu gehen, „auf Befehl zu handeln“ https://de.wikipedia.org/wiki/Handeln_auf_Befehl


    Von den zwei Wegen


    Mt 7,13 Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit und viele gehen auf ihm.


    Mt 7,14 Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dahin ist schmal und nur wenige finden ihn.



    Extremismus schafft Gegenextremismus. Wer anderen böses antut, der wird - wenn die Gelegenheit kommt, ebenso grausam (hin)gerichtet. Wie Mussolini und Ceausescu, Stalin hat man immerhin aus dem Mausoleum entfernt und Pol Pots Leichnam verbrannte man „wie Müll“. Wer Doppelstandard und zweierlei Mass anlegt, der ist nicht gerecht und wird auch keine Gerechtigkeit erwarten können, falls sich das Blatt wendet.


    Vom Richten


    Mt 7,1 Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!


    Mt 7,2 Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden, und nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden.


    Mt 7,3 Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?


    Mt 7,4 Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! - und dabei steckt in deinem Auge ein Balken?


    Mt 7,5 Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.



    Wenn die Grundrechte einfach do hergegeben werden, wenn man nicht verteidigt, was einem wichtig ist, dann ist es verloren … Sonst wird es immer weiter getrieben. Es gibt die „bösen“ Menschen, die sich nicht an die „goldene Regel“ halten …


    Die Goldene Regel


    Mt 7,12 Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.



    Vielleicht, weil sie keine Empathie besitzen, vielleicht, weil sie Psychopathen
    sind (im wahrsten Sinne des Wortes), auf jeden Fall, weil sie über andere dominieren / herrschen möchten und sich selbst als höherwertig betrachten.


    Und schliesslich kommen sie immer wieder, die den Weltuntergang predigen, wenn man ihnen nicht folgt. Sie verlangen von den „Anderen“ Opfer, die sie selbst nie bereit sind, zu geben. Möchten herrschen und erziehen, von oben herab, im Besitz der „einzigen Wahrheit“.


    Von den falschen Propheten


    Mt 7,15 Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe.


    Mt 7,16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen?


    Mt 7,17 Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte.


    Mt 7,18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten.


    Mt 7,19 Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.


    Mt 7,20 An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen.


    Mt 7,21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.


    Mt 7,22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen als Propheten aufgetreten und haben wir nicht mit deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht?


    Mt 7,23 Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!



    Schlechte Menschen (im Sinne von: schlecht für alle anderen Menschen) erkennt man daran, dass sie über andere herrschen und sie beherrschen möchten. Aber jeder ist Herr über sich selbst und seinem Gewissen verpflichtet, das einige als „Stimme Gottes“ interpretieren - im Zweifel, wenn es „dem Befehl“ einer mächtigem Minderheit von empathielosen Psychopaten widerspricht … dann wird man eben durch das „enge Tor“ gehen müssen, auf einem schmalen Weg, doch es wird der richtige sein.


    „Truth will prevail“.






    Die Grüne Gefahr


    Da sind wir bei den falschen Propheten, bei denen in Zukunft der Weltuntergang droht, wenn man ihnen nicht bedingungslos folgt. Sie sind mächtiger als das Grundgesetz und die Grundrechte. Der Zweck heiligt bei ihnen die Mittel. Das ist bereits der Beweis „des Bösen“. Und wenn diesen Winter hunderte von Menschen erfrieren und bald noch mehr verhungern - wenn man sie denn nicht stoppt - dann ist das ihrer Ansicht nach eben ein gerechtes Opfer auf dem Weg ins „Klimaparadies“. Die Freiheit wurde bereits gegeben, aus Angst vor Repressionen und „cancel culture“ - dieses Tor ist für zu viele zu schmal und wird weitgehend gemieden.


    Es ist die Pflicht des freien Menschen, die Mächtigen zu kritisieren, zu hinterfragen und zu konfrontieren. Sind sie ein notwendiges Übel? Menschen, die sich in Machtpositionen wohl fühlen, möchten über andere Menschen herrschen und sie beherrschen. Alleine das macht sie zu keinen guten Menschen, deshalb sagen sie auch immer, dass sie nur das Beste wollen …


    Was sind das für Bäume, wie sind ihre Früchte?
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


  2. #2
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    AW: Die menschliche Konstante

    Es ist die Pflicht des freien Menschen, die Mächtigen zu kritisieren, zu hinterfragen und zu konfrontieren. Sind sie ein notwendiges Übel? Menschen, die sich in Machtpositionen wohl fühlen, möchten über andere Menschen herrschen und sie beherrschen. Alleine das macht sie zu keinen guten Menschen, deshalb sagen sie auch immer, dass sie nur das Beste wollen
    Eine gehörige Portion Mißtrauen ist immer angebracht, wenn jemand als Weltverbesserer mit absoluten Wahrheitsanspruch daherkommt.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  3. #3
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    AW: Die menschliche Konstante

    Zitat Zitat von Cherusker Beitrag anzeigen
    Eine gehörige Portion Mißtrauen ist immer angebracht, wenn jemand als Weltverbesserer mit absoluten Wahrheitsanspruch daherkommt.
    * Die Welt wird besser.

    Also in Zukunft, was man nicht kontrollieren kann. Der Fruchtlose Baum soll einst die köstlichsten Früchte von allen tragen?

    Das muss betont werden, weil es niemand sehen kann und niemand prüfen kann … was ist ein Versprechen wert? Von wem kommt es?

    Eine einzelne Person oder Partei, selbst ein Kartell, kann sich nicht anmassen „die Welt“ zu verbessern - weil das eine rein subjektive Empfindung ist.

    Das einzige was man ihnen abnehmen kann, ist, dass sie alles in ihrer Macht stehende tun, um die Welt für sich selbst besser zu machen. Und da unterscheiden sie sich nicht von allen anderen Menschen. Hoffentlich handeln sie nach der goldene Regel.
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  4. #4
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    AW: Die menschliche Konstante

    Die Welt wird besser.
    Selbst wenn es so wäre, aber leider die Menschen nicht. Eher im Gegenteil.
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