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    60 Jahre Berliner Mauer

    Am 13.8.1961, also vor 60 Jahren, wurde die Berliner Mauer gebaut. Was sagen die Politiker der linken Parteien dazu?


    Verlogen wie immer die Linke
    Der Zwickauer Kommunalpolitiker Peter Reichel (Linke) hat den Bau der Berliner Mauer gerechtfertigt. Auf Twitter schrieb er am Freitag, dass dieser von den Besatzungsmächten hingenommen worden sei, um eine Eskalation zwischen Ost und West zu vermeiden: „Die Mauer war der letzte Ausweg vor einem Krieg“.
    In einem anderen Tweet schrieb der Linkenpolitiker, dass ein solcher „heißer Krieg“ von „Provokationen“ hervorgerufen worden wäre, die die DDR nicht mehr hätte „hinnehmen“ können. Dass es in der DDR Menschen gab, die vor der kommunistischen Diktatur geflohen sind, leugnete Reichel. Niemand hätte „abhauen“ müssen, ein Antrag hätte zur Ausreise genügt....https://www.welt.de/politik/deutschland/article233133457/Linker-Kommunalpolitiker-Die-Mauer-war-letzter-Ausweg-vor-Krieg.html


    Und die Grünen? Die greifen ganz tief in die Trickkiste und verwenden sogar SED-Vokabular...


    In diesem Jahr begeht Berlin einen besonderen Jahrestag: Am 13. August 2021 ist es 60 Jahre her, dass mit dem Bau der Berliner Mauer begonnen wurde. Mehr als 28 Jahre lang teilte die Mauer unsere Stadt und unser Land und bedeutete für die Bürgerinnen und Bürger im Ostteil der Stadt Unfreiheit – und für manche sogar den Tod. Westberlin wurde zu einer Insel.
    Westberlin gab es nur in der SED-Propaganda. Richtig muss es West-Berlin heißen oder Berlin (West)
    aber weiter mit dem Statement der Grünen...


    Die Maueropfer starben im Kampf um Freiheit und Selbstbestimmtheit. Ihr Tod ist uns nicht nur Mahnung, sondern auch ein Auftrag, die Freiheit, die wir heute genießen und die Berlin vielleicht mehr als jeden anderen Ort auf der Welt auszeichnet, nicht für selbstverständlich zu halten.
    Die Freiheit, die wir heute genießen, wurde erkämpft von vielen mutigen Menschen, von denen einige dafür in Bautzen, Hohenschönhausen und anderen Orten des Schreckens bestraft oder sogar getötet wurden. Der Tag des Mauerbaus erinnert uns deshalb daran, jeden Tag für Freiheit und Demokratie einzutreten und sie heute wie morgen zu verteidigen. ...https://gruene-fraktion.berlin/pressemitteilungen/freiheit-gibt-es-nicht-umsonst-60-jahre-mauerbau/

    ....wie bitte? Freiheit und Demokratie? Diese Begriffe kannte man bisher nur von der CDU vor Merkel. Und nun kommen die Grünen damit? Ausgerechnet jene, die uns mit ihrem Ökofaschismus in die nächste Unterdrückung führen wollen?



    und die SPD?

    «Nirgendwo sonst hat sich der menschenverachtende Charakter der SED-Diktatur so offensichtlich gezeigt wie bei der Mauer», sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) bei der Gedenkstunde. ...https://www.zeit.de/news/2021-08/12/steinmeier-bei-gedenken-an-mauerbau-vor-60-jahren


    ....es ist bemerkenswert, so etwas von der SPD zu hören. Jener SPD, die schon kurz nach dem Mauerfall mit den SED-Nachfolgern paktierte und auf Länderebene mit den Kommunisten koalierte. Und ausgerechnet dieser Berliner Regierende Bürgermeister Müller koaliert mit den SED-Erben und den Grünen.
    Es ist kein Zufall, dass der Senator, der den Knüppeleinsatz gegen die bürgerlichen Demonstranten zu verantworten hat, auch schon in der SED eine führende Rolle gespielt hat.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  2. #2
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    AW: 60 Jahre Berliner Mauer

    Dummheit oder Verblendung? Grüne Berliner Bezirksbürgermeisterin idealisiert Mauerbau

    Wer glaubte, widerliche Geschichtsklitterung und schizophrene Nachbetrachtungen der DDR-Vergangenheit seien das Vorrecht der Mauerschützen-Rechtsnachfolgepartei „Die Linke“, den belehrten gestern die Berliner Grünen eines Schlimmeren: Deren Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Monika Herrmann, zeigte, dass auch die Ökosozialisten mit der faszinierenden Unfähigkeit gesegnet sind, aus der Geschichte praktisch nichts zu lernen. Mit Worten, die man von Erich und Margot Honecker erwarten könnte, hätte man beide gestern ausgebuddelt und reanimiert, verhöhnte Herrmann gestern postum alle Maueropfer und DDR-Widerstandskämpfer.

    In lupenreiner Reproduktion der einstigen SED-Propaganda und Rechtfertigungslehre, die die Mauer bis zuletzt als „antifaschistischen Schutzwall“ zur Abwehr imperialistischer Übergriffe aus dem Westen verteidigt hatte (obwohl ihre Sperranlagen und Waffensysteme wohlgemerkt nach innen, nicht nach außen gerichtet waren!), twitterte Herrmann folgendes:

    Name:  1.jpg
Hits: 23
Größe:  96,3 KB

    Was Herrmann hier impliziert, ist eigentlich noch kranker als die einstige DDR-Logik: Die martialische Todesgrenze sollte also dazu dienen, dass keine Nazis aus dem Osten in den Westen gelangen konnten? Oder glaubt sie ernsthaft, die logische Konsequenz des NS-Terrors konnte nur die waffenstarrende Zementierung der deutschen Teilung gewesen (umgesetzt ausgerechnet von dem Deutschland, dass sich zwar sozialistisch gab, aber ein geradezu exemplarischer faschistischer Staat war?). Ihr Tweet liest sich jedenfalls unmissverständlich wie eine nachträgliche Rechtfertigung und Verharmlosung von Mauer und Todesstreifen.

    Wenn sich Geschichte wiederholt, dann immer nur, weil aus ihr nichts gelernt wurde – und das ist am Beispiel dieser Grünen wahrlich mustergültig zu studieren. Diese Bürgermeisterin ist jenseits von Gut und Böse – allenfalls noch übertroffen von Vertretern der Linkspartei, die keinen Skandal und keine Provokation scheuen, ob die demonstrative Ehrung von Mauerschützen und im Dienst „gefallener“ DDR-Grenzsoldaten, bis zur Diskreditierung von Historikern, die das Stasi-Unrecht aufarbeiten wollen. Vermutlich wollte Herrmann ja auch nur bei den linksextremen Wählerschichten punkten, die sich nach der DDR zurücksehnen…


    https://journalistenwatch.com/2021/0...endung-gruene/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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