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    Türken wollen keine Afghanen, Syrer oder Christen

    Stets spielen sich die Moslems dieser Welt als brüderliche Gemeinschaft auf. Ist diese Brüderlichkeit aber konkret gefragt, hört der Spaß schnell auf. Syrer, die sich in die Türkei gerettet haben, werden schon lange massiv angefeindet. Es kam schon zu mehreren tätlichen Attacken, der Ruf, dass sie in ihr Land zurückkehren sollen, wird immer lauter. Nun machen die Türken gegen die Afghanen Front.......

    Flüchtlinge in der Türkei:„Wir wollen die Afghanen nicht“

    Täglich erreichen Hunderte Migranten aus Afghanistan die Türkei. Die Mehrheit der Türken ist gegen eine Aufnahme – auch aus Furcht vor Islamisierung.

    ......das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Die islamischen Türken fürchten eine Islamisierung? Warum fragen sie nicht einfach mal deutsche Politiker. Die wissen doch immer so gut bescheid und sagen, dass das alles nur Humbug ist. Aber weiter.....


    „Ich will nicht, dass diese Afghanen jetzt alle in die Türkei kommen. Wir haben schon genug islamistische Syrer hier, da brauchen wir nicht auch noch afghanische Mullahs“. Die Frau, die sich furchtbar aufregt, als sich das Gespräch der Situation an der iranisch-türkischen Grenze zuwendet, will nicht namentlich genannt werden. Aber ihre Botschaft ist glasklar: „Keine weiteren Flüchtlinge mehr, schon gar nicht aus dem Taliban-Land.“
    Auch der Einwand, dass die Menschen doch gerade vor den islamistischen Taliban fliehen würden, zieht nicht. Sie habe Bilder der Flüchtlinge im Fernsehen gesehen, die an der Grenze von der Gendarmerie aufgegriffen worden sind. „Das sind alles junge Männer, keine städtischen Familien mit einem Koffer in der Hand.“

    Derzeit kommen jeden Tag mehrere Hundert afghanische Flüchtlinge über den Iran illegal in die Türkei. Menschenrechtler in Istanbul sprechen sogar von bis zu 1.000 am Tag, doch genau weiß es niemand, denn die meisten Flüchtlinge verschwinden gleich möglichst spurlos. Denn wer erwischt wird, wird zurückgeschickt. Allein in der letzten Woche wurden 1.456 afghanische Flüchtlinge an der Grenze aufgegriffen. Einige kommen in ein Lager in der Nähe von Van, doch die meisten werden umgehend ausgewiesen.
    Die ganz überwiegende Mehrheit der türkischen Bevölkerung will nicht noch mehr Flüchtlinge, schon gar nicht aus einem so tief islamischen Land wie Afghanistan. Schon jetzt haben nahezu vier Millionen syrische Flüchtlinge die Balance in vielen Städten entlang der syrisch-türkischen Grenze und in vielen Stadtteilen von Istanbul dramatisch verändert.
    Immer wieder Gewalt gegen Flüchtlinge

    Für säkulare TürkInnen sind schon die Flüchtlinge aus Syrien die „fünfte Kolonne“ von Präsident Recep Tayyip Erdoğan, um die Islamisierung der Türkei voranzutreiben. Die meisten fürchten, dass sich dieser Trend mit den afghanischen Flüchtlingen noch verstärken würde.
    Seit die Wirtschaftskrise in der Türkei immer schlimmer wird, ist aber auch Erdoğans Wählerschaft deutlich auf Distanz zu den Flüchtlingen gegangen. Es kommt immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen.

    Bis zu einer halben Million AfghanInnen sollen bereits in der Türkei sein. Sie leben alle illegal im Land. Im Gegensatz zu den syrischen Flüchtlingen bekommen AfghanInnen keinen legalen Aufenthaltsstatus. Präsident Erdoğan lässt derweil die Grenztruppen zum Iran verstärken. An einigen Stellen der iranisch-türkischen Grenze ist auch bereits eine Mauer gebaut worden. Das letzte, was der Präsident jetzt angesichts seiner fallenden Zustimmungswerte gebrauchen kann, sind noch mehr Flüchtlinge aus Afghanistan.
    Erbost kritisieren gerade oppositionelle Medien den Versuch der EU, die bislang für die syrischen Flüchtlinge geleistete finanzielle Hilfe künftig auch auf afghanische Flüchtlinge auszudehnen. Mit zusätzlichen 3 Milliarden Euro will die EU ihre „schmutzige Flüchtlingspolitik“ gegenüber der Türkei fortsetzen, kommentierte die Cumhuriyet. Eser Karakas, Autor des oppositionellen Nachrichtenportals Arti Gercek schrieb, mit ihrem Versuch, die Türkei in ein Flüchtlingslager vor den Grenzen Europas zu machen, werde das Land „gedemütigt“ wie nie zuvor.
    Erst vor zwei Tagen hat der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz in einem Interview klargestellt, dass er keine afghanischen Flüchtlinge in Europa haben will. Die Türkei sei „definitiv der richtige Ort“ für sie, sagte er.


    Flüchtlinge in der Türkei: „Wir wollen die Afghanen nicht“ - taz.de


    .....man darf nie vergessen, dass Erdogan durch seine Politik erst diese Flüchtlingsmassen ins Land geholt hat um sie nach Europa weiterzuleiten.
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  2. #2
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    AW: Türken wollen keine Afghanen

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Stets spielen sich die Moslems dieser Welt als brüderliche Gemeinschaft auf. Ist diese Brüderlichkeit aber konkret gefragt, hört der Spaß schnell auf. Syrer, die sich in die Türkei gerettet haben, werden schon lange massiv angefeindet. Es kam schon zu mehreren tätlichen Attacken, der Ruf, dass sie in ihr Land zurückkehren sollen, wird immer lauter. Nun machen die Türken gegen die Afghanen Front.......




    ......das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Die islamischen Türken fürchten eine Islamisierung? Warum fragen sie nicht einfach mal deutsche Politiker. Die wissen doch immer so gut bescheid und sagen, dass das alles nur Humbug ist. Aber weiter.....






    .....man darf nie vergessen, dass Erdogan durch seine Politik erst diese Flüchtlingsmassen ins Land geholt hat um sie nach Europa weiterzuleiten.
    Oh, da habe ich aber gestern durch die ARD vernommen, dass die Syrer prima aufgenommen worden wären und sehr beliebt in der Türkei. Komisch!
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  3. #3
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    AW: Türken wollen keine Afghanen

    Zitat Zitat von Turmfalke Beitrag anzeigen
    Oh, da habe ich aber gestern durch die ARD vernommen, dass die Syrer prima aufgenommen worden wären und sehr beliebt in der Türkei. Komisch!
    Die ARD ist zu einem Desinformationssender verkommen. Grundsätzlich muss man alles, was dort "berichtet" wird, hinterfragen.
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  4. #4
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    AW: Türken wollen keine Afghanen

    Nicht nur hinterfragen, sondern eher gleich ins Gegenteil verkehren! Da ist man dann der Wahrheit schon relativ nahe!
    "...und dann gewinnst Du!"

  5. #5
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    AW: Türken wollen keine Afghanen

    Der Tagesspiegel wundert sich in typischer Gutmenschemanier über die wachsende Ausländerfeindlichkeit in der Türkei....

    „Sie sollen verschwinden“
    Die wachsende Ausländerfeindlichkeit in der Türkei
    Das Land am Bosporus erlebt einen Stimmungswandel: Arabern, Geflüchteten und Superreichen schlägt offene Feindseligkeit entgegen. Woran liegt das?

    Arabische Gesänge schallen über den Bosporus, wenn abends in Istanbul die Ausflugsboote losfahren. „Man glaubt gar nicht mehr, dass man in Istanbul ist“, schimpft eine türkische Einwohnerin der Metropole. An den Ufern spazieren Familien aus der Golf-Region, auf den Einkaufsstraßen wird Arabisch gesprochen, an den Kreuzungen betteln syrische Flüchtlingskinder.

    Während des islamischen Opferfestes in den vergangenen Tagen war der Andrang der Araber besonders spürbar. Für viele Türken wurde das Fest zu einem Wendepunkt: Die Stimmung gegen Araber schlägt in offene Feindseligkeit um.
    Die Ausländerfeindlichkeit richtet sich nicht nur gegen arabische Touristen und gegen die 3,6 Millionen syrischen Flüchtlinge, sondern auch gegen reiche Zuwanderer aus Nahost, die sich mit einem Immobilienkauf türkische Pässe sichern.

    Eine Investition von 250.000 Dollar genügt, um dem Käufer und seiner Familie die türkische Staatsbürgerschaft zu erwerben, und viele Interessenten aus politisch instabilen oder repressiven Nahost-Ländern nehmen die Einladung dankbar an. Iraker, Iraner und Saudis sind die führenden ausländischen Käufer.

    Vorurteile und Gerüchte über die Araber gleichen denen in Europa. „Die bieten 14-jährige Mädchen als Prostituierte feil“, entrüstet sich ein Ladeninhaber an der Einkaufsmeile Istiklal Caddesi in der Stadtmitte von Istanbul. Im Internet kursieren Videos, in denen angeblich arabische Badegäste an einem Strand lauthals „Gott ist groß“ skandieren. Überfremdungsängste brechen sich Bahn.

    In einigen Städten an der türkischen Grenze zu Syrien leben inzwischen mehr Syrer als Türken. In der Grenzprovinz Hatay sei es inzwischen so weit, dass sich die Syrer als die Herren fühlten und die Türken aufforderten, die Gegend zu verlassen, behauptet der ehemalige Parlamentspräsident Hüsamettin Cindoruk.

    Wie Fremde in der eigenen Stadt
    Alteingesessene Istanbuler berichten, dass sie sich wie Fremde in der eigenen Stadt fühlen – wegen der Touristen, der vielen Wasserpfeifen-Cafés, und weil es in einigen Stadtteilen mehr arabische Ladenschilder gibt als türkische. Schätzungsweise zwei Millionen Araber, davon etwa eine Million Syrer, leben laut lokalen Medienberichten in der 16-Millionen-Metropole.


    Er könne die Ausländerdiskussion in der EU jetzt besser verstehen, sagt ein türkischer Akademiker, der einige Jahre in Europa verbracht hat. Auf Twitter machen erboste Türken unter dem Hashtag #GitmeVaktinizGeldi (Zeit, dass ihr geht) ihrer Wut über Araber Luft. Eine regierungsnahe Fernsehkommentatorin, die für die rasche Einbürgerung der Flüchtlinge plädiert, wird als „arabische Lesbe“ beschimpft.

    Die Opposition hat das Thema für sich entdeckt. Oppositionsführer Kemal Kilicdaroglu fordert die Rückführung der syrischen Flüchtlinge in ihre Heimat und spricht wegen der steigenden Zahl von Flüchtlingen aus Afghanistan von einer „Schicksalsfrage“ für das Land. Tanju Özcan, ein Parteifreund von Kilicdaroglu und Bürgermeister der Stadt Bolu östlich von Istanbul, will Ausländer mit hohen Sondergebühren für Wasser und Abwasser aus der Stadt vertreiben. Es reiche nicht, den Ausländern städtische Hilfen zu streichen oder Geschäftsgründungen zu verweigern, sagte der Lokalpolitiker. „Sie sollen verschwinden.“

    Präsident Recep Tayyip Erdogan wurde von der Diskussion überrascht. Jahrelang konnte sich Erdogan bei seiner „Politik der offenen Tür“ in Syrien auf die Toleranz der Türken verlassen und die Aufnahme der Syrer als humanitäre Pflicht rechtfertigen.
    Den Stimmungswandel in der Bevölkerung hat Erdogan entweder verpasst oder nicht ernstgenommen. Das bietet Kritikern wie Kilicdaroglu jetzt Angriffsflächen. Erdogan solle doch seinen 1000-Zimmer-Palast in Ankara mit Afghanen füllen, sagte Kilicdaroglu in einem Video auf Twitter.


    https://www.tagesspiegel.de/politik/.../27466598.html


    .....wer Araber kennt, wundert sich nicht
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  6. #6
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    AW: Türken wollen keine Afghanen

    In der Türkei häufen sich rassistische Angriffe auf Kurden durch organisierten Lynchmord. Nun wurde bei einem offenbar ähnlichen Angriff in der Stadt Konya eine kurdische Familie ermordet.
    Bewaffnete Angreifer haben in der Türkei sieben Mitglieder einer kurdischen Familie getötet. Die Angreifer drangen nach türkischen Medienberichten in das Haus der Familie in Konya im Zentrum des Landes ein, töteten die Bewohner und versuchten, das Haus in Brand zu setzen. Menschenrechtsaktivist sprachen von einem rassistischen Verbrechen.

    Die Mitglieder der Familie waren bereits im Mai angegriffen und schwer verletzt worden. Ein jetzt getötetes Familienmitglied hatte der Nachrichtenwebsite »Gazete Duvar« vor wenigen Tagen gesagt, Nachbarn hätten die Familie bedroht und gesagt, sie würden »hier keine Kurden wohnen lassen«. Die gesamte Familie fürchtete demnach um ihr Leben, zumal Polizei und Justiz nicht gegen die damaligen Angreifer vorgegangen seien.

    Der Anwalt der Familie, Abdurrahman Karabulut, sprach gegenüber den Sender Arti TV von einem »absolut rassistischen Angriff«. Die Behörden seien »mit dafür verantwortlich, was passiert ist«. Die Vize-Vorsitzende des türkischen Menschenrechtsverbands, Eren Keskin, schrieb auf Twitter, sie sei über den Fall informiert gewesen: »Das jüngste Familienmitglied sagte mir: ›Wir haben große Angst‹.«

    Vor anderthalb Wochen war in der Region Konya ein kurdischer Bauer von Angreifern getötet worden, die ihm zuvor laut Zeugenaussagen gedroht hatten, Kurden seien in dem Dorf nicht erwünscht. Die Präfektur von Konya hatte einen rassistischen Hintergrund zurückgewiesen und von einem Streit um Vieh und Land gesprochen.

    https://www.msn.com/de-de/nachrichte...out&li=BBqg6Q9
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  7. #7
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    AW: Türken wollen keine Afghanen

    Rassismus in der Türkei: Wie die Waldbrände in der Türkei antikurdischen Rassismus befeuern
    Es brennt in der Türkei. Weit mehr als 100 Waldbrände ziehen derzeit durch türkische Urlaubsregionen am Mittelmeer wie Marmaris und Antalya. Hunderte Kilometer davon entfernt, in der zentraltürkischen Stadt Konya, brennt es auch. Es ist das Haus der Familie Dedeoğulları. Videos zeigen, wie ein bewaffneter Mann in das Familienhaus eindringt, sieben Mitglieder der kurdischen Familie erschießt und versucht, das Haus in Brand zu setzen.

    Bereits im Mai wurden Mitglieder derselben Familie von einem 60 Personen großen Lynchmob angegriffen und schwer verletzt. "Wir dulden hier keine Kurden", sollen die Angreifer laut Medienberichten gerufen haben. Sieben Männer wurden damals festgenommen und nach kurzer Untersuchungshaft wegen "Mangels an Beweisen" wieder freigelassen. In der Küstenstadt Manavgat in der Region Antalya patrouillierten nur ein Tag nach dem Massaker von Konya bewaffnete Männer in Mobs auf den Straßen und suchten nach Kurd*innen.

    Der türkische Präsident Erdoğan spricht bei seinem Besuch Ende Juli in Antalya von "Führern der Terrororganisation", die den Befehl für die Brände gegeben hätten, und er werde sie "ausmerzen, wie ihre Verbündeten in den Bergen". Weder gibt es Beweise noch Festnahmen von vermeintlichen Brandstifter*innen, aber Regierungsvertreter*innen und ihre Medien machen Kurd*innen verantwortlich. Das Klima der Feindschaft, das systematisch von der Regierung geschaffen wird, lenkt von den schlechten Umfragewerten, dem staatlichen Totalversagen bei Umweltkatastrophen und mafiösen Korruptionsskandalen der Regierenden ab. Wie immer zur Wahlvorbereitung schürt die Regierung Hass, indem aus Kurd*innen und ihrer politischen Vertretung HDP "Vaterlandsverräter" gemacht werden, um sich dann selbst später als "Retter der türkischen Nation" zu inszenieren. Vor einigen Wochen wurde die Parteizentrale der HDP in Izmir von einem in Syrien ausgebildeten türkischen Faschisten angegriffen. Er tötete die HDP-Mitarbeiterin Deniz Poyraz und zündete anschließend das Gebäude an.

    Antikurdische Hetze hat lebensbedrohliche Konsequenzen
    Der rassistische Mord in Konya, die Lynchmobs in Antalya, der Mord an Deniz Poyraz sind keine Einzelfälle. Sie sind die Gegenwart der türkischen Geschichte, die durchzogen ist von pogromartigen Anschlägen in Zeiten nationalistischer Hysterie. Sie erinnern an das Pogrom von Istanbul 1955, als türkische Nationalist*innen armenische, griechische und jüdische Geschäfte niederbrannten und Menschen töteten. Wenn heute antikurdische Hetze betrieben wird, so hat das ähnliche lebensbedrohliche Konsequenzen für Kurd*innen, die aufgrund von jahrhundertelanger systematischer Umsiedlung und Vertreibung aus Kurdistan zahlreich in west- und zentraltürkischen Städten leben. Antikurdischer Rassismus ist ein Feuer, das dort schon lange brennt. So wurden zum Beispiel dieses Jahr kurdische Erntehelfer*innen von einem rassistischen Mob attackiert, davor ein 74-jähriger Mann von einem 22-jährigen Nationalisten mit einer Glasflasche angegriffen, weil er mit seiner Frau Kurdisch sprach, ein 20-jähriger Kurde umgebracht, weil er im Park kurdische Musik hörte.

    In den sozialen Medien sehe ich häufig eine Karte, die die Waldbrände zeigt mit dem Hashtag #PrayForTurkey. Die Karte zeigt nur eine Seite des Landes, sie hört auf, wo sonst Waldbrände in kurdischen Städten zu sehen wären. Dort brennen aktuell auch Wälder, wie zum Beispiel in der kurdischen Provinz Dersim. Die lokale Bevölkerung wird laut Medienberichten vom türkischen Militär gehindert, diese zu löschen. Studien legen nahe, dass Waldbrände seit Jahrzehnten Bestandteil militärischer Operationen in kurdischen Gebieten sind. Für die türkische Mehrheitsgesellschaft sind diese Brände unsichtbar, sie werden weder auf Karten abgebildet noch in den Medien thematisiert. Und während die Brände am Mittelmeer seit Tagen nicht gelöscht werden können, weil wohl die Ressourcen fehlen, werden dieselben Ressourcen weiterhin eingesetzt bei Militäreinsätzen gegen die im Irak und Syrien benachbarte kurdische Bevölkerung. Ja, in der Türkei gibt es Naturkatastrophen und sie sind politisch.

    Der antikurdische Hass, den die Regierung schürt, hat schwerwiegende Auswirkungen. Kurd*innen leben tagtäglich mit der Angst auf offener Straße, auf dem Weg zur Arbeit, im Wartezimmer eines Krankenhauses – oder wie in Konya, sogar in der eigenen Wohnung von Rassist*innen angegriffen oder getötet zu werden, weil sie Kurd*innen sind.

    https://www.msn.com/de-de/nachrichte...out&li=BBqg6Q9
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  8. #8
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    AW: Türken wollen keine Afghanen

    Und wer will keine Türken?
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  9. #9
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    AW: Türken wollen keine Afghanen

    Zitat Zitat von Cherusker Beitrag anzeigen
    Und wer will keine Türken?
    Auch die in Deutschland lebenden Türken werden in der Türkei gehasst und als Vaterlandsverräter verachtet. Sie sind nun mal ein Faschisten-Volk
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  10. #10
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    AW: Türken wollen keine Afghanen

    Hat der Groß-Khan noch nicht bei Mutti angerufen, bzgl. der Afghanen? Sie nimmt sie ihm doch bestimmt gerne ab!
    Jetzt erfahren die Türken mal am eigenen Leib, wie wir uns mittlerweile in unseren Städten fühlen!
    "...und dann gewinnst Du!"

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