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    Geflohene Uiguren bemühen sich um die Bewahrung ihrer Traditionen – Islamische Zeitung - Islamische Zeitung


  2. #2
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    AW: Geflohene Uiguren bemühen sich um die Bewahrung ihrer Traditionen – Islamische Zeitung - Islamische Zeitung

    So kann man natürlich die Integrationsverweigerung der Moslems schönreden. Es betrifft ja nicht nur die Uiguren, sondern alle Moslems.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  3. #3
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    AW: Geflohene Uiguren bemühen sich um die Bewahrung ihrer Traditionen – Islamische Zeitung - Islamische Zeitung

    Welches sind denn nun die Traditionen? In dem Artikel lese ich dieses:

    Naeem Jan berichtet, dass jeder Gast, der sein Restaurant verlässt, mit Wissen von der uigurischen Kultur geht. In jedem seiner drei Lokale sind die Nudeln handgemacht und die Wände voller farbenfroher uigurischer Bilder.

    Und als echtes Zeugnis für ein muslimisch geführtes Geschäft brüht die Bar 40 verschiedene Sorten Tee, aber keinen Alkohol.

    „Jedes Mal, wenn sich zwei Uiguren begegnen – in irgendeinem Teil der Welt –, wird ein neues Ostturkestan geboren“, sagt Naeem Jan. Er sei stolz darauf, dass seine Lokale auch als sichere Treffpunkte für uigurische Aktivist*innen dienten. „Die besten Ideen entstehen bei einer Schale Laghman (zentralasiatische Nudelsuppe).“
    Jan eröffnete „Eerkin’s Uyghur Cuisine“ in der US-Hauptstadt Washington. Seine Absicht bestand in der Bewahrung uigurischer Kultur sowie darin, sie mit den Einwohnern der Region zu teilen. Er schätzt, dass in seinem Einzugsgebiet bis zu 2.000 uigurische Familien leben. Wie viele andere Ältere aus seinem Volk fürchtet er, dass er der letzte seiner Linie war, der schon einmal die alte Heimat betreten hatte.
    Für die uigurische Diaspora ist Aktivismus eine Lebensweise. Von der Organisation von Protesten über das Schreiben von Büchern bis zur Weitergabe uigurischer Kultur in sozialen Medien will die Exilgemeinde dieses muslimischen Volkes ein Schlaglicht auf die Verfolgung von Muslimen in der chinesischen Provinz Xinjiang werfen. Tausende Meilen entfernt von ihrer Heimat schließen sie sich zusammen, um die internationale Aufmerksamkeit auf die Notlage ihres Volkes zu lenken und gleichzeitig ihre eigene Kultur am Leben zu erhalten.

    Die Befehle der chinesischen Beamten lassen keinen Deutungsspielraum übrig. Mitglieder der muslimischen Minderheit in der Region – die Uiguren sowie Völker wie die Kasachen – wurden Ziel der größten gesellschaftlichen Umgestaltungskampagne der kommunistischen Partei. Und so breitete sich der ganz eigene „Krieg gegen den Terror“ in China aus: leise und bösartig sowie keinem internationalen Druck ausgesetzt.
    Bislang also nix mit Kultur.

    Und im nächsten Absatz gar geht es auch nicht um die uigurische Kultur, sondern Muslime im allgemeinen:

    Muslime werden in der Region schon lange diskriminiert. Die Überwachung und Internierung wurden im Jahr 2014 drastisch ausgeweitet. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden mehr als eine Million Uiguren in Internierungslagern untergebracht.

    Darüber hinaus ist Filmmaterial aus Xinjiang aufgetaucht, das zeigt, wie Häftlinge gezwungen werden, ihrem Glauben abzuschwören, wie Kinder in staatlichen Waisenhäusern untergebracht werden und wie uigurische Kulturstätten zerstört werden. Die chinesische Regierung behauptet, dass es sich bei den Lagern um freiwillige Berufsausbildungsprogramme handelt, die den religiösen Extremismus bekämpfen sollen.
    Ali Khan macht Lobbyarbeit

    Trotz Bemühungen der chinesischen Regierung, Widerspruch im In- und Ausland zu unterbinden, findet sich uigurische Lobbyarbeit an vielen, unwahrscheinlichen Orten. Dazu gehört ein kleines, stilles Colleges im US-Bundesstaat Wisconsin. Ali Khan ist graduierter Student der Universität von Wisconsin in Madison. Er ist Gründungsmitglied von Action for East Turkestan. Als langjähriges Mitglied der US-weiten Muslim Student Association (MSA) sah er ein Bedürfnis für eine Studentengruppe, die sich gezielt dem Einsatz für die Uiguren widmet.

    „Die Studenten sind bereit, sich zum Thema Uiguren zu äußern, sobald sie darüber informiert sind. Obwohl die Uiguren mit einzigartigen Herausforderungen konfrontiert sind, ähnelt ihr Kampf dem der Palästinenser und Kaschmiris, die Gruppen sind, die viele muslimische Studenten bereits kennen“, sagte er.

    Action for East Turkestan hat viele Events organisiert – darunter ein Festival anlässlich von Newroz, dem persischen Neujahrsfest, das auch von Uiguren gefeiert wird. Obwohl es auch uigurische Student*innen in dem Zirkel gibt, zögen viele es nach Aussage von Khan vor, unerkannt zu bleiben. Sie fürchten um negative Auswirkungen für ihre Familien, die in Xinjiang geblieben sind.
    Intezar Elham macht T-Shirt-Fashion
    Hier endlich mal etwas, das mit eigenständiger Kultur zu tun haben könnte: Gesang. Allerdings ist der wiederum nicht moslemisch, denn im bisherigen Artikel wurden die uigurische Kultur ja mit der moslemischen gleichgesetzt.

    Intezar Elham ist eine uigurisch-australische Aktivistin der zweiten Generation. Sie stammt aus einer eng verbundenen Familie, für die das eigene Erbe eine Quelle des Stolzes ist. In jungen Jahren brachten die Eltern ihr bei, in der uigurischen Sprache zu singen. Das blieb bis heute ihre Lieblingsmethode, um mit ihrer Kultur in Verbindung zu treten.

    Sie arbeitet als Chiropraktikerin in der südaustralischen Stadt Adelaide. Die junge Frau ist aktives Mitglied der East Turkestan Australian Association. Im letzten Jahr startete sie die T-Shirt-Kampagne namens „Uyghur Atlas“. Durch den Verlauf von T-Shirts mit traditionellen uigurischen Mustern sammelte sie über 27.000 US-Dollars für uigurische Lobbyarbeit. Außerdem betreibt sie den Instagramaccount @touchofturkestan.

    „Soziale Medien sind ein großartiges Bildungs- und Fundraising-Tool für uigurische Aktivisten. Meine Instagram-Seite fing als Hobby an, aber ich habe über 2.000 Follower gewonnen. Wir verschaffen uns über soziale Medien Gehör, weil die Mainstreammedien uns Uiguren nicht gerecht werden“, sagte sie.

    Wenn Jewher Ilham keine Proteste organisiert, arbeitet sie an ihrem kommenden Dokumentarfilm, „Static and Noise“. Wohnhaft in Washington D.C. widmet sie ihr Leben dem Zweck, die Unterdrückung ihres Volkes bekannt zu machen. Zu denjenigen, die im Lager gefangen sind, gehört ihr Vater, Ilham Tohti. Er war ein bekannter Professor, aber sitzt eine lebenslange Gefängnisstrafe ab. Er wurde des Separatismus angeklagt.

    „Als ich 2013 aus China in die Vereinigten Staaten zog, wusste ich nicht, was Menschenrechte waren“, berichtet sie. „Aber nach der grundlosen Inhaftierung meines Vaters musste ich das schnell lernen.“

    Durch Interviews, soziale Medien und Kommentare machte Jewher Ilham sich einen Namen als Menschenrechtsaktivistin. Das jüngste Beispiel für ihre Arbeit ist die Biografie: „Jewher Ilham: A Uyghurs Fight to Free Her Father“.
    Teklimakan spricht

    In der Türkei hat die junge Bewegung für Ostturkestan eine Botschaft für Muslime wie Nichtmuslime gleichermaßen: Helft uns! Abdüsselam Teklimakan ist an der Istanbuler Marmara-Universität. Er flog 2000 mit den Eltern aus China. Seine Stimme zittert, wenn er einem mitteilt, dass es unmöglich ist, jene Verwandten zu kontaktieren, die noch in Xinjiang sind. Insbesondere, nachdem die jetzige Repressionswelle angefangen hat.

    „Uigurische Aktivisten in aller Welt arbeiten an der Bewahrung unserer Identität. Auch Chinesen können uns unterstützen. Aber viele sind von der kommunistischen Regierung gehirngewaschen und merken nicht einmal, dass sie keine Rechte haben“, sagt er. Abdüsselam Teklimakan reist durch Asien und den Nahen Osten, um über die Unterdrückung der Uiguren zu sprechen. Auch wenn er sich nicht vorstellen kann, dass es während seiner Lebenszeit zu einer Befreiung seiner Heimat kommen wird, ist er stolz darauf, die Saat für Widerstand in den kommenden Generationen ausgebracht zu haben.

    Überall in der Diaspora ist das Essen untrennbar mit der Politik verbunden. Viele Uiguren erzählen, dass das Zubereiten von Laghman-Nudeln mit ihren Ältesten ein Moment von kultureller Bedeutung ist. Jans Sohn, ein Uigure der zweiten Generation und Manager des Restaurants, versteht sich als kulinarischer Diplomat für neugierige Gäste. Er beginnt das Gespräch, indem er erklärt, warum sich uigurisches Essen von chinesischem unterscheidet, und geht schließlich auf die Verfolgung der Uiguren ein. „Alles, was wir tun, um unsere Kultur am Leben zu erhalten, ist eine Form des Widerstands gegen China“, sagt er.

    Hana Manadath ist Journalistin mit einer Leidenschaft für das Erzählen internationaler Geschichten. Sie schloss ihr Studium an der American University in International Relations & Journalism ab. In einer Mischung aus indischer, muslimischer und amerikanischer Kultur aufgewachsen ist es ihre Leidenschaft, Licht auf unterbelichtete Themen in der muslimischen Welt zu werfen. Hana ist außerdem Mitbegründerin von Safar Street, einem Reisekollektiv, das sich dafür einsetzt, Reisen für Millennials und die Generation Z zugänglicher, authentischer und umweltfreundlicher zu machen.
    https://islamische-zeitung.de/gefloh...r-traditionen/

    Ansonsten halten wir fest, dass es sich hier um einen langen Artikel um Kultur und Traditionen handelt, ohne dass diese Kultur und Traditionen überhaupt Erwähnung finden.

    Aktivismus ist keine Tradition. Aktivismus ist politisch und kann Terror werden.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

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