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    Wegen Corona: Alno meldet Insolvenz an

    Der Küchenproduzent Alno hat einen Insolvenzantrag in Eigenverwaltung gestellt – wegen der Corona-Krise.
    Der Küchenhersteller Neue Alno GmbH aus Pfullendorf im südlichen Baden-Württemberg hat einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend mit Verweis auf eine Mitteilung des Unternehmens. Das Amtsgericht Hechingen muss das Verfahren demnach noch genehmigen.
    Grund für den jetzigen Antrag ist dabei die Pandemie. Ziel des Verfahrens sei es, gemeinsam mit Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern durch die Corona-Krise zu kommen, zitieren Medien aus einer offiziellen Mitteilung.
    https://www.t-online.de/finanzen/new...-sanieren.html

    Wo Politiker hobeln, fallen eben Späne.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Wegen Corona: Alno meldet Insolvenz an

    >Alno GmbH ist das Nachfolgeunternehmen der Alno AG, einem Küchenhersteller, der 2017 Insolvenz anmelden musste.


    Das Problem ist m.E. hier auch nicht Corona, sondern daß eine Insolvente Firma übernommen wurde. Warum war die Firma insolvent - Produkte zu teuer, zu schlecht, schlechter Standort - an irgendwas muß es ja gelegen haben daß die Firma 2017 schon insolvent war . Wenn man dann genauso weitermacht, dann ist wahrlich nicht Corona an der erneuten Pleite schuld.

    Ich habs bei uns am Ort gesehen: da hat spätestens alle 2 Jahre ein neues Restaurant im selben Gebäude eröffnet. Das Gebäude selbst: nicht ansprechend, außerhalb, nicht zentral gelegen. Vom Gebäude her selbst: Charme eines Betonklotzes - das sah bei JEDEM Resturant immen wie eine Mensa aus - da änderte auch andere Tischdeckchen und andere Wandbemalungen nix daran. Meine Freundin wollte das auch schon übernehmen - sie keinerlei Restauranterfahrung und kochen kann sie leider auch nicht - aber die Miete ist soooo günstig... Konnte ihr das gottseidank ausreden. Wer kam denn in die abgelegene Gegend wo die Miete sooo günstig ist - genau das Klientel welches keine Ahnung von Restaurantführung hat aber meinen sie können mit Discounterbilligstfleisch, schlechten Kochkenntnnissen hier aufm Land dann Preise fürs Essen verlangen wie in München bei einem gehobenen Restaurant- welches aber hochwertige Produkte einkauft. Der letzte der drin war, war ein Pizzabäcker - da dachte ich noch: ok, diesmal kanns was werden - Pizza, wenig Materialeinsatz, ist günstig, kann man wenig falsch machen- Pizza ist hier auch Bedarf da keiner der Lieferservices zu uns ins Dorf liefert. Hat man aber Pizza bestellt, dann kam die nach 1,5h erst an - schon kalt - wir haben nach 60 Min dort angerufen ob wir vergessen worden sind- nein, der Fahrer ist unterwegs... Der Preis war ok, aber das Management halt nicht - da hat auch jeder nur 1 mal und nie wieder bestellt - man unterhält sich ja im Dorf und Wartezeiten auf lauwarme/kalte Pizza war da immer 60 -90 min... Der Laden steht schon lange vor Corona leer - der Anbieter geht immer weiter runter mit der Miete... Vorher war ein "Grieche" drin - der Wucherpreise bei schlechtester Fleischqualität hatte- hat keine 9 Monate durchgehalten. Vor dem ein "Ungar" - Schild gesehen und wollte dann 3 Monate später reingehen- ungarisch mag ich gerne - aber da war der Laden schon pleite. Vor dem Ungar ein deutsches Restaurant was die Kantine vom Schwedenhaus zum Gourmettempel adelt - war nur teuer und miese Qualität -vor dem andere die deutsche Küche anboten und auch nur höchstens 1 Jahr drin waren. Früher soll auch schonmal ein Italiener drin gewesen sein aber das war vor meiner Zeit... Bei manchen setzt halt das Hirn aus wenn die Miete saubillig ist - ich nehm das , hab keinerlei Ahnung vom Kochen, Restaurantbetrieb und kümmere mich nicht, was im Umkreis schon Gutes angeboten wird. Klar können auch 2 Italienische Restaurants überleben aber das ital. Restaurant was teuerer ist, schlechteres Essen bietet und schlechteren Service wird halt bei Konkurrenz meist eben nicht überleben außer das schlechte Restaurant hat so eine geile Lage daß dort alle vorbeifahren und nur einmal einkehren und nie wieder kommen - es also nicht von Stammkundschaft leben muß was halt mal in einem Dorf m.E. unabdingbar ist da hier die Laufkundschaft von außérhalb halt stark begrenzt ist und es davon lebt, daß es gut und günstig oder herausragend und bissl teurer ist - aber mit mies und teuer schafft man sich halt keine Kunden...

  3. #3
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    AW: Wegen Corona: Alno meldet Insolvenz an

    Insolvenz bedeutet nicht Pleite, sondern bietet gewieften Unternehmern die Möglichkeit langjährige, teure Mitarbeiter billig loszuwerden und finanzielle Verpflichtungen abzuschütteln.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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