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  1. #1
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    Merkel will "Verhaltensänderungen von allen"

    Die Entblätterung:

    Nach den Plänen der Bundesregierung soll Deutschland bis 2045 klimaneutral sein. Die Kanzlerin sieht dabei jeden Einzelnen in der Pflicht - auf dem ökumenischen Kirchentag prangert Merkel die Verschwendungskultur in Deutschland an. Dabei warnt sie auch vor einer gesellschaftlichen Spaltung.
    Um Klimaneutralität in Deutschland bis 2045 zu erreichen, sind nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel jährliche Überprüfungen und Verhaltensänderungen notwendig. "Damit wir das Ziel auch erreichen, wird immer dann ein Sofortprogramm ausgelöst, wenn wir vom Zielpfad abzuweichen drohen", sagte Merkel
    Dies sei Teil der verschärften Klimaschutz-Beschlüsse der Bundesregierung, die eine Minderung des CO2-Ausstoßes bis 2030 um 65 Prozent gegenüber 1990 vorsehen. Diese Überprüfung finde jährlich statt.
    Damit die Klimaschutzziele erreicht würden, müssten die Menschen zudem ihr Verhalten ändern. Merkel kritisierte eine Verschwendungskultur gerade bei Lebensmitteln. "Wir können sehr, sehr gut auf 20 Prozent der Produktion verzichten, wenn wir bewusster mit den Dingen umgehen", sagte sie. "Verhaltensänderungen sind von uns allen zwingend erforderlich."
    Gegenüber der Klimaaktivistin Luisa Neugebauer verteidigte die Kanzlerin die Politik der Bundesregierung, lobte aber ausdrücklich weitergehende Forderungen zur CO2-Reduktion. "Es wird notwendig sein, dass wir immer Treiber brauchen. Deshalb erfüllt Fridays for Future hier eine wichtige Aufgabe", sagte sie mit Blick auf die Klimaschutz-Bewegung.
    . "Die Gesellschaft nicht auseinanderfliegen zu lassen, sondern sie zu versöhnen, das wird noch ein Stück Arbeit", sagte sie mit Blick auf neue nötige Maßnahmen zur CO2-Reduzierung. Man brauche in einer Demokratie immer eine Mehrheit für eine Politik.
    Zugleich lehnte Merkel eine Änderung des 2020 von Bund und Ländern vereinbarten Kohleausstiegs bis spätestens 2038 ab. "Die Betroffenen brauchen schon ein Stück Verlässlichkeit auf dem Weg hin zu Klimaneutralität", sagte Merkel. "Ich möchte das nicht nach einem Jahr wieder aufschnüren."
    Allerdings wies Merkel darauf hin, dass die tatsächliche Nutzung der Kohle stark vom CO2-Preis im europäischen Emissionshandel für Treibhausgase abhänge. Schon jetzt sorge ein Tonnenpreis von 50 Euro dafür, dass Braunkohle weniger genutzt und damit auch weniger aus Kohle produzierter Strom exportiert werde. Die Entwicklung sei also gar nicht mehr allein national steuerbar. Über einen möglichen früheren Ausstieg aus der Kohle entscheide, welche Technologie am besten mit den steigenden CO2-Preisen klarkomme, sagte Merkel.
    https://www.n-tv.de/politik/Merkel-w...e22555942.html
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  2. #2
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    AW: Merkel will "Verhaltensänderungen von allen"

    "Es wird notwendig sein, dass wir immer Treiber brauchen. Deshalb erfüllt Fridays for Future hier eine wichtige Aufgabe"
    Was hat denn FFF für konkrete Vorschläge gebracht, die sozial verträglich wären? Das sind Kinder, die glauben auch der Strom käme aus der Steckdose und das Essen aus dem Supermarkt, das Wasser aus dem Wasserhehn usw. Die mussten in ihrem Leben noch keine Verantwortung tragen.

    Der Unterschied: Die Kanzlerin möchte keine Verantwortung tragen (deshalb wollte sie 2015 die Grenzen nicht schliessen - hässliche Bilder und so). Wenn die Kinder von FFF wüssten, wie sehr sie sich einschränken müssten, kein Urlaub mehr auf den Malediven (ja, versinken sowieso im Meer), dann eben kein "Christmas-Shopping in New York" mehr, Kein Big Mac, keine spontane Fahrt im Cabrio, oder mit dem Motorrad, kein Wellness im beheizten privaten Whirlpool, keine Luxussuite und Essen à discrétion, dazu auch kein im "stromfressenden" Weintemperierschrank temperierter Spitzenwein.

    Fertig. Es gibt fritierte Heuschrecken dazu Löwenzahnsalat und angebotsorientierten Strom (also auch WLAN) - so ca. zwischen 10 und 14:00 Uhr, wenn die Sonne scheint und Nachts vielleicht auch etwas, wenn der Wind weht. Man müsste das Kochen dann anpassen, oder die Heuschrecken schon morgens in den Ofen legen und präventiv auf 200°C Ober- und Unterhitze einstellen, damit man den Strom nicht verpasst. Das Leben bietet wenig Genuss, aber Hauptsache das Klima ist gerettet - und darum geht es doch im Leben, oder nciht?
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


  3. #3
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    AW: Merkel will "Verhaltensänderungen von allen"

    auf dem ökumenischen Kirchentag prangert Merkel die Verschwendungskultur in Deutschland an. Dabei warnt sie auch vor einer gesellschaftlichen Spaltung.
    Verschwendungskultur? Nicht jeder lebt aus den Vollen wie Frau Merkel. Ihre Worte sind in den Ohren von 20 Millionen Arme, die nicht wissen wie sie den Monat überstehen sollen, der blanke Hohn. Soll die DDR-Mangelwirtschaft zurück?
    Und die Spaltung der Gesellschaft, die Merkel kommen sieht, ist doch bereits existent. Merkel hat sehr viel dazu beigetragen, dass die Gesellschaft polarisiert ist, wie seit 50 Jahren nicht mehr.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  4. #4
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    AW: Merkel will "Verhaltensänderungen von allen"

    Die Erkenntnisse der Untersuchung decken sich laut dem Bericht der „FAS“ mit denen des Umweltbundesamtes. „Hohe Ressourcenverbräuche und Treibhausgasemissionen finden sich gerade in den sozialen Milieus, die sich verbal zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bekennen“, zitiert die FAS aus einer Studie.
    Also die Grünen-Wähler. Oder: Grün sein, muss man sich leisten können.

    https://www.tagesspiegel.de/politik/.../27195282.html
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