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  1. #1
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    Dramatischer Handwerkermangel

    Schlecht bezahlte, gesundheitsgefährdende harte Arbeit, miese Arbeitszeiten und kaum Aufstiegsmöglichkeiten. Das kennzeichnet das Leben eines Handwerkers. Kein Wunder, dass immer mehr junge Leute darauf keine Lust mehr haben. Nun schlagen immer mehr Handwerksbetriebe Alarm. Sie finden keine Leute. Wo sind eigentlich diese ganzen Fachkräfte, die die Merkel-Bande ins Land geholt hat? Sie tummeln sich in der sozialen Hängematte. Sind in den Arbeitslosenstatistiken in der Rubrik "Unterbeschäftigte" zu finden. Mittlerweile sind es mehr als 4 Millionen mit stark steigender Tendenz. .....

    ....Der Nachwuchs fehlt, und die Betriebe müssen mit neuen Ideen und attraktiveren Konditionen Auszubildende gewinnen.Eine noch unveröffentlichte Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums, die WELT AM SONNTAG vorlag, zeigt das Ausmaß der Lücke. 65.000 Fachkräfte fehlten der Branche 2020 bundesweit.
    Diese Zahl beruht auf der großzügigen Annahme, dass jeder arbeitslose Handwerker für freie Stellen im ganzen Land infrage kommt, im Zweifel auch innerhalb der gesamten Republik umzieht. In der Realität aber müssen Handwerker nicht umziehen, um einen neuen Job zu finden. Das macht die Lücke noch größer.
    Auftragsbücher quellen über


    Rezession und Corona-Krise sorgten zwar wie fast überall dafür, dass die Lücke ein wenig schrumpfte, doch dieser Effekt war relativ gering. Der Anteil der offenen Stellen in der Handwerksbranche, für die es keine geeignete Fachkraft gibt, lag im Jahresschnitt bei rund 36 Prozent – und damit deutlich höher als in der Gesamtwirtschaft, die auf gut 27 Prozent kommt. Ändert sich das nicht, drohen Konsequenzen, die Bürger und Wirtschaft im Alltag spüren werden.

    „Schon heute hat ein Großteil der Handwerker mehr Aufträge, als sie erledigen können“, sagt Lydia Malin. Sie forscht am Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (Kofa) des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft, das die Studie des Ministeriums verantwortet. „Fast jeder kennt das: Man wartet lange auf einen Termin oder bekommt schlicht gar keinen.“.....https://www.welt.de/wirtschaft/article230996803/Fehlende-Fachkraefte-So-dramatisch-ist-Deutschlands-Handwerker-Problem.html

    ......und der Politik fällt nichts anderes ein als noch mehr Zuwanderung zu propagieren.
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  2. #2
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    AW: Dramatischer Handwerkermangel

    Das eröffnet doch ganz neue Geschäftsmöglichkeiten. Handwerker werden gebraucht, Handwerksbetriebe gehen aber gleichzeitig kapputt und sie finden keinen Nachwuchs.

    Die Digitalisierung löst alle Probleme: Handwerksbetriebe werden durch grosse Vermittlungsfirmen ersetzt, die Aufträge einholen und auf Abruf Handwerker zu den Aufträgen schicken. Dazu müssen sich Handwerker nur digital im Verzeichnis der Vermittlungsfirma registrieren, mit ihren Fähigkeiten und ihrem Einsatzradius. Es wird auch im Ausland rekrutiert und die Firmen regeln die Unterbringung - "sonder"-Arbeitserlaubnis inklusive. Die Handwerker gelten als eigene Einmann-Betriebe, die Vermittlungsfirma übernimmt keine Haftung auf die Arbeiten (sie ist nur Vermittlerin), bietet aber ein "Rating-System" an wo Kunden die Handwerker und ihre Arbeiten bewerten können ... Kunden können die Handwerker auch selbst aussuchen - Verfügbarkeit, Anreise, Tarife etc. werde automatisch berechnet ... 10% werden als Vermittlungsgebühr abgezogen ...
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit.

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  3. #3
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    AW: Dramatischer Handwerkermangel

    Zitat Zitat von abandländer Beitrag anzeigen
    Das eröffnet doch ganz neue Geschäftsmöglichkeiten. Handwerker werden gebraucht, Handwerksbetriebe gehen aber gleichzeitig kapputt und sie finden keinen Nachwuchs.

    Die Digitalisierung löst alle Probleme: Handwerksbetriebe werden durch grosse Vermittlungsfirmen ersetzt, die Aufträge einholen und auf Abruf Handwerker zu den Aufträgen schicken. Dazu müssen sich Handwerker nur digital im Verzeichnis der Vermittlungsfirma registrieren, mit ihren Fähigkeiten und ihrem Einsatzradius. Es wird auch im Ausland rekrutiert und die Firmen regeln die Unterbringung - "sonder"-Arbeitserlaubnis inklusive. Die Handwerker gelten als eigene Einmann-Betriebe, die Vermittlungsfirma übernimmt keine Haftung auf die Arbeiten (sie ist nur Vermittlerin), bietet aber ein "Rating-System" an wo Kunden die Handwerker und ihre Arbeiten bewerten können ... Kunden können die Handwerker auch selbst aussuchen - Verfügbarkeit, Anreise, Tarife etc. werde automatisch berechnet ... 10% werden als Vermittlungsgebühr abgezogen ...
    Warum dann nicht gleich komplett auf die Plattformen wie "My Hammer" setzen, wo Schwarzarbeit angeboten wird. Es geht bei Handwerkerleistungen nicht selten um Arbeiten, deren Ausführung qualitativ sehr hochwertig sein muss. Bestellt man nun einen Handwerker, muss man sich auf dessen Fachwissen verlassen. Elektriker, die an Stromleitungen arbeiten, benötigen Konzessionen der Versorger. Wie das bei den Billiganbietern ist, weiß ich jetzt nicht. Früher gab es in Berlin die Bewag und die erteilte an Firmen entsprechende Konzessionen, die sie befugten entsprechende Arbeiten durchzuführen. Selbst eher simple Arbeiten wie die Wartung einer Gastherme müssen professionell durchgeführt werden.
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  4. #4
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    AW: Dramatischer Handwerkermangel

    Zitat Zitat von Realist59 Beitrag anzeigen
    Warum dann nicht gleich komplett auf die Plattformen wie "My Hammer" setzen, wo Schwarzarbeit angeboten wird. Es geht bei Handwerkerleistungen nicht selten um Arbeiten, deren Ausführung qualitativ sehr hochwertig sein muss. Bestellt man nun einen Handwerker, muss man sich auf dessen Fachwissen verlassen. Elektriker, die an Stromleitungen arbeiten, benötigen Konzessionen der Versorger. Wie das bei den Billiganbietern ist, weiß ich jetzt nicht. Früher gab es in Berlin die Bewag und die erteilte an Firmen entsprechende Konzessionen, die sie befugten entsprechende Arbeiten durchzuführen. Selbst eher simple Arbeiten wie die Wartung einer Gastherme müssen professionell durchgeführt werden.
    Die Lösung des Problems ist die Absenkung des Niveaus. In Lehmhütten ohne fließend Wasser und elektrischen Strom braucht man auch keine Elektriker, Installateure, Fliesenleger etc.
    Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen.
    Gustav von Rochow (1792 - 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister

  5. #5
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    AW: Dramatischer Handwerkermangel

    verstehe den Mangel nicht wirklich : die Handwerker verdienen sich eine goldene Nase - sind ausgebucht. Bekannter ist Maler und lebt in Saus und Braus - eigene Firma mit Angestellten. Der zahlt aber seine Mitarbeiter auch guten Lohn und findet somit auch Auszubildende und ausgelernte...

    Das Problem ist daß die jungen Leute denken, sie brauchen unbedingt Abi um Geld zu verdienen. Dann haben sie ein schlechtes Abi - weil sie für diesen Schulweg eigentlich zu schlecht waren, studieren Gendergaga weil der Numerus Clausus nicht für was gescheites reicht und fahren dann im Endeffekt Taxi weils für Gendergaga dann noch zu wenige Stellen gibt... Hätten sie nicht Abi gemacht sondern in Hauptschule/Realschule gute Noten gemacht, eine Lehre angefangen und dann weitergebildet, dann würden sie auch Kohle machen - gute Arbeiter braucht man immer.

  6. #6
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    AW: Dramatischer Handwerkermangel

    Völlige Zustimmung. Es ist ein kulturelles Problem. Die "Akademisierung" der Gesellschaft. Und alle - zumindest westlichen - Universitäten sind ideologisch kontaminiert. Produktivität wird gesellschaftlich nicht mehr anerkannt, nur noch "Haltung". Der Markt gibt den Produktiven vielleicht noch etwas Anerkennung, wenn diese nicht über Steuern an "Menschen mit Haltung" staatlich umgeleitet wird (NGO Finanzierung etc).

    Exemplarisch für den "Untergang der Wissensgesellschaft" stehen die Phänomene der "Greta Thunberg" und "Luisa Neubauer", die kaum Lebenserfahrung aufweisen, nie für sich selbst sorgen mussten, keine wirklichen Qualifikationen haben, nicht einmal Fachpersonen sind - aber glauben, allen die Welt erklären zu müssen und alle zurecht zu weisen. Das einzige Mandat haben sie von den Medien, die sie als wichtig verkaufen. Selbes gilt in grossen Teilen für die "grüne Partei".

    Es werden immer mehr Staatsstellen geschaffen. Stellen, die es gar nicht braucht. Ernährungsbeauftragte, Hygienebeauftragte, Verpackungsbeauftragte ... (Erfinde ein Wort und ergänze es mit ...Beauftragte), die aus "woke" Universitäten rekrutiert werden und sich am Steueraufkommen der Produktiven "nichtuniversitären" laben. Mit den neuen Stellen greift der Staat natürlich immer mehr in die Lebensbereiche der Menschen ein. Der Staat nimmt den entmündigten Bürgern jegliche Entscheidung ab, verbietet das eine, fördert das andere - Verhaltensbezogene Daten.

    Der Bürger ist nach deren Sicht prinzipiell unmündig und schadet sich und insbesondere der Welt, wenn er sich frei entscheiden kann. Er neigt auch dazu "falsch zu wählen".

    Ebenfalls aus den Universitäten und "Mainstream Medien" und mit Steuermitteln finanziert: "critical race theory". The 1619 Project.

    Die Auslöschung und Neuschreibung der Geschichte. "Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Gegenwart. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Zukunft.", lautet der Wahlspruch von IngSoc.

    Die Strategie wird durch die US "Democrats" vertreten. Kernaussage: Rassismus (natürlich immer nur von Weisen ausgehend) ist allgegenwärtig, selbst wenn ihn keiner sieht. Mikrorassismus, struktureller Rassismus. Jede menschliche Interaktion zwischen einem Weissen und einem PoC ist prinzipiell aggresiv-rassistisch.

    So ist es rassistisch, wenn ein Weisser ein Gedicht einer Schwarzen übersetzt. Wäre man konsequent, wäre es auch rassistisch, wenn Weisse an BLM Demos teilnehmen, weil die Weissen sich gar nicht in die Schwarzen einfühlen können und eine Demoteilnahme heuchlerisch ist und nur dazu dient das eigene Ego zu befriedigen und nicht, die Situation der Schwarzen zu verbessern. Gemäss CRT sind schliesslich alle Weissen aggressive Rassisten.

    Objektive rationale Schlussfolgerung: Es gibt Rassismus, weil es die "critical race theory" gibt, die überall nur Rassismus erkennt und alle Menschen gemäss ihrer Rasse be- und verurteilt. Zusammengefasst: Die "critical race theory" selbst ist der Rassismus, unter dem Amerika leidet. Die "Democrats" kultivieren den Rassismus. Je mehr "critical race theory", desto mehr Rassismus. Weil es ein und das selbe ist. Dann stimmt auch die Aussage: "Amerika ist ein tief rassistisches Land", weil es die Democrats und die "critica race theory" eben dazu machen.

    Auch der Handwerkermangel ist Teil dieser "Kulturrevolution". Weite Teile von Politik und Medien möchten kein Gegensteuern - im Gegenteil, sie möchten Abitur für alle und Quoten in Spitzenpositionen, erleichterte Prüfungen für PoC - das politmediale Estabishment ist Teil dieser Kultur, die sich vom Leistungsgedanken verabschiedet hat und in der nur vermeintliche Gerechtigkeit (natürlicher Anspruch auf Anteile, ohne dises zu erschaffen) zählt. Ein weiteres Beispiel: Systemrelevante Medien. Der Markt würde sie auf ihre tatsächliche Grösse stutzen, aber sie halten sich selbst für ausserordentlich wichtig, wie jeder unproduktive Kostenfaktor und Overhead.

    Die Logik wird diese "woke" Kultur auslöchen, weil sie parasitär ist ihren Wirt zerstört. Sie wird sich selbst zerstören und den Westen in den Abgrund reissen. Asien wird zum Zentrum der zivilisierten Welt.
    Geändert von abandländer (12.05.2021 um 07:06 Uhr)
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit.

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  7. #7
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    AW: Dramatischer Handwerkermangel

    Zitat Zitat von abandländer Beitrag anzeigen
    Völlige Zustimmung. Es ist ein kulturelles Problem. Die "Akademisierung" der Gesellschaft.


    Diese höhere Akademisierung in Deutschland ist ja noch relativ neu. Es war die OECD, die Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern beim Grad der Akademisierung im Rückstand sah und entsprechend auf die Regierung einwirkte. Das Dilemma war aber, dass die Schüler nicht auf Knopfdruck intelligenter wurden. So senkte man die Anforderungen ans Abitur mit der Folge, dass es immer mehr Abiturienten gibt, die wie gewünscht studieren. An den Unis ist man immer ungehaltener über den niedrigen Bildungsstand vieler Studenten. Das Niveau ist drastisch gesunken. Aber nicht nur der höhere Akademikeranteil macht dem Handwerk zu schaffen. Denn Dank dem insgesamt niedrigerem Bildungsniveau schaffen nun auch deutlich mehr Leute mittlere Abschlüsse, die zwar auf dem Papier glänzen, in der Praxis aber schnell verblassen. Nicht wenige dieser Leute scheitern dann schon an den Einstellungstests. Es ist leider Fakt, dass vor allem Zuwanderer-Kinder davon betroffen sind. Und trotz der Niveauabsenkung schaffen 15% von ihnen nicht einmal den Hauptschulabschluss.
    Ein Problem dabei sind die Politiker, die nichts wissen aber viel reden. Wie man ernsthaft glauben kann, die selbstverschuldete Misere durch Zuwanderung von Analphabeten ausbügeln zu wollen, ist mir ein Rätsel. Eine Handwerkerausbildung ist eine anspruchsvolle Sache. Nicht wenige scheitern an den theoretischen Anforderungen
    und brechen ihre Ausbildung ab. 25% der Azubis werfen hin. Das ist eine unglaublich hohe Quote. In meiner Zeit als Azubi war der Abbruch der Lehre eher selten.





    Nach den Ergebnissen des Mikrozensus 2016 sind Personen mit Migrationshintergrund im Vergleich zur Bevölkerung ohne Migrationshintergrund geringer qualifiziert und schlechter in den Arbeitsmarkt integriert. Ohne die Personen, die 2016 noch in der Ausbildung oder noch nicht schulpflichtig waren, hatten 13,6 Prozent der Personen mit Migrationshintergrund keinen allgemeinen Schulabschluss und 39,3 Prozent keinen berufsqualifizierenden Abschluss. Bei den Personen ohne Migrationshintergrund lagen die entsprechenden Werte bei lediglich 1,8 bzw. 14,1 Prozent. Insgesamt hatten in Deutschland im Jahr 2016 gut 2,8 Millionen Personen keinen allgemeinen Schulabschluss. Davon hatten 65,5 Prozent einen Migrationshintergrund. An den Personen ohne berufsqualifizierenden Abschluss – insgesamt knapp 12,3 Millionen – hatten die Personen mit Migrationshintergrund mit 40,3 Prozent ebenfalls einen überdurchschnittlich hohen Anteil.

    Im Jahr 2016 waren Personen mit Migrationshintergrund doppelt so häufig erwerbslos wie Personen ohne Migrationshintergrund (7,0 gegenüber 3,4 Prozent aller Erwerbspersonen). Zudem waren Menschen mit Migrationshintergrund häufiger ausschließlich geringfügig beschäftigt (11,4 gegenüber 8,0 Prozent aller Erwerbstätigen). Weiter waren Erwerbstätige mit Migrationshintergrund 2016 fast doppelt so häufig als Arbeiterinnen und Arbeiter tätig wie Erwerbstätige ohne Migrationshintergrund (30,1 gegenüber 15,7 Prozent) – Angestellte (55,3 gegenüber 64,3 Prozent) und Beamte (1,1 gegenüber 5,9 Prozent) waren unter den Erwerbstätigen mit Migrationshintergrund entsprechend seltener zu finden.

    Unter den Personen mit Migrationshintergrund sind die Ausländer mit eigener Migrationserfahrung auffallend schlecht qualifiziert beziehungsweise in den Arbeitsmarkt integriert: Ohne die Personen, die 2016 noch in der Ausbildung oder noch nicht schulpflichtig waren, hatte jeder fünfte Ausländer mit eigener Migrationserfahrung keinen allgemeinen Schulabschluss und fast die Hälfte keinen berufsqualifizierenden Abschluss (20,3 bzw. 48,9 Prozent). Und obwohl die Ausländer mit eigener Migrationserfahrung im Jahr 2016 nur einen Anteil von 9,2 Prozent an der Gesamtbevölkerung hatten, war jeder vierte Arbeitslosengeld II-Bezieher (Hartz IV) Ausländer mit eigener Migrationserfahrung (25,1 Prozent). Bei den Beziehern von Sozialhilfe bzw. Leistungen der Grundsicherung lag der Anteil der Ausländer mit eigener Migrationserfahrung mit 36,4 Prozent nochmals höher. Bezogen auf die Gruppe selbst bestritten 9,3 Prozent der Ausländer mit eigener Migrationserfahrung ihren Lebensunterhalt überwiegend mit Arbeitslosengeld II und 4,8 Prozent mit Leistungen der Sozialhilfe bzw. der Grundsicherung.

    https://www.bpb.de/nachschlagen/zahl...hintergrund-ii


    Artikel von 2014
    Zu wenig Akademiker in Deutschland
    OECD mahnt geringen Akademikeranteil an
    Die OECD hat die Entwicklung des Akademikeranteils in der Bevölkerung diverser Industrieländer untersucht. Dabei hat Deutschland mit einem Wachstum von nur zwei Prozent seit der Jahrtausendwende einen unterdurchschnittlichen Wert erzielt. Der stärkste Anstieg ist in Korea zu verzeichnen. Mittlerweile haben dort durchschnittlich fast 70 Prozent aller Menschen im Alter zwischen 25 und 34 Jahren einen Hochschulabschluss. In Deutschland sind es nur 27 Prozent. Das legt der am Montag veröffentlichte Vorbericht zur Studie „Bildung auf einen Blick“ nahe.


    In Deutschland wird seit einiger Zeit über eine drohende Akademikerschwemme und zu wenig Auszubildende diskutiert. Wenn es nach der OECD ginge, würde es in Deutschland noch viel mehr Hochschulabsolventen geben. Etwa die Hälfte aller Schulabgänger hierzulande schreiben sich an einer Universität oder Fachhochschule ein. Nur 27 Prozent der 25- bis 34-Jährigen erreichen aber auch wirklich den angestrebten Abschluss.

    Im internationalen Vergleich ist das ein schlechter Wert. Andere Länder haben ihre Hochschulen im Gegensatz dazu in den vergangenen Jahren weitaus stärker geöffnet. Dies belegen die veröffentlichten Zahlen der Organisation. Im Schnitt absolvieren 40 Prozent der jungen Erwachsenen in den untersuchten Industriestaaten ein Hochschulstudium. Damit ist der Anteil der jungen Menschen zwischen 25 und 34 Jahren mit Hochschulabschluss zwischen 2000 und 2013 insgesamt um 14 Prozentpunkte gestiegen.

    In Korea ist der Wert von knapp unter 40 Prozent auf nahezu 70 Prozent angewachsen. In Japan und Kanada haben 60 Prozent dieser Altersklasse ein abgeschlossenes Hochschulstudium. In Deutschland hingegen ist dieser Wert seit dem Jahr 2000 nur um zwei Prozent angewachsen. Die OECD mahnt diese Entwicklung an und hält sie für problematisch. Viele deutsche Bildungspolitiker sowie Vertreter von Handwerkskammern werben derzeit mehr für die duale Berufsausbildung und halten bereits den Anteil von 27 Prozent für zu hoch. Vielleicht kann auch hier in Zukunft das duale Studium die Bedenken beider Seiten zerstreuen.

    https://www.duales-studium.de/news/z...in-deutschland
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  8. #8
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    AW: Dramatischer Handwerkermangel

    Ein Problem dabei sind die Politiker, die nichts wissen aber viel reden.
    Der Politiker als Heilmittel gegen die Krankheiten, die er zuvor verbreitet hat!
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  9. #9
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    AW: Dramatischer Handwerkermangel

    Man muss auch die Qualität der Akademisierung berücksichtigen. Ist sie naturwissenschaftlich oder "geschwätzwisschenschaftlich" oder pseudowissenschaftlich "Gender", "Rassentheorie"?
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  10. #10
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    AW: Dramatischer Handwerkermangel

    Zitat Zitat von abandländer Beitrag anzeigen
    Man muss auch die Qualität der Akademisierung berücksichtigen. Ist sie naturwissenschaftlich oder "geschwätzwisschenschaftlich" oder pseudowissenschaftlich "Gender", "Rassentheorie"?
    Mittlerweile haben auch andere Länder erkannt, wie weit es mit Deutschland gekommen ist. Unsere Bildungsabschlüsse waren einst das Non plus ultra und überall anerkannt. Das ist vorbei.
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