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  1. #1
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    Aktion "alles dichtmachen" wird zum Desaster

    Satire ist nicht für jeden erkennbar und wird darin Kritik an der Regierung verpackt, kann es in diesen Zeiten für den Kritiker übel enden. 53 Schauspieler beteiligten sich an der Aktion "allesdichtmachen". Jeder einzelne nahm ein Video auf, wo er überspitzt die Corona-Maßnahmen thematisierte. Darunter befinden sich einige sehr bekannte Darsteller. Schon kurz nachdem die Videos veröffentlicht waren, kam es zu heftigen Reaktionen aus dem linken Lager. Die ersten Schauspieler zogen sich schnell kleinlaut zurück und nahmen ihr Video vom Netz. Solange es nichts kostet, reden diese Leute immer gerne und laut von Zivilcourage. Sie selbst sind zu feige zu dem zu stehen, was sie kurz zuvor noch sagten.
    Nun hat ein gewisser Garrelt Duin, Politiker und Mitglied des WDR-Rundfunkrats gedroht, die Zusammenarbeit mit diesen Schauspielern zu beenden. So auch mit dem "Tatort" Darsteller Jan-Josef Liefers.



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    die Bild dazu...........


    53 Top-Künstler greifen in Videos die Corona-Stimmung im Lande auf: Kontakt- und Ausgangssperre, Alarmismus, Denunziantentum, wirtschaftliche Not und Ohnmachtsgefühle.

    Die Antwort: Hass, Shitstorm und ein SPD-Politiker denkt sogar öffentlich über Berufsverbote für die beteiligten Schauspieler nach. Binnen Stunden ziehen die ersten verschreckt ihre Videos zurück, andere distanzieren sich, müssen öffentlich Rechtfertigungen abgeben.

    Geht’s noch?
    Man muss nicht jedes Video gelungen finden, aber es ist Aufgabe von Kunst und Satire, dahin zu zielen, wo es wehtut, Stimmungen aufzugreifen und aufzubrechen, Machtworte zu ignorieren und dem Virus nicht das letzte Wort zu lassen. Auch, wenn ein Teil des Zuspruchs von schriller, schräger oder politisch unappetitlicher Seite kommt.

    Das überhaupt erwähnen zu müssen, beschreibt bereits das Problem: eine Politik, die ihr Tun für alternativlos, ultimativ und einzig wahr hält und Kritiker in den Verdacht stellt, Tod über Deutschland bringen zu wollen, wie dies auch in Bundestagsdebatten über die Bundes-Notbremse anklang.

    Um es klar zu sagen: Auch über Corona und die Folgen der Corona-Politik kann, darf und muss gestritten werden. In einem demokratischen Rechtsstaat müssen Eingriffe in das Leben der Menschen angemessen und vor allem zielführend sein.

    Risiken und Nebenwirkungen dürfen nicht schlimmer sein als die Arznei.
    Unbescholtene und jeglicher extremistischer Umtriebe unverdächtige Künstler öffentlich an den Pranger zu stellen ist unseres Landes unwürdig.

    https://www.bild.de/politik/kolumnen...6452.bild.html
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    Mit ihrer Kritik an der Corona-Politik unter dem Hashtag #allesdichtmachen hatten Dutzende prominente Schauspieler Zustimmung, aber noch vielmehr Hass erfahren. Menschen rückten den Protest in die Ecke von Verschwörungstheoretikern und Corona-Leugnern.

    Im Zentrum des Wut-Sturms: Tatort-Star Jan Josef Liefers (56), der übel beschimpft und sogar als Verschwörungstheoretiker verunglimpft wurde. Nachdem er sich am Freitag von Rechtsradikalen, Schwurblern und Querdenkern distanziert hatte, äußerte er sich in der NDR-Sendung „3 nach 9“ abermals zur Hass-Welle. Rückendeckung erhielt er dabei von NRW-Ministerpräsident und CDU-Parteichef Armin Laschet (60).
    per Mail versenden
    Laschet hielt in der Sendung ein leidenschaftliches Plädoyer für die Meinungsfreiheit. Er betonte: „Man darf das sagen in einem freien Land. Man muss es nicht teilen. Man kann sagen, es ist geschmacklos, das mache ich nicht.“ Die Forderung eines früheren SPD-Ministers im WDR-Rundfunkrat, die Kritiker aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu werfen, nannte er „eine unglaubliche Aussage“.
    Klartext vom Unions-Kanzlerkandidaten: „Was ganz schlimm ist: Wenn jemand so was sagt, immer gleich sagen, das ist rechts. Von diesen 50 ist keiner AfD, ist keiner rechts.“ Es sei eben „berechtigt, auch die anderen Opfer der Pandemie zu nennen“....... https://www.bild.de/politik/inland/p...6804.bild.html
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

  2. #2
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    AW: Aktion "alles dichtmachen" wird zum Desaster

    Ich nehme an, dass jeder selbst weiss wer er ist. Das Spektrum ist gross und nicht nur schwarz und weiss.

    Wie lamentierte jüngst ein verhaltensgestörter SPD- Abgeordneter? Er wünsche sich, dass sich Muslime in diesem Land nicht mehr rechtfertigen und erklären müssten ...

    Die Situation ist derzeit so, dass sich alle, die nicht regimekonform sind, erklären und rechtfertigen müssen, nur, damit sich das Regime nicht erklären und rechtfertigen muss.

    Die Diskussion wird erst gar nicht zugelassen, weil die „Einzige Wahrheit“ vor allen anderen möglichen (alternativen) „Wahrheiten“ geschützt werden muss. Nicht auf wissenschaftlichem Weg, über Falsifikation, sondern indem die Diskussion auf eine andere Ebene verlegt wird. Und zwar von der Ebene der Argumente auf die Ebene der Personen und „Kontaktschuld“ - die „bösen Rechten“ haben auch Eiernockerl gegessen, also ist jeder der das isst ein Nazi.

    Diskussion beendet.

    Nun geht es nicht mehr ums Thema, sondern um Schadensbegrenzung der eigenen Reputation (Rufmord ist eine politische Waffe) Cancel Culture - jeder dieser Schauspieler erlebt nun das UNRECHT am eigenen Leib. Und keiner ist mutig genug dem zu widerstehen.

    Das ist die Leistung der AfD, die das an Stelle all jener tut, die dem nicht gewachsen sind. Die Partei muss unter schwersten Bedingungen funktionieren und irgendwie tut sie das. Seit dem Verrat von Thüringen ist die FDP die Feige Duckmäuser Partei. Mit wenigen Anusnahmen, wie Kubicki.

    https://www.t-online.de/unterhaltung...-schaebig.html
    Was ich schreibe ist meine Meinung und nicht unbedingt die Wahrheit - Regimekritik - Globalists are evil. Im Zweifel ... für die Freiheit.

    Kalifatslehre. Darum geht es.


  3. #3
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    AW: Aktion "alles dichtmachen" wird zum Desaster

    Unbescholtene und jeglicher extremistischer Umtriebe unverdächtige Künstler öffentlich an den Pranger zu stellen ist unseres Landes unwürdig.
    So wie gestern! Als ERSTE Meldung in der Tagesschau (!!!) wurden die Schauspieler in nordkoreanischer Manier medial dermaßen an den Pranger gestellt, dass ich es kaum glauben konnte! Bei dem Freiburger Messermord des Kuffnucken an Maria wurde zunächst nicht berichtet mit der fadenscheinigen Begründung, dass nur Meldungen von "nationaler Tragweite" oder so ähnlich berücksichtigt würden! Wo ist denn hier die "nationale Tragweite"!!!!???? Wahrscheinlich haben die Kriminellen in der Regierung befürchtet, damit könnte eine Welle losgetreten werden und die wollten sie schon im Anfang brechen!
    Das erinnert immer mehr an Staaten wie China oder Nord-Korea! Nur, dass die "Übeltäter" (noch) nicht verhaftet werden!
    Trotzdem ist es jämmerlich und peinlich, dass so viele von den Teilnehmern an dieser Aktion bereits am nächsten Tag wieder eingeknickt sind und sich öffentlich distanziert und entschuldigt haben! Die hätten doch mit dem Shitstorm rechnen müssen und auch mit der Tatsache, dass diese Aktion ihrer Karriere nicht förderlich sein dürfte. Dass nun dermaßen zurückgerudert wurde, zeigt überdeutlich, dass außer einem großen Maul nichts dahinter steckt, und schon gar nicht sowas wie Rückgrat!
    "...und dann gewinnst Du!"

  4. #4
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    AW: Aktion "alles dichtmachen" wird zum Desaster

    Bravo! Die Reaktionen zeigen: #Allesdichtmachen hat alles richtig gemacht
    Mit einer Protestaktion äußerten 50 deutsche Schauspieler ihren Unmut über die Corona-Politik der Bundesregierung. Prompt folgte der Shitstorm mit übelsten Diffamierungen. Das hat mit einer demokratischen Debattenkultur nicht mehr viel zu tun.
    Zunächst einmal ist es angebracht, gegenüber den Schauspielern den ihnen gebührenden Respekt zum Ausdruck zu bringen: Bravo! Es war höchste Zeit für diese "bizarre Kampagne". Ein Statement, für das es heutzutage ganz offensichtlich tatsächlich Mut braucht.
    Was ist geschehen? 53 zum Teil sehr namhafte deutsche Schauspieler setzten am Donnerstag unter dem Hashtag #allesdichtmachen ein fulminantes Zeichen. In einzelnen Clips brachten sie ihren Unmut über die Corona-Politik der Bundesregierung, aber auch "die Medien" zum Ausdruck, die sich als unkritische Sprachrohre der mutmaßlich alternativlosen Maßnahmen-Politik gerieren. War es – zumindest bisher – nicht auch immer die Aufgabe der Kunst, der Gesellschaft auf ihre ganz eigene Weise den Spiegel vorzuhalten, auch und gerade, wenn es schmerzt?

    Zu den wohl bekanntesten Protagonisten der Protestaktion zählt der Schauspieler Jan Josef Liefers. Dieser bedankte sich mit bitterer Ironie bei den sogenannten Leitmedien:

    "Danke an alle Medien unseres Landes, die seit über einem Jahr unermüdlich, verantwortungsvoll und mit klarer Haltung dafür sorgen, dass der Alarm genau da bleibt, wo er hingehört, nämlich ganz ganz oben. Und dafür sorgen, dass kein unnötiger kritischer Disput uns ablenken kann von der Zustimmung zu den sinnvollen und immer angemessenen Maßnahmen unserer Regierung."
    Zu den weiteren prominenten "Corona-Skeptikern" der Aktion zählen Nadja Uhl, Wotan Wilke Möhring, Heike Makatsch, Meret Becker, Richy Müller oder Volker Bruch. Ulrich Tukur meldet sich ebenfalls mit Sarkasmus und ätzender Ironie zu Wort:

    "Sind wir erst am Leibe und nicht nur an der Seele verhungert und allesamt mausetot, entziehen wir auch dem Virus und seiner hinterhältigen Mutantenbagage die Lebensgrundlage."

    Und es sind die Reaktionen auf die Statements der Film- und Fernsehstars, die allzu deutlich vor Augen führen, wie goldrichtig sie mit ihrem Protest liegen.
    Sie haben einen Nerv getroffen, und entsprechend schäumen die sich angesprochen fühlenden Redakteure in den Reihen der Haltungsjournalisten. So heißt es etwa beim RedaktionsNetzwerk Deutschland zu der Aktion:

    "In 53 kurzen Videos lästern die Damen und Herren zu leiser Klaviermusik über die Angst vor dem Virus. Sie raunen Wirres. Sie machen sich lustig über Menschen, die vor Erschöpfung am Gitterbett ihres Kindes hängen und weinen."

    Nur allzu vorhersehbar, dass sämtliche Schauspieler unmittelbar nach dem Upload der Videos bei YouTube von selbst ernannten Moralisten in die offensichtliche Schmuddelecke der "Querdenker" gesteckt wurden. Zudem wird ihnen nun vorgeworfen, die Opfer der COVID-19-Pandemie zu verhöhnen - weil sie Kritik an der Maßnahmen-Politik üben. Und natürlich dauerte es auch nicht lange, bis ganz spezielle Vergleiche bemüht wurden.
    So etwa vom Financial-Times-Redakteur Olaf Storbeck auf Twitter. Aber es ist doch immer wieder erstaunlich, mit welcher Leichtfüßigkeit die Nazidiktatur verharmlost wird, wenn es an alternativen Instrumenten offensichtlich mangelt:

    "Ich muss dass (sic!) leider so deutlich sagen: Die #allesdichtmachen Kampagne, bei der u.a. @JanJosefLiefers, Volker Bruch und andere Schauspieler mitmachen, ist derart zynisch, menschenverachtend und Argument-frei, dass sie mich vom Style her klar an einen erinnert."

    Anschließend zeigt ein Finger auf das Konterfei von NS-Propagandaminister Joseph Goebbels. Den Tweet löschte Storbeck in der Zwischenzeit. Er habe nicht direkt die Schauspieler mit Goebbels vergleichen wollen, sondern die angewendete Technik.

    "Ich habe meinen Tweet von heute morgen gelöscht, weil ihn viele Leute anders verstanden haben, als er gemeint war. Ich vergleiche nicht die Schauspieler mit Goebbels, sondern sehe Parallelen in der von der #allesdichtmachen Kampagne angewendete Technik."

    Worin diese allerdings totalitärer ist als die von ihm angewendete Diffamierungstechnik, bleibt derweil ein Geheimnis. All die unterkomplexen und reflexartigen Diffamierungen sagen viel mehr über den tatsächlichen Zustand der "demokratischen Debattenkultur" aus als die Äußerungen der Schauspieler, die es wagten, sich gegen den vermeintlichen "wissenschaftlichen Konsens" in Sachen Corona zu stellen.
    So richtet sich die audiovisuell geäußerte Kritik ja keineswegs nur gegen "die Medien", sondern auch gegen die einseitige Basis, auf der die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung fußen. Als würde der Kurs der Regierung von "der Wissenschaft" als alternativlos angesehen. Nichts wäre weiter von der Wahrheit entfernt.

    Liefers fühlte sich auch prompt und noch am Abend des Uploads der Videos dazu veranlasst, auf die undifferenzierten und pauschalisierenden Anfeindungen im Netz durch gleich vier Tweets auf Twitter zu reagieren.

    "Ich setze mich kritisch mit den Entscheidungen meiner Regierung zu Sars-CoV-2 und Covid 19 auseinander."

    Doch genau darin liegt eben die vermeintliche Anmaßung eines Jan Josef Liefers, die ihm zudem und unmittelbar auch Rufe nach einem Berufsverbot einbrachte. Das erinnert auf ganz andere Weise an einen längst überwunden geglaubten Geist. Zudem verwahrte sich der prominente Schauspieler gegen eine mutmaßliche Nähe zur AfD, zu Corona-Leugnern und Verschwörungstheoretikern:

    "Es gibt im aktuellen Spektrum des Bundestages auch keine Partei, der ich ferner stehe als der AfD. Weil wir gerade dabei sind, das gilt auch für 'Reichsbürger', Verschwörungstheoretiker, Corona-Ignoranten und Aluhüte. Punkt."

    Ja, längst ist es notwendig, nach einer kritischen, wenn auch ironisch indirekt und spitz formulierten Meinungsäußerung gleich noch klarzustellen, dass man nichts mit denen gemein hat. Aber, lieber Herr Liefers, es ist zu spät (das wussten Sie aber sicherlich schon, bevor sie sich so weit aus dem Fenster gelehnt haben): Die Falle hat schon und unmittelbar zugeschnappt; denn nur das dahinterliegende Schubladendenken erlaubt es, eine allzu komplexe Welt in Gut und Böse zu unterteilen.

    Hier die aufrechten Gralshüter der einzigen und wahren Meinung, dort die "verwirrten" und "verirrten" "Schwurbler" – das gibt dem Tag Struktur und erleichtert es manch einem, das eigene Denken als unnötigen Ballast getrost aufzugeben. Ohnehin verliert jede Meinungsäußerung, die auch von Schmuddelkindern geteilt wird, ihre Legitimation und Daseinsberechtigung – und zwar völlig unabhängig davon, wie viele andere Menschen diese ebenfalls teilen mögen.

    Wenn es sie jemals gab, ist die Freiheit, definiert als die tatsächliche Freiheit der Andersdenkenden, längst Geschichte. Eines der besseren Beispiele für den entsprechenden Zeitgeist sind die Einlassungen des Journalisten und Bloggers Enno Park. Dieser will in den #allesdichtmachen-Videos "rechtsradikale Inhalte" ausgemacht haben. Warum? Weil etwa behauptet werde, dass "die Medien zentral gelenkt einförmig dasselbe berichten, und zwar ausschließlich, was der Regierung genehm sei".

    "Zentral gelenkt". Zumindest in den bisher gesehenen Videos war davon jedoch keine Rede. So plump wie hier vollzogen sollte inhaltliche Kritik nicht funktionieren. Natürlich findet solch eine zentrale Lenkung der Medien nicht statt. Die Mechanismen der einseitigen Berichterstattung sind subtiler. Es herrscht wohl eher so etwas wie eine Art Selbstzensur vor, eine Unternehmenskultur, bei der sich der Einzelne der allgemeinen Haltung so lange nicht widersetzt, bis er (oder sie) womöglich beginnt, sich diese zu eigen zu machen.

    Mit dem Strom zu schwimmen, sich unter die Herde zu mischen, macht vieles einfacher. Umsonst gibt es obendrauf das genauso wohlige wie trügerische Gefühl, vermeintlich die Meinung der Mehrheit zu vertreten. Eine Meinung, die man allerdings selbst (mit) geschaffen hat. Aufmucken kostet hingegen Mut und am Ende nicht selten den guten Ruf bei Kollegen, Freunden und Bekannten. Die Inquisitoren haben schnelle Pferde.
    Wie wäre es wohl einem kritischen Geist vom Kaliber eines Galileo Galilei heutzutage ergangen? Mutmaßlich und im Wesentlichen wohl nicht anders als vor 400 Jahren, als er sich gegen die allgemeine "wissenschaftliche Lehre" stemmte, wonach die Sonne um die Erde kreise und nicht umgekehrt. Heute würde er wohl als "Schwurbler" und Schlimmeres bezeichnet werden, da er sich nicht den Erkenntnissen "der Wissenschaft" beuge.

    Bewährt sich eine repräsentative Demokratie nicht erst genau in Zeiten wie diesen? Genau jetzt sollten gerade kritische Stimmen nicht befürchten müssen, umgehend für ihre Meinung diffamiert zu werden. Dass dies ganz offensichtlich nicht mehr möglich ist, lässt nichts Gutes erahnen. Es mutet geradezu bizarr an, dass es nun just Gesundheitsminister Jens Spahn ist, der sich jetzt vor die vorlauten Schauspieler stellt.

    "Dass es Kritik an den Maßnahmen gibt, das finde ich völlig normal."

    In einer freiheitlichen Demokratie sei das sogar wünschenswert, so Spahn weiter. Kritik mag für Spahn ja normal und demokratisch wünschenswert sein, zu den Folgen der Kritik für diejenigen, die sie äußern, positioniert er sich jedoch nicht. Mit Blick auf die Verabschiedung der Corona-Notbremse im Bundestag sei es "notwendig, dass wir das, was wir tun, auch rechtfertigen, erläutern, herleiten und abwägen".
    Spahn führt ins Feld, dass dies im Parlament und in den Debatten vorher auch stattgefunden habe. Mit Debatten hinter verschlossenen Türen, bei denen am Ende der mutmaßlich alternativlose Regierungskurs abgesegnet wird, mögen sich jedoch viele nach über einem Jahr der ausgerufenen COVID-19-Pandemie nicht mehr zufriedengeben. Spahn ist derweil überzeugt, dass man im Gespräch miteinander bleiben müsse.

    "Ich kann mir gut vorstellen, da auch mit den Initiatoren das Gespräch zu führen."

    Doch diese gesellschaftliche Debatte findet nach Ansicht von Beobachtern tatsächlich nicht statt. Gleichzeitig verkürzt er die allgemein gesellschaftlichen Äußerungen auf die einer von der Pandemie gebeutelten Kulturszene.

    Dass den Schauspielern nun auch durch einen Meinungsbeitrag an dieser Stelle Respekt gezollt wird, dürfte derweil für deren Kritiker ein weiterer und glasklarer Beweis dafür sein, dass sämtliche Schauspieler tatsächlich die "Gesellschaft spalten" und in die Ecke der sogenannten "Schwurbler" und "Verschwörungstheoretiker" gehören.


    https://de.rt.com/inland/116487-brav...chtig-gemacht/
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  5. #5
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    AW: Aktion "alles dichtmachen" wird zum Desaster

    Angeblich leben wir ja in einem freien, demokratischen Land. Trotzdem ist die Angst unter den beteiligten Schauspielern enorm. Viele haben nun ihre Videos gelöscht. Wetterwendische Gestalten, die keinen Mumm haben zu dem zu stehen, was sie gesagt haben. Mut sieht anders aus! In restriktiven Staaten setzen viele Dissidenten ihr Leben aufs Spiel, diese Gruppe Schauspieler ist einfach nur feige.

    Ulrike Folkerts: Die Corona-Maßnahmen bezeichnete Folkerts als „absolut richtig“


    so so. Und wer jammert ständig über diese Maßnahmen? Es ist doch die angeblich so wichtige Kulturszene!

    Kostja Ullmann
    Richy Müller
    Heike Makatsch
    Meret Becker (kann mit einer verfolgten Oma aufwarten: Meine Großmutter war in einem Gestapo-Gefängnis.“)
    Ken Duken
    Pasquale Aleardi
    Trystan Pütter
    Peri Baumeister


    Stand gestern. Warum haben diese rückgratlosen Gestalten überhaupt mitgemacht? Sind sie zu dämlich um zu kapieren, was sie da gemacht haben? Spätestens beim Dreh hätten sie doch merken müssen, was sie da machen. Linke Deppen!
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  6. #6
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    AW: Aktion "alles dichtmachen" wird zum Desaster

    Warum haben diese rückgratlosen Gestalten überhaupt mitgemacht? Sind sie zu dämlich um zu kapieren, was sie da gemacht haben? Spätestens beim Dreh hätten sie doch merken müssen, was sie da machen.
    Für sie ist eben alles nur Schau und Spiel.
    Nur der Beifall zählt. Bleibt er aus, versucht man es mit Rollenwechsel.
    Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland

  7. #7
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    AW: Aktion "alles dichtmachen" wird zum Desaster

    Zitat Zitat von Cherusker Beitrag anzeigen
    Für sie ist eben alles nur Schau und Spiel.
    Nur der Beifall zählt. Bleibt er aus, versucht man es mit Rollenwechsel.
    Es sind offensichtlich lediglich linke Sprechpuppen.
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  8. #8
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    AW: Aktion "alles dichtmachen" wird zum Desaster

    „Warum muss unsere ganze Gesellschaft in eine Art Kriegszustand?“
    Mit einer bemerkenswerten Erklärung hat sich der Regisseur und Mitinitiator der Initiative #allesdichtmachen Dietrich Brüggemann auf Twitter an die Öffentlichkeit gewandt. „Warum muss unsere ganze Gesellschaft in einer Art Kriegszustand sein?“ Ich denke, damit hat Brüggemann die entscheidende Frage der ganzen aktuellen Situation gestellt. Viele merken nicht (mehr), wie sie gerade auf die Mistgabel des totalitären Denkens treten, das uns immer wieder in den Abgrund gestürzt hat. Ich halte seinen Text für so wichtig, dass ich ihn hier dokumentieren möchte.

    „Es hat eingeschlagen. An alle, die jetzt von ‚Verhöhnung‘ schwurbeln: Ich schwurble jetzt auch mal. Ihr verhöhnt die Opfer. Ihr trampelt auf denen herum, die jetzt selbstmordgefährdet sind. Ihr spuckt auf all die, die ihre Existenz verloren haben. Ihr macht euch lustig über das Leid derer, die in ärmeren Schichten und ärmeren Ländern über die Klinge springen, die ihr ihnen hinhaltet. Ihr seid zynisch und menschenverachtend.
    Es macht Spaß, so herumzupöbeln, stimmt’s? Wollen wir trotzdem mal damit aufhören? Ja? Gut.
    Oder nein, wir können auch noch ein bißchen weitermachen. Euch ist ja immer ‚übel’ und ihr ‚kotzt’ auch gern. Wißt ihr was? Mir ist auch übel. Und zwar wegen euch. Ihr seid ein Teil des Schlimmsten, was die Menschheit hervorgebracht hat: Ihr seid ein Lynchmob. Ganz einfach. So, genug gepöbelt.
    Ich könnte jetzt die üblichen Distanzierungsfloskeln von mir geben, aber vorher schlafe ich vor Langeweile ein. Nazis sind Nazis und Selbstverständlichkeiten sind selbstverständlich. Und was auch selbstverständlich sein sollte: Wenn Kritik an Corona-Politik ‚rechts’ ist, dann ist meine linke Hand auch rechts.
    Ja klar habe ich Respekt vor allen Ärzten und Pflegern. Ich habe auch Respekt vor all denen im Lande, die im Eimer sind und nicht mehr weiterwissen. Und jetzt möge mir mal einer erklären, warum das eine zwingend das andere erfordert. Und warum unsere ganze Gesellschaft in einer Art Kriegszustand sein muss, in der die gesamte Zivilgesellschaft strammzustehen hat und nichts anderes mehr wichtig ist als der Kampf gegen den einen, maximalen Feind. Und wer fragt, ob dieser Feind wirklich so maximal ist und ob man den vielleicht auch mit anderen, zivilen Mitteln bekämpfen könnte, der ist ein Leugner und Volksfeind und muß an die Laterne gehängt werden.
    Ihr merkt gar nicht, was für Reflexen ihr hier nachgebt, aber das ist Teil des Problems. An einer Medienelite, die den immer härteren Lockdown fordert und jeden Kritiker mit Verweis auf volle Intensivstationen zum Abschuss freigibt, gibt es jede Menge zu kritisieren. Und dieser Shitstorm kommentiert sich ohnehin selbst. Hat euch Tod und Sterben jemals interessiert? War es euch bisher egal, dass um euch herum jeden Tag Menschen aus vermeidbaren Gründen gestorben sind? Aber auf einmal gibt es für euch nur noch dieses Thema?
    Keins von diesen Videos handelt von der Pandemie. Aber sie ziehen das hohle Pathos durch den Kakao, mit dem wir uns seit einem Jahr konfrontiert sehen. Sie kritisieren die Gnadenlosigkeit, mit der alles, das jetzt den Bach heruntergeht, als zweitrangig abgetan wird. Sie hinterfragen die Geschichten, die eine Gesellschaft sich selbst erzählt. Und wenn diese Gesellschaft (oder die 1%, die auf Twitter sind) dann derart überschäumend reagiert, dann war das Ganze offenbar notwendig. Ende.“

    https://reitschuster.de/post/warum-m...kriegszustand/






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    „Alleswiederdichtgemacht“: Kritiker ausgeschaltet oder zurück auf Linie, der Lockdown-Sommer kann kommen


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    Das unrühmliche Ende der „allesdichtmachen“-Aktion zeigt: Die künstlerische- und Meinungsfreiheit in Deutschland sind faktisch tot, zulässig allenfalls noch in den haarbreiten Toleranzkorridoren des Linksstaats und seiner Domestiken in Sendeanstalten und den Feuilletons. Kritik an den Corona-Maßnahmen gilt per se bereits als Wehrkraftzersetzung. Halb wirkten die Einschüchterungen und Drohungen von Kollegen, verpackt hinter demonstrativ bekundeter Abscheu oder zumindest Unverständnis für die Mitwirkenden, und halb verließ die mitwirkenden Schauspieler selbst der Mut. Rückgrat zeigten am Ende nur wenige – darunter Jan Josef Liefers, der sich schon einmal, nämlich 1989, zur DDR-Wendezeit einem Regime und seinen Institutionen entgegengestellt hatte.

    Andere Kollegen – als erstes Heike Makatsch, Meret Becker, Franka Potente, dann auch Richy Müller oder Ken Duken – offenbarten erbarmungswürdige Feigheit und/oder Unwilligkeit, zum Gesagten zu stehen, was nur zwei Schlüsse zulässt: Entweder sie haben sich mit der Kampagne, an der sie mitwirkten, zuvor nicht auseinandergesetzt, was für erwachsene und denkende Menschen zumal des geistig eigentlich fordernden Schauspielmetiers ein Offenbarungseid bedeutet. Oder – die weitaus wahrscheinlichere Erklärung – sie gaben dem ersten Gegenwind nach und hielten ihr Fähnchen sogleich in den Wind, als Ungemach von den staatlichen und systemnahen Auftraggebern drohte und damit Gefahr für die eigene Karriere. Die wie vorbereitet anmutenden, an die Selbstbezichtigungen der rotchinesischen Kulturrevolution erinnernden Floskeln ihrer öffentlichen Reuebekenntnisse lassen eigentlich keinen anderen Schluss zu. So wie heute auch bei Ulrike Folkerts, Darstellerin der Ludwigshafener Tatort-Kommissarin Lena Odenthal, die schrieb:

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    Das schreibt im Jahre 2021 eine vor allem von den Staatssender gebuchte Künstlerin. Sinngemäß etwa: Ich habe einen Fehler gemacht, ich widerrufe, bitte nehmt mir nicht meinen Job weg, ab sofort stehe ich treu und aufrecht zu unserer großartigen Bundesregierung und verschreibe mich ihrem aufopfernden Kampf für das Leben und unser alles Gesundheit: Wer sich bei solchen peinlich-byzantinischen Unterwerfungsgesten nicht an Zustände in Diktaturen erinnert fühlt (siehe das Beitragsbild über dem Artikel), der muss sich mehr als nur Geschichtsblindheit vorwerfen lassen.

    Dass nun die Aktion komplett beerdigt wurde und die komplette Seite mit den 53 erfrischend aufmüpfigen und sarkastischen Videos allen Ernstes mittlerweile gelöscht ist, verfestigt einen Eindruck, den sich seit einem Jahr angesichts von Demonstrations- und Versammlungsverboten, immer rigoroseren Regulierungen der sozialen Medien hinsichtlich ihrer Inhalte und öffentlicher Scherbengerichte gegen Corona-Maßnahmenkritiker zunehmend aufgedrängt hat: Über dieses Land breitet sich das Leichentuch geistiger und diskursiver Verarmung. Passend zum staatlichen Verbot von Kontakten und jeder Form von direkter Interaktion zwischen Menschen, muss auch ihr intellektueller Austausch steril und keimfrei erfolgen – ohne den gefährlichen Virus der Kritik am Pandemie-Regime, ohne oppositionelle „Infektionsgefahr“.

    Für das Virus der Opposition gilt „Zero Tolerance“

    Und mit derselben „Solidarität„, mit der „wir uns alle gegenseitig im Lockdown schützen“ (RKI-Chef Lothar Wieler), werden die Zweifler, Skeptiker und Kritiker der Maßnahmen zu Gefährdern erklärt und bekämpft. Egal, ob es sich dabei um eine geistreiche künstlerisch-satirische Reflexion wie „allesdichtmachen“ handelt oder um um die abweichenden Expertisen hochqualifizierte Wissenschaftler und Juristen handelt. Wenn sich ihr Tenor von AfD und Querdenkern zitieren und gutheißen läßt, sind sie subversiv, kriminell, empörend und die Verantwortlichen gehören abgestraft und sanktioniert.

    Eine Wiederkehr des McCarthyismus forderte gestern ein weiterer ARD-Rundfunkrat: Norman Heise von Radio Berlin-Brandenburg plädierte gestern dafür, die an der Aktion beteiligten Schauspieler wegen ihrer Kritik zum Rapport vor den Rundfunkrat zitieren zu zitieren. „Diese Aktion muss im Nachgang ganz genau vom Rundfunkrat betrachtet werden. Jeder einzelne der beteiligten Künstler muss angehört und zu seinen Intentionen befragt werden“, so Heise – die Wiederkehr der Inquisition lässt grüßen! Wenn es noch irgendeines Arguments für die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bedurft hätte – et voilá.
    Letztlich dominieren heute Radikale die öffentliche Meinung und die Grenzen des Sagbaren. Im Namen der jeweiligen, durch Angstpropaganda eingebimsten Staatsdoktrin – heute lautet sie eben zufällig mal „Virusbekämpfung“ – können Freiheitseinschränkungen, kriegsrechtliche Maßnahmen wie Ausgangssperren, Wirtschaftsverbote und Grundrechtssuspendierungen gar nicht weit genug gehen. Satire, Rede- und Meinungsfreiheit gibt es selbstverständlich unbehindert – sofern der Grundton und die Zielrichtung stimmen. Die Vielfalt ist dabei ähnlich ausgeprägt wie die legendäre Farbpalette des Ford T, der laut Aussage seines Erfinders Henry Ford bekanntlich in jeder Farbe erhältlich war, vorausgesetzt, sie sei schwarz. Nach diesem Verständnis gibt es Meinungsfreiheit auch in Nordkorea. Und für die Schergen und Mitläufer dieses Systems ist dann sogar „Kontaktschuld dritten Grades“ unentschuldbar – wenn einzelne CDU-Politiker wie Armin Laschet oder Jens Spahn mit jenen Künstlern auch nur reden wollen, die sich durch ihren unentschuldbaren Defätismus für ewig zu Aussätzigen gemacht haben:
    Es ist dieselbe stalinistische Methodik, mit der auch noch so konstruktive Kritik im Ostblock vor 1989 im Keim erstickt wurde: Auch wenn sie objektiv noch so legitim war und den „Sozialismus“ gar nicht systematisch in Frage stellte, sondern lediglich durch Alternativen zum strikten zentralistischen Barraskurs verändern wollte, reagierte der Apparat mit Repression – schließlich wurden die Reformer ja vom verhassten Westen und damit dem Klassenfeind beklatscht und mussten folglich imperialistisch-kapitalistische Agenten und Feinde des Sozialismus sein. Der Prager Frühling verdankt sein Scheitern dieser dogmatischen Militanz, ebenso wie sie die brutale Unterdrückung der DDR-Bürgerrechtsbewegung vor der Wende begründete.

    Heute hat sich lediglich das Feindbild gewandelt: Statt Klassenfeind ist es heute der „Leugner“, der „Verschwörungstheoretiker“, der „Verharmloser“, in Gestalt von Grundrechtsdemonstranten, Maskenmuffeln und Impfskeptikern. Wer von diesen „Verbrechern“ unserer Zeit auch nur einmal Applaus erhält, ist verdammt; Inhalte spielen keine Rolle mehr. Rechtsanwalt und Publizist Joachim Steinhöfel twitterte zum jähen Ende von „#allesdichtmachen“ heute treffend:

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    Ostdeutschen Wortführern wie Liefers, die die letzte Diktatur erlebt haben wie Jan Josef Liefers, die sich an den großen Bürgerrechtsdemonstrationen aktiv beteiligt haben (und damit in ihrem Leben mehr Zivilcourage bewiesen haben, als konformistische gebührenfinanzierte Sesselfurzer mit ihrer selbstgerechten Klappe in den WDR-Redaktionen oder Rundfunkräten) können sich dabei etwa mehr erlauben, bei ihnen läuft das Verleumdungsinstrument der angeblichen „Kontaktschuld“ zu Querdenkern nämlich ins Leere. Aufgrund ihrer speziellen Biographie, Erfahrungswerte und ihrer unbestreitbar geschärften Sensibilität für autoritäre Fehlentwicklungen entwickeln die meisten regierungsloyalen Kettenhunde hier eher eine Beißhemmung – ähnlich, wie auch die Kritik von Verfolgten des Dritten Reichs etwa in der Debatte um die Notstandsgesetze der 1960er besonderes Gewicht hatte.

    Doch im Interview mit Liefers (Video siehe hier) wusste Martin von Mauschwitz den Rückhalt seines Senderapparats und des gesamten erzürnten Mainstreams hinter sich, so dass er nicht einmal diese Schonung gewähren wollte, sondern Liefers sogleich auf die Anklagebank rückte und mit Wertung- und Schuldbegriffen operierte – was schon damit begann, dass er Liefers seine persönliche „Enttäuschung“ über die Aktion vorhielt. Was hätten sich er und die anderen Künstler dabei gedacht das neue Infektionsschutzgesetz kritisch zu hinterfragen und eine Politik, die ihren Berufsstand wie viele andere leise und allmählich beerdigt – das wollte der WDR-Moderator von Liefers wissen.

    Ein deutscher Journalist 2021 will also nicht wissen, was sich eine Regierung und Parlamentsmehrheit dabei gedacht hat, das Grundgesetz auszuhebeln, die föderale Grundarchitektur auszuhebeln, Ausgangssperren mit 25.000 Euro Bußgeld- oder gar Haftandrohungen zu verhängen – all das abgesegnet von Ministerpräsidenten, die noch zwei Tage zuvor zuvor die Verfassungswidrigkeit eben dieses Gesetzes hinterfragten. Sondern was sich Künstler erlauben, dagegen zu protestieren. Liefers fand bekanntlich die richtigen Antworten, trotz seines enervierten und übermüdeten Gesamtzustands, und gab seinem „Befrager“ bzw. Ankläger von Mauschwitz Nachhilfestunden in Satire, Meinungsfreiheit und beunruhigenden Parallel zur DDR – auch wenn er hier natürlich relativierte und auf graduelle Unterschiede hinwies.

    Tiefpunkt der Interviewkultur beim WDR

    Immer wieder pappt der Vergleich mit der DDR auf; nicht ohne Grund. Und warum? Weil sich die Parallelen zu ihr in diesen Tagen jedem denkenden Menschen aufdrängen. Aber selbst die apologetischen Stimmen, die die allesdichtmachenkampagne gegen die Bluthunde des unfehlbaren Gesinnungstotalitarismus in Schutz nehmen, müssen höllisch aufpassen, dass sie jedem dieser Vergleiche eine entschärfende Fußnote beifügen – selbstverständlich gäbe es da Unterschiede, wir leben in einem freiheitlichen System, „versteht mich bloß nicht falsch, aber“, „ich bin kein Querdenker, aber“, „ich habe absolut nichts mit der AfD zu tun, aber“…. Zu sagen, was man denkt, ist ein Operieren und Lavieren auf vermintem Gelände. Selbst „Bild“-Parlamentsredaktionschef Ralf Schuler, ein grundsolider und blitzgescheiter Journalist von ebenfalls ostdeutscher Herkunft, kommt in seinem heutigen, sehr differenzierten Kommentar zur sofort widerrufenen Spontancourage deutscher Künstler jede Parallelführung zur DDR-Wirklichkeit mit einer „Gebrauchsanweisung“ im Halbsatz versehen.

    Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen staatlicher Zensur und den bei uns eher indirekt angewandten Mechanismen der Meinungskontrolle. Niemand muss hier (zumindest noch nicht) in den Knast, wenn er das Falsche sagt oder schreibt. Doch seine Strafe ist schlimmer: Ihm droht die gesellschaftliche Kaltstellung, Isolation, berufliche Erledigung, Meidung durch jene, die existenziell auf staatliches Wohlwollend angewiesen sind; und von diesen gibt es – dank ausuferndem öffentlichen Dienst, eines immer schneller wuchernden Staatseinflusses auf Medien, Kultur (und seit Corona auch auf die Wirtschaft) mehr und mehr. Sie alle, praktisch die gesamten meinungsbildenden Schichten, können sich Regierunskritik letztlich nicht mehr erlauben. In Merkeldeutschland setzt die Regierung auf effektive Selbstzensur und Meinungsregulierung durch soziale Kontrolle. Und wie gut diese inzwischen funktioniert, dafür ist „#allesdichtmachen“ geradezu ein Lehrstück.
    UPDATE 25.4.2021: Die Seite www.allesdichtmachen.de ist mittlerweile wieder im Netz – allerdings mit einer seitenlangen Klarstellung, einer Art Gebrauchsanweisung, um toxische „Missverständnisse“ zu vermeiden, im Distanzeritis-Duktus.Dafür hat Youtube mittlerweile die Seite und die Einzelvideos der Künstler aus ihrer Liste der Suchergebnisse gelöscht.

    https://www.journalistenwatch.com/20...ritiker-linie/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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    AW: Aktion "alles dichtmachen" wird zum Desaster

    So einseitig machen Journalisten bei ARD und ZDF Stimmung gegen die Aktion
    Der Gesetzes-Auftrag an die öffentlich-rechtlichen Anstalten ARD und ZDF ist klar: Sie „müssen den Zuschauern und Zuhörern umfassend und ausgewogen Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung anbieten“.

    Doch in der Berichterstattung über die Schauspieler-Aktion #allesdichtmachen blieb davon wenig.

    ► Nachdem ein WDR-Rundfunkrat via Twitter die Entlassung von Jan Josef Liefers (56) gefordert hat, wird der Schauspieler zur Klärung des Sachverhalts bei seinem „Tatort“-Sender einbestellt: In der „Aktuellen Stunde“ muss er sich vorm WDR-Kollektiv rechtfertigen.

    Im Bericht vor dem Interview wird die Aktion schonmal scharf kritisiert, damit der Zuschauer Bescheid weiß. Ein Medienwissenschaftler und ein Regisseur rechnen mit den Schauspielern ab. Als einzige positive Stimmen zu ihren Videos werden „rechte Netzwerke, Coronaleugner und die AfD“ genannt.
    Moderator Martin von Mauschwitz (59) eröffnet das Gespräch mit Liefers: „Wir haben uns heute über Sie geärgert. Seit 14 Monaten arbeitet hier ein Riesenteam (…), um über die Pandemie möglichst gut zu informieren. Heute kommen Sie, sowas wie ein WDR-Kollege, und sagen: Alles gleichgeschaltet und alarmistisch …“ Er sei enttäuscht von Liefers!

    Nachdem Liefers klargestellt hat, dass er das Nazi-Wort „gleichgeschaltet“, das der Moderator ihm mehrmals in den Mund legt, nie benutzt habe, folgt ein „Sag mir, wo du stehst“-Interview. Der Schauspieler fühlt sich bei einer Frage an eine Situation in der DDR erinnert.

    Ein seltener Lichtblick von Meinungsvielfalt in der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung über #allesdichtmachen: ARD-Moderator Georg Restle (56) kommentiert, dass „einige der Reaktionen auf diese Aktion weit übers Ziel hinausschießen“ und spricht von einem „neuen Untertanengeist“ (woraufhin ihn sein Kollege Mauschwitz auf Twitter rügt).
    ► ZDF-Moderatorin Yve Fehring (48, „nano“/3sat) guillotiniert erklärungslos: „Provokation“.
    ► „heute-journal update“ macht in Braun-Weiß: „Applaus gibt es von der AfD und von Coronaleugnern, Kritiker halten die Videoclips einfach nur für zynisch und verantwortungslos.“

    ► „Kulturzeit“ (ZDF/3sat) weiß um den Corona-Kampf-Auftrag der Kultur: „Bringt uns die Kunstaktion (...) irgendwie weiter bei der Bekämpfung dieser Krise?“ Als ob das die Aufgabe von Kunst und Kultur wäre ...
    ► Marietta Slomka (52) nutzt im „heute-journal“ (ZDF) ihre Anmoderation für einen lupenreinen Kommentar. Sie stichelt, dass all die Corona-Diskussionen „an 53 mehr oder weniger bekannten deutschen Schauspielern und Schauspielerinnen irgendwie vorbeigegangen“ seien.

    Sven Schulze (41), CDU-Chef in Sachsen-Anhalt, zu BILD: „Es ist schon bezeichnend, wenn für manche Journalisten der öffentlichen-rechtlichen Medien die eigene Bewertung einer Nachricht wichtiger erscheint als der neutrale Bericht über die eigentliche Nachricht. Neutralität geht anders. Gerade bei so sensiblen Themen darf die Meinung der Menschen nicht einseitig von Journalisten beeinflusst werden“, so Schulze weiter.


    https://www.bild.de/politik/inland/p...1676.bild.html





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    Der linke Faschismus hat seine Maske fallen lassen. Zustände wie bei Stalin oder Hitler.



    STREIT UM #ALLESDICHTMACHEN WIRD IMMER HEFTIGER
    Film-Star Ben Becker: „Was ist nur aus unserem Land geworden?“
    Sie sagten ihre Meinung und werden dafür bedroht und verunglimpft.

    Immer noch sorgt die Aktion „Alles dichtmachen“ für heftige Diskussionen, Streit – und nun sogar für massive Drohungen! Am Donnerstagabend hatten 53 Schauspiel-Stars um Jan Josef Liefers (56) in Video-Beiträgen unter dem Schlagwort (Hashtag)

    #allesdichtmachen die Corona-Maßnahmen der Regierung im Internet satirisch hinterfragt. Darunter auch Tatort-Star Meret Becker (52). In ihrem Clip thematisierte sie die Überwachungs-Mentalität in der Corona-Zeit – und löschte ihr Video nach wenigen Stunden.
    Hass erfährt sie trotzdem. Merets Bruder Ben Becker (56) am Freitag zu BILD: „Sie hat Morddrohungen bekommen, ist am Boden zerstört und sitzt weinend zu Hause.“ Ben Becker dreht gerade einen Spielfilm in Ludwigsburg (Baden-Württemberg). Und erlebt ebenfalls heftige Reaktionen.

    Er: „Ich bin hier am Set in meinem Wohnwagen, draußen stehen Leute und rufen, wo der Becker ist! Das macht Angst. Was ist nur aus unserem Land geworden, dass man nicht mehr kritisch hinterfragen darf?“
    Die Video-Aktion bewegt Deutschland. Einige finden sie mutig und gelungen. Andere unangebracht und gefährlich. Und einige wollen Strafen! WDR-Rundfunkrat Garrelt Duin (53, SPD) forderte gar, dass die Zusammenarbeit mit beteiligten Tatort-Stars beendet werden soll.

    Genau das ist das Problem. Für Meinungen gibt es Pöbeleien und Drohungen!
    „Alles dichtmachen“-Regisseur Dietrich Brüggemann (45) gibt sich auf Twitter gelassen. Schreibt: „Die Aktion ist weniger Kritik an den Maßnahmen als an denen, die jetzt laut und entrüstet bellen.“ Doch die Reaktionen haben nicht nur Meret und Ben Becker, sondern auch viele andere Aktions-Teilnehmer geschockt. Bis Sonntag waren 21 der 53 Videos wieder von der Seite der Initiative verschwunden. Die meisten entschuldigten sich. Tatort-Kommissarin Ulrike Folkerts (59) nannte die Aktion gar einen „unverzeihlichen Fehler“.
    WIE BITTE – die Äußerung der freien Meinung in Deutschland ein unverzeihlicher Fehler? Das kann doch nicht sein.

    Für Politiker Peter-Michael Diestel (69, letzter DDR-Innenminister) wird damit die Diskussionskultur beschädigt.
    Er zu BILD: „Widerspruch muss doch möglich sein. Warum schätzen wir in diesem Land Meinungsfreiheit nur, wenn das Gesagte unserer eigenen Meinung entspricht? Wir können doch nicht alle nur eine Meinung haben!“ Diestel hat vor wenigen Tagen seinen Austritt aus der CDU erklärt.
    Berufsverbot, Jobverlust? Welche Auswirkungen hat die Video-Aktion für die beteiligten TV-Stars?


    Eine erfolgreiche PR-Agentin zu BILD: „Ich habe meinen Klienten abgeraten, sich in den Sturm zu stellen. Eine hat es trotzdem getan. Jetzt werden die Kollegen wie Säue durchs Dorf getrieben.“
    Schauspieler Armin Rohde (66, war nicht bei der Aktion dabei) schrieb bei Twitter: „Eine junge Schauspielerin bietet sich auf Facebook bereits an, vakant werdende Tatort-Rollen einzunehmen. Die Meute der Selbstgerechten johlt dazu ihren Beifall.“
    Star-Produzent und UFA-Chef Nico Hofmann (61) kritisierte die Aktion zwar, sagt aber auch zu BILD: „Keine Sekunde würde ich darüber nachdenken, mit irgendjemandem dieser Gruppe nicht zu arbeiten. Ich kann nur alle bitten, zu einer großen Solidarität zurückzukehren. Auch Rundfunkräte, die jetzt Berufsverbote fordern, oder Morddrohungen, das ist absolut indiskutabel.“

    https://www.bild.de/unterhaltung/leu...1482.bild.html
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    AW: Aktion "alles dichtmachen" wird zum Desaster

    „Willkommen in der rechten Ecke!“
    Vera Lengsfeld schreibt Jan Josef Liefers

    Ein Brief von Vera Lengsfeld an Jan Josef Liefers, prominentes Aushängeschild der Aktion #allesdichtmachen

    Lieber Jan Josef Liefers,

    man muss Ihnen und ihren Kollegen doppelt dankbar sein. Einmal für die tolle Aktion, mit der Sie sich kritisch zur Politik dieser Regierung zu Wort gemeldet haben. Zweitens dafür, dass Ihre Aktion für alle sichtbar gemacht hat, wie weit die geistige Verwahrlosung derjenigen, die sich zu den Eliten und Meinungsmachern dieses Landes zählen, bereits gediehen ist. Man muss nur ihre Kommentare lesen, um sich keine Illusionen mehr zu machen, wie es um die Meinungsfreiheit bestellt ist. Ja, jeder kann seine Meinung sagen, aber er muss dafür in Kauf nehmen, mit Hass und Hetze überzogen und in die rechte Ecke gestellt zu werden.

    Das hat Sie erschreckt, das ist normal, das ging uns allen so, als uns dieses Schicksal erstmals ereilte. Sie haben sich umgehend distanziert und aufgezählt, wem sie alles nicht nahe stehen: Querdenken, Aluhüten, AFD und tutti quanti. Das wird Ihnen nicht helfen, denn es geht nicht darum, was Sie denken und fühlen, sondern nur darum, dass Sie mit aller Härte bestraft werden müssen für das Sakrileg, diese Regierung kritisiert zu haben.

    Willkommen in der rechten Ecke! Schauen Sie sich um, sie sind in guter Gesellschaft. Ein paar Kostproben?

    Da ist ihr Schauspieler-Kollege Uwe Steimle, langjähriger PDS-Unterstützer, Freund von Gregor Gysi und Friedrich Schorlemmer, der meinte, die Fehler der Regierung mit den Mitteln der Satire aufspießen zu dürfen. Er hatte die Herzen und Lacher der Zuschauer auf seiner Seite, aber die Intendantin des MDR war not amused und so verlor Steimle nicht nur seine Sendung, sondern wurde aus der Gemeinschaft der Toleranten und Weltoffenen ausgestoßen und zum Schmuddelkind erklärt.

    Katharina Witt, einst enthusiastisch als „das schönste Gesicht des Sozialismus“ gefeiert, die mit ihrer „Carmen“ die ganze Welt bezauberte, muss sich, nachdem sie sich in einem Post wegen der aktuellen politischen Lage an die DDR erinnert fühlte, gefallen lassen, dass man ihr „Privilegien“ vorhält, die sie in der DDR gehabt hätte. Als wären die nicht allein ihren überragenden Leistungen zu verdanken gewesen.

    Nena, deren Lied von den 99 Luftballons eine ganze Generation von Jugendlichen in der DDR begeisterte. In der Klasse meines Sohnes Philipp an der Berliner Ossietzky-Schule schrieben die Schüler eifrig, während vorn ein NVA-Offizier für den Dienst in der Nationalen Volksarmee warb. Der Mann war begeistert, aber die Schüler hatten den Text von 99 Luftballons abgeschrieben, der durch die Bankreihen gereicht wurde. Heute wird Nena zu den rechten Schmuddelkindern gezählt, weil sie die Regierung kritisiert.

    Sahra Wagenknecht, einst Mitglied der Kommunistischen Plattform, heute für Viele eine seltene Stimme der Vernunft in der Politik, die kürzlich auf das merkwürdige Verschwinden von 6000 Intensivbetten aus der Statistik hingewiesen hat und damit das Argument der Politik, man müsste die Zwangsmaßnahmen für die ganze Bevölkerung verhängen, um eine Intensivbettenkrise zu verhindern, als heuchlerisch entlarvte, wird ebenfalls in die rechte Ecke gestellt.

    Da steht sie neben Julian Reichelt, Chefredakteur der „Bild“, bekannt geworden durch seine Refugee-Welcome-Kampagne von 2016, inzwischen Merkel-Kritiker, der nun als Sexist endlich seine rechte „Fresse“ halten soll.

    Oder Hans-Georg Maaßen, der sich weigerte, die Kanzlerin-Behauptung, in Chemnitz hätte es 2018 am Rande eines Trauermarsches für einen ermordeten Deutsch-Kubaner „Hetzjagden“ auf Ausländer gegeben, zu stützen, weil er, wie MP Michael Kretschmer, die sächsische Staatsanwaltschaft und örtliche Journalisten an der Wahrheit festhielt, dass es diese Hetzjagden nicht gegeben hat. Das hat ihn nicht nur sein Amt gekostet, sondern er wurde regelrecht zum rechten Gottseibeiuns stilisiert.

    Ein Argument gegen ihre Aktion war, dass HGM sie begrüßt hätte. Eine ganze Stadt wurde damals durch die Kanzlerin vor den Augen der Weltöffentlichkeit als braunes Nest stigmatisiert. Sie hat sich dafür nie entschuldigt. Im Gegenteil. Bis heute wird von ihren willigen Helfern die Hetzjagd-Legende aufrechterhalten, die auf einem von der Antifa Zeckenbiss gestohlenen und manipulierten Videoschnipsel beruht.

    Chemnitz ist übrigens ein gutes Beispiel dafür, wie man die rechte Stigmatisierung abschüttelt. In der Stadt wurden immer wieder erfolgreich die staatlichen Zwangsmaßnahmen gegen den Kulturbetrieb umgangen, z.B. indem man eine Ballettgruppe, die in Wohngemeinschaft lebt, zu einem Hausstand erklärte und auftreten lassen konnte.

    Mit vielen kreativen Ideen und einer wirklich eindrucksvollen Unterstützung der Stadtbürgerschaft ist es Chemnitz gelungen, sich gegen Nürnberg als künftige Kulturhauptstadt Europas durchzusetzen. Erstaunlich, was die rechte Ecke so hervorbringt.

    Schriftsteller gibt es hier reichlich. Monika Maron, die mit „Flugasche“ in den 70er Jahren die Umweltsünden der DDR entlarvt, Uwe Tellkamp, der mit dem „Turm“ ein international beachtetes und verfilmtes Panorama des Arbeiter-und Bauernstaates geliefert hat. Cora Stephan, die Bestseller-Autorin und Qualitätsjournalistin.

    Apropos Journalisten: Henryk M. Broder, der einstmals vielgeliebte Autor der Spiegel-Leser und des Establishments, jetzt bei der Welt und Gesicht der Achse des Guten. Dirk Maxeiner, ehemals Chefredakteur von Natur, heute in dieser Funktion bei der Achse des Guten, Roland Tichy, ehemaliger Chefredakteur der Wirtschaftswoche, heute Chef von Tichys Einblick. Last not least Boris Reitschuster, der Shooting-Star der alternativen Medien, ehemals Moskau-Korrespondent für verschiedene Blätter, der als Putin-Kritiker Todesdrohungen erhielt und heute mit seinen Fragen an die Regierung in der Bundespressekonferenz längst vergessene journalistische Standards wiederbelebt.

    Natürlich finden Sie hier auch ein paar Bürgerrechtler der DDR. Angelika Barbe, Michael Beleites, und viele andere. Auch mich, weil ich, wie 1988 auf der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration, immer noch der Meinung bin, dass jeder seine Meinung frei und öffentlich äußern können muss. Und zwar jeder, ohne Sanktionen wie Schmähungen, Hetze, Berufsverbot fürchten zu müssen. Weil ich mich für einen demokratischen Umgang mit der AFD ausgesprochen habe, die es ohne das Politikversagen der Merkel-Jahre nicht geben würde, werde ich jetzt von allen, die mir ans Leder wollen, als AFD-nah abgestempelt. Belege gibt es dafür keine, aber gegen die Meinungen von Journalisten ist kein Kraut gewachsen. Nur werden sie dann bei Wikipedia als „Beweise“ präsentiert.

    Da nützt auch der Fakt nichts, dass ich meine deutliche Kritik an Björn Höcke vor der letzten Landtagswahl in Thüringen hunderttausendfach gestreut habe. Weil ich in der gleichen Zeitung aber die unwissenschaftlichen Methoden des „Experten“ Matthias Quent in seinem Buch „Deutschland rechts außen“ entlarvt habe, wurde ich zur AFD-Unterstützerin erklärt. So läuft das heute im besten Deutschland, das wir je hatten. Früher war ich immerhin Agentin des Imperialismus, was für ein Abstieg!

    Beteuerungen, was man wirklich denkt und will, nutzen nach meiner Erfahrung nichts. Ich nehme die rechte Ecke an und fühle mich in der Gesellschaft der Genannten und der vielen, die ich nicht nennen konnte, wohl, so wie ich mich früher in der Unabhängigen Friedens- und Umweltbewegung gut gefühlt habe, obwohl wir als Feinde stigmatisiert wurden.

    Übrigens nahm die Friedliche Revolution erheblich Fahrt auf, als die Künstler begannen, die Resolution des Neuen Forums vor ihren Auftritten zu verlesen. Vielleicht haben auch Sie das damals getan. Mit der DDR war es dann bald vorbei.

    Ich hoffe auf einen ähnlichen Effekt durch Ihre Aktion. Nur geht es diesmal nicht darum, ein Regime zu Fall zu bringen, sondern Demokratie und Rechtsstaat wiederzubeleben.

    Bleiben Sie uns als Verbündeter in diesem Ziel erhalten!

    https://reitschuster.de/post/willkom...-rechten-ecke/

    - - - Aktualisiert oder hinzugefügt- - - -

    Ein linker Faschist erstellt Abschusslisten, will wissen wer dabei war und wer es finanziert hat .....


    Den an der Aktion #allesdichtmachen teilnehmenden Schauspielern wurde gedroht und vorgeworfen, COVID-19-Opfer zu verhöhnen. Ein bekannter Befürworter eines harten Lockdowns forderte darauf die Erstellung von Listen der Kritiker und wurde damit selbst zum Ziel von Kritik.......Der als Vertreter eines scharfen Lockdowns geltende Physiker Cornelius Roemer ging noch einen Schritt weiter. Am Freitag forderte er auf Twitter, "detaillierte Listen" über die Schauspieler und deren Follower anzulegen, um so die vermeintlichen Hintermänner und Finanziers der Kampagne aufzudecken.

    Roemer, der auch Artikel für die Webseite Volksverpetzer schreibt, die nach eigenen Angaben "Hass, Hetze, Fake News und Verschwörungstheorien" in den sozialen Netzwerken bekämpft, schrieb in einer Serie von Tweets:



    Cornelius Roemer
    @CorneliusRoemer
    Diese aufwendige Produktion muss ziemlich viel Geld gekostet haben.
    Es gab davor keinen Spendenaufruf.
    Der Typ, der im Impressum steht ist ein Unbekannter.
    Wer steckt hier dahinter? Jemand mit viel Geld? Wurden die Schauspieler bezahlt? Alles ziemlich fischig.
    #followthemoney
    1:38 vorm. · 23. Apr. 2021




    ....Neben Zustimmung von Gleichgesinnten traf Roemer mit seinen Tweets auch auf heftigen Gegenwind. Kritiker warfen ihm vor, "Abschusslisten" zu fordern und selbst Verschwörungstheorien zu verbreiten....Nach einem kritischen Bericht in der Berliner Zeitung erklärte Roemer am Sonntag, es sei ihm nur um eine gemeinsame Recherche dazu gegangen, "wer wirklich hinter dieser Aktion steckt". Seine Vermutung, es handele "sich um eine zentral koordinierte Aktion", habe sich bestätigt. Den Anschein zu erwecken, öffentliche "Feindeslisten" erstellen zu wollen, sei ein Fehler gewesen. Er werde sich in Zukunft vorsichtiger ausdrücken.

    https://de.rt.com/inland/116563-teil...hen-vorschlag/
    - - - Aktualisiert oder hinzugefügt- - - -

    :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::: ::::::::::::::::::::::




    Kabarettist Nuhr nennt Kritik an #allesdichtmachen „überzogen und hysterisch“
    Der Kabarettist Dieter Nuhr hat die Teilnehmer der Kampagne #allesdichtmachen vor dem Vorwurf der Rechtslastigkeit in Schutz genommen. „Man kann die Videoaktion unserer Schauspieler für falsch halten, aber nicht für rechtsextrem. Ich habe jedenfalls keine einzige rechte Forderung herausgehört.“.......Die Kritik an den Kurzfilmen sei „größtenteils überzogen und hysterisch, weil sie völlig unberechtigt die Etiketten ‘rechts’ und ‘Querdenker’ verwendet“. Es gebe Ideologen, die „immer gleich rechts ihrer eigenen Meinung den Faschismus“ witterten. „Auch ich wurde ja schon als rechts oder als Rassist bezeichnet“, ergänzte der Satiriker. Dies sei der Versuch gewesen, ihn aus dem Diskurs auszuschließen. Es sei „absurd, daß inzwischen bei jeder Kritik untersucht wird, ob sie der AfD oder den ‘Querdenkern’ oder wem auch immer in die Hände spielt“. Jede Kritik, die sich nicht explizit gegen Rechte wende, spiele am Ende Rechten in die Hände. „Darf man deshalb die Linke oder die Mitte nicht mehr kritisieren? Das ist doch Quatsch.“



    https://jungefreiheit.de/kultur/gese...nd-hysterisch/
    Alle Texte, die keine Quellenangaben haben, stammen von mir.

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